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Totensonntag 2022

20. 11. 2022

Vom Preußen-König Friedrich Wilhelm III. im Jahre 1816 – ursprünglich anlässlich der Freiheitskriege gegen Napoleon – verordnet, wurde der Totensonntag schnell zum allgemeinen stillen Feiertag, an dem in Gottesdiensten der Verstorbenen gedacht und gebetet wird. Bei der heutigen Weltlage reichen das Gedenken und Beten sicherlich nicht aus. Erforderlich sind Taten, um das Leiden und Töten, die Gewalt und den Hunger zu überwinden.

Selten standen eine Klimakonferenz, das Treffen der G20 und die Konferenz der UNO so sehr im Schatten der Weltpolitik wie in diesem Jahr. Die Kriege in der Welt und insbesondere der in der Ukraine, den eine Mehrheit der G20 verurteilte, aber ein Teil auch anders bewertete, das Abstimmungsverhalten in der UNO, das eine fast zur Hälfte gespaltene Welt widerspiegelt, sind Ausdruck der widersprüchlichen Interessen der Staaten. eines völligen Versagens der Diplomatie. Der Krieg als Fortsetzung der Politik mit militärischen, ökonomischen und ideologischen Mitteln geführt, dominiert alle Gedanken und das Handeln der Herrschenden zum Schaden der Völker. Dabei ist unwichtig, ob der Kampf um die Ausdehnung der Macht und Erweiterung der Einflusssphäre von Oligarchen in Russland und der Ukraine oder von der Finanzoligarie der USA und aus Westeuropa, von autoritär oder demokratisch betitelten Staaten ausgeht. Die Kriege ebenso wie Sanktionen oder Drohungen, die heute den ganzen Globus in Angst und Schrecken halten, sind nur die äußeren Zeichen dieses Kampfes, der die gesamte Weltordnung, wie sie sich seit dem Zweiten Weltkrieg herausgebildet hatte, auf den Kopf stellt. Selbst das System der internationalen Organisationen mit der UNO an der Spitze, das auf den Regeln des Völkerrechts basierte, steht zur Disposition und soll von einem System einseitig erdachter „Werte“ abgelöst werden.

Die Hilflosigkeit widerspiegelt sich auch im Klimagipfel in Ägypten. Mit wenig Geld, unverbindlichen politischen Erklärungen und ideologischem Geschwätz bis hin zur Erpressung kann man den Hunger nicht beseitigen und die Natur nicht schützen. Die Klimaziele bleiben eine reine Zahlwortspiegelei.

Der Generalsekretär der UNO, António Guterres warnte in eindringlichen Worten vor den katastrophalen Folgen der Erderhitzung. "Wir sind auf dem Highway zur Klimahölle - mit dem Fuß auf dem Gaspedal, wir kämpfen den Kampf unseres Lebens - und sind dabei, zu verlieren." Überschwemmungen, Unwetter und steigende Meeresspiegel sind die Folge acht verflossener Jahre, die heißer waren als alle vorangegangenen in der Geschichte. Von den extrem lang anhaltenden Dürren im Osten Afrikas bis Mitte des Jahres sind bis zu 19,3 Millionen Menschen von unsicherem oder unzureichendem Zugang zu Nahrungsmitteln betroffen.

 

Die Bundesregierung nahm in der Vergangenheit auf Klimakonferenzen gerne die Rolle des Antreibers ein. Jetzt hinterfragen viele Staaten die widersprüchliche, ideologiegesteuerte und kontraproduktive Politik Deutschlands. Das deutsche Klimaziel für 2021 wurde verfehlt. 2022 müssen noch größere Abstriche am angestrebten Ziel gemacht werden, ganz abgesehen von den finanziellen Belastungen, die zuvorderst durch die Bürger zu tragen sind.

Unsere Erde sendet Notsignale. Es braucht einen „Wums“ von vernunftgeleiteten Entscheidungen hin zum zügigen konkreten Handeln auf allen Ebenen.

 

Ihr Re (h) Auge

 

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(Gjergj Perluca, *1944, Journalist aus Albanien)

 

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