Etwa 50 Personen waren am 6. September 2025 dem Aufruf einer parteiunabhängigen Initiative zur Teilnahme an der Friedenskundgebung in Strausberg gefolgt. Unter den Anwesenden waren auch Vertreter der Partei Die Linke und Unterstützer des BSW zu beobachten. Ein offenes Mikrofon bot allen, die das Bedürfnis hatten, die Möglichkeit, sich zum Thema zu äußern. Übereinstimmend stellten die Redner fest, dass die unter dem Vorwand einer bevorstehenden russischen Aggression betriebene massive Militarisierung Deutschlands einzig der Vorbereitung eines neuen eigenen Krieges dient, Waffenlieferungen an die Ukraine das Ziel haben, den dortigen Konflikt über Jahre hinweg fortzusetzen, und der Krieg der israelischen Regierung gegen das palästinensische Volk im Gaza-Streifen auf einen Genozid hinausläuft. Gewarnt wurde zugleich vor den innenpolitischen, auf Sozialabbau gerichteten Folgen einer solchen, von der CDU/CSU/SPD-Regierung betriebenen bzw. unterstützten Politik. Angesichts der akuten Kriegsgefahr bedürfe es eines breiten Bündnisses aller Friedenskräfte unabhängig ihrer Parteizugehörigkeit.
Erika und Gerhard Schwarz
Bild zur Meldung: Friedenskundgebung in Strausberg