(RD) Unsere „Rehfelder EigenEnergie“ Genossenschaft ist seit ihrer Gründung im Jahre 2012 Beispiel und Erfahrungsobjekt auf dem Wege zur Gründung und Wirtschaftsgestaltung von Energiegenossenschaften. In ungezählten Besuchen, Konsultationen und Vorträgen mit anderen Kommunen, Kreisen und Regionalen Planungsgemeinschaften konnten wir den Rehfelder Weg in der Energiewende darlegen.
Erneut war eine Gruppe von Interessierten ua. aus Calau, Vetschau und Doberlug zum Erfahrungsaustausch zu Gast in Rehfelde.
Zu den Erfahrungen zählen die Gründungsformalitäten einer Genossenschaft, der Bau und die Bewirtschaftung von PV-Anlagen auf kommunalen Dächern, die Errichtung und Betreibung von zwei Windkraftanlagen, die Sanierung des alten Güterschuppens am Bahnhof mit einem in sich geschlossenen Energiekonzept und die Errichtung von 10 „Tankstellen“ für Elektroautos. Dazu wichtige neue Projekte mit einer Freiflächen- PV-Anlage in Zusammenarbeit mit Enertrag sowie Anlagen auf kommunalen Dächern in Rehfelde und Oberbarnim. Mit dem Angebot eines Rehfelde Tarifs für Bürger und für Genossenschaftsmitglieder wird ein wichtiges Ziel der ersten Stunde realisiert.
Vorträge von Dr. Janina Messerschmitt, Frau Kukuk Amt Märkische Schweiz und Holger Fleischmann, Vorstandsvorsitzender der Genossenschaft, gaben vielfältige Anregungen für die Gründung einer Genossenschaft in der Niederlausitz.
Die wichtigste Übereinstimmung war die Erkenntnis, dass alles aus Überzeugung für die Erneuerbaren sowie den Klimaschutz und nicht vordergründig aus „Gewinnsucht“ geschehen muss. Dabei kommt dem Zusammenwirken der Bürger und Gründer einerseits und der betreffenden Kommunen eine besondere Bedeutung zu.
Bild zur Meldung: Bildungsfahrt zu Erneuerbaren