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Schluss mit den Lügen, es ist genug!

31. 07. 2022

Der Ukraine-Krieg ist erneutes Beispiel dafür, wie Regierende in Deutschland Ereignisse und Personen instrumentalisieren, um eigene Fehler vor den Menschen dieses Landes, die für die Folgen dieses ideologiegeleiteten, Interessen vergessenden Handelns aufkommen müssen, zu verschleiern. Um Russland zu „ruinieren“ (O-Ton A. Baerbock), muss sich Deutschland von russischen Energielieferungen unabhängig machen, werden Sanktionen über Sanktionen erlassen. Ein Nachdenken darüber, welche Auswirkungen all diese Schnellschüsse haben, unterbleibt. Als diese dann plötzlich das eigene Knie treffen, die planlose Geschäftigkeit bei der Suche nach Anbietern von Kohle, Öl und Gas nur minimalen Erfolg hat und Deutschland in eine tiefe Regression zu rutschen droht, benennt man als Auslöser nicht das eigene Unvermögen, sondern den arglistigen Russen, der uns einen Wirtschaftskrieg aufzwingt und darauf aus ist, die Deutschen im kommenden Winter hungern und frieren zu lassen.

Anstatt Realitätssinn walten zu lassen, wird täglich neues Öl ins Feuer gegossen. So ist der Bund gezwungen, mit Milliardenhilfen in den kriselnden Energiekonzern Uniper einzusteigen und ihn vor der Pleite zu retten. Bezahlen darf das am Ende vor allem der Bürger. Und zwar nicht zu knapp, denn Uniper und alle anderen Gasimporteure dürfen spätestens ab Oktober d. J. 90 Prozent der Einkaufskosten an die Gaskunden weiterreichen. Erst wird getönt, dass man sich von russischen Energieträgern lösen will und dann müssen die Unternehmen angeblich wegen der Drosselung der russischen Lieferungen teureres Gas auf dem Markt einkaufen. Kein Wort darüber, dass Polen bereits vor vier Monaten den Gastransit durch die Jamal-Gasleitung weiter nach Deutschland aufkündigte und die Ukraine das Gleiche mit einer der zwei über ihr Territorium nach Europa führenden Pipelines tat. Keine Antwort von Siemens auf die fast täglichen Anfragen von Gasprom zum Verbleib der Gasturbine, die laut Vertrag in Kanada generalüberholt wurde und für den ordnungsgemäßen Betrieb von Nordstream 1 erforderlich ist. Verschwiegen wird auch, dass im Rahmen der laufenden Instandhaltungsarbeiten der Pipeline weitere fünf dieser Turbinen ebenfalls gewartet werden müssen. Nun könnte man das alles als reinen Propagandakrieg abtun, wäre da nicht ein Bekenntnis des deutschen Bundeskanzlers während seiner Begegnung mit Putin im Februar d. J. Angesprochen auf die Menge des künftig durch Russland bereit zu stellenden Gases für Deutschland erwiderte dieser, dass es wichtigere Probleme zu besprechen gäbe. Da erhebt sich doch die Frage, wie ernst Herr Scholz seinen Amtseid nimmt. Doch damit nicht genug. Auch die übrigen Staaten der EU werden mit dieser Politik in Geiselhaft genommen. Wie von der deutschen Bevölkerung gefordert sollen auch sie im Zeitraum vom 1. August 2022 bis zum 31. März 2023 freiwillig ihren Gasverbrauch um 15 Prozent senken. Dazu gibt es Proteste, vor allem aus Spanien, Polen und Ungarn, die nicht für die Fehler der Deutschen einstehen wollen. Andere Länder erweitern die Liste der Ausnahmen. So sorgt sich Ungarn real um die Interessen und Nöte der eigenen Bevölkerung, indem es zusätzlich 700 Mio. Kubikmeter Gas von Russland kauft. Polen erhält einen Teil seines Gases über Deutschland und macht sich lustig über die Deutschen, indem es ein Angebot ins Spiel bringt, deutsche Atomkraftwerke zu pachten.

Und was passiert in Deutschland? Wir bilden Aktionskreise, reden auf Klimagipfeln, holen uns bei Gas- und Ölproduzenten Abfuhren, geben gute Ratschläge zum Energiesparen, wechseln die Duschköpfe in den Bädern, stellen die Beleuchtung auf LED um, führen Gasverbrauchschecks durch, tauen regelmäßig das Eisfach ab, senken die Zimmertemperaturen oder stellen völlig die Heizung ab usw. Weiß man wenigstens, dass das Problem der Wiederinbetriebnahme der Kohlekraftwerke nicht von heute auf morgen zu lösen ist, da erst noch Reparaturen durchgeführt und tausende Fachkräfte gefunden werden müssen. Dazu kommen Umlagen, Gaspreissonderleistungen von 1,5 bis 5 Cent pro KWh (O-Ton Dr. R.Habeck) für die Bürger.

Da helfen auch keine Trostpflästerchen wie Rentenerhöhung, Aufstockung im Sozialbereich, neue Wohngeldregelung, Einführung Bürgergeld, Schutz vor Kündigungen bei nicht bezahlten Mietkosten, Wärmestuben. Dabei werden diese „Aufstockungen“ schon jetzt vom Preisauftrieb verschlungen. Die Leute schimpfen und klagen, nehmen aber noch alles so hin. Wie lange noch?

 

Ihr Re (h) Auge

 

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