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     +++  27. 10. 2020 Gemeindevertreter im Herbst  +++     
     +++  25. 10. 2020 Herbstputz  +++     
     +++  25. 10. 2020 Einsichten  +++     
     +++  24. 10. 2020 Hallo an ALLE!  +++     
     +++  24. 10. 2020 Fußball – Der erste Punkt  +++     
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Rehfelde Scheinwerfer

www.rehfelde-scheinwerfer.de


Veranstaltungen


29.10.​2020
19:00 Uhr
Mitgliederversammlung DIE LINKE (öffentlich)
Liebe Genossinnen und Genossen, liebe Sympathisanten, zu unserer Versammlung des Ortsverbandes ... [mehr]
 

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08. 12. 2019:

Aktuelle Meldungen

Gemeindevertreter im Herbst

(27. 10. 2020)

Am heutigen Dienstag, am Abend ist Gemeindevertretersitzung, schaut der Herbst kritisch in die Runde und alle aktiven Mitbürger erwarten umfangreiche Informationen durch den Bürgermeister und das Amt Märkische Schweiz. Antworten auf so viele Frage, wie zu dem Stand der Realisierung der Investitionen sowie der Planungen zum Schulstandort und wie weiter mit den Finanzen im Haushaltsjahr 2021.

Möge es auch eine Aussage geben, dass die begonnenen Arbeiten an den Baustellen weiter realisiert werden und nicht, wie dem Anschein nach, bereits auf Winterbetrieb umgestellt wurden.

Genau so interessiert schauen wir auf die Entscheidung zu den Sachthemen in der Tagesordnung, insbesondere natürlich auch zu denen in der Nichtöffentlichkeit. Wichtigstes Thema scheinen die Punkte zu den Kommunalen Energiefragen zu sein. Nach zwei Jahren der Verzögerung müssen jetzt Beschlüsse zu den Planungen im Windfeld 26 gefasst werden.

Spannend ist die Frage zu den Schließzeiten der Kindereinrichtungen, zu denen bereits seit Monaten ein Runder Tisch stattfinden sollte.

 

Foto zur Meldung: Gemeindevertreter im Herbst
Foto: Gemeindevertreter im Herbst

Herbstputz

(25. 10. 2020)

Wir haben den Herbstputz erfolgreich durchgeführt.

Auch wenn sich die eine oder der andere Mitstreiter wegen Krankheit und Urlaub entschuldigten, war es erfreulich, dass sich bei bestem Wetter und mit guter Laune 14 große und 2 kleine Mitbürgerinnen und Mitbürger an der Aktion beteiligt haben. Neben unseren altbewährten Mitmachern waren diesmal  2 junge Rehfelder Familien mit dabei.

Hauptaugenmerk haben wir auf die Laubbeseitigung auf der Festwiese und am Spielplatz gelegt. Weiterhin wurde am Spielplatz und den Waldwegen wieder achtlos weggeworfener Müll (Getränkedosen und Flaschen, Chiptüten, Kronenkorken Plastikverpackung sowie unzähligen Zigarettenkippen) eingesammelt. Der Ginko-Baum am Feldsteinkreis erhielt einen Stützpfahl, damit er weiter gerade und hoffentlich unbeschadet in die Höhe wachsen kann, die Baumscheiben der Bäume des Jahres wurden wieder freigelegt und das Tragegerüst der Baumscheibe gestrichen.

Bei einer kurzen Pause mit frischgebackenem Kuchen sowie Kaffee, Apfelschorle und Wasser war auch die Möglichkeit zu dem ein oder anderen Informationsaustausch gegeben. Ich denke, wir  alle sind mit einem guten Gefühl nach Hause gegangen, man hat etwas für die Allgemeinheit getan und war ca.  2 Stunden in der Natur.

Danke an alle, die mit dabei waren. Euch/ Ihnen und allen anderen wünsche ich Gesundheit und verbleibe bis zum nächsten Mal mit freundlichen Grüßen

 

Cerstin Kopprasch

 

Foto zur Meldung: Herbstputz
Foto: Herbstputz

Einsichten

(25. 10. 2020)

Die Erkenntnis von Friedrich Engels, dass „Freiheit die Einsicht in die Notwendigkeit“ sei wurde völlig verworfen. Aktuell zählt nur die individuelle Freiheit, alles zu tun, was man gerade will oder anstrebt.

Mögen einige Beispiele angeführt werden:

Notwendig sind Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie. Obwohl dies eine große Mehrheit einsieht, gibt es andere, die ihre persönliche Freiheit nutzen um zu feiern, zu trinken, die Maske verweigern. Anstelle an die Gesundheit der eigenen Familie, die des Nachbarn oder Kollegen zu denken, demonstrieren sie unter Vorhaltung von Verschwörungstheorien.

Notwendig für die Zukunft ist Gas durch Nord Stream 2, um das bundesdeutsche Energiekonzept Wirklichkeit werden zu lassen.  Dennoch fordern einflussreiche Kräfte in diesem Land, den Leitungsbau zu stoppen und dafür durch Fracking gefördertes, teureres Gas aus Amerika einzuführen. Ihnen geht es dabei nur zum Teil um Gas oder Profit.  Jedes Mittel ist ihnen willkommen, um Druck auf Russland auszuüben und Kräfteverhältnisse zu Gunsten der USA zu verschieben. Rüstungskontrollabkommen mit Russland werden einseitig aufgekündigt, Giftanschläge inszeniert und Personen, die in deutschem Interesse für eine realistische, auf Sachverstand fußende Russlandpolitik eintreten, diskreditiert. Es fehlt die Einsicht, dass nur zusammen mit Russland die Sicherheit und der Frieden in Europa gewährleistet werden kann.

Notwendig ist, dass Gorleben ersetzt werden muss. Wo aber soll das neue Atomendlager eingerichtet werden? Aus allen Bundesländern war der sofortige Aufschrei zu hören: Aber nicht bei uns. Es fehlt auch hier die Einsicht! Sollen wir etwa den durch uns verursachten Müll nach Russland oder andere Länder exportieren, um dann doch irgendwann mit den Strahlen konfrontiert zu werden?

Notwendig sind Entscheidungen zum Windfeld 26 Werder/Zinndorf. Trotz eindeutiger Gesetzeslage verzögerte bisher eine sich gefundene Mehrheit in der Gemeindevertretung uneinsichtig über zwei Jahre jegliche Planungen.  Es stellt sich die grundsätzliche Frage nach der Haltung zum Klimawandel und Schutz der Natur. Was nützt die Pflege eines Baumes, wenn ich durch mein Verhalten gegenüber den Erneuerbaren Energien das Sterben ganzer Wälder fördere.

Fehlende Einsicht und das mangelnde Denken in komplexen Zusammenhängen betreffen auch die Problematik fehlender Räume in der Schule. Nur über eine gemeinsame Gesamtbetrachtung des Schulstandortes mit Grundschule und Hort sowie einer weiterführenden Schule und einer neuen Turnhalle ist ein vorausschauendes Konzept möglich.

Also streben wir eine Wechselwirkung von gesellschaftlicher Notwendigkeit und persönlicher Freiheit an, eine Freiheit mit Einsichten in die Notwendigkeiten, verbunden mit realen Schritten der Entwicklung.

 

Ihr Reh (h) Auge

 

Foto zur Meldung: Einsichten
Foto: Einsichten

Hallo an ALLE!

(24. 10. 2020)

Auch heute am Samstag hätten wir mit dem Wetter Glück gehabt. Aber durch Corona fällt zum zweiten Mal das Treffen mit unseren Zwierzyner Freunden aus. Aller guten Dinge sind drei. Unter dem Motto starten wir nächstes Jahr den dritten Versuch. Anbei die erhaltenen lieben Grüße von unseren Freunden aus Zwierzyn. Denken auch wir an die vielen freundschaftlichen Begegnungen und hoffen das wir alle gesund bleiben. 

 

Hier die Grüße aus Zwierzyn:

„Liebe Freunde
Obwohl wir uns dieses Wochenende nicht treffen werden, sind wir von Herzen bei Ihnen. Ich glaube, dass wir uns bald an die vergangenen schönen Jahre unserer gemeinsamen Freundschaft erinnern können.
Küsse für alle und wir sehen uns.  Andrzej Wiśniewski“

 

Bleiben Sie alle gesund.

Simone Donath 

Foto zur Meldung: Hallo an ALLE!
Foto: Hallo an ALLE!

Fußball – Der erste Punkt

(24. 10. 2020)

Gestern Abend der erste Teilerfolg – gegen den bisherigen 10. in der Tabelle, den FSV Union Fürstenwalde II wurde mit einem Unentschieden von 3:3 der erste Punkt in der Landesliga Süd erzielt. Nach großem Kampf, in einem wechselhaften Spiel, auch mit vergebenen Chancen sowie manches Mal fehlendem Glück gingen wir zwei Mal in Führung und erst in der 88. Minute wurde mit einem etwas unglücklichen Elfmeter der Sieg verloren.

Es stärkt unseren Optimismus - das Ziel bleibt – Klassenerhalt.

(hier zur Tabelle)

Das nächste Spiel findet am Samstag den 31.10.2020 auswärts gegen den 1. FC Guben statt.

Foto zur Meldung: Fußball – Der erste Punkt
Foto: Fußball – Der erste Punkt

Morgen ist Herbstputz

(23. 10. 2020)

Hallo zusammen,

wie bereits angekündigt, hier die Einladung zum Herbstputz im Naturlehrpfad (NL).

Hoffen wir auf trockenes Wetter, gute Bedingungen und zahlreiche  Helferinnen und Helfer.

Wie heißt es so schön: Viele Hände schaffen ein schnelles Ende.

Bis dahin, bleiben Sie gesund.

Kita und Hort werden gebeten den Aushang möglichst sichtbar an allen Zu- bzw. Ausgängen anzubringen.

 

Mit freundlichen Grüßen

Cerstin Kopprasch

Foto zur Meldung: Morgen ist Herbstputz
Foto: Morgen ist Herbstputz

Mittwochs-Radler beenden 5. Saison

(22. 10. 2020)

Am Sonntag wird die Uhr wieder eine Stunde zurückgestellt und die „offizielle“ Saison der Mittwochs-Radler findet damit ihren Abschluss. Wegen CORONA konnten die gemeinsamen Touren in diesem Jahr erst im Juni starten.

Am vergangenen Mittwoch trafen sich noch einmal 15 Radler*innen am Tourismuspavillon zur Abschlussrunde. Auf die allwöchentliche Frage: „Wo fahren wir denn heute lang?“ schlug Tourleiter Hans-Günter die Erstbefahrung des neuen Radweges entlang der B1 vom Abzweig Kienbaum nach Lichtenow vor. Leider hatte unser „Nesthäckchen“ Charlotte beim Start einen Unfall und konnte nicht mitradeln.

Entlang des Liebenberges Weges von Zinndorf zur B1, der in der Zeit des Radwegebaus intensiv von Autos befahren wurde und dementsprechend auch ausgefahren ist, vermiesten zwei neue Hängerladungen Bauschutt und Sperrmüll die Laune an der Fahrt durch die Natur. Unvorstellbar, mit welcher Dreistigkeit einige Mitbürger die Gegend vermüllen. Hier müsste einmal intensiv nach den Verursachern gefahndet und diesen dann das Handwerk gelegt werden.

Auf dem neuen Radweg-Abschnitt machte es dann Freude zu fahren. Weiter ging es nach Hennickendorf, wo beim Henning-Bäcker Kaffee, Kuchen und gemütlicher Plausch angesagt war. Bei der Rücktour entlang des Wachtelberges bietet der neue Radweg auch beste Radler-Bedingungen. Vielleicht kann in Zukunft dann von Torfhaus bis Strausberg-Vorstadt noch ein Radweg gebaut werden. Das würde jedes Radler-Herz erfreuen.

Im Blick auf die nunmehr fünfte Saison, die CORONA-Saison, wurden 19 Touren gefahren. An zwei Tagen waren die Radler ganztags mit 75 und 85 Kilometer unterwegs und zwei Mal verhinderte das Regenwetter die Tour. Im Durchschnitt haben 12 Radler*innen in die Pedale getreten und sind an den Nachmittagen jeweils durchschnittlich 35 Kilometer gefahren. Insgesamt rund 9.000 Kilometer haben Radler*innen somit abgespult.

 

Solange es nicht zu kalt, glatt und ungemütlich ist, geht das Mittwochs-Radeln weiter. In der „Winterzeit“ ist der Mittwochs-Treff dann immer bereits um 13.00 Uhr.

Foto zur Meldung: Mittwochs-Radler beenden 5. Saison
Foto: Mittwochs-Radler beenden 5. Saison

„Lesen stärkt die Seele“

(22. 10. 2020)

schrieb einst Voltaire.
Zum Seelenstärken ist es in Rehfelde immer ein kurzer Weg, denn die gut sortierte Bibliothek der Gemeinde, befindet sich in den Räumen unserer Grundschule. Über 11000 Bücher und digitale Exponate stehen zum Ausleihen in den Regalen, die liebevoll mit Bücherwürmern, Lesemäusen und anderen handgefertigten Figuren bestückt sind, bereit.
Wer mehr erfahren möchte, kann sich gern auf der offiziellen Seite der Gemeinde Rehfelde informieren. (hier)
Ziemlich betroffen war ich nach einem Gespräch mit Frau Schmidt, der Leiterin der Bibliothek: niemand vom Amt oder der Gemeindevertretung hat sie in der letzten Zeit in die Planung des Umzuges der Bibliothek, der notwendig ist, um Klassenräume zu schaffen, einbezogen.
Nicht förderlich für diesen Prozess findet sie, dass immer nur ÜBER sie und die Bibliothek, nicht aber MIT ihr gesprochen wird.
Sie wünscht sich einen respektvollen Umgang miteinander, wozu für sie auch ein funktionierendes Telefon zählt, damit sie für die Nutzer der Bücherei wieder erreichbar ist. Auch nach mehreren Beschwerden an verantwortlicher Stelle hat sich bisher an diesem unhaltbaren Zustand nichts geändert. 
Aber Frau Schmidt ist eine lebensbejahende Persönlichkeit, wenn sie „ihren“ Lesern das gewünschte Buch ausleihen kann, scheint für sie wieder die Sonne! 
Sie sind noch kein Mitglied der Bibliothek?!? 

Frau Schmidt wartet jeden Dienstag ab 14 Uhr auf Ihren Besuch!!

Foto zur Meldung: „Lesen stärkt die Seele“
Foto: „Lesen stärkt die Seele“

Gedanken zur Sitzung des Finanzausschusses

(21. 10. 2020)

Die öffentliche Sitzung am 19.10.2020 mit einer Vielzahl von Tagesordnungspunkten wies ein gute Beteiligung der Mitglieder des Ausschusses und der sachkundigen Einwohner auf. Einwohner fühlten sich nicht angesprochen und blieben fern.

Lag es daran, dass drei wichtige Vorlagen der Tagesordnung bereits im Ortsentwicklungs- und im Bildungsausschuss beraten wurden? Oder macht sich die Auffassung breit, dass das Thema Gemeindefinanzen zu „trocken“ und „verworren“ ist und sich deshalb einen Besuch erspart? Oder aber schwindet gar das Interesse der Einwohner an der nicht mehr nachvollziehbaren Politik der Gemeindevertretung grundsätzlich? Wie auch immer, eine schlüssige Antwort darauf ist uns bislang verschlossen. Wir können diese als stillen Protest aufzufassende Position nur bedauern. Immerhin bieten die Beratungen der Ausschüsse und der Gemeindevertretung eine Möglichkeit, sich ein reales Bild von dem politischen Geschehen in der Gemeinde zu verschaffen, davon wie der vielfach geforderte direkte, demokratische, gelebte Austausch funktioniert auch wenn immer mehr die Öffentlichkeit interessierende Fragen in den nichtöffentlichen Disput oder aber in Beratungen mit einzelnen ausgewählten Gemeindevertretern verschoben werden.

