An der Demonstration nahmen, wie jedes Jahr, auch Rehfelder teil und gedachten der am 15.01.1919 durch rechte Freikorps ermordeten revolutionären Sozialisten Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg. Karl und Rosa zu gedenken und zu ehren bedeutet zugleich, sie zu würdigen für ihren unermüdlichen Kampf um Frieden und gegen Krieg, der heute mehr denn je von Bedeutung ist.
Ab 9:00 Uhr wurden auf den Sozialistenfriedhof Blumen an den Gräbern von Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg, aber auch an den Gräbern von Ernst Thälmann, Wilhelm Pieck und anderer Arbeiterführer niedergelegt.
Anzutreffen waren Funktionsträger der Partei Die LINKE, Mitglieder und Unterstützer der BSW-Partei und vieler anderer linker Gruppierungen. Das Thema Friedenskampf wurde von Vielen als die gegenwärtige Hauptaufgabe unserer Zeit definiert, denn „Ohne Frieden ist Alles Nichts“.
In Zeiten, wo NATO und Deutschland in massivster Weise wieder aufrüsten, Kriege mit immer mehr Waffenlieferungen und stärkeren Militärgeräten unterstützt werden, Deutschland auf dem Weg zur Kriegspartei ist, erscheint es heute notwendiger denn je, sich an den Kampf von Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg gegen Krieg, Militarismus und für Frieden zu erinnern und in ihrem Sinne diesen Kampf noch konsequenter und vereint umzusetzen.
Selbst nicht mitbekommen, aber aus der Presse erfahren, gab es wie im Vorjahr leider erneut Auseinandersetzungen von Teilen des zentralen Demonstrationszuges mit der Polizei , die auch mit Festnahmen und Verletzungen endeten.
Carsten Kopprasch
Bild zur Meldung: Traditionelle jährliche Demonstration zu Ehren von Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg am 12.01.2025 zum Zentralfriedhof in Berlin-Friedrichsfelde