(RD)Uns wurde bekannt, dass in Strausberg ein neuer Drohnentyp entwickelt wird. Dazu erreichten uns mehrere Meinungen und Stellungsnahmen.
Kommt der Tod nach Strausberg?
Am Standort Strausberg findet bereits jetzt Entwicklung und Fertigung einen unbemannten Luftfahrtsystems statt, ausdrücklich auch für militärische Einsätze und sogar Einsatz von Loitering Munition vorgesehen ist.
Soll für die „Ostfront“ produziert werden?
Diese Drohne fliegt 10.000 Kilometer und erreicht damit auch Moskau. Sie kann mit 1300 KG Munition beladen werden und macht Strausberg und somit die gesamte Region zum direkten militärischen Ziel im Kriegsfall!
Zwei weitere Hallen sollen mit Steuergeldern des Landkreises (und Fördermitteln) errichtet werden!
Es ist Zeit sich zu organisieren und den Wahnsinn zu stoppen!
Nur die Fraktion Wählergruppe MOL hat im Kreistag am 23.06.2026 gegen das Projekt und die bewusste Gefährdung der Bevölkerung gestimmt.
Nur für zivile Aufgaben entwickelt?
Das Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) führt das Projekt als unbewaffneten Seefernaufklärer zur strategischen Luftaufklärung.
Eine Umrüstung zur Trägerplattform für Wirkmittel (Munition) ist theoretisch bei jedem Luftfahrzeug dieser Gewichtsklasse durch strukturelle und softwareseitige Modifizierung möglich, ist aber nicht Gegenstand des aktuellen Entwicklungs- und Beschaffungsvertrages.
Technisch keine Ahnung, aber!
Politisch und historisch betrachtet wurde und wird jede wissenschaftliche Erkenntnis und jede entwickelte Technik zivil entwickelt und leider auch als Waffe genutzt und im Krieg angewandt.
Kritische Anmerkungen
Wer braucht keinen Seeaufklärer für die Badewanne Ostsee, die eh zu den am meisten überwachten Gewässern der Welt gehört?
…wahrscheinlich gibt es jede Menge Fördergelder (Landkreis, ILB, Sondervermögen), Nutzen egal, aber Russland ist ja der Feind!