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Zur Erinnerung - Ukraine Februar 2022

29. 07. 2022

(RD) Mit einer Leserzuschrift erhielten wir einen Artikel der Sächsischen Zeitung zur Lage im Osten der Ukraine vom 02. Februar 2022, also 22 Tage vor dem militärischen Einmarsch russischer Truppen in die Ukraine. In den gegenwärtigen Berichterstattungen wird jeglicher Bezug auf die damalige Situation negiert, so dass diese in die Vergessenheit geraten ist. Auch wenn die Situation heute politisch, wirtschaftlich und militärisch eine ganz andere ist, erinnern wir auf Vorschlag unserer Leserin und zitieren aus dieser Tageszeitung aus Sachsen.

 

Gifthauch und Geschützdonner (von Cedric Rehman)

"Die Hafenstadt Mariupol ist die letzte von der Ukraine kontrollierte Großstadt im umkämpften Osten des Landes. Kein Weg würde im Fall einer Invasion daran vorbeiführen. Bericht aus einer Region, die zum Schlachtfeld werden könnte.

Wanja sagt: Als der Krieg in der Ostukraine 2014 begann, habe die ukrainischen Marine begonnen, Seeminen vor der Küste zu verlegen. Die Armee untersagte das Fischen. Trotz Verbot würde man aufs Meer fahren und hoffen, dass sich keine Mine im Netz verfängt. Es hat auch Tode gegeben.

Das Stahlimperium und damit die Stadt gehören dem Oligarchen Rinat Achmetow. Als die Separatisten im Mai 2014 die Stadt einnahmen, hielt er sich zunächst bedeckt. Dann eroberte die ukrainische Armee Mariupol im Juli zurück. Achmetow drückte nach diesem Sieg den Arbeitern Waffen in die Hand, um sein Eigentum gemeinsam mit der Armee der Ukraine zu beschützen. Das Donnern der Geschütze von der nahen Front ist stets zu hören.

Der pro-ukrainische Aktivist der Gruppe „Nein zur Kapitulation“, Valery Aweryanow, schildert seine Sicht auf die Stimmung so: „Ein Drittel sitzt auf dem Sofa und will seine Ruhe haben. Vielleicht zehn Prozent sind pro-ukrainisch. Mehr als 50 Prozent sind für Russland.“  Das hängt mit der Industrialisierung Ende des 19. Jahrhunderts zusammen, durch die aus dem ganzen Zarenreich Menschen kamen und sich hier ansiedelten. „Deshalb leben heute so viele Russen hier und fast alle sprechen russisch.“ Nicht jeder Arbeiter in den Stahlfabriken sei pro-russisch und nicht jeder mit Universitätsdiplom für die Ukraine. Man hat sich sieben Jahre vorbereitet um im Untergrund zu verschwinden. Nicht jeder der Ukrainer sei aufgeklärt. „Wir haben auch Probleme mit den ukrainischen Nationalisten. Idioten gibt es da auch.“

Der Krieg liegt wie Mehltau auf der gesellschaftlichen Entwicklung. Die ukrainische Armee ist nicht zu übersehen. Militärlaster und gepanzerte Fahrzeuge gehören zum Straßenbild. Die Armee übt den Häuserkampf. Das klingt lebensgefährlich für die Zivilisten in der Stadt.

Fazit: Wie will ein Land eine Stadt halten, in der manche vielleicht gar nicht verteidigt werden wollen"

 

PS: Seit dem 24. Februar 2022 werden die „Separatisten“ durch die russische Armee unterstützt und damit ist ein blutiger Bruderkrieg zwischen Russen und Ukrainer entbrannt. Stoltenberg, Generalsekretär der NATO, behauptet Kämpfe wie im 2. Weltkrieg und erklärt, dass die NATO der Ukraine uneingeschränkte Unterstützung gewähren will.

Es bleibt die Forderung diesen Krieg und damit das Leiden der Menschen sofort zu beenden und durch Verhandlungen Frieden zu schaffen sowie die unsinnigen Sanktionen, die den Völkern in Europa schaden, aufzuheben  

 

Bild zur Meldung: Zur Erinnerung - Ukraine Februar 2022

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(Brigitte Fuchs, *1951, Schweizer Autorin, Lyrikerin)

 

 

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