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News-Ticker

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Anlässlich Weltfriedenstag

01.​09.​2026

Mitglieder der Kirchen kennen und folgen dem Spruch „Der Friede sei mit dir!“ So denkt auch die Mehrheit der Bürger Deutschlands sowie der Welt. Deshalb wurden bereits am 1. September 2019 anlässlich des 80. Jahrestages des Überfalls auf Polen, zum Antikriegstag folgende Forderungen gestellt, die heute noch volle Gültigkeit haben. 

  • Abrüstung statt Aufrüstung, keine Erhöhung der Militärausgaben auf zwei Prozent der Wirtschaftsleistung

  • ernsthafte Bemühungen um Entspannung mit Russland

  • die Rücknahme des Beschlusses zur Anschaffung bewaffnungsfähiger Drohnen; keine Drohneneinsätze weltweit

  • den Abzug der in Büchel stationierten US-Atombomben und die Unterzeichnung des Atomwaffenverbotsvertrags der UNO

  • keine Wiedereinführung der Wehrpflicht und anderer Zwangsdienste

  • eine Politik, die nicht auf die Lösung von Problemen durch das Militär setzt

Statt diesen Weg zu begehen wurden weitere Kriege entfacht sowie eine massive Aufrüstung ausgelöst und die Einführung einer modifizierten Wehrpflicht beschlossen. Im Haushaltsentwurf für 2027 sind 139 Milliarden Euro, das ist eine Steigerung um 31 % zum Jahr 2026, vorgesehen. Der Militarisierungskurs wird fortgesetzt und die Aktienrendite von Rheinmetall steigen weiter.

Soldat sein und Kriege führen – mit welchem Ziel? Aussprüche führender deutscher Politiker sollten uns die Augen öffnen, denn die Freiheit am Hindukusch, im Nahen Osten, in Afrika und gegen den „bösen Putin“ zu verteidigen bedeutet doch nichts anderes als die Territorial- und Machtansprüche des Kapitals durchsetzen zu müssen. Dass zur Abschwächung dieser Aussagen jüngst die Formel der Verteidigung der eigenen Heimat herhalten muss, ändert am Wesen der Sache nichts. Ich sehe gegenwärtig keine reale Gefahr, dass wir angegriffen werden. Daran ändern weder die Angstmacherei noch die Russenphobie etwas. Unser Frieden wird eher durch eine maßlose Aufrüstung, einen aggressiven Nationalismus und eine immer stärkere Einbeziehung der neuen faschistischen Fanatiker in der Ukraine in den Krieg gefährdet.

Kriegsfähigkeit mit atomarem Schutzschild Frankreichs oder sogar mit eigener Produktion nuklearer Sprengköpfe, die real möglich wäre, ist konsequent zu verhindern. Einmal Hiroshima und Nagasaki sowie Atomkatastrophen wie in Tschernobyl und Japan reichen der Menschheit.

Sicherheit auf dem Globus, in Europa geht nicht ohne Russland und ohne die USA, allerdings ohne Vormachtansprüche in der Welt. 

Die Junge Generation hat keinen Bock auf Krieg und getötet zu werden.

Frieden, der mehr ist als das Schweigen der Waffen, der das Recht der Völker auf eine eigene gedeihliche Entwicklung und ein konstruktives Miteinander der Nationen sichert, ist der einzige Weg, um der Menschheit sowie unserer Erde eine Zukunft zu sichern und von der Vernichtung zu retten.

Die Menschheit braucht Frieden. Kämpfen wir dafür!

 

Ihr Re (h) Auge

 

Bild zur Meldung: Anlässlich Weltfriedenstag

Spruch der Woche

Spruch der Woche

 

„Man muss den Nächsten so behandeln, wie man von ihm behandelt sein will.“ 

(Alfred Nobel)

 

DENKANSTOSS

 

„Das Internet ist ein großer Misthaufen, in dem man allerdings auch kleine Schätze und Perlen finden kann.“ 

(Joseph Weizenbauer, 2923 – 2008)

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