Jugend voran

12.​12.​2025

Ein Artikel in der Apotheken-Umschau vom 15. November 2025, der in unserer Lindenapotheke ausliegt, brachte mich auf die Idee doch etwas zur Problematik Jugendliche zu veröffentlichen. Nach offizieller Anfrage an die Redaktion und den Verlag bekamen wir die Bestätigung aus dem Artikel zitieren zu dürfen

Klassische Parteien klagen über zu wenig Zulauf der Jugend, die Chöre und Blaskapellen über fehlenden Nachwuchs, im Ehrenamt zeigt sich der Mangel bei der Nachfolge für den Vorsitz und immer mehr Betriebe haben keinen Nachfolger zur Übernehme.

Etwas muss in den letzten Jahren schief gegangen sein. 

Die Ergebnisse einer Jugendbefragung durch die Apotheken – Umschau zeigen bestimmte Probleme auf. Daraus zitiere ich, ohne Wertungen oder Beispiele anzuführen, das überlasse ich jedem unserer Leser, auch den für Rehfelde zuständigen kommunalen Politiker und den Vorständen der Vereine, Interessengemeinschaften und Parteien.

Auszüge als Zitat (Seite 13 – 20)

51 % der Jugendlichen gab an, im Moment zufrieden und glücklich zu sein. 

33% der Befragten fühlen sich momentan auch gestresst.

41 % der Jungen haben Angst davor, als Soldat in den Krieg ziehen zu müssen. Bei den Mädchen teilen 34% diese Sorge.

77% der Mädchen sorgen sich, in der Zukunft nicht genug Geld zum Leben zu haben. (Jungen 53%)

50 % der Mädchen und 30% der Jungen haben das Gefühl, mit den eigenen Problemen allein zu sein

14% der Mädchen finden in schwierigen Situationen Halt durch psychologische Hilfen. Bei den Jungen nur 5%.

59% der jungen Menschen wünschen sich von der Generation ihrer Eltern und Großeltern mehr Verständnis für die eigene Lebensrealität.

41% wünschen sich, dass weniger Druck auf sie ausgeübt wird und die Erwartungen nicht so hoch sind.

Wir sollten trotzdem die ganze junge Generation nicht mit negativen Labels belegen“

Anderseits meine ich sollten, ja müssen wir, bei solchen % das sichtbare Denken und die ins Auge fallende Probleme ernst nehmen. 

Die gesamte Gesellschaft, alle, die mit der Jugend im Kontakt sind, oder sogar beruflich mit ihnen zusammenarbeiten, oder in den Familien und im öffentlichen Leben Beziehungen haben sollten Einfluss nehmen.

Wir müssen helfen, dass die Jugend ohne Druck an sich selbst höhere Erwartungen stellt und bei allem Verständnis für ihre Lebensrealität, sich stärker ihren Pflichten, der Disziplin und der höheren Leistung stellt.

Denken Sie daran, es stimmt immer noch: Das Sein bestimmt das Bewusstsein!

 

Reiner Donath