Normalgewordene Fragen dieser Zeit

01.​07.​2026

Der Arbeitsmarkt kippt. Eine halbe Millionen Arbeitsplätze in einem Jahr weggebrochen und das in allen Bereichen, so zum Beispiel 3600 Apotheken in den letzten 10 Jahren.

Alle 20 Minuten verschlingt der Insolvenzorkan eine Firma.

Die Infrastruktur im Energiesektor ist zerstört und die Bürger zahlen in allen Lebensbereichen die Zeche. Das stimmt, obwohl mit einer Unterschrift unter eine nicht vielsagende Vereinbarung zum Krieg im Nahen Osten die Benzinpreise fallen sollen.

Die Krankenhäuser sind unterfinanziert, in der Pflege spricht man von Notstand mit zu hohen Selbstbelastungen. Die Sicherheit der Rente sowie des Rentenalters sind infrage gestellt. Höhere Beiträge sind angekündigt. Im Krankenhaus Strausberg wird die Entbindungsstation geschlossen, so dass nur noch Rüdersdorf und Eberswalde bleiben.

Die Schuldenberge wachsen und immer mehr Kommunen nagen am Hungertuch durch zu geringe Einnahmen, einen Anstieg der Ausgaben verursacht durch Gesetze, Inflation und Preistreiberei.

Kita`s schließen mangels Kinder. Die Löcher in den Straßen werden häufiger und größer, die Brücken sind marode, stürzen ein und müssen gesperrt werden. Der Zugverkehr ist unpünktlich und fällt durch unkoordinierte Baumaßnahmen immer wieder aus. Als Beispiel möge unsere Ostbahn stehen,

Milliarden für die Ukraine und keine Kontrolle der Verwendung. Keine Konsequenzen als Antwort auf die Sprengung von Nord Stream. Russland wird zum Feind erklärt und Deutschland bereitet den Krieg vor. Das Grundgesetz aber fordert ein Eintreten für Frieden. 

Immer mehr Hassverbrechen geschehen in Deutschland und die Kriminalität wächst spürbar. Laut MOZ ermittelt der Staatsschutz in Gielsdorf wegen Nazischmierereien und der Bundesverband Ries vermeldet 8 725 antisemitische Vorfälle im Jahresbericht 2025.

Wann bekommen das gewählte Bundesparlament und die Regierung mit dem Kanzler dies in den Griff. Notwendige Reformen stehen an, insbesondere bei der Eindämmung der Bürokratie oder bei der Digitalisierung. Beim Suchen von Lösungen fällt der Regierung stets ein, dass die Menschen mehr arbeiten müssten, die Löhne zu hoch seien, das Rentenalter angehoben werden müsste, die Beiträge für die Krankenversicherung angehoben werden müssten usw. Treffen soll es aber die einfachen Menschen und nicht die Superreichen!

Sind wir mutig und nennen die Dinge beim Namen.

Fordern wir Lösungen, die nicht auf die Menschen abgewälzt werden!

Bleiben wir trotz aller Probleme und kritischen Fragen optimistisch.

 

Ihr Re (h) Auge

 

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