Die Oktobersitzung des Finanzausschusses am 19.10.2020 zumindest hätte die Chance eröffnet, Interessantes in Erfahrung zu bringen. Das war zuvorderst bereits den Anfragen der Mitglieder des Ausschusses an die Vorsitzende und an das Amt zu entnehmen. Das betraf u. a. die Frage nach Kompentenzüberschreitung durch den Bürgermeister oder die der Aufgabenerfüllung durch den Ausschuss. Schließlich ist das Gremium – so die Ordnung der Gemeinde Rehfelde – auch für Probleme der Wirtschaft, des Gewerbes, des Tourismus, Einsatz der Gemeindebediensteten u. a. zuständig. Eine ernsthafte Beratung dazu fand in dieser Legislatur noch nicht statt. Ganz abgesehen davon. Wie bereits mehrfach erlebt findet nicht jedes Ausschussmitglied die Kraft und Selbstbeherrschung bei kritischen Anfragen. So viel zum direkten, demokratischen, gelebten Austausch.

Zu denken gab eine Information des Amtes zum noch nicht vorliegenden Grobentwurf des Haushalts für das Jahr 2021, der ein Minus von 2 Mio. € ausweist. Unsere Fraktion ist sehr gespannt auf die darin enthaltenen Positionen und Projekte, darauf, welche Prioritäten gesetzt werden. Denn ohne eine kluge Politik der Schwerpunktbildung im Rahmen der der Gemeinde vom Land zugestandenen und sicher nicht üppig bemessenen Mittel werden die in den Jahren bis 2018 trotz Straßenbau, Kitabau, Revitalisierung des Bahnhofsgebäudes, Rekonstruktion des Bürgerzentrums u. a. gebildeten Rücklagen sehr bald völlig aufgebraucht sein. Zu diesem Komplex wird sicher im Rahmen der Haushaltsdiskussion mehr zu sagen sein. Wir können Sie nur dazu einladen, diesen Prozess zu verfolgen und selbst herauszufinden, wie die Einnahme- und Ausgabenpolitik der einzelnen Fraktionen in der Realität aussehen.

Foto zur Meldung: Gedanken zur Sitzung des Finanzausschusses
Foto: Gedanken zur Sitzung des Finanzausschusses

Dialog

(21. 10. 2020)

Heute habe ich endlich wieder einmal ins Gästebuch geschaut und völlig überrascht neue Einträge lesen können. Ausgesprochen lebendig und lesenswert, allen Nutzern unseres Scheinwerfers nur zu empfehlen.

Ein Dialog zwischen unserer Ute Moriben und Herrn Micha (?). So waren das Gästebuch und andere Rubriken im „Rehfelde-Scheinwerfer“ angedacht.

Viele ehrliche Fragen, über die zu sprechen wäre!

  • Warum wurde der "Rehfelde-Scheinwerfer" erschaffen?
  • Wurden die Kronjuwelen der Gemeinde verschachert?
  • Was wurde bis 2018 wirklich umgesetzt?
  • Ist der Windpark überbordet und warum streben wir PV-Anlagen an?
  • Was ist mit Räumen in Schule, Hort sowie KITA und was ist mit den Straßen?
  • Wie war die Finanzplanung und wie wird der Haushalt 2021 sein?
  • Wie ist das mit dem Energiekonzept und der Genossenschaft?

Wenn wir mitgestalten wollen, so schreibt Ute, sollten wir miteinander reden.

Gespannt bin ich, ob Herr Micha der Einladung folgen wird.

 

Ihr/Euer Reiner Donath

 

PS: Dann könnten wir auch über meine Gründe, auf alle kommunalen Mandate zu verzichten, ohne beleidigt zu sein sowie das Ehrenbuch der Gemeinde und die vielen anderen Fragen reden.

 

Ein Sprichwort lautet:

Wahre Worte sind nicht immer schön.

Schöne Worte sind nicht immer wahr.

Foto zur Meldung: Dialog
Foto: Dialog

SENDER REHFELDE – aktuell

(20. 10. 2020)

Nach der „Wende“ haben viele Wessis im Osten geerbt: Felder, Wald, Hotels, Fabriken…Ein interessierter Rehfelder stellt uns die Frage: „Kann ein Brandenburger auch im Westen erben?“

Antwort: „Im Prinzip JA, aber meist nur das, was Andere nicht erben wollen!“

Bemerkung:

Nachdem Gorleben nicht mehr „Zonen-Randgebiet“ ist, können Prignitz, Berliner Randgebiete und Niederlausitz am radioaktiven Erbe beteiligt werden. Das geht aus einem Zwischenbericht der Bundesgesellschaft für Endlagerung hervor.

Die Vergabe des Standortes zur Atomendlagerung gilt dann für mindestens 1 Million Jahre. Im Unterschied zu uns haben die Bewohner im Freistaat Sachsen im Erzgebirge und in der Sächsischen Schweiz ohnehin Uran-Pechblende im Untergrund und strahlendes Radongas in den Kellern.

Und die Bayern sind dabei, das strahlende Erbe ihrer Kernkraftwerke überhaupt auszuschlagen. Dieser Erbe könnte zu uns in den Osten verlagert oder als strahlender Export nach Russland verbracht werden.

Foto zur Meldung: SENDER REHFELDE – aktuell
Foto: SENDER REHFELDE – aktuell

Nächste Gemeindevertretersitzung

(19. 10. 2020)

Am Dienstag, den 27. Oktober 2020, 18.15, Bürgersaal findet die nächste, die 12. Gemeindevertretersitzung statt. (hier die Tagesordnung - öffentlich)

In der Öffentlichkeit wird beraten:

  • Hervorheben muss man die Entscheidung zur Dreizügigkeit unserer Grundschule mit Raumanforderungen und der davon abgeleiteten Befragung der Eltern zu Flex- Klassen.
  • Überraschend die erneute Vorlage von Schließzeiten in KITA und Hort, die eigentlich so schon abgelehnt wurden.
  • Spannend, der zu erwartende Beschluss zum Windeignungsgebiet 26

 

In der Nichtöffentlichkeit wird zu einer Idee eines Solarparks, des Bedarfes eines Energiemanagers, der Interessenbekundung zu Photovoltaikanlagen auf gemeindlichen Gebäuden, zum Windeignungsgebiet 26 und Grundstücksangelegenheiten beraten.

Sehr schade, dass bei diesen Themen kein Bürger beiwohnen kann, wo doch das Thema Energie sehr kontrovers diskutiert wird.

Foto zur Meldung: Nächste Gemeindevertretersitzung
Foto: Nächste Gemeindevertretersitzung

HEUTE

(19. 10. 2020)

Nach Verlegung findet heute, am 19.10.2020, die nächste Sitzung des Finanzausschusses statt.

(hier zur Tagesordnung)

Für interessierte Bürger, die das Geschehen in Rehfelde verfolgen, fehlt völlig überraschend der Entwurf des Haushaltsplanes 2021 oder zumindest vorbereitende Analysen, Vorschläge und eine Liste mit Maßnahmen nach Prioritäten sowie die Ergebnisse bis zum September.

Auch ist nach dem Terminplan nicht erkennbar, wann der Ausschuss und der Hauptausschuss eine 1. Lesung des Haushaltes angesetzt haben, damit dazu am 24. November ein Beschluss der Gemeindevertretung gefasst werden kann.

Foto zur Meldung: HEUTE
Foto: HEUTE

Kopf hoch

(18. 10. 2020)

Das rate ich allen, denen das Wasser bis zum Halse steht. Die veröffentlichte Liste des Standes der Investitionen in der Gemeinde, die dem Finanzausschuss vorliegt, vermittelt ein desaströses Bild der Nichterfüllung. Dazu kommt immer öfter der bisher noch nicht nachgewiesene Schrei zu fehlendem Geld. Man könnte rätseln was 2021 überhaupt noch möglich ist.

Aus der Sicht vieler Bürger selbstverständlich erst einmal die Erfüllung der seit Langem beschlossenen Aufgaben und jene die in 2020 aus unerklärten Gründen nicht erfüllt wurden. Die Liste von über 20 Maßnahmen, von denen nicht einmal die Hälfte realisiert sind, zwingt solche Aufgaben, wie den Straßenbau im Winkel, die Ausstattung im „Fuchsbau“, den Parkplatz an der Post, die Heizungsanlagen in den kommunalen Wohnblöcken, mit aller Konsequenz durchzusetzen.

Karl Kraus, österreichischer Schriftsteller schrieb: „Gegen den Fluch des Gestaltenmüssens ist kein Kraut gewachsen!“ Die Gestaltung der nächsten Jahre ist der Fluch, die Aufgabe für die Gemeindevertretung und das Amt. Deshalb sollten die Ziele für die nächsten Jahre noch in 2020 zwingend veröffentlicht werden.

Dazu gehören die Voraussetzungen zum zeitnahen Bau der KITA am „Märkischen Tor“ zu schaffen, Lösungen zur Absicherung des Raumbedarfs im Schulkomplex, einschließlich der Planung des neuen Hortgebäudes und einer Küche zu finden sowie mit einem Verkehrs- und Straßenausbaukonzept und einem neuen Flächennutzungsplan Voraussetzungen für die Zukunft zu schaffen.

Entscheidend wird ein belastbarer, stimmiger Haushalt sein, der einerseits die schwarze Null ansteuern, anderseits alle wichtigen Pflicht- und Freiwilligenaufgaben enthalten sollte. Dafür ist es notwendig, Prioritäten zu setzen.

Als außenstehender Betrachter würde ich sofort die Planungskosten für das Windfeld auf die Investoren umlegen und mit den dann freiwerdenden Mittel von 300.0 T€ bis 500.0 T€ die bisher nicht ausfinanzierten Aufgaben angehen. Darüber hinaus könnten mit den zukünftigen Betreibern mögliche Vereinbarungen zur Finanzierung kommunaler Aufgaben durch anteilige Beteiligung am erzeugten Strom sofort angestrebt werden.

Nur durch solche Lösungen ist die Daseinsvorsorge in der Gemeinde in den nächsten Jahren zu sichern.

Bleiben wir optimistisch. Gestalten wir mit Blick auf das Ganze und auf die Zukunft so, dass wir möglichst kein Wasser schlucken.

 

Ihr Reh (h) Auge

Foto zur Meldung: Kopf hoch
Foto: Kopf hoch

Fußball – Das Böse 7. Spiel

(17. 10. 2020)

Heute hieß das Spiel der Letzte gegen den Ersten und das auf dessen Platz in Schöneiche. Das 7. Spiel dieser Serie ging bei großem Kampf nur mit 2:1 verloren. Schade, aber mit Trost - auch Bundesligamannschaften haben schon mehr als 7 Mal in Folge verloren.

Wir bleiben optimistisch - das Ziel bleibt – Klassenerhalt.

(hier zur Tabelle)

Das nächste Spiel findet am Freiteg, den 23. Oktober zu Hause gegen den FSV Union Fürstenwalde II statt.

Foto zur Meldung: Fußball – Das Böse 7. Spiel
Foto: Fußball – Das Böse 7. Spiel

SENDER REHFELDE – aktuell

(16. 10. 2020)

Nach der Einladung zum Finanzausschuss stellte ein Bürger uns die Frage: „Stimmt es, dass der Parkplatz an der Post nach Jahren der Verzögerung jetzt gebaut wird?“

Antwort: „Im Prinzip JA, aber erst im Frühjahr 2021 damit es keine Winterbaumaßnahme wird!“

Bemerkung zu einer langen Geschichte:

Dieser Parkplatz sollte vor Jahren im Zuge der Sanierung der Bahnhofstraße durch den Landesbetrieb für Straßenwesen gebaut werden. Das wurde mehrmals verschoben.

Dann hat die Gemeinde/Amt nach einer eigenen Lösung gesucht und weiter über Jahre verzögert. Erst war es das fehlende Geld, dann ein zu hohes Angebot, dann wurde 2018 erst der Streifen für den Fußweg angekauft und so ins Jahr 2019 geschoben.

Die Realisierung war mit Geld aus 2018/19 gesichert, so dass der Bau im Frühjahr 2020 hätte begonnen werden. Aber jetzt liest man in der Aufstellung zu den Investitionen zum Finanzausschuss, dass man erst in der öffentlichen Ausschreibung ist, die Vergabe in 11/2020 erfolgt und die Bauzeit auf  03 – 05 /2021 gelegt wurde.

Bleibt die Frage: Warum erst jetzt und nicht im Frühjahr 2020?

Und es bleibt die Hoffnung, dass dann in 2021 das Geld zur Verfügung steht und wirklich gebaut wird!

Foto zur Meldung: SENDER REHFELDE – aktuell
Foto: SENDER REHFELDE – aktuell

Corona hat gesiegt

(15. 10. 2020)

Trotz guter Idee und großer Vorfreude müssen wir unser Projekt „Kleines deutsch-polnisches Erntefest“ am 24. und 25. Oktober absagen und auf das Jahr 2021 vertagen.

Gut, dass sich Vertreter beider Gemeinde am Tag der Unterzeichnung des Partnerschaftsvertrages zwischen Rehfelde und Zwierzyn am 06. Oktober getroffen haben.

Damit konnte die Zusammenarbeit gewürdigt und für die Zukunft beschworen werden. Freundschaft muss man pflegen, sonst verdorrt sie wie eine blühende Blume.

Der persönliche Kontakt ist das Wichtigste beim Überwinden der Grenzen, eine Sache der Herzen und nicht nur der Sprache. Das war und ist der Hauptgrund, warum wir 2020 wenigstens eine Veranstaltung mit den Freunden aus Polen in Zinndorf durchführen wollten. Schade, es sollte nicht sein.

Lasst uns deshalb gemeinsam über das nächste Jahr oder besser die nächsten Jahre nachdenken und uns treffen sowie gemeinsam Projekte verwirklichen.

Auch wenn wir enttäuscht sind, weil Corona uns eine schöne Begegnung verhindert hat, danken wir allen, die mit uns gemeinsam unter den gegenwärtigen Bedingungen das Treffen absichern wollten.

Dank an die Euroregion Viadrina, die Gemeinde Rehfelde und das Amt Märkische Schweiz, den Zeltbetrieb Goldschmidt aus Müncheberg, die Pension Märkischer Hof, die Gaststätte „Zur alten Linde“, Kopiertaxi sowie die Mitglieder des Zinndorfer Bürgervereins und die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Zinndorf, die bis hierher bereits viel geleistet haben.

Auf viel Erlebnisse in Freundschaft.

 

Im Auftrag  Reiner Donath

 

PS anbei nochmals die Bilder vom 06.10.2020

Foto zur Meldung: Corona hat gesiegt
Foto: Corona hat gesiegt

Ohne Wasser wär die Welt ein leeres Fass

(11. 10. 2020)

Es ist schon sehr seltsam. Nachdem alle aufgeregt vom fehlenden Wasser durch Tesla geschrien haben, Bürgerinitiativen und Einzelpersonen aus Angst um das Wasser Einwendungen schrieben, Demonstrationen und Protestaktionen stattgefunden haben, große Arbeitsgruppen und Taskforce gebildet wurden, hat die Verbandsversammlung unseres WSE mit einem Beschluss in der Nichtöffentlichkeit plötzlich alles bestätigt. 

