„Das Einfühlungsvermögen nimmt in dem Maße ab,
als das Ego zunimmt.“
(Brigitte Fuchs, *1951, Schweizer Autorin)
und
„Wo man alles mit Geld misst,
mangelt es an Einfühlungsvermögen.“
(Ernst Ferstl, *1955, österreichischer Lehrer)
Einen freundlichen guten Tag in die Runde in nah und fern,
..na, welche Lebensphilosophie nehmen Sie für sich in Anspruch? Ist Ihnen bei Ihren täglichen Aktivitäten Einfühlungsvermögen kein Fremdwort oder wirft man Ihnen vor, dass Ihnen die Empathie erlorengegangen sei – wie heutzutage bei einigen unserer gewählten Politikern?
„Der schlimmste Fehler der Menschen ist ihr Mangel an Einfühlungsvermögen. Darum vermag sich auch so selten einer den richtigen Begriff von seines Nächsten Leiden zu machen.“
(Joseph Addison, 1672 - 1719, englischer Diplomat, Gelehrter und Essayist)
Bei sehr vielen Berufen ist ein qualifiziertes Einfühlungsvermögen überhaupt die Voraussetzung, Anerkennung zu finden und die Arbeit ausführen zu können. Aber wer und wo wird man darauf aufmerksam gemacht oder merkt selbst, dass es für sich selbst überlebenswichtig ist?
„Situationsgerechtes Führen erfordert ein psychologisch fundiertes und zeitgemäßes Führungsverständnis sowie ein hohes Maß an Einfühlungsvermögen.“
(Hartmut Laufer Dipl.-Ing., Führungskräftetrainer und Managementautor)
Auch wenn man sich täglich in der Familie, im Freundeskreis und in der Gesellschaft bewegt, sollten die anderen nicht denken, dass man ein ungehobelter Klotz ist! Manieren kann man lernen… wenn man will!!!
„Manieren erfordern Einfühlungsvermögen. Wer das hat, hat auch Manieren, da ist es dann egal, welches Besteck er nimmt.“
(Peter E. Schumacher, 1941 - 2013, Aphorismensammler und Publizist)
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Die zweite Seite zum Thema ist das Fingerspitzengefühl.
Wie gehen Sie heutzutage damit um? Kommt das Wort in Ihrem Sprachschatz überhaupt aktuell noch vor?
„Fingerspitzengefühl ist ein Champagnerglas voll Erfahrung mit einem Spritzer Herzcourage.“
(Peter Horton, 1941 - 2023, österreichischer Musiker, Gitarrist)
Aber:
„In unserer Leistungsgesellschaft ist das Fingerspitzengefühl in die Ellenbogen gerutscht.“
(Jürgen Wilbert, *1945, Dr. phil., deutscher Literat und Aphoristiker)
Schade, schade …aber das Ergebnis der letzten Jahrzehnte – sind wir zu einer Ellenbogengesellschaft geworden? Aber zumindest in den Großstädten…
Einen entspannten Start auch in dieses Wochenende und in die neue Woche und denken Sie auch daran:
„Einfühlungsvermögen ist der Reichtum unseres Herzens.“
(Almut Adler, *1951, Fotografin, Autorin, Lyrikerin und Aphoristikerin)
und
„Einfühlungsvermögen wird nicht auf ein Konto eingezahlt, sondern in Deine Mitmenschen investiert.“
(Ursula Schachschneider, *1957, Malerin und Aphoristikerin)
Ja, das Leben hat jeden Tag auch in der Familie und im Freundeskreis neue Überraschungen parat… aber wir meistern doch auch alle noch…
manches Mal mit Verzögerung!!!
Mit herzlichen Grüßen
Ihr Karl-Heinz Boßan
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