Auf Einladung der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschisten (VVN BdA) Märkisch Oderland fanden sich am 27. Januar 2026 etwa 50 engagierte Bürger Strausbergs und Umgebung zu einer ergreifenden Veranstaltung aus Anlass des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus am Ehrenhain für die Opfer des Faschismus in der Wriezener Straße ein.
In bewegenden Worten berichtete Ute Wunglück über den Leidensweg zweier Mädchen, die der NS-„Fürsorge“ brutal ausgeliefert waren. Eine besondere Rolle spielte dabei das ehemalige Landjugendheim in Strausberg, heute Oberstufenzentrum.
Zum Bedauern der Anwesenden ignorierte die Bürgermeisterin Strausbergs die Einladung zur Teilnahme.
Für die Unterzeichner war dieser 27. Januar Beweggrund, zugleich an das Jahr 1944 zu erinnern. An diesem Tag gelang es der Roten Armee, nach fast 900 Hungertagen den Belagerungsring von Leningrad zu sprengen. Die Blockade, Teil des faschistischen Vernichtungsplanes gegen die UdSSR, forderte mehr als 1 Million Tote.
Erika und Gerhard Schwarz
Bild zur Meldung: Foto Schwarz