Unser Wasser reicht für alle, also auch für Tesla. Das wird von der Mehrheit anerkannt, nur nicht von den Vertretern der Gegenbewegung, den Naturschutzverbänden und Bürgerinitiativen. Dem widerspricht auch nicht die Verzögerung bei den Planungen wegen einer fehlenden Unterschrift und offener Rechnungen für das Bauwasser durch Tesla.

Global gedacht ist das zu einfach. Wir erleben durch den Klimawandel Trockenheit und Überschwemmungen, das Abschmelzen der Gletscher und das Auftauen des Permafrostes, den Kampf um den Wasserspiegel des Straussees, die Sulfatlast in der Spree durch die Bergbauentwässerungen, Probleme bei der Flutung der Cottbuser Ostsee, die eingeschränkte Schifffahrt auf der Elbe und der Oder, beim Betreiben von Mühlen und Bewässern von Feldern sowie so manchen fast ausgetrockneten Bachverlauf und die fehlenden Wasserlachen.

Experten prognostizieren im Zuge des Klimawandels verstärkte Nutzungskonflikte. Dem muss durch konkrete Maßnahmen und Gesetze entgegengewirkt werden.

Zum Thema gehören auch die richtige Versickerung und Einleitung von Regenwasser. Seit Jahrzehnten steht diese Frage für Rehfelde und so hat sich jetzt erneut der Ortsentwicklungsausschuss damit beschäftigt.

Je nach Niederschlagsintensität wird das Schmutzwassersystem durch das Regenwasser überlastet und das stark verdünnte Schmutzwasser dann kostenaufwendig nach Berlin entsorgt.

Unserer Gemeindevertretung wird vom Amt empfohlen, mit dem WSE eine vertragliche Vereinbarung zur Entlastung des Schmutzwassersystems von Niederschlagszuflüssen aus dem öffentlichen Bereich für die vier Haupteinzugsgebiete der Schmutzwasserentsorgung abzuschließen.

Nach erfolgter Begehung im Einzugsgebiet Klosterdorfer Weg, wo dadurch in der Vergangenheit auch private Grundstücke überflutet wurden, stellt sich die Notwendigkeit entsprechend vorläufiger Auswertung so dar, dass insgesamt 14 Fremdwasserverschlusssysteme bei 85 betrachteten Einläufen einzubauen sind.

Damit würde dieses Wasser dem Grundwasser im Raum Rehfelde zugeführt und würde nicht über das Schmutzwassersystem nach Berlin abgeführt.

Eine kleine Maßnahme, die den Wasserverband, übrigens ein kommunaler Verband mit Mitgliedschaft auch unserer Gemeinde, in seinen großen Aufgaben unterstützen würde.

Im Wasserverband (WSE) geht es immer um dasselbe – jedem Menschen im Verbandsgebiet jederzeit einwandfreies Trinkwasser in der von ihm gewünschten Menge zu liefern und das Schmutzwasser reibungslos und umweltschonend zu entsorgen.

 

Ihr Reh (h) Auge

Foto zur Meldung: Ohne Wasser wär die Welt ein leeres Fass
Foto: Ohne Wasser wär die Welt ein leeres Fass

Gedanken zum OEA

(08. 10. 2020)

Einige Gedanken zur Sitzung des Ortsentwicklungsausschusses (OEA) vom 07. Oktober 2020.

Die Erwartungshaltung zu Fortschritten bei der Entwicklung der Gemeinde hielt sich in Grenzen. Das zumindest wäre eine der Schlussfolgerungen aus dem geringen Interesse der Einwohner an den Ergebnissen der Beratungen des Ausschusses, zumal bereits die Tagesordnung keine große Herausforderung darstellte.

Wie schon mehrfach auf früheren Beratungen und zuletzt auf der Sitzung des Bildungsausschusses am 5. Oktober 2020 angemahnt, lag auch dem OEA dieses Mal keine Niederschrift seiner vorangegangenen Sitzung vor. Das ist ein grober Verstoß gegen die §§ 42 und 44 der Kommunalverfassung des Landes Brandenburg.

Im Zusammenhang mit dem kürzlichen Beginn verschiedener, für das Jahr 2020 geplanter Baumaßnahmen bekräftigte das Amt sein Versprechen, bis zum Ende der Woche eine schriftliche Übersicht über den Erfüllungsstand der Investitionen vorzulegen. Ein erster Wehrmutstropfen wurde allerdings schon verkündet: Mit dem Bau des seit mehreren Jahren und zuletzt für 2020 geplanten Parkplatzes an der Post wird – so die Aussage des Amtes – erst in der ersten Jahreshälfte 2021 zu rechnen sein.

Wie im Bildungsausschuss so sorgte die Beschlussvorlage 63/2020 auch im OEA für Diskussion. In Anerkennung der Tatsache, dass es ab dem Schuljahr 2021 drei 1. Klassen geben wird und für die wachsende Schülerzahl entsprechende Räumlichkeiten vorzuhalten sind herrschte völliges Unverständnis zu den unterbreiteten Lösungsvorschlägen, die – wie sich herausstellte – zumindest mit einem Teil der Betroffenen nicht abgestimmt waren. Die kostengünstigste Variante, eine Doppelnutzung von Räumen durch Schule und Hort, wurde in der Vorlage gar nicht in Betracht gezogen. Aufgrund der vielen nicht beantworteten Fragen, darunter der nach einem komplexen und auf eine längere Frist ausgelegten Betrachten aller Handlungsnotwendigkeiten in Schule, Hort und Kitas, sah sich der Ausschuss lediglich in der Lage, einen Umzug der Heimatstube auszuschließen. Erneut machte sich der verspielte Vorsprung bei der Errichtung eines neuen Horts sowie dessen gestrichene räumliche und für die Aufnahme von Unterrichtsräumen geplante Großzügigkeit negativ bemerkbar.

Erstaunen rief bei einigen Mitgliedern des Ausschusses die Vielzahl von Investitions- und Planungsaufgaben im Jahr 2021 hervor, die von den einzelnen Fraktionen mündlich vorgetragen wurden. Prioritäten wurden nicht herausgearbeitet. Grundsätzlich handelte es sich ausschließlich um Pflichtaufgaben der Gemeinde, die z. T. seit fast zwei Jahren auf ihre Realisierung warten. Eine Ursachen dafür ist in dem von der Fraktion Die Linke/Zukunft nachhaltig kritisierten Beschluss zum Haushalt 2020 zu suchen. Der hatte den Investitionen in den Straßenbau Vorrang vor denen in die Daseinsvorsorge für unsere Kinder und Jugendlichen eingeräumt. Die nunmehr notwendige Korrektur erfordert von der Gemeinde erhöhte finanzielle Aufwendungen. Auch sie stehen mit dem verworfenen Projekt eines Multifunktionalgebäudes/Hort in engem Zusammenhang.

 

Foto zur Meldung: Gedanken zum OEA
Foto: Gedanken zum OEA

15 Jahre - Freundschaft

(07. 10. 2020)

Anlässlich des 15. Jahrestages der Unterzeichnung des Partnerschaftsvertrages zwischen Rehfelde und Zwiezyn am 06. 10. 2005 traf sich eine kleine Gruppe von Freunden bei uns in Rehfelde. Trotz  Einhaltung der Regeln zu Corona wurde es ein sehr schöner Nachmittag.  Nach ersten Gesprächen bei Kaffee und Kuchen ging es auf nach Rüdersdorf. Im Museumspark erlebten wir eine Stunde mit guten Informationen. Leider in getrennten Gruppen, da nur ein Dolmetscher dabei war. In der Gaststätte begrüßte uns der Koch polnisch und erklärte die deutsch – polnischen Speisen am Buffett, die ausgesprochen lecker waren. Mit kurzen Grußworten durch die Bürgermeister in diesen 15 Jahren - Lutz Schwarz, Reiner Donath und Patrick Gumpricht sowie Carol Neumann aus Zwierzyn wurden die gemeinsamen Erlebnisse und entstandenen Freundschaften gewürdigt sowie Erinnerungsgeschenke ausgetauscht. Zwei durch Carol übergebene Eichen wollen wir gemeinsam am 25. Oktober in Rehfelde pflanzen. Herr Kostyra von der Euroregion würdigte unsere gute Zusammenarbeit in den Jahren seit 2004. Einen herzlichen Dank an die Organisatoren.

Auf Grund der engen Zusammenarbeit des Zinndorfer Bürgervereins e. V. und der Freiwilligen Feuerwehr Zinndorf mit unseren polnischen Freunden seit 2004 laden wir zu einem „Kleinen deutsch – polnischen Erntefest“ ein und sagen damit Danke für all das Schöne in dieser Zeit.

Bedingt durch die festgelegten Maßnahmen zu Corona können dazu am 24. Oktober nur persönlich eingeladene Freunde teilnehmen.

Anders am Sonntag, den 25. Oktober, wo bei Einhaltung der Abstandsregel auf dem Anger die Arbeit der Feuerwehr und des Vereines sowie die Zusammenarbeit mit den Freunden aus Zwierzyn kennengelernt werden kann. Dazu laden wir die Zinndorfer Einwohner und einzelne Gäste von außerhalb herzlichst ein.

Beide Tage werden mit Mitteln der Europäischen Union durch die Euroregion Viadrina finanziell gefördert.

Foto zur Meldung: 15 Jahre - Freundschaft
Foto: 15 Jahre - Freundschaft

Projekt Bahnhofsvorplatz

(07. 10. 2020)

Die Mittwochradler trafen sich wieder um 14.00 Uhr an unserem schönen Tourismuspavillon.

Überrascht stellten wir fest, dass die Arbeiten zur Umgestaltung des Bahnhofsvorplatzes begonnen haben. Das alte besprühte Lager der Deutschen Bahn wurde abgerissen und man kann die Konturen der Anpflanzungen im neuen Mutterboden bereit sehen. Bleibt zu hoffen, dass die Plasterungen vor dem Pavillon auch beauftragt wurden und bald beginnen. Das geförderte Projekt aus dem Jahre 2018 muss bis Ende 2020 realisiert sein.

Pünktlich gingen dann 8 Radler auf die Tour nach Altlandberg. Ganz herbstlich, im Wechsel mit Sonne und Regen und sogar einem Regenbogen. Es machte wieder richtigen Spaß und deshalb geht es nächste Woche wieder auf Tour.

Jeder Radler ist eingeladen und kann sich spontan anschließen.  

Foto zur Meldung: Projekt Bahnhofsvorplatz
Foto: Projekt Bahnhofsvorplatz

Bericht zum Bildungsausschuss

(06. 10. 2020)

Die 8. Sitzung des Bildungsausschusses fand am 5. Oktober 2020 im Bürgersaal unserer Gemeinde statt. Zugegen waren 4 Einwohner als Gäste.

Wie schon bei der Gemeindevertretersitzung am 22. September 2020 lag auch für die Sitzung des Bildungsausschusses keine Niederschrift der vorangegangenen Sitzungen der Gremien vor. Das Amt versuchte das Fehlen mit erhöhtem Krankenstand in der Verwaltung zu entschuldigen.

Berechtigterweise mahnte Herr Rohne an, diese Verfahrensweise nicht zu gelebtem Standard werden zu lassen.

Der Tagesordnungspunkt 9 zeigte einmal mehr, wie sehr unvollständige Sitzungsunterlagen die Arbeit des Gremiums erschweren. Die überarbeitete Nutzungsordnung für das „Rehfelde-Mobil“ lag den Mitgliedern nicht vor, eine Beratung der einzelnen Punkte gestaltete sich schwierig und zeitraubend. Die Verwaltung wurde gebeten, zu überprüfen, welche der vorgeschlagenen Änderungen in die Nutzerordnung eingearbeitet werden können.

Die Informationsvorlage 69/2020 zur  Schulstandortentwicklung sorgte für rege Diskussion. Mehrere Ausschussmitglieder äußerten, dass seit Jahren berechtigte Hinweise der Gemeindevertreter zur Entwicklung der Einwohnerzahlen und damit stetig steigenden Schülerzahlen von verantwortlichen Mitarbeitern des Amtsbereiches nicht ausreichend zur Kenntnis genommen wurden.

Fakt ist, dass es ab dem Schuljahr 2021 drei 1. Klassen geben wird. Dafür ist die Schaffung von Klassenräumen notwendig. Empfohlen wurde mit der Beschlussvorlage 63/2020 die derzeit als Schulsozialarbeitsräume und als Buswarteraum genutzten Klassenräume wieder für den Unterricht nutzbar zu machen. Hilfreich für weitere Überlegungen wäre ein, seit Jahren geforderter, Raumnutzungsplan der Schule.

Auch ist das Festhalten an Flexklassen immer wieder Diskussionsthema.

Herr Gumpricht regte eine Befragung der Eltern in den KITA‘s an. Ende des 1. Quartals 2021 sollten die Ergebnisse durch das Amt ausgewertet sein und dann die Meinung der Eltern zu Flex- oder Regelklassen widerspiegeln.

Rund 130.000,- € Fördermittel werden der Schule Rehfelde über das Programm „DigitalPakt Schule 2019 bis 2024“ zur Verfügung gestellt, wofür die Gemeinde mindestens 10% Eigenmittel aufzubringen hat. Der Bildungsausschuss hat einstimmig die Empfehlung ausgesprochen, den Eigenanteil auf 30% zu erhöhen.

Die Wünsche der Schule belaufen sich auf einen Wert von ca. 245.000,- €, was einen Kostenanteil von mindestens 115.265,- € für den Gemeindehaushalt bedeuten würde.

Alle Mitglieder des Bildungsausschusses haben sich für eine bessere Ausstattung der Schule mit digitalen Lernmitteln ausgesprochen. Gemeinsam mit der Schulleitung sollte über die Dringlichkeit bestimmter Anschaffungen beraten werden.

Keine Auskunft bekamen die Ausschussmitglieder auf die Frage, wie teuer die Schulungen der Lehrer für die Arbeit mit digitalen Arbeitsmitteln wäre. Welchen Nutzen haben die besten technischen Geräte, wenn sie angeschafft aber nicht im Unterricht verwendet werden!

 

Zu allgemeinem Unverständnis kam es bei den Beschlussvorlagen des Amtes  65/2020, 67/2020 und 68/2020, die Schließzeiten in den kommunalen Kindereinrichtungen zum Gegenstand hatten.

Zusätzlich zum geplanten Brückentag, der Schließzeit zum Jahreswechsel und den von den Ausschussmitgliedern als notwendig erachteten Schließtagen für Weiterbildung sowie für

teambildende Maßnahmen, wurde eine Sommerschließzeit eingefügt.

Bereits in vergangenen Sitzungen der Gremien wurde eine generelle Schließzeit von 3 Wochen in den Sommerferien, gleichzeitig für alle Einrichtungen, mehrheitlich abgelehnt.

So ist es nicht verwunderlich, dass die Mitglieder des Bildungsausschusses der Gemeindevertretung einstimmig empfahlen, diesen Vorlagen nicht zuzustimmen. 

 

 

 

Foto zur Meldung: Bericht zum Bildungsausschuss
Foto: Bericht zum Bildungsausschuss

SENDER REHFELDE – aktuell

(05. 10. 2020)

Nach der Veröffentlichung der Information des Bürgermeisters am 01. Oktober erreichte uns die Frage: „Stimmt es, dass die Genossenschaft die Planungen zur PV-Anlage auf der Deponie in Rehfelde eingestellt hat?“

Antwort: „Im Prinzip JA, aber aus rein wirtschaftlichen Aspekten und nicht durch Verzicht vergleichbarer Maßnahmen zu den Erneuerbaren!“

 

Auf Nachfrage teilte uns der Vorstand der Genossenschaft mit:

Das Projekt lässt sich infolge der massiven Zeitverzögerungen und jetzt neuerlich aufkommenden zusätzlichen Kosten für die Sondermüllentsorgung nicht mehr realisieren, so dass wir zu diesem Schritt gezwungen sind. Die Ergebnisse der Auslegungen werden nicht mehr ausgewertet und der Auftrag an das Planungsbüro wurde gestoppt.

Auch in der Zukunft wird die Rehfelde-EigenEnergie eG Projekte von Fotovoltaikanlagen in der Fläche und auf Dächern unterstützen, Quartierlösungen für Wärme und Strom mit voranbringen und bei entsprechenden Angeboten der Gemeinde oder von Betrieben der Windenergie eventuell mögliche Anteile übernehmen.

Foto zur Meldung: SENDER REHFELDE – aktuell
Foto: SENDER REHFELDE – aktuell

Erneute Anmahnung zur Sauberkeit

(04. 10. 2020)

Mit dem Rad unterwegs entdeckte ein Bürger im Bild festgehaltene Müllablagerungen am Liebenberger Weg in Zinndorf. Gleichzeitig stellte er fest, dass diese Straße durch Benutzung als Umleitung zur B1 sehr „ausgefahren“ ist. Er informierte richtigerweise an den Märker und hofft auf kurzfristige Veränderungen.

In diesem Zusammenhang erinnern wir an die vielen anderen ungepflegten Stellen in unserer Gemeinde. Das betrifft vor allem auf das Umfeld unseres Bahnhofes zu. Als Eingangstor und Visitenkarte von Rehfelde schämt man sich über den Schmutz und die Unordnung. Das betrifft aber auch die gestaltete Grünfläche am Bürgerzentrum, wo das Unkraut an den Wänden hochwächst.

Als Beispiel mögen aus Zinndorf das Grundstück der Gemeinde am Neubau und gegenüber am Pfuhl dienen sowie die zahlreichen Überwucherungen des R1 und der Auswuchs an den Linden genannt werden.

Für die Einwohner und Gäste ist das nicht zu verstehen, aber alle hoffen auf baldige Abhilfe.

Foto zur Meldung: Erneute Anmahnung zur Sauberkeit
Foto: Erneute Anmahnung zur Sauberkeit

Fußball – Das Heimspiel

(03. 10. 2020)

Das 2. Spiel zu Hause gegen die SG Wildau begann zwar mit einem schnellen Tor der Gegner, war aber bis zum Halbzeitspfiff mit 1:1 sehr ausgeglichen. Am Ende hiess es dann doch trotz gutem Kampf, aber ohne Glück wieder enttäuschend 1:5.

Es bleibt das Ziel – Klassenerhalt.

(hier zur Tabelle)

Das nächste Spiel findet am Samstag, den 17. Oktober gegen den 1. in der Tabelle, den SV Germania 90 Schöneiche statt. Von der Entfernung betrachtet sicher ein ernstzunehmendes Derby. Da könnte man auch hinfahren und unsere Mannschaft unterstützen..

 

Foto zur Meldung: Fußball – Das Heimspiel
Foto: Fußball – Das Heimspiel

Glückwunsch und was?

(03. 10. 2020)

Die 30-tägigen Einheitsfeiern sind fast beendet, ohne diese so recht bemerkt zu haben. Die großen Reden und Lobhudeleien zur deutschen Einheit, deren Ergebnissen sind gehalten. Jenseits dieser Tage ist die Wirklichkeit teilweise ernüchternd. Verträge, Unterschriften und das Versprechen blühender Landschaften sind das eine, aber die Wahrnehmung der Menschen, insbesondere der im Osten des Landes, das andere. Dass daran nicht nur die Politik sondern auch die Medien einen Anteil haben, muss hier wohl nicht besonders betont werden.

Um es vorweg zu nehmen: Die zurückliegenden 30 Jahre gingen nicht spurlos an den Städten und Dörfern des deutschen Ostens vorüber. Das trifft auch auf Rehfelde mit seinen Ortsteilen zu. Der Ausbau der Infrastruktur, des Handels, des Gewerbes und des privaten Wohnungsbaus hat das Gesicht der Kommune bedeutend verändert. Bahnhofsgebäude mit Tourismuspavillon und Bürgerzentrum sind kaum wieder zu erkennen. Dem Bevölkerungswachstum Rechnung tragend wurde umfangreich in Schule, Kitas, Jugendclub und Vereinsarbeit investiert. Doch hinter all dem standen Menschen mit ihren Ideen, ihrem Fleiß und ihrer Ausdauer. Ohne sie wäre diese Entwicklung nicht möglich gewesen.

Mit dem Beschluss der Volkskammer in einer dramatischen Sitzung am 23. August 1990 um zwei Uhr früh und dem Vollzug am 3. Oktober 1990 erfolgte der Beitritt der DDR zum Geltungsbereich des Grundgesetzes, d. h. zur BRD. Eine Neukonstituierung des deutschen Staates nach Art. 146 Grundgesetz mit einer gesamtdeutschen Verfassung hätte dem jetzt größeren, neuen Deutschland gutgetan. Vor diesem Hintergrund und der nachfolgenden 30-jährigen Entwicklung erheben sich allerdings auch eine Vielzahl von Fragen, auf deren Beantwortung die Menschen hier im Osten besonders warten. Sie ergeben sich aus den Erfahrungen dieser Menschen. Sie, die in ihrer Mehrzahl den Sozialismus à la DDR abgewählt hatten, vermissten plötzlich etwas. Sie vermissten und vermissen noch immer die hohe Kompetenz des DDR-Bildungswesens, dessen Absolventen fast ausnahmslos die notwendigen Voraussetzungen für das Erlernen eines Berufs oder aber für ein weiterführendes Studium mitbrachten. Sie vermissen eine gesellschaftliche Gleichbehandlung, eine Wertschätzung ihrer Lebensleistung, gleichen Lohn für gleiche Arbeit und eine Gleichbehandlung bei der Rentenberechnung. Ein nicht unbedeutender Teil vermisst einen Arbeitsplatz, um mit eigenen Händen die Mittel zum Leben und Wohnen zu erwirtschaften und nicht auf Almosen angewiesen zu sein. Sie vermissen das kameradschaftliche Zusammenleben mit Nachbarn und Kollegen. Sie vermissen den „verordneten Antifaschismus“, der dem Rechtsextremismus und Neofaschismus Grenzen setzte. Und nicht zuletzt vermissen sie ein ehrliches Bemühen ihrer Regierenden um gute Beziehungen zu den Staaten dieser Welt, die sowohl Kriege als auch Sanktionen als Mittel ihrer Politik ausschließen.

Die Zahl der Wendeopfer, derjenigen, die sich noch erinnern können und Fragen nach der immer weiterwachsenden Kluft zwischen Arm und Reich stellen, nimmt mit jedem Jahr ab. Zur Freude der Herrschenden. Der deutsche Weltschauspieler Armin Müller Stahl (89 Jahre) erklärte gegenüber einer namhaften deutschen Illustrierten: „Der DDR-Bürger, der sich nicht mit dem Staat anlegte, hatte fast immer ein gutes, sorgenfreies Leben. Aber nach 30 Jahren wird die Erinnerung an die verschwundene DDR schwächer.“ Deshalb ist es so wichtig die Zeitzeugnisse noch Lebender zu erfassen, in Büchern die Geschichte sachlich korrekt und wahrheitsgerecht darzustellen sowie auch die regionale Geschichte in Büchern zu erfassen und in Heimatmuseen aufzubewahren. Wir sollten es nicht versäumen unseren Kindern und Enkeln unser eigenes Leben und die Wahrheit zum sozialistischen Versuch in Deutschland näher zu bringen. Natürlich auch die Tatsachen und Wirkungen des angeblich größten Ereignis der jüngsten Geschichte in Deutschland und Europa mit deren weltweiten Wirkungen.

Daniela Dahn fast in Ihrem Buch „Der Schnee von Gestern ist die Sintflut von Heute“ zum Thema zusammen: „Das Dilemma ist nicht, dass der Osten noch kein richtiger Westen geworden ist. Das Dilemma ist eher, dass er sich schon zu viel angenähert hat. Heute bin ich mir noch sicherer, dass der eigentliche Fehler darin bestand, dem falschen System beizutreten.“

„Mit mehr Zeit hätte womöglich der Beweis erbracht werden können: Es wäre einfacher gewesen, mit Hand an der Macht und Volkseigentum im Rücken eine humane Gesellschaft zu schaffen, als mit der festgezurrten Fußangel von Eigennutz, Konkurrenz und Wachstum. Unsere nachträgliche Kritik an der Kapitalmaschine konnte an den Machtverhältnissen nichts ändern. … Wer sich an die Spielregeln hält, hat das Privileg, auf Kosten anderer in den Genuss von Wohlstand und relative Freiheiten zu geraten – dessen bin ich mir durchaus bewusst.  … Mein Leben ist angenehm. Aber gutes Leben nur für sich ist kein gutes Leben.“

 

Ihr Reh (h) Auge

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Foto: Glückwunsch und was?

Ostbahn-Lobby

(01. 10. 2020)

Wie auf der Ostbahnkonferenz am 09. September angekündigt, gründeten am 29. September 2020 zwölf Kommunen die „neue IGOB“. Anknüpfend an die Zielstellungen aus der Vergangenheit geht es dem Verein, dem auch fördernde Mitglieder angehören, um die Lobbyarbeit für die Entwicklung der Bahnstrecke von Berlin nach unserem Nachbarland.

Für uns ist besonders wichtig, dass der 30 Minutentakt bis Müncheberg eines der ehrgeizigen Ziele bleibt. Jetzt ist dieser Takt bereits für den Fahrplan 22/23 angekündigt! Auf den mit der Fertigstellung der Eisenbahnbrücke über die Oder verstärkten Verkehr müssen wir uns langfristig auch in Rehfelde einstellen.

Der Verein hat seine Geschäftsstelle im Bahnhof Strausberg Vorstadt. Frank Schütz aus Golzow ist der berufene Geschäftsführer und Elke Stadler, die Bürgermeisterin von Strausberg ist Vorsitzende des Vereines. Mit Patrick Gumpricht als Vorstandsmitglied ist unsere Gemeinde erneut gut eingebunden.

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Foto: Ostbahn-Lobby

Sitzung des Ortsentwicklungsausschusses

(30. 09. 2020)

Der Ortsentwicklungsausschuss der Gemeinde Rehfelde tagt am Mittwoch, den 07. Oktober 2020, 18.15 Uhr, Multifunktionsraum, Elsholzstraße. (Hier die Tagesordnung)

Bemerkung:

Der Beschlussvorschlag zur Grundschule liegt so auch dem Bildungsausschuss vor.

Leider gibt es außer dem Antrag der Motorradgemeinschaft, dem man zustimmen könnte, noch kein Dokument laut TO vor.

Besonders wichtig wäre die öffentliche Darstellung zu den Prioritäten der Investitionsvorhaben für 2021.

Foto zur Meldung: Sitzung des Ortsentwicklungsausschusses
Foto: Sitzung des Ortsentwicklungsausschusses

Der Rohbau steht

(30. 09. 2020)

In Zinndorf entsteht das neue Feuerwehrgerätehaus. Sichtbar dominierend auf dem Anger steht die neue Fahrzeughalle im Rohbau neben dem alten Gebäude. Da muss man sich erst daran gewöhnen. So wie in der Vergangenheit an das abgerissene Denkmal zum 1. Weltkrieg und den Bau des alten Feuerwehrgebäudes zu DDR – Zeiten, den Wegfall der alten Straße quer über den Anger und die Erweiterung des Geländes der Gaststätte.

Bereits im Oktober soll die Halle nutzbar sein. Viel Arbeit für die Kameraden der "Freiwilligen Feuerwehr", denn dann muss das alte, liebgewonnene Gebäude geräumt werden. Teils als Zwischenlösung in die Fahrzeughalle, teils verstaut und eingelagert für die spätere Nutzung. Dann der Abriss des mehrmals in Eigeninitiative umgebauten Gebäudes und der Bau des neuen Sozialgebäudes, mit der späteren Möglichkeit der öffentlichen Nutzung.

In einem Jahr, so hoffen alle, soll dann alles fertiggestellt sein.

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Foto: Der Rohbau steht

Nächster Bildungsausschuss

(29. 09. 2020)

Die 8. Sitzung des Bildungsausschusses findet am Montag, den 05. Oktober um 19.00 Uhr im Bürgersaal statt. Die Tagesordnung mit wichtigen Sachthemen wurde veröffentlicht. (hier)

Bemerkung mit Lösungsansätzen von der „Außenlinie“

Das Amt legt nach den Zahlen zur Entwicklung des Bedarfs an den KITA`s jetzt auch die Fortentwicklung im Bereich Primarstufe (Grundschule) mit Schlussfolgerungen vor. (hier)

Nicht überraschend, denn es sind die realen Zahlen, wie diese vor Jahren geschätzt wurden. Damit wird nachträglich begründet, dass wir an der KITA „Fuchsbau“ 80 Plätze hätten anbauen müssen und der Hort bei Doppelnutzung mit der Grundschule jetzt gebaut und in 2021 fertiggestellt werden sollte.

Das ist Geschichte, aber jetzt sollte/muss man sich grundsätzlich zur Schulentwicklung, einschließlich HORT und KITA verständigen. Das geht aber nicht mit Vorschlägen wie die Räume der Schulpädagogen, die natürlich auch in den Hort könnten, oder sogar mit Auslagerung der Heimatstube zu lösen. Dazu kommt das strapazierte Thema der Schließzeiten an der KITA und im Hort, die bisher mehrheitlich nicht gewollt werden.

Die Beschlussvorlage des Amtes 63/2020 zur Änderung der Schulträgerschaft ist formal zu fassen, scheint aber noch nicht die richtigen Lösungsansätze zu beinhalten. (hier)

Es bedarf rasch eines Gipfels, eines Runden Tisches (den der BM schon lange vorgeschlagen hat) mit Fachleuten und kompetenten Gemeindevertretern sowie der Ämter um realistische Lösungen in kurzer Zeit zu schaffen. Das ist die Verpflichtung der Gewählten wie der Bezahlten. Weiterer Aktionismus oder Alibi - Beschlussvorlagen bringen uns nicht weiter.

 

Ausgangspunkt kann nur ein Gesamtkonzept der Entwicklung und ein Belegungsplan für die Jahre 2020 bis 2023 sein.

Gemeinsam geht da Manches noch!

Dazu wären mutige Gedanken, Lösungen und konsequentes Handeln notwendig, wie zum Beispiel:

  • Varianten der Überbrückung bis Fertigstellung neuer Kapazitäten, Doppelnutzung der Container Schule/Hort
  • Beschleunigter Bau des Hortes mit Möglichkeiten für Unterricht und Plätze zur Essenversorgung
  • Beschleunigter Bau der KITA der Johanniter am Märkischen Tor
  • Prüfung eines parallelen Anbaus am Haus II mit 4 oder mehr Klassenräumen
  • Planungen zu einer weiteren Sporthalle
  • Kontakte zu Partnern für eine private weiterführende Schule

 

Nur so könnte der "Raumbedarfsnotstand" beseitigt werden.

 

Ein Blick in das vorliegende Entwicklungskonzept und die Protokolle zu Beratungen dazu könnte unkompliziert helfen.

 

 

Foto zur Meldung: Nächster Bildungsausschuss
Foto: Nächster Bildungsausschuss

Hinweis zu Veranstaltungen

(29. 09. 2020)

In der Gemeinde Rehfelde finden statt:

 

Eröffnung der neuen Ausstellung in der Entreegalerie am Freitag, den 02. Oktober 18.00 Uhr.

(hier zur Ankündigung)

 

Ferienaktionstage orgnisiert durch das Familiencafe in der Bahnstraße (hier zum Angebot)

 

 

Foto zur Meldung: Hinweis zu Veranstaltungen
Foto: Kalender

Irrwege

(29. 09. 2020)

Nach der Veröffentlichung des Senders Rehfelde zu Umleitungen erhielten wir den Hinweis auf eine erneute Karikatur im Schaukasten der "DIE LINKE" an der Post, die wir gern anbei veröffentlichen.

Foto zur Meldung: Irrwege
Foto: Irrwege

SENDER REHFELDE – aktuell

(28. 09. 2020)

Uns erreichte von einem Bürger folgende Frage: „Kann man von Rehfelde direkt zum Amt nach Buckow fahren?“

Unsere Antwort lautet: „Im Prinzip JA, aber nur zu fuß, mit dem Rad und riesigen Umleitungen mit dem Auto!“

Bemerkung: Bedingt durch Straßenbauarbeiten und den damit verbundenen Straßensperrungen ging es im Norden nur über Klosterdorf sowie Ernsthof und im Süden über die B1/B5 und Müncheberg. Das aber nur, wenn diese nicht auch zwecks Arbeiten oder Unfall gesperrt ist. Dann geht es über Kagel, Kienbaum und eventuell über Fürstenwalde.

Bleibt die neue Frage:

Warum wird das im Interesse der Menschen nicht besser abgestimmt und koordiniert.

 

PS: Inzwischen ist die Straße von Bollersdorf zum Kreisel freigegeben und in Lichtenow ist nur noch eine Ampelanlage.

Foto zur Meldung: SENDER REHFELDE – aktuell
Foto: SENDER REHFELDE – aktuell

Nordic Walking - 4. Frauen Forum in Zwierzyn

(28. 09. 2020)

Durch die Coronapandemie sind in diesem Jahr leider viele Veranstaltungen ausgefallen. Umso schöner war es, dass wir uns am letzten Wochenende Richtung Zwierzyn auf den Weg gemacht haben, um am 4. Frauen Forum teilzunehmen.

Es gab einen Workshop für die gesunde Ernährung und Bewegung mit anschließender Diskussionsrunde. Danach konnten wir an einer Einführungsrunde zum Salsatanz teilnehmen.

Motto - Jeder kann TANZEN -

Anschließend ging es auf eine Nordic Walking Route von der Bibliothek in Zwierzyn durch den Wald und übers Feld. Bevor wir uns auf den Rückweg machten, gab es ein gemeinsames Essen. Wieder ein ereignisreicher und sehr informativer Tag. 

Vielen Dank an unsere Freunde in Zwierzyn

 

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Foto: Nordic Walking - 4. Frauen Forum in Zwierzyn

Noch drei Monate

(27. 09. 2020)

Das Jahr 2020 ist auf der Zielgerade. In drei Monaten ist Weihnachten. Was bisher nicht geschafft wurde, oder mit festen Verträgen abgesichert ist, wird schwer zu realisieren sein.

Es ist verfrüht Jahresbilanz zu ziehen, aber zu fragen und zu prüfen sollte gestattet sein. Nach den durchgeführten Sitzungen der Fachausschüsse und der Gemeindevertretung bleiben viele unbeantwortete Fragen übrig.

Demnächst steht die erste Lesung des Haushaltsplanes 2021 an. Ob es auf der Sitzung des Finanzausschusses geschieht, die auf den 19. Oktober verschoben wurde, bleibt zu hoffen. Denn je später die Diskussion, um so später der Beschluss. Und je später die Beschlussfassung, um so später der Beginn der Realisierung der beschlossenen Aufgaben. In dem Zusammenhang stellt sich natürlich die Frage, was an Vorhaben in 2020 erledigt wurde oder noch wird. Daraus folgt, welche Maßnahmen im Haushalt 2021 von Rehfelde zu verankern sind bzw. unter Berücksichtigung der durch das Ergebnis 2019 sowie die Planungen 2020 entstandenen kritischen Finanzlage aufgenommen werden können.

Der Auftrag zur Planung des neuen Hortgebäudes wurde erteilt und man möchte noch in diesem Jahre erste Entwürfe diskutieren. Im Jahr 2021 soll dann der Bauantrag zur Prüfung und Genehmigung eingereicht werden, so dass in 2022/23 gebaut werden könnte. Hier ist unter Beachtung der gegenwärtigen Tempi bei Entscheidungen und deren Umsetzung bewusst der Konjunktiv verwendet.

Der Bauabschnitt des Quellweges wurde fertig gestellt. Welche Straße(n) in 2021 real in Angriff genommen werden sollte, wurde im Ortsentwicklungsausschuss nicht beraten. Der Bau des Gehweges Bahnhofstraße hat begonnen. Was mit dem Gehweg im Dorf, dem Parkplatz an der Post und mit dem Bahnhofsvorplatz noch 2020 geschieht, darüber wurde bisher nicht informiert.

Was das „Quartier Mühlenfließ“ betrifft, so besteht die große Hoffnung, dass sowohl der Entwickler als auch das Amt die Planungen so weit vorantreiben, dass mit der frühzeitigen Beteiligung noch im November begonnen werden kann. Weiter in der Diskussion bleiben der Bau einer neuen Küche, die Festlegung zum Standort der Bibliothek, der Bau der KITA durch die Johanniter am Märkischen Tor, die Umgestaltung im Familienzentrum, die PV-Anlage auf der Deponie durch die Energiegenossenschaft. Mit großem Interesse konnte die Ankündigung des Bürgermeisters auf der letzten Gemeindevertretersitzung aufgenommen werden, dass die Sanierung des privaten Güterschuppens am Bahnhof, lediglich durch Corona in Verzug geraten ist.

Erkennbare Schwerpunkte im nächsten Jahr wären in jedem Falle die Erarbeitung des Verkehrskonzeptes und damit verbunden die Präzisierung des Straßenausbaukonzeptes, sinnvolle Straßenreparaturen und -instandsetzungen, die Bewegungsflächen an der alten Ladestraße (in Abhängigkeit von den Fördermitteln), die Diskussion zum Flächennutzungsplan, die Zukunftsentwicklung des Schulstandortes, verlässliche Maßnahmen zu den neuen Gewerbeflächen, Konkretes zur Entwicklung des Tourismus sowie Verbesserung von Sauberkeit und Ordnung.

In 2021 müssen entsprechend Gesetzeslage die Planungen zum Windfeld 26 endlich durchgeführt werden, da sonst die Gefahr des Verlustes der Veränderungssperre besteht und ein Wildwuchs von Windkraftanlagen und Entschädigungszahlungen möglich würden. Im Interesse der Bürger sollte die Planung als Chance für gesicherte Einnahmen und eventuell Beteiligungen genutzt werden.

Rehfelde wächst, ob es jemandem gefällt oder nicht – so nicht zuletzt der angekündigte Wohnungsbau im Baufeld neben REWE. Es ist Aufgabe der Gemeindepolitik, die daraus resultierenden Verpflichtungen frühzeitig zu erkennen, sachlich logische, zukunftsträchtige Entscheidungen ohne Zeitverzug zu treffen und höchstes Tempo bei ihrer Realisierung an den Tag zu legen. Nur das bietet die Gewähr, die der Gemeinde anvertrauten Mitteln der Steuerzahler vernünftig und sparsam einzusetzen.

Liebe Bürgerinnen und Bürger! Hoffen wir auf eine Erklärung des Bürgermeisters zu den Zielen der Gemeinde bis zum Jahre 2024 und dazu endlich vielfältige Gespräche der gewählten Gemeindevertreter mit den Bürgern.

Wünschen wir uns einen Endspurt bis zum Jahresende mit soliden Planungen für die nächsten Jahre.

 

Ihr Reh (h) Auge

Foto zur Meldung: Noch drei Monate
Foto: Noch drei Monate

Fußball – Das 5. Schwere

(26. 09. 2020)

Das Spiel gegen den bisherigen 4. der Tabelle - den SG Großziethen - ging mit 1: 0 nach hartem Kampf in den "letzten Minuten" verloren

Trotz 17. Platz bleibt das Ziel – Klassenerhalt.

(hier zur Tabelle)

 

Das nächste Spiel findet zu Hause in Rehfelde am Samstag, den 03. Oktober gegen die SG Wildau, den gegenwärtigen 11. in der Tabelle statt. Wir hoffen mit einer stabilen, gut besetzten Mannschaft eine reale Chance zu einem versöhnlichen Ergebnis nutzen zu können.

Foto zur Meldung: Fußball – Das 5. Schwere
Foto: Fußball – Das 5. Schwere

Sport für die Kinder

(25. 09. 2020)

Diese interessante Information zu unserem Fußball mit den Kindern fanden wir im Ort.

Das Thema ist es wert sich an Sie alle zu wenden und zu bitten, diesem Aufruf zu folgen. Melden Sie Ihre Kinder an, werden Sie selbst Übungsleiter und werden Sie Fan (Zuschauer) der Spiele unserer Wettkampfmannschaften.

Immerhin startet unsere 1. Männermannschaft in der Landesliga Süd und kämpft dort tapfer um den Klassenerhalt.

Nachwuchs ist gefragt!

 

 

Foto zur Meldung: Sport für die Kinder
Foto: Sport für die Kinder

Kurzinformation - zur Sitzung der Gemeindevertretung

(24. 09. 2020)

Information 09/2020 zu Fragen der Rehfelder Kommunalpolitik      

- zur Sitzung der Gemeindevertretung am 22.09.2020

Ein wesentlicher und grundsätzlicher Beschluss wurde in der GV im Zusammenhang mit dem Antrag eines Investors auf eine Änderung des Flächennutzungsplanes (FNP) im Bereich Klosterdorfer Weg/Breitscheidstraße/Ahornallee   für die Umnutzung von landwirtschaftlicher Nutzfläche in Wohnbebauung gefasst. Der Antrag wurde mehrheitlich abgelehnt mit dem Verweis, dass gegenwärtig keine Einzelentscheidungen zur Änderungen des FNP zugunsten von Wohnflächen vorgenommen werden sollen, sondern dass der FNP der Gemeinde Rehfelde in seiner Gesamtheit auf Änderungsnotwendigkeiten geprüft werden soll. Hierfür wurden in der letzten Sitzung des OEA erste Vorschläge für die Erstellung eines Meilensteinplanes vorgeschlagen.

Auf Nachfrage der Fraktion Die LINKE/ZUKUNFT wurde durch das Amt bestätigt und festgestellt, dass laufende Vorgänge zur Teiländerung des FNP für Gewerbegebiete, Erschließungsgebiet Mühlenfließ und Windpark 26 von dem o.g. Grundsatzbeschluss nicht berührt sind.

Festzuhalten ist unserseits, dass der Prozess der grundsätzlichen Prüfung und Überarbeitung des FNP einen längeren Zeitraum von ca. 2 Jahren und erhebliche Planungskosten verursachen wird. Kurzfristige Entscheidungen für Änderungen des FNP zugunsten der zusätzlichen Ausweisung von Wohnflächen sind somit  nicht möglich.

Im Zusammenhang mit  den Diskussionen zur Festlegung von Schließzeiten der kommunalen Kitas lehnte die GV mehrheitlich  den Antrag des Amtes ab, den Entscheidungsprozess über Schließzeiten dem Amt als Geschäft der laufenden Verwaltung zu übertragen. Die Mehrheit der Mitglieder der GV sieht bei diesem Thema auch weiterhin eine kommunalpolitische Verantwortung der GV unter besonderer Berücksichtigung sozialer Aspekte. Über gesonderte, längere  Schließzeiten in den Sommermonaten soll demnächst eine Verständigung mit Betroffenen im Rahmen eines „Runden Tisches“ vorgenommen werden.

Mit besonderen Interesse haben die Mitglieder der GV eine Information des Amtes bezüglich der Aufnahmekapazitäten der KITA Fuchsbau zur Kenntnis genommen. Fakt ist, dass gegenwärtig und in naher Zukunft die KITA voll ausgelastet ist und  bereits jetzt der Bedarf nicht 100%-ig abgedeckt werden kann und eine Warteliste vorhanden ist. Die Information des Amtes zeigt erneut den von unserer Fraktion mehrfach angemahnten dringenden Handlungsbedarf für die Errichtung neuer KITA-Kapazitäten. Für die geplante neue KITA in Verantwortung der Johanniter liegt auch weiterhin noch keine Baugenehmigung vor.  Somit muss davon ausgegangen werden, dass eine Inbetriebnahme erst 2022 stattfinden wird.

Eine  interessante Projektvorstellung  erfolgte im Rahmen der Sitzung durch eine Privatinitiative für die Errichtung eines „Ganzheitlich Ökologischen Waldgartens“ auf einer ehemaligen landwirtschaftlichen Nutzfläche im Flächenbereich von Rehfelde-Dorf. Die betroffenen Fläche soll von der BVVG angekauft werden. Dieses Projekt soll ausschließlich als privates Projekt, ohne finanzielle Forderungen an die Gemeinde, aber über zentrale Fördermöglichkeiten des Bundes und des Landes, gestaltet werden.

Die Mitglieder der GV  bekundeten allgemein Interesse an dem Projekt. Antworten auf ihre Fragen waren nicht immer befriedigend, da die Initiatoren selbst noch im Findungsprozess stehen. Die Mitglieder der GV  wiesen insbesondere darauf hin, dass bereits bei der Vorbereitung des Projektes die rechtlichen Rahmenbedingungen  der Gemeinde (FNP, Erschließung) zu berücksichtigen sind, ein enger Kontakt zum Amt Märkische Schweiz hergestellt werden muss  und zugleich die unmittelbar Betroffenen  in Rehfelde-Dorf informiert und mitgenommen werden müssen.

Die Information des Bürgermeisters über die Arbeit im zurückliegenden Monat wurde überschattet von der Aufzählung nicht realisierter Aufgaben, deren Anarbeitung oder auch Umsetzung für 2020 vorgesehen war (Aufstellung eines Bürgerhaushalts, Evaluierung der Satzung zum Rehfelde-Mobil, Entscheidung zu den Planungsschritten Windfeld 26 u.a.).

Die durch unsere Fraktion bereits im August erbetene Information zum Stand der Realisierung der Investitionsvorhaben in der Gemeinde konnte das Amt aus Zeit- und Kapazitätsgründen nicht vorlegen.

 

Carsten Kopprasch

Fraktionsvorsitzender Die LINKE/ZUKUNFT

Foto zur Meldung: Kurzinformation -  zur Sitzung der Gemeindevertretung
Foto: Kurzinformation - zur Sitzung der Gemeindevertretung

SENDER REHFELDE – aktuell

(23. 09. 2020)

Nach der Veröffentlichung des Artikels zur Windenergie erreichte uns von einem Bürger die Frage:

„Stimmt es, dass der Infraschall der Anlagen keine körperlichen Schäden verursacht?“

Nach Prüfung die Antwort: „Im Prinzip JA, aber der Betrieb von Kühlschränken, Wärmepumpen und anderen technischen Geräten sowie auch von Windenergieanlagen kann belästigend wirken!“

 

Bemerkung: Infraschall ist von den meisten Menschen mit dem Gehör nicht wahrnehmbar. In einer Studie mit 44 Personen wurden diese mit vier unterschiedlichen Infraschallgeräuschen für je 30 Minuten beschallt. Dabei konnten keine statistisch signifikanten Veränderungen bei Herzfrequenz, Blutdruck, Hirnrinden-Aktivitäten und Gleichgewichtswahrnehmungen gemessen worden.

Andere Untersuchungen belegen, dass der Infraschall von Windkraftanlagen keine weite Reichweite hat und nach rund 600 Metern nicht mehr messbar ist. Die 2 Anlagen der Rehfelde EigenEnergie Genossenschaft stehen 2000 Meter von den Dörfern entfernt und bei der Realisierung der bisher angedachten 1000 Meter Abstand der neuen Anlagen würde das auch zutreffen.

Foto zur Meldung: SENDER REHFELDE – aktuell
Foto: SENDER REHFELDE – aktuell

Hurra, der Rehfelder Seniorentreff legt wieder los!!!

(22. 09. 2020)

Unter Einhaltung der aktuellen Pandemie - Eindämmungsverordnung finden folgende Veranstaltungen statt:

 

 

Freitag, 16.Oktober, 14:00 Uhr Kaffeeklatsch   und Spiele 

im Bürgersaal (Achtung, Ort geändert!!!)

Anmeldung bis zum 04.Oktober bei Frau Jung, 033435-76222  

 

Dienstag, 03.November, 14:00 Uhr Kaffeeklatsch/Brunch  und Spiele

Die Kreativgruppe  bietet ihre Herbst- und Weihnachtskollektion zum Verkauf

Anmeldung bis zum 20.Oktober bei Frau Becker  033435-159040, 

 

Samstag, 05.12. und  Sonntag, 06. 12., 12:00 Uhr                

Festliches Weihnachtsessen           

mit Tischmusik durch DJ Herbert Hopf

Anmeldung bis 14.11. bei Frau Becker  033435-159040

 

Wir freuen uns auf Sie!

Es können nur angemeldete Personen teilnehmen

Bitte tragen Sie zu allen Veranstaltungen Ihren Mund-/Nasenschutz beim Betreten der Räume sowie beim Verlassen des eigenen Tisches.

Ihre Kontaktdaten werden registriert

 

Foto zur Meldung: Hurra, der Rehfelder Seniorentreff  legt wieder los!!!
Foto: Hurra, der Rehfelder Seniorentreff legt wieder los!!!

Interessantes zur Windenergie

(21. 09. 2020)

All jene, die sich näher zu Möglichkeiten der Beteiligung der Bürger an Windenergieanlagen interessieren, werden hier auf ein Modell einer Stadt in Ostwestfalen hingewiesen. (hier der Link)

Das Wesentliche:

Auf 200 km², in fünf Gebieten stehen 173 Anlagen. Die Anlagenbesitzer zahlen 1% des Gewinns in eine Stiftung, die dann in den Ortsteilen kommunale Objekte finanziert. Über eine Bürgergenossenschaft mit 800 Mitgliedern wird den Bürgern günstiger Strom angeboten und andere kommunale Betriebe halten dadurch ihre Preise stabil. Der Gemeindehaushalt hat gesicherte Einzahlungen durch die Gewerbesteuer.

Im Artikel wird unterstrichen, dass dies nur durch einen agierenden Bürgermeister, aktive Gewerbebetriebe und viele Bürger in Abstimmung mit den Investoren erreicht werden kann.

Vergleichbare Lösungen könnten in unserer Gemeinde mit dem Bau der Anlagen in den nächsten 10 Jahren angestrebt werden. Ansätze gab es 2018 im Entwurf einer Planung mit 30 Anlagen sowie durch neue Gesetze des Landes Brandenburg.

Mit 10.000 € pro Anlage im Jahr und die Möglichkeit der Beteiligung durch die Gemeinde mit 10% könnten gesicherte Einnahmen erreicht werden. Dazu wäre eine gemeinsame Planung zum Windfeld 26 auf Kosten der Investoren zeitnah erforderlich. Zu empfehlen ist, die alten Unterlagen aktuell zu präzisieren und neue Erkenntnisse aus 2020 einfließen zu lassen.

 

Über die Ortgrenzen geschaut sind die Aussagen des Revierförsters von Müncheberg zum Waldumbau äußerst interessant. Die MOZ berichtete und ich zitiere aus der Veröffentlichung des Artikels von Herrn Berger:

„Ich kann mich auf einer Fläche abmühen, kann pflanzen und gießen. Das nützt alles nichts, wenn wir nicht anfangen den Klimawandel effektiv zu bekämpfen, damit der Wald in Ostbrandenburg in dieser Form überhaupt noch erhalten bleiben kann, dass hier nicht Steppe wird“.

Im Zusammenhang mit der geführten Debatte zu Windkraftanlagen bei Hoppegarten „warnt er davor, alternative Energiegewinnung abzulehnen. Das künftig vereinzelt auch Windräder auf minderwertigen Forstflächen stehen, sei aus seiner Sicht hinnehmbar: Der Waldverlust …. halte sich in Grenzen, mit den Pachteinnahmen würde Geld eingespielt, um Projekte andernorts verwirklichen zu können.“

Diesen Anschauungen eines Fachmannes sind die Stadtverordneten leider nicht gefolgt und haben den Bau von WKA im Wald abgelehnt.

Für alle zählt - entscheidend sind sofortige Gespräche mit zielorientierter Diskussion und schnellen Einigungen mit verbindlichen Beschlüssen.

Weltweit gedacht - Nur so ist das Klima zu retten.

Foto zur Meldung: Interessantes zur Windenergie
Foto: Interessantes zur Windenergie

Ich kann und will nicht ohne

(20. 09. 2020)

Jeder Mensch wird nach seiner Fasson glücklich. Jeder hat seine eigenen Auffassungen, Überzeugungen, Interessen, Hobbys. Ob er sie finanziell absichern kann, ist eine andere Frage.

Die Vielfalt der Auffassungen ist weit gefächert.

Die einen gehen in ihren Sportverein. Man spielt Ball, schwimmt, läuft, turnt, kegelt, wandert, angelt oder fährt mit dem Rad. Die sich verantwortlich fühlen, übernehmen eine kleine oder auch größere Sportfunktion oder werden Trainer, Übungsleiter, Kampfrichter.

Andere wiederum stecken ihre ganze Zeit in die Feuerwehrarbeit und verbinden ihre Hobbys mit der ganz ernsten Aufgabe, Leben zu schützen. Sie setzen ihr eigenes Leben ein, um das Leben anderer zu retten, Vermögen zu erhalten und erleben Schlimmes bei Unfällen. Grundlage ist eine umfassende Ausbildung, die sich in Dienstgraden widerspiegelt. Die Besten wirken als Wehrführer, Gruppenführer oder beschäftigen sich mit dem Nachwuchs in den Kinder- und Jugendgruppen.

Die Kultur erhält uns jung und Singen macht glücklich. Ungezählte Stunden vergehen bei Proben und Auftritten mit dem Chor oder der Tanzgruppe, bei der Tätigkeit in den Heimatstuben, beim Gestalten von Ausstellungen oder sogar beim Schreiben von Büchern sowie Malen von schönen Bildern. Andere sind der Sammelleidenschaft verfallen. Briefmarken, Gläser, Teddybären oder Zwerge füllen Regale, Schränke oder ganze Zimmer.

Ein Rasen wie im Park der Könige, Blumen wie in der Gartenausstellung, Büsche, Sträucher und Bäume, auch solche mit Obst zum Vernaschen, Beete mit Blumenkohl, Kartoffeln sowie in kleinen Gewächshäusern die Tomaten und Gurken – alle das entspringt dem Ehrgeiz der Gärtner, der faulen wie der fleißigen.

Andere wiederum fahren in den Urlaub, gebucht oder spontan mit dem Wohnmobil, ins Ausland oder die wiederentdeckten schönen Ecken Deutschlands. Man fliegt oder fährt sportlich Auto, rudert oder paddelt über unsere Wasserstraßen. Andere Bauen im Urlaub ihr Heim, erweitern den Schuppen oder die Garage, schaffen Platz für weitere Haustiere, für Enten, Gänse, Kaninchen, Tauben oder den Hund und die Katze.

Manche von uns finden bei all dem noch Zeit für die Gesellschaft, engagieren sich in Bürgervereinen, Bürgerinitiativen und politischen Parteien, kandidieren für Stadt- oder Gemeindeparlamente und als ehrenamtliche Bürgermeister. Sie versuchen, die Gesellschaft voranzubringen ohne dabei ständig Dank zu erwarten und zu ernten, denn meist hört man nur das Kritische. Es gilt trotzdem immer wieder die Lust zu finden, für die Mehrheit der Bürger etwas zu schaffen.

Ehrenamt und gesellschaftliche Tätigkeit müssen wie die Hobbys Spaß bereiten. Das sollten wir gemeinsam nicht vergessen.

 

Ihr Reh(h)Auge

Foto zur Meldung: Ich kann und will nicht ohne
Foto: Ich kann und will nicht ohne

Fußball – Das Vierte

(19. 09. 2020)

Das Heimspiel gegen den 6. der Tabelle - den BSC Preußen 07 aus Blankenfelde / Mahlow ging heute zu Hause mit 1:3 verloren.

Das Ziel bleibt – Klassenerhalt.

(hier zur Tabelle)

 

Das nächste Spiel findet am Samstag, den 26. September gegen die SG Großziethen, den gegenwärtigen 4. in der Tabelle statt.

Foto zur Meldung: Fußball – Das Vierte
Foto: Fußball – Das Vierte

Gehwegbau und Umleitung

(19. 09. 2020)

Das Amt und der Bürgermeister über Facebook teilen mit, dass wegen dem Gehwegbau in der Bahnstraße südlich in Richtung Dorf in der Zeit vom 21.09. bis 30.11. 2020 eine andere Verkehrsführung festgelegt wurde.

Von den Bahnschranken kommend ist die Bahnstraße Richtung Dorf als Einbahnstraße befahrbar.

Von Rehfelde Dorf kommend führt eine Umleitung über die Gewerbestraße und anschließend die Friedrich-Engels-Str. (L232) Richtung Bahnschranken.

Um Staus zu verhindern wird bei Baasen der Verkehr mit einer Ampelanlage geregelt.

Foto zur Meldung: Gehwegbau und Umleitung
Foto: Gehwegbau und Umleitung

Tesla wächst

(18. 09. 2020)

Zum Bauantrag von Tesla findet nächste Woche, am 23. September die Abwägung zu den über 400 abgegebenen Stellungsnahmen statt. Teilnehmer an der Veranstaltung in der Halle in Erkner können nur Bürger sein, die eine Einwendung geschrieben haben. Diese Bürger und Behörden müssen sich anmelden, da die Platzkapazität bedingt durch Corona begrenzt ist.

Bedingt durch genehmigte Baumaßnahmen ist der Baufortschritt beeindruckend. Dazu einige Bilder im Vorbeifahren.

Foto zur Meldung: Tesla wächst
Foto: Tesla wächst

Nächste Gemeindevertretersitzung

(15. 09. 2020)

Am Dienstag, den 22. September 2020, 18.15, Bürgersaal findet die nächste   . Gemeindevertretersitzung statt. (hier die Tagesordnung)

Entsprechend der Ergebnisse in den Fachausschüsse sind viele Sachinformationen zu offenen Fragen und insbesondere zum Stand der Investitionen erforderlich.

Besonders hervorheben darf man, weil von großer Bedeutung:

  • Die Informationen und Beschlüsse zu Kapazitäten und Schließzeiten der KITA, die erneut ohne den angekündigten „Runden Tisch“ vorgelegt wurden. Dafür würde aber dem Amt die volle Verantwortung zu Schließzeiten übertragen.

       (hier die Information zu Kapazitäten KITA)

  • Die Erarbeitung eines Flächennutzungsplanes, ohne den keine Entscheidungen zu Veränderungen des Baurechts auf bestimmten Grundstücken möglich ist. Der Beschluss zu einem Meilensteinplan liegt nicht vor.
  • Der Wirtschaftsplan des Verwalters GEHUS, der bisher noch nicht im Dienst steht

Foto zur Meldung: Nächste Gemeindevertretersitzung
Foto: Nächste Gemeindevertretersitzung

Satire zum Hort

(15. 09. 2020)

Im Schaukasten der Linken in der Bahnhofstraße findet man nebenstehende Karikatur zum Bau des Hortgebäudes.

 

Bemerkung: Auf satirische Art und Weise werden die gegenwärtigen Probleme, bedingt durch neue Beschlüsse der Gemeindevertretung sowie vorliegende Beschlussentwürfe und Empfehlungen des OEA (Ortsentwicklungsausschuss), dargestellt. Es bleibt die Hoffnung, dass die Lage zeitnah geklärt werden kann.

Foto zur Meldung: Satire zum Hort
Foto: Satire zum Hort

Laubentsorgung 2020

(14. 09. 2020)

Das Amt Märkische Schweiz informiert im Auftrag der Gemeinde Rehfelde zur Laubentsorgung in diesem Jahr 2020.

Alles wird ganz anders und neu!

(hier zur INFO)

Foto zur Meldung: Laubentsorgung 2020
Foto: Laubentsorgung 2020

Nowitschok und kein Ende

(14. 09. 2020)

Unter dieser Überschrift erreichte uns ein Kommentar zur Kolumne von Re(h)Auge am gestrigen Sonntag, den wir hier im Original veröffentlichen.

 

Als in den 1990er Jahren Russland wirtschaftlich, politisch und militärisch am Boden lag, feierte der Westen das Land und seinen Präsidenten als enge Freunde. Er war der Meinung, dass der Bär erlegt wäre und man nun dazu übergehen könnte, sein Fell zu verteilen. Doch dann geschah etwas Unglaubliches. Ein neuer Präsident mit Namen Putin bewirkte mit seiner entschiedenen Kurskorrektur einen Trendwechsel im Land, besonders bezogen auf Wirtschaft, Lebensniveau und vor allem Außenpolitik. Getragen vom Vertrauen des Volkes machte er aus Russland wieder einen ernst zu nehmenden Partner in den internationalen Beziehungen. Obwohl es sich noch immer lohnte, Geschäfte mit Russland zu betreiben, wurde dem ausländischen Kapital der ungehemmte Zugriff auf die Reichtümer des Riesenlandes verwehrt. Erdöl, Gas, Aluminium, Nickel, seltene Erden, Gold und Diamanten verblieben im Eigentum der Russischen Föderation und seiner Unternehmen.

Das Hauptziel ihrer Politik gegenüber diesem Land im Osten hatten die USA und Westeuropa nicht erreicht. Wie also sollte man dem militärisch wieder erstarkten, nunmehr zum Gegner erklärten Staat beikommen? Flugs wurde er zur Hauptbedrohung für die europäische Sicherheit sowie die Interessen der USA erklärt. Doch es blieb nicht bei leeren Erklärungen. Herhalten müssen die Instrumentarien des Kalten Krieges, die alten und neu erfundenen, wissend, dass ein heißer die Selbstvernichtung bedeuten würde. Zurück gegriffen wird auf die beliebte Rüstungsspirale oder auf Wirtschaftssanktionen, selbst wenn Interessen eigener Unternehmen geopfert werden müssen. In Mode gekommen sind „Farb- oder auch Blumenrevolutionen“ als Form des Regimewechsels wie in Georgien, der Ukraine oder in den Magreb-Staaten. In Weißrussland sind es die Farben weiß-rot-weiß, die u. a. zwischen 1941 und 1944 von der faschistischen Besatzungsverwaltung und den Kollaborateuren während der faschistischen Okkupation von Belarus verwendet wurden. Hervorgeholt werden „Oppositionelle“, die sich aus Finanztöpfen des westlichen Kapitals speisen und die plötzlich ins Koma fallen, „vergiftet“ durch einen Kampfstoff, den russische Wissenschaftler erfunden haben, über den allerdings die Mehrzahl der Geheimdienste der Welt selbst verfügt. Besonders nachdenklich macht der Zeitpunkt des mutmaßlichen Anschlags auf Nawalny. Er fällt zusammen mit der Erklärung Putins, Lukaschenko zu unterstützen, was gleichbedeutend ist mit dem Willen, eine „Revolution“ à la Ukraine in Belarus und damit einen antirussischen Cordon sanitaire vom Baltischen bis zum Schwarzen Meer zu verhindern.

Erinnert wird man an die 1930er Jahre, wenn die allmächtigen koordinierten Verlautbarungen von Politikern und Medien über Russland ertönen. Die Lüge muss nur groß genug sein, damit sie von den Menschen geglaubt wird. Zu diesen Menschen gehören auch die Bürger unseres Landes. Ihre Meinung, ihre Haltung gegenüber Krieg und Frieden entscheiden letzten Endes über unsere Gegenwart und Zukunft, die unserer Kinder, Enkel und Urenkel.

 

Wie immer stellt sich die Frage: Wem nützt es?

Foto zur Meldung: Nowitschok und kein Ende
Foto: Nowitschok und kein Ende

Einladung zu Besarin

(13. 09. 2020)

Liebe Freunde des Russischen Hauses,
wir laden Sie herzlich ein, die Premiere des Dokumentarfilms "Nikolai Besarin, dem ersten Stadtkommandanten von Berlin", auf dem YouTube-Kanal des Russischen Hauses anzuschauen.

Das Russische Haus der Wissenschaft und Kultur widmet diesen Film den denkwürdigen Orten in Berlin, die mit General Nikolai Bersarin, seinem tragischen Tod und seiner posthumen Verherrlichung verbunden sind. Nikolai Bersarin, der erste Stadtkommandant von Berlin ging als der Mann in die Geschichte ein, der den Wiederaufbau der deutschen Hauptstadt nach dem Krieg begann. An seine Taten als eigentliches Oberhaupt der Stadt erinnern sich die Berliner auch Jahrzehnte später mit Dankbarkeit. Er ist einer der wenigen, die in Berlin mit der höchsten Auszeichnung dem Titel „Ehrenbürger der Stadt“ geehrt wurden.

(Hier mehr)

 

 

Foto zur Meldung: Einladung zu Besarin
Foto: Einladung zu Besarin

Abschluss Stadtradeln

(13. 09. 2020)

Liebe Sportfreunde,

herzlichen Glückwunsch an Hans´- Günter Hoffmann zum 1. Platz beim Stadtradeln 2020. Im dritten Anlauf nach 2018 und 2019 endlich wohlverdient. Ebenso Respekt an Gisela und Frank Nowotka sowie an Reiner Donath für die erbrachte Leistung. Den größten Hut ziehe ich vor Charlotte Henze, die Frau ist unglaublich mit ihren 92 Jahren. Leider bin ich durch Kurvorbereitung , vier Tage Fahrradreparatur und meinen derzeitigen Kuraufenthalt nicht richtig in die Gänge gekommen. Die meisten km bin ich hier um Bald Salzschlirf bei Fulda gefahren. (hier zur Liste)

Hauptsache es hat allen wieder viel Spaß gemacht und es war ja auch keine einmalige Angelegenheit bei den „Spitzensportler“ auf den vorderen Rängen.

 

Mit sportlichen Grüßen Thomas

Foto zur Meldung: Abschluss Stadtradeln
Foto: Abschluss Stadtradeln

Nawalny und Nord Stream 2

(13. 09. 2020)

Seit Wochen höre ich immer wieder unlogische, aus meiner Sicht völlig falsche Argumente von bestimmten Personen aus unterschiedlichen Staaten und politischen Richtungen, dass Nord Stream 2 beendet werden müsste.

Nun muss der Giftanschlag auf Herrn Nawalny, für den es laut Trump noch nicht einmal Beweise gibt, dafür herhalten. Sollte es sich tatsächlich um einen Anschlag handeln, so ist dieser schonungslos und vollständig aufzuklären. Vielen Politikern und Medien scheint das aber gar nicht notwendig. Sie meinen auch ohne Untersuchung und eindeutige Beweise sowie mit Verweis auf vorangegangene, nicht geklärte Vorfälle den Schuldigen im Kreml zu wissen. Sanktionen gegen Russland waren schon in der Abstimmung noch bevor Nawalny ins Koma fiel.  Gut, dass es auch Politiker gibt, die anders denken und handeln.

Wenn ich mich an solchen Verschwörungstheorien beteiligen darf, stelle ich die Frage: Kann nicht jede einflussreiche Person im Interesse der Macht oder des wirtschaftlichen Vorteils diesen Vorfall ausgelöst haben? Welcher Geheimdienst, welche kriminelle Organisation oder welcher Clan wäre dazu nicht in der Lage? Die Herstellung des Nervenkriegskampfgases soll nach Aussagen von Wissenschaftlern nicht kompliziert sein. Als Fan von 007 und anderer Agententriller stelle ich mir einen durchgeknallten Despoten vor, der Russland und Europa gegeneinander ausspielen will und die uneingeschränkte Weltherrschaft anstrebt.

Für mich bleibt die altbekannte Frage:

Wem nützt dieser Giftanschlag? Für mein Gefühl und abgeleitet aus der gegenwärtigen Weltlage, am wenigsten Herrn Putin. Er nützt denen, die eine vorteilhafte Zusammenarbeit mit Russland verhindern wollen. Er nützt jenen, die auf die Beendigung des Dialogs und auf Konfrontation setzen, die sich in ihrer Russlandphobie verrannt haben und in Moskau den ständigen „Lieblingsfeind“ sehen, jenen, die die Muskeln spielen lassen und das Fell des russischen Bären verteilen möchten, bevor dieser erlegt ist.  Zu ihnen zählt leider auch der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses des Bundestages, Herr Röttgen. Es trifft der Spruch von Henry Barbusse voll zu: „Was nicht auf Wahrheit aufgebaut ist, kann sich (auf Dauer) nur durch Gewalt und Tücke aufrecht halten.“

Gut, dass die Linken die Lage differenzierter betrachten. Doch fehlt mir auch bei ihnen ein einheitlicher, klarer und der Meinung der Grünen und der FDP widersprechender Standpunkt.  

Würde nun Nord Stream 2 wirklich auf Eis gelegt, stellt sich erneut die Frage:

Wem nützt das? Nicht uns in Deutschland, nicht den Staaten in Europa und schon gar nicht den Menschen in Russland. Daher auch die mahnenden Worte der deutschen Wirtschaft, die vor einer dauerhaften Belastung der Beziehungen durch diesen Vorfall warnt. Daher auch die Vernunft von Politikern der Linken, der CDU und insbesondere der CSU sowie von Ministerpräsidenten, die diesen Standpunkt teilen. Nord Stream 2 beenden wäre ein Vertragsbruch und wirtschaftliches Verbrechen an der Vergangenheit und ein menschliches Versagen bei der Gestaltung der Zukunft. Gleichwohl eine teure Drohung, die Milliarden kosten könnte und nur anderen Staaten, die durch „Baltic Pipe“ auf Gas aus Norwegen und auf amerikanisches Fracking Gas setzen, nützen würde.

Einen Kalten Krieg 2.0 darf es nicht geben und der schleichende, verdeckte seit 1990 muss beendet werden. Nur so kann man den Frieden sichern, so wie es in den Reden zum Weltfriedenstag am 01. September gefordert wurde.

 

Ihr Re(h)Auge

Foto zur Meldung: Nawalny und Nord Stream 2
Foto: Nawalny und Nord Stream 2

Die Ostbahn lebt

(12. 09. 2020)

Am Mittwoch, den 09.09.2020 fand in Küstrin die jährliche Ostbahnkonferenz statt. Die Zukunftsaufgaben wurden dargestellt und diskutiert. Zeitnahe Aufgabe ist der Bau der Brücke über die Oder und für die Zukunft sieht das Vergabeverfahren für das Netz Ostbrandenburg ab Dezember 2024 eine Verdichtung des Angebotes auf zwei Züge pro Stunde zwischen Berlin und Müncheberg vor.

MOZ berichtete mit Bild zu den Bürgermeistern der Gemeinde, die am 29. September den neuen Ostbahnverein gründen wollen. Damit würde der lange, erfolgreiche Weg mit Gründung und Auflösung der IGOB unter neuer Flagge mit gleichen, ehrgeizigen Zielen wieder weiterverfolgt. 

In weiter Zukunft zweigleisig und elektrifiziert, im 30 Minutentakt, durchgehende Züge aus Polen nach Berlin und Güterzugverkehr verlangen auch Überlegungen für Rehfelde. Das heißt Ideen für neue Verkehrslösungen um die Staus an den Bahnübergängen aufzulösen.

Foto zur Meldung: Die Ostbahn lebt
Foto: Die Ostbahn lebt

Sitzung des Ortsentwicklungsausschusses

(11. 09. 2020)

Die 8. Sitzung des Ortsentwicklungsausschusses fand am 9. September 2020 im Bürgersaal der Gemeinde statt. Im Verlauf der drei Monate seit der vorangegangen 7. Sitzung hatte sich eine solch große Zahl an Fragen und Problemen angehäuft, dass die Länge der Sitzungsdauer nicht verwunderte. Vier Stunden wurde um Antworten und Lösungen zu wichtigen Problemen der Gemeindeentwicklung gerungen. Das Interesse der Einwohner war allerdings gering.

 

Im Zentrum der Aufmerksamkeit stand die Information der Entwicklungsgesellschaft zum Stand der Planung des Projekts „Mühlenfließ“. Die Vorträge beider Planungsbüros hinterließen einen wirkungsvollen Eindruck. Mit ihren Darlegungen demonstrierten sie, dass sie die Einwendungen und Vorschläge aus den Fraktionen der Gemeindevertretung in der bisherigen Planung richtig umgesetzt haben. Eine aufgelockerte Bebauung, Reduzierung der Anzahl der Wohnungen, Durchgrünung, Anzahl der Stellplätze gemäß Stellplatzsatzung, Charakter der Erschließungsstraßen, Spielplätze, Vorhalten von Flächen für die Gemeinde waren Stichworte. Ein maßstabsgetreues Modell gab eine anschauliche Vorstellung davon, wie das Areal künftig aussehen könnte.

(Nach Veröffentlichung erreichten uns  die Bilder in der Anlage)

 

Die Mitglieder des Ausschusses reagierten wohlwollend auf die Vorstellung. Sie empfahlen, die Planung in Varianten und im Rahmen des eingeschlagenen Weges weiter voran zu treiben. Die Bitte der Planer, dass sich die Gemeindevertretung recht bald zum Umfang und zur möglichen Bebauung der vorzuhaltenden Gemeindefläche positionieren möge, verstanden sie in erster Linie als Auftrag an den OEA.

 

Beraten wurde ebenfalls die Vorlage der Fraktionen FÜR und BGR/Grüne zum Ausbau der Küche in der Kita Fuchsbau. In Anbetracht der Tatsache, dass sich die Mehrheit der Gemeindevertretung für einen einfachen Hortneubau auf dem Schulgelände ohne Küche entschieden hatte, bleibt der Gemeinde keine Alternative, als sich anderweitig Gedanken über die Essenversorgung der Kinder in den Kitas, der Schule und im Hort zu machen. Die Diskussion zur Vorlage offenbarte allerdings eine Vielzahl von ungeklärten Fragen wie die Art des künftigen Verpflegungskonzepts, die Anzahl der täglichen Portionen, die Lage des Standortes, die Höhe der Kosten u. a. Der Bitte der Fraktion "Die Linke/Zukunft" entsprechend erweiterten die Einreicher ihre Vorlage mit dem Auftrag an das Amt, im ersten Schritt eine Bedarfs- und Machbarkeitsanalyse zu erstellen.

 

Kontrovers wurde die Vorlage des Amtes zur „Entlastung des örtlichen Schmutzwassersystems von Niederschlagszuflüssen aus dem öffentlichen Bereich“ diskutiert. Bedingt durch die Höhenlage der Schachtabdeckung und den jeweiligen Zustand der Fahrbahnbefestigung erfolgt derzeit unkontrolliert der Zufluss von Niederschlagswasser in das Schmutzwassersystem des WSE, was zu einer Überbelastung des Schmutzwassersystems führt. Nach einer gemeinsam mit dem WSE vorgenommenen Schachtanalyse unterbreitete das Amt den Vorschlag, ein Verschlusssystem einzubauen, das den Niederschlagswasserzufluss über den Schachtdeckel verhindert. Die Kosten sollen je zur Hälfte von der Gemeinde und dem WSE getragen werden. Die Mehrheit empfahl die Vorlage zur Beschlussfassung in der Gemeindevertretung. Mehrere Mitglieder wiesen zugleich darauf hin, dass der Einbau des Verschlusssystems einhergehen muss mit der Errichtung von Abfluss- bzw. Versickerungsanlagen, um das Regenwasser der öffentlichen Flächen von den Grundstücken der anliegenden Einwohner fern zu halten.

 

Weitere Themen waren die Erneuerung der Heizungsanlagen in den kommunalen Wohnungen in der Bahnstraße, die Überarbeitung des Flächennutzungsplans, die Auswertung der Kontrolle des Zustandes der Straßen u. a.

Foto zur Meldung: Sitzung des Ortsentwicklungsausschusses
Foto: Sitzung des Ortsentwicklungsausschusses

Achtsamkeit von Allen geboten

(10. 09. 2020)

Der Sommer neigt sich dem Ende und der Herbst öffnet seine Tore. Die heimischen Wildtiere begeben sich auf ihre Suche nach Futter an ihre angestammten Plätze und Rückzugsorte, wie z.B. dem Arial in dem sich der Naturlehrpfad befindet. Fuchs, Reh und Wildschwein sind nachweislich angekommen, ihre Spuren sind fast täglich zu erkennen. Insbesondere vor diesem Hintergrund sollte sich jeder achtsam und ruhig durch das Waldareal bewegen. Hunde sind selbstverständlich an der Leine zu führen und die Hinterlassenschaften der Vierbeiner sind wie jeder andere Abfall mit zunehmen und ordnungsgemäß zu entsorgen. Gerade hier an diesem Areal gibt es genügend Abfallbehälter. Die Initiatoren der Anlage – Naturlehrpfad – haben diese geschaffen um unseren Kindern die heimische Tier und Pflanzenwelt näher zu bringen. Dies bedeutete auch den Rückzugsort der Tiere zu respektieren, denn sie waren vor uns in diesem Areal und wir sind ungefragt in ihren Lebensraum eingetreten. Eltern, Erzieher und Lehrer sind mehr denn je aufgerufen, sich aktuell mit ihren/ den  Kindern zum Thema Verhalten in der Natur – Klima- Umweltschutz – zu beschäftigen.                            

Bleiben Sie achtsam

Cerstin Kopprasch                                                                                                                                  

 

Foto zur Meldung: Achtsamkeit von Allen geboten
Foto: Achtsamkeit von Allen geboten

Besser richtig parken

(09. 09. 2020)

Die Amtsverwaltung Märkische Schweiz informiert im Amtsblatt September 2020 darüber, dass der ruhende Verkehr kontrolliert wird. Worauf beim richtigen Parken im Gemeindegebiet zu achten ist, wird im Amtsblatt ausführlich dargelegt.

Lesen Sie den Artikel "Die örtliche Ordnungsbehörde des Amtes Märkische Schweiz informiert zu Kontrollen des ruhenden Verkehrs!" unter "Weitere Informationen - Downloads"

Foto zur Meldung: Besser richtig parken
Foto: Besser richtig parken

SENDER REHFELDE – aktuell

(09. 09. 2020)

Nach der Veröffentlichung zum Bildungsausschuss stellt eine Bürgerin die Frage: „Stimmt es, dass der Bürgermeister eine Bürgerbefragung zum neuen Standort der Bibliothek vorgeschlagen hat? Darf diese laut Gesetz stattfinden?“ Auf Nachfrage – die Antwort: „Im Prinzip JA, aber die Gemeindevertretung muss diese Bürgerbefragung noch beschließen und der Aufwand muss geprüft werden!“

Bemerkung: Die Gemeindevertreter könnten sich aber auch gemeinsam mit allen beteiligten von Schule, Hort, KITA´S sowie Bürgern verständigen und einen Standort festlegen. Einerseits wäre dabei der Aufwand geringer sowie auch gelebte Demokratie und anderseits gäbe es in unserer Gemeinde größere, wichtigere, existenzbestimmende Sachthemen, die durch Bürger entschieden, oder wenigstens durch Beteiligung beraten, werden müssten.

Foto zur Meldung: SENDER REHFELDE – aktuell
Foto: SENDER REHFELDE – aktuell

Bericht zum Bildungsausschuss

(08. 09. 2020)

Die 7. Sitzung des Bildungsausschusses fand am 7. September 2020 im Bürgersaal unserer Gemeinde statt. Wohlweislich hatte der Ausschussvorsitzende den Beginn auf 18.15 Uhr vorverlegt, denn es wurde eine lange Sitzung.

Obwohl viele, für die Zukunft von Rehfelde entscheidende Punkte auf der Tagesordnung standen, war nur ein Bürger als Gast anwesend.

 

Herr Bielich vom Kultus e.V. informierte die Anwesenden über die Fortschritte bei der Umgestaltung des Jugendclubs Gleis 3 zu einem Familienzentrum. An 2 Tagen in der Woche, von 15.00 Uhr bis 18.00 Uhr ist ein Familienkaffee eröffnet, Um- und Ausräumarbeiten finden statt, eine Werkstatt wird eingerichtet. Durch das Amt und Gemeindevertreter wurde darauf hingewiesen, dass es unbedingt notwendig ist, dieses Projekt auch in der Schule bekannt zu machen, um mehr Kinder und Jugendliche für das Zentrum zu interessieren.

 

Der Grundschulstandort Rehfelde wächst schnell, die Kinderzahlen steigen, bereits ab 2021 sollen die Erstklässler in 3 Klassen eingeschult werden. Damit steigt der Bedarf an Klassenräumen weiter.

Eine Lösung zur Schaffung von Räumen ist die Verlegung der Bibliothek an einen neuen Standort.

Über die Beschlussvorlage der Fraktionen FÜR und BGR, das Gebäude der „Alten Sparkasse“ in Zukunft als Bibliothek zu nutzen, wurde heftig diskutiert. Der Bürgermeister stellte den Antrag, eine Bürgerbefragung zum Standort durchzuführen, in der Abstimmung einstimmig durch die Mitglieder des Ausschusses so befürwortet.

 

Der Leiter des Hortes zeigte sich dankbar für die durch die Container geschaffenen Räume, zeigte aber auch Unverständnis über Mängel, die bereits sichtbar werden: Die Sanitärräume sind nicht gut für Kinder geeignet, da die Toiletten und Waschbecken zu hoch angebracht sind. Auch muss jetzt schon geheizt werden, da die Räume durch eine mangelhafte Dämmung schnell auskühlen.

 

Mehrheitlich beschlossen die Ausschussmitglieder die Beschlussvorlage der Fraktionen FÜR und BGR zum Ausbau der Küche in der KITA Fuchsbau. Das für immer mehr Kinder gekocht werden muss, ist unbestritten. Auch, dass die Ausstattung der Küche in der KITA den modernen Anforderungen nicht mehr genügen wird, ist bekannt. Positiv zu vermerken ist, dass sich die Mehrheit der Ausschussmitglieder dafür ausgesprochen hat, auch weiterhin für die Kinder frisch zu kochen.  Dieses „Privileg“ für alle Kinder, ob in KITA, Hort oder Schule, sollten wir unbedingt erhalten.

 

Auch ist heute schon klar, dass 2021 nicht alle Kinder eine KITA besuchen können, deren Eltern das wünschen. Hier bleibt die Frage, welche Möglichkeiten in den Einrichtungen bestehen, um eventuell mit Ausnahmeregelungen in der Betriebserlaubnis zusätzliche Plätze zu schaffen.

Es sollte alles getan werden, um die Aufstellung von Containern zu verhindern!

 

Die Leitungen der Kindereinrichtungen Fuchsbau, Frechdachs und Hort Raxli-Faxli gaben Zwischeneinschätzungen zum Maßnahmeplan bei Personalausfällen. Sie sehen die Lösungsvorschläge als machbar und effektiv an. Besonders die KITA Fuchsbau hat im Moment einen großen Ausfall an Mitarbeitern, kürzt deshalb die Öffnungszeiten. Das Amt berichtete über mehrere Beschwerden von Eltern über diesen Zustand. In diesem Zusammenhang stimmten die Mitglieder des Bildungsausschusses einstimmig einer Beschlussvorlage zu, die einen zusätzlichen Schließtag in der KITA festlegt. Dieser Tag wird von allen Mitarbeitern der Einrichtung genutzt, um an einem „Inhouse-Seminar“ zur Teamfindung/-entwicklung teilzunehmen.

 

Kontrovers wurde über die Thematik jährliche Schließzeiten von 3 Wochen in den Kindereinrichtungen diskutiert, ohne zu einem zufriedenstellendem Ergebnis zu kommen: alle Mitglieder des Ausschusses enthielten sich bei der Abstimmung der Vorlage der Stimme.

 

Es verstärkt sich immer mehr der Eindruck, dass die Gemeindevertretung der raschen Entwicklung im Ort hinterherläuft, weil sie keine Ziele für ihre Arbeit fixiert hat.

Der Vertreter des Amtes sagte gestern einen Satz, der das Dilemma in der gegenwärtigen Gemeindepolitik deutlich macht:

 

                        „Wo soll die Reise politisch hingehen?!?

 

Diese Frage gilt es im Interesse unserer Gemeinde mit den drei Dörfern und den Wohngebieten in der Siedlung zu beantworten.

Sachlich, um zu erforderlichen Lösungen zu kommen.

Gemeinsam, ohne persönliche Beleidigungen und Angriffe in den Medien und in den Sitzungen.

Foto zur Meldung: Bericht zum Bildungsausschuss
Foto: Bericht zum Bildungsausschuss

Hinweis auf den „Warntag“

(07. 09. 2020)

Bundesweit findet am 10. September 2020 ab 11.00 Uhr ein bundesweiter Warntag statt. Die Moz berichtete, dass sich unser Landkreis Märkisch Oderland gemeinsam mit den 19 Ämtern, Städten und Gemeinden daran beteiligen wird.

11.00 Uhr Alarmierung durch alle Sirenen als Warnung „Alarm“

11.20 Uhr Entwarnung durch alle Sirenen

11.22 Uhr Probealarm der Sirenen nur in MOL

Der Alarm soll alle Bürger sensibilisieren und wird deshalb auch jährlich an jedem 2. Donnerstag im September erfolgen

(Pressemitteilung)

Foto zur Meldung: Hinweis auf den „Warntag“
Foto: Hinweis auf den „Warntag“

Was ist mit unserer Demokratie?

(06. 09. 2020)

Ständige Leser des Scheinwerfers werden denken, nur nicht schon wieder zum Hort mit den gleichen Aussagen und dem unsachlichen Streit in der Gemeinde. Angeregt durch eine Bürgerin, Mitglied im Ortsbeirat Werder, die zu Recht auf die ungenügende Zusammenarbeit in der Gemeinde hinweist und das Ansehen von Rehfelde gefährdet sieht, habe ich mir die Veröffentlichungen dazu im Internet angeschaut.

Mit Entsetzen bin ich da aber zuerst über die Bilder und Kommentare zu der Demonstration der sogenannten Corona-Verweigerer am letzten Wochenende gestolpert. Dank eines Gerichtes, das die Versammlungsfreiheit über den Gesundheitsschutz stellt, durfte sie stattfinden. Trotz des Einsatzes von 3000 Polizeikräften stürmten Demonstranten die Absperrungen und besetzten die Reichstagstreppen, die Treppen unseres Parlamentsgebäudes.  Sichtbar Fahnen, die von 1933 bis 1945 offizielle Flagge des „Dritten Reichs“ waren und nunmehr demonstrativ auch vor der Botschaft Russlands gezeigt wurden. Es wirkt wie eine Besetzung der Republik durch Reichsbürger und andere nationalistische Kräfte. Reichsfahnen und rechtsextreme Pöbeleien sind ein unerträglicher Angriff auf die Demokratie. Umfragen bestätigen, dass das nicht das ist, was das Volk will, sondern was den Menschen und der Demokratie schadet. Dagegen müssen wir alle etwas tun, wir Bürger und unser Staat. Meinungsvielfalt hat Grenzen, wo Gesetze und staatliche Regeln nicht eingehalten werden.

Es kann nicht sein, dass Jugendweihefeiern ausfallen, Fußball ohne Zuschauer stattfindet und Events mit mehr als 1.000 Teilnehmern verboten sind.  Gleichzeitig aber eine Demo mit angemeldeten 30.000 Personen gerichtlich genehmigt wird.

 

Demokratie sieht anders aus, dachte ich immer. Doch muss ich mich im Großen wie im Kleinen eines Anderen belehren lassen.

Die Fraktion „Die Linke/Zukunft“ schrieb nach der Sitzung der Gemeindevertretung, als die neue Planung zum Hort mehrheitlich beschlossen und beauftragt war, in unserem Scheinwerfer:

 „Wenn ein anderer Umgang untereinander erzielt werden soll, dann sollte man endlich wieder aufeinander zugehen, ordentlich miteinander reden und sich Sachargumenten nicht verschließen. Wir sind dazu bereit.“

Anderseits schreibt die Fraktion „FÜR“ nach gleicher Sitzung auf Facebook mit den Worten „Nörgelfraktion ohne Initiative“, „Luftnummer der Meckerecke“, „scheinheiliger Anlauf zwecks Beteiligung“, ohne ausgleichende Gespräche anzubieten.

 

Kann auf einer solchen Grundlage eine sachliche und fruchtbringende Zusammenarbeit gedeihen? Ist das Demokratie mit Respekt vor dem Anderen, der eine andere Meinung vertritt. Es geht um unsere Einstellung zwischen Mehrheiten, die durch Mehrheiten an der "Macht" sind, und der Minderheit in der Opposition, die in Unterlagen eindeutig definiert ist. Lösungen findet man nur, wenn man sich zusammensetzt, in Arbeitsgruppen oder an runden Tischen, und dort alle Meinungen diskutiert und am Ende eine realistische Lösung findet. Erst dann können Beschlüsse gefasst werden!

Bleiben wir wachsam und schützen die wirkliche Demokratie.

In der Bundesrepublik, in Berlin und auch in Rehfelde.

 

Ihr Re(h)Auge

Foto zur Meldung: Was ist mit unserer Demokratie?
Foto: Was ist mit unserer Demokratie?

Fußball – Das Spiel geht weiter

(05. 09. 2020)

Heute ging das Spiel gegen den FSV Glückauf Brieske/Senftenberg mit 3:0 verloren. Bis zur Halbzeit konnte mit Kampf ein 0:0 gehalten werden.Nach einem erneuten Platzverweis in der 75 Minute fiel das 2:0 in der 77. und das 3:0 in der letzten Spielminute.

Das Ziel bleibt trotzdem – Klassenerhalt.

(hier zur Tabelle)

Das nächste Spiel findet zu Hause am Samstag, den 19. September statt. Das 1. Heimspiel gegen den 6. der Tabelle - den BSC Preußen 07 aus Blankenfelde / Mahlow.

Foto zur Meldung: Fußball – Das Spiel geht weiter
Foto: Fußball – Das Spiel geht weiter

Kurzinformation - Mittwochs-Radler

(04. 09. 2020)

Wieder unterwegs mit 14 Radlern. Pünktlich um 14.00 Uhr vom Bahnhof ab nach Klosterdorf mit Besichtigung des neuen, gewaltigen Wohngebietes mit den vielfältigsten Typen von Eigenheimen, weiter nach Strausberg zum Bäcker Hennig. Nach Kaffee, Kuchen oder Eis auf getrennten Wegen zurück nach Rehfelde. Insgesamt wieder gute Kilometer für „Rehfelde radelt“.

 

Zur Erinnerung:

Morgen - Samstag, den 05. September, Treffpunkt Bahnhof Rehfelde, um 10.30 Uhr – Start zum Stadtradeln über rund 12,5 Km.

Kommt zum Treff – radelt mit für Rehfelde!

Foto zur Meldung: Kurzinformation - Mittwochs-Radler
Foto: Kurzinformation - Mittwochs-Radler

Kurzinformation - Sitzung Ortsentwicklungsausschuss

(03. 09. 2020)

Der Ortsentwicklungsausschuss der Gemeinde Rehfelde tagt am Mittwoch, den 09. September 2020, 18.15 Uhr, Multifunktionsraum, Elsholzstraße. (Hier die Tagesordnung)

Ein vielfältiges Programm der Sitzung, wobei das Thema Bauen und Planung dominierend ist. Insbesondere die Darstellung zum Sachstand der Planungen für das Mühlenfließ sollte uns ein Stück weiterbringen. Da gilt es zwingend zu Entscheidungen zu kommen. Dies ist wichtig, um sich in der Zukunft auch ergebnisoffener mit anderen Aufgaben, wie zum Beispiel Schmutzwasser und Flächennutzungsplan zu beschäftigen.

Interessant auch die Unterlagen zur Straßenbefahrung und Ortsbesichtigung Zinndorf, zu denen es Schlussfolgerungen und Festlegungen bedarf, damit diese in den Haushaltsplan aufgenommen werden können. Dieser steht Anfang Oktober in 1. Lesung zur Diskussion in der gemeinsamen Sitzung des Finanz- und Hauptausschusses.

Foto zur Meldung: Kurzinformation -  Sitzung Ortsentwicklungsausschuss
Foto: Kurzinformation - Sitