(RD)Urlaub ist die Zeit zum Entspannen und Neues zu entdecken. So auch in den Weiten von Nordrhein-Westfalen, von Münster bis Oberhausen, mitten durch das Ruhrgebiet. Blühende Landschaften, historische, gut erhaltene Industriedenkmale, manche Halbruine wie bei uns in den Orten sowie Probleme mit den Straßen, Brücken, Schulen und Finanzen der Kommunen.
Gutes Hotel in Hiltrup, OT von Münster. Gesamt über 600.000 Einwohner, bei rund 65.000 Studenten in mehreren Fachrichtungen. Zu empfehlende Fahrt mit einer Rikscha, eineinhalb Stunden durch die Stadt. Ein Erlebnis, dass man nicht zu fuß, oder mit dem Auto erreichen kann. Viele hastende Menschen, eine uns überraschende Fülle mit Fahrrädern, die alle denken Vorfahrt zu haben, aber irgendwie doch Rücksicht nehmen. Das Antiquariat aus dem Krimi "Wilsberg", der Botanische Garten, mehrere Museen und der Allerwelten Zoo.
Insgesamt 90 Kirchen, aller Glaubensrichtungen, wobei der St. Paulus Dom aus dem 13. Jahrhundert nicht nur in seiner Größe hervorsticht. Verbunden mit viel Interessanten und grausamen Fakten. So der Einmarsch der Hollender mit der Ermordung von Tausenden Katholiken, die nicht bereit waren die Kirche zu wechseln. Keine Nächstenliebe, auch nicht als der katholische Herrscher die Stadt zurückeroberte und die Rädelsführer am lebendigen Leibe Enthäuten lies und anschließend in Stahlkästen zur Warnung an der Kirche aufhängen lies.
Dazu in der Umgebung nicht gezählte Schlösser. Das Schloss in Nordkirchen, dem französischem Versailles nachgebaut, das heute als ein sehr gut erhaltene Landesfinanzschule genutzt wird. Dazu ein Idyll, die Wasserburg „Haus Welbergen“, in Besitz des Dachverbandes von über 600 Heimatvereinen im Westfälischem.
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