Zahlreiche Bürger von Rehfelde und anderer anliegenden Gemeinden stellen immer wieder die Frage:
Wann wird endlich die Durchfahrt nach Strausberg über den Schlagweg und die Garzauer Straße freigegeben?
Da es sich um ein Bauprojekt der DB handelt stellte die Fraktion „Gemeinsam für Rehfelde“ an das Amt die Frage bei der DB aufzuklären. Der Bürgermeister und die Fraktionsvorsitzenden wurden gleichfalls informiert.
Hier die Anfrage:
An die
Amtsverwaltung des Amtes Märkische Schweiz
und die Deutsche Bahn AG Rehfelde, 30.03.2026
Öffentliche Anfrage zum Bauvorhaben S-Bahn Brücke Strausberg / Garzauer Weg nach Rehfelde
Sehr geehrte Damen und Herren,
das o.g. Bauvorhaben wurde im März 2025 begonnen und war mit einer Bauzeit von 7 Monaten bis Ende Oktober 2025 geplant, die nicht eingehalten wurde.
Mit dem Bauvorhaben ist eine Totalsperrung des Garzauer Weges für den Pkw-Verkehr und den Öffentlichen Nahverkehr zwischen Rehfelde und Strausberg verbunden. Diese Totalsperrung führt für die Bevölkerung von Rehfelde und der Nachbargemeinden sowie für den Betrieb von Gewerbetreibenden und Dienstleistungen zu erheblichen Einschränkungen, Mehrbelastungen und Gewinneinbußen.
Der Öffentlichkeit wurde mehrfach eine Bauzeitenverlängerung erst bis Ende Februar 2026, dann bis April 2026 und nunmehr anscheinend bis Herbst 2026 mitgeteilt.
Dieses Agieren stößt bei der Bevölkerung auf ein hohes Maß an Unverständnis und Empörung.
Hiermit möchten wir folgende Fragen zum Bauvorhaben zeitnah beantwortet haben:
Was sind die Ursachen der mehrmaligen Bauzeitenverlängerungen und wer trägt hierfür die Verantwortung?
Wann erfolgen definitiv der Abschluss der Bauarbeiten und die Straßenöffnung?
Ist in den nächsten Jahren mit weiteren Baumaßnahmen an dem Brückenprojekt zu rechnen?
Wie und in welcher Form wird die Bevölkerung zum Fortgang des Projektes zeitnah informiert?
Wir erwarten eine Beantwortung unserer Fragen bis zur Sitzung des Ortsentwicklungsausschusses der Gemeinde Rehfelde am 15.04.2026.
Carsten Kopprasch
Fraktionsvorsitzender Fraktion „Gemeinsam für Rehfelde“ (GfR)
Bild zur Meldung: Anfrage an das Amt Märkische Schweiz