SENDER REHFELDE – aktuell

18. 06. 2020

Kurz vor der Gemeindevertretersitzung stellt ein Bürger die Frage:

„Wird mit dem Beschluss des Nachtraghaushaltes am 23. Juni 2020 die Finanzlage der Gemeinde verbessert?“

Nach dem Lesen eine Antwort: „Im Prinzip JA, aber bei der Erhöhung von 1.190.600 € und einer Verminderung von nur 807.900 € ist der Gesamteffekt nicht verbessernd. Der Finanzmittelbestand wird deshalb um - 2.744.700 € verringert!“

(Hinweis auf Sender vom 20.05.2020)

Zitiert aus dem Vorbericht Seite 86:

Ausblick: Der Nachtragshaushalt der Gemeinde Rehfelde kann im Haushaltsjahr 2020 nur durch die Heranziehung der Ersatzdeckungsmittel aus den Rücklagenüberschüssen des ordentlichen Ergebnisses ausgeglichen werden. Die Rücklagenmittel werden durch diese Planung weitestgehend aufgezehrt. Insgesamt ist für das Haushaltsjahr 2020 die Haushaltslage der Gemeinde Rehfelde als angespannt zu bewerten. Hier muss seitens der Gemeinde gegensteuert werden um die Entwicklung der Haushaltslage positiv zu verändern. Mit Beginn des Haushaltsjahres 2020 betrugt der Finanzmittelbestand der Gemeinde insgesamt 3.719.819,25 €. Abzüglich der Maßnahmen und Aufträge aus Vorjahren in Höhe von 698.675,75 € verbleibt für das Jahr 2020 ein Finanzmittelbestand in Höhe von 3.021.143,50 €. Da der Finanzmittelbestand in der Planvorschau 2020 nicht auskömmlich sein wird, ist ein Investitionskredit zu veranschlagen. Entsprechende Verpflichtungsermächtigungen für die Folgejahre sind im Nachtragshaushalt noch nicht berücksichtigt, da der politische Willensbildungsprozess noch nicht abgeschlossen ist. Konstruktiv sollte sich die Gemeinde Rehfelde mit den geplanten Investitionen in der Zukunft beschäftigen. Hier muss dringend auf die Finanzierbarkeit der Maßnahmen abgestellt werden.

(Zum Lesen der insgesamt  261 Seiten hier)

 

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