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Ohne Wasser ist unsere Erde ein leeres Fass

18. 09. 2022

Fakt ist, dass der Klimawandel in weiten Teilen der Erde zu Wassermangel führt. Zwei Milliarden Menschen haben derzeit keinen vernünftigen Zugang zu Trinkwasser. Die UNO prognostiziert, dass es im Jahr 2050 fünf Milliarden werden könnten. Natürlich gibt es reichlich Konflikte. Klimaschutz und Naturschutz passen nicht immer zusammen. Da treffen Welten aufeinander. Der Naturschutz müsste im Interesse des Wassers für Bürger und Wirtschaft zurücktreten. Das sehen aber aktive Naturschützer und Vertreter in den zuständigen Ministerien anders.

Die Brandenburger erlebten den dritten Hitzesommer. Deutschlandweit gibt es Wasserprobleme. Immer häufiger kommt die Binnenschifffahrt zum Erliegen. Der Straussee trocknet allmählich aus, die Winzer und Obstbauern sowie Forst- und Landwirte rechnen mit dramatischen Ernteverlusten. Selbst der Spreewald bleibt nicht verschont, obgleich er vom Grundwasser des aus den Lausitzer Braunkohletagebauen profitiert. Völlig trocken liegt die Schwarze Elster aus und in der Oder sterben die Fische.

Für dieses globale Problem muss nach lokalen Lösungen gesucht werden. Es geht um ein positives Wassermanagement und nachhaltige Wasserkreisläufe. Das Gute ist: Wasser verschwindet nicht. Es ändert nur seine Konsistenz oder versickert, versalzt oder es wird verschmutzt. Grundsätzlich gehört Wasser Allen und es gibt keine Rechtsvorschriften, in denen Beschränkungen geregelt sind. Jeder Versorgungsbetrieb hat die Aufgabe, Wasser bereit zu stellen und nicht, es zu versagen. Dabei sind die Kommunen voll zuständig für die Daseinsvorsorge gegenüber den Bürgern. Die Wasserverbände arbeiten nur im Auftrag der beteiligten Gemeinden und Städte. Bei unserem WSE müssten die Vertreter der Kommunen, meistens die Bürgermeister, nur entsprechende Beschlüsse fassen und gemeinsam auf Potsdam Druck ausüben.

Vorliegende Projektlösungen, wie Abwasser rückzugewinnen, das gegenwärtig in Münchehofe gereinigt wird und nur nach Berlin fließt, oder Regenwasser in Großanlagen auffangen und direkt zu nutzen bzw. in das Grundwasser zu leiten, oder wie in anderen Ländern, Salzwasser zu entsalzen und zuzuführen müssten realisiert werden. Alle diese Maßnahmen erfordern u. a. den Bau großer Leitungen über weite Strecken und das Zusammenwirken mehrerer Verbände. Dafür gibt es das Beispiel im Harzer Vorland, wo Wasser aus der Saale für eine Region von Halle bis in den Harz genutzt wird. Einer der größten Fernwasserversorger Deutschlands, die FEO, bewirtschaftet rund 800 km Leitung bei einer Investitionssumme von zwei Mio. € pro km.

Beispiel der Region: „Bei Gusow im Oderbruch etwa gibt es Wasser. Dort hatte die DDR kurz vor der Wende bereits ein Wasserwerk errichten wollen. Dazu kam es nicht mehr. Der Landrat von Märkisch-Oderland, Gernot Schmidt, hat die Reserve jetzt angeboten. Um Wasser aus Gusow im Oderbruch in Richtung Tesla bei Grünheide zu befördern, müssten über ungefähr 50 Kilometer Rohre verlegt werden. Das kann kein örtlicher Versorger finanzieren.“ (MOZ)

Vielleicht aber hilft es auch, sparsamer mit dem so kostbar gewordenen Nass umzugehen. Dabei denke ich nicht an den berühmten Duschkopf, den Waschlappen oder das Einschränken der Tageshygiene, sondern vielmehr an Wasserverschwendung auf riesigen Flächen, die nicht der Erzeugung von Nahrungs- und Futtermitteln, sondern nur dem Luxus dienen. Jeder sollte sich selbst an die Nase fassen. Doch beim Blick auf die kleinen Schritte darf der auf die großen nicht vergessen werden.

All das ist schwer zu realisieren, aber wenn wir warten, sitzen wir irgendwann, wörtlich auf dem Trockenen.

 

Ihr Re (h) Auge

 

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