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Ich verachte Gewalt

01.​04.​2026

Die Welt versinkt in Gewalt und wir müssen alles tun um diese Gewaltspirale aufzuhalten und umzukehren. Die Kriminalität steigt und die Gewalt unter den Menschen nimmt zu. Gewalt beginnt bereits in den Familien, an den Schulen, bei Fußballspielen und wird in den Kriegen sowie bei weltweiter, millionenfacher Flucht von Menschen zum Flächenbrand. Ich verachte Gewalt von beiden Seiten in allen Konflikten, denn Gewalt führt nicht zu gesellschaftlichen Lösungen. Immer öfter erleben wir, dass das Recht des Stärkeren gilt. Veröffentlichungen in der Presse und dem Internet beunruhigen mich zusätzlich.

Laut Lagebericht des BKA wurden zum Beispiel 2024 insgesamt 308 Frauen und Mädchen getötet und 187.128 Opfer erlebter häuslicher Gewalt. Laut Heinrich-Böll-Stiftung weisen bis zu einem Viertel der Deutschen antifeministische und sexistische Haltungen auf. 

Der Landeselternrat hat zuletzt gefordert, dem Thema Gewalt an Schulen mehr Aufmerksamkeit zu widmen. Die Zahlen für 2024 sind beängstigend, denn die Polizei hat 853 Körperverletzungen und 240 Bedrohungen an Schulen registriert. Abschließende Zahlen der polizeilichen Kriminalstatistik für das Jahr 2025 liegen traditionell erst im März vor. Zu prognostizieren sei jedoch, dass die Fälle von gefährlicher Körperverletzung in Brandenburger Schulen im Vergleich zu 2024 zugenommen haben. „Besonders bedenklich und deshalb hier nicht zu verschweigen ist die Zahl der Angriffe auf Lehrkräfte“, betonte Staatssekretär Stolper im Bildungsausschuss des Landtags. 2020 seien es 91 Taten gewesen, im Jahr 2024 bereits 241. Auf alle Straftaten an Schulen bezogen, waren vier von fünf Tatverdächtigen Deutsche. Die Quote der nichtdeutschen Verdächtigen lag 2024 bei 18,5 Prozent. (nach MOZ)

Laut Medienberichten wurden im vergangenen Jahr 321 Verdachtsfälle von Sabotage an Infrastrukturanlagen und Behörden registriert. Das gehe aus einem vertraulichen Lagebericht hervor, über den der Westdeutsche Rundfunk, der Norddeutsche Rundfunk und die „Süddeutsche Zeitung“ berichteten. Erfasst wurden demnach verdächtige Zwischenfälle unter anderem in den Kategorien Bahnanlagen, Energie- und Wasserversorgung, Flugverkehr, Bundeswehr, Polizei und sonstigen Verwaltungsbereichen. Im Land Brandenburg wurden dem Bericht zufolge elf Sabotageakte registriert. In Berlin waren es insgesamt 14 Übergriffe.

Die Gewaltspirale zeigt sich auch im internationalen Geschehen. Massenmorde und Hunger im Gaza, Tote im Krieg der USA und Israels gegen den Iran, dem unsäglichen Töten zwischen Russen und Ukrainern, im Überfall auf Venezuela, in Drohungen gegen Kuba, in der Begierde nach Grönland und vielem mehr.

Der Neid gegenüber dem Nachbarn, die Gier nach Macht und Reichtum, der Egoismus, nur an sich zu denken, das Negieren der Diplomatie und klärender Gespräche sowie die Unfähigkeit, durch Kompromisse zu Lösungen zu kommen, belasten das gemeinschaftliche Zusammenleben.

Verändern wir das Zusammenleben in unserer Gesellschaft wieder hin zu Frieden, Solidarität und Menschlichkeit 

 

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