Heute zum Gedenken - „Teile und Herrsche“

07.​10.​2026

„Teile den fremden Standpunkt und herrsche!“

(Wladimir Koletschizki, *1938 )

und

„Verflechte niemand in Deine Privatzwistigkeiten und fordre nicht von denen, mit welchen Du umgehst, 

dass sie teil an den Uneinigkeiten nehmen sollen, die zwischen Dir und andern herrschen.“

(Adolph Knigge, 1752 - 1796)

 

Einen freundlichen guten Tag in die Runde in nah und fern,

 

na, welche Lebensphilosophie nehmen Sie für sich in Anspruch? Obwohl man sich entsprechend seines Reifegrades täglich als Hausmeister und jetzt besonders als Gartengehilfe und mit seinem Hobby beschäftigt, sollte man aber nicht die Reflexion auf das tägliche gesellschaftliche Geschehen um einem herum ignorieren.

Das heißt, mit den jahrelangen Lebenserfahrungen analysieren, aber nicht so dicht an sich rankommen lassen... Das muss nicht mehr sein!!!

„Wer die Erde nicht respektiert, zerstört sie, wer nicht alles Leben so wie das eigene respektiert, wird zum Mörder.

Der Mensch glaubt manchmal, er sei zum Besitzer, zum Herrscher erhoben worden. Das ist ein Irrtum.  Er ist nur ein Teil des Ganzen. 

Seine Aufgabe ist die eines Hüters, eines Verwalters, nicht die eines Ausbeuters. 

Der Mensch hat Verantwortung, nicht Macht. 

Wir denken bei jeder Entscheidung an die siebte der kommenden Generationen. 

Es ist unsere Aufgabe, dafür zu sorgen, dass die Menschen nach uns, die noch ungeborenen Generationen, eine Welt vorfinden, die nicht schlechter ist als die unsere – und hoffentlich besser.“

(Oren Lyons, *1930, Oren R. Lyons Jr., Häuptling der Onondaga-Nation)

„Durch fremde Waffen gründet sich kein Thron;

Noch keinem Volk, das sich zu ehren wußte,

Drang man den Herrscher wider Willen auf.“

(Friedrich von Schiller, 1759 - 1805)

Die andere Seite der Medaille ist, die Lebenserfahrungen zum eigenen Wohl auch zu diesem Thema anzuwenden. Bei Prof. Rudolf Geist hatten wir von 1967 bis 1969 vier Semester Operationsforschung, Systemtechnik und Kybernetik. Da haben wir gelernt, wie man komplizierte und komplexe Systeme elementarisiert, analysiert und wieder der Zielstellung entsprechend zusammensetzt. Das ist gerade heute noch anzuwenden – nicht nur in der Naturwissenschaft und in der Lehre der Betriebswirtschaft sondern auch in der Gesellschaft und in der Familie.

Zum Beispiel, was braucht eine Stadt, eine Gemeinde oder ein Dorf für eine Organisationsstruktur, wenn sie auf Basis der Entwicklung in 10 Jahren noch existieren möchte???

Das kann man auch auf eine Familie beziehen. Die Einflüsse auf die Köpfe der Menschen gehen gegenwärtig nicht in eine Richtung, die man sich wünscht…

Deshalb sollte /könnte man innerhalb der Familie die Erfahrungen der Elementarisierung übertragen und auch innerhalb der Familie eine Organisationsstruktur schaffen. Wer kann was am besten? Der ist damit in der Familienstruktur dafür verantwortlich… Zusammensetzten und machen!

Versuch macht klug!!!

Eine entspannte Woche und denken Sie auch daran: 

„Einfühlungsvermögen ist der Reichtum unseres Herzens.“

(Almut Adler, *1951)

und

„Das Allerschwerste dünkt mich immer, 

einen ganz fremden Standpunkt gelten zu lassen.“

(Friedrich Glauser, 1896 - 1938)

Ja, das Leben hat jeden Tag auch in der Familie und im Freundeskreis neue Überraschungen parat… aber wir meistern doch auch alle noch… manches Mal aber schon mit Verzögerung!!!  

 

Mit herzlichen Grüßen 

Ihr Karl-Heinz Boßan 

www.client-consult.de ; www.iovg.de ; www.khb-radios.de, www.ostbahn.eu

 

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