Deutsche Informationspolitik zu Frieden und Krieg
Der 1. September ist der internationale Weltfriedenstag oder auch Antikriegstag, dem anlässlich des Beginns des 2. Weltkrieges am 01.09.1939 mit dem Überfall Hitlerdeutschlands auf Polen, gedacht wird.
Ich habe mir stellvertretend für die deutsche Medienlandschaft die Berichterstattung der Märkischen Oderzeitung vom 01. und 02. September 2026 in der Rubrik „Politik“ angeschaut und dabei ein erschreckendes, aber für mich nicht überraschendes Bild erhalten.
MOZ vom 01. September 2026
keinen einzigen Artikel und Kommentar zum Weltfriedenstag
Leitartikel sind „Zweiter Frauenmord in der Region“ und „Merz startet Wahlkampf im Osten“
eine volle Seite widmet man den notwendigen stärkeren Sanktionen gegen Russland
Beim Ratgeber werden Hinweise auf Zuschüsse für den Erwerb des Führerscheins beim freiwilligen Wehrdienst gegeben
MOZ vom 02. September 2026
Leitartikel „Anschlag auf Umspannwerk bei Jänschwalde“ und „Sprengdrohne am Flugplatz Leipzig stammt aus Russland“
Auf Seite 2 werden weitere deutsche Sanktionen gegen Russland aufgrund des Leipziger Drohnenangriffes dargestellt und kommentiert.
Anmerkung meinerseits:
Den Weltfriedenstag negieren aber die Kriegshysterie gegen Russland weiter verschärfen, scheint oberste Priorität in der deutschen Politik zu sein und die Medien sind hierbei willfährige Handlanger.
Es gibt keinen einzigen Beweis für die Schuld von Russland an den Vorkommnissen in Leipzig. Alles was es bisher gibt, sind Vermutungen. So war es im Übrigen auch bei den Nordstream- Sprengungen, zuallererst wurde der Schuldige in Russland gesucht. Nach 4 Jahren kommt scheibchenweise heraus, dass die Ukraine für die Anschläge verantwortlich ist. Die deutschen Ermittlungen laufen zwar, aber es ist absehbar dass hier weiter verschleppt und verschleiert wird und der Vorgang irgendwann unerledigt zu den Akten gelegt wird, weil unter dem politischen Einfluss die Beweislast zu gering war.
Bei o.g. Anschlägen sollte man sich doch immer zuerst die Frage stellen, wem nützt es und daraus ableitend wer ist verantwortlich? Wenn man sich diese Fragen beantwortet, dann nützen solche Anschläge nicht Russland sondern vor allem der Kriegstreiberei von Deutschland, Europa und der Ukraine gegen Russland.
In Strausberg findet am 05. September ab 14:00 Uhr auf dem Marktplatz eine Friedenskundgebung anlässlich des Weltfriedenstages statt.
Verschiedene, linksorientierte Bündnispartner laden ein und rufen zur Teilnahme an der Friedenskundgebung unter dem Motto: „Diplomatie zuerst! Nie wieder Krieg – Die Waffen nieder“ auf.
Carsten Kopprasch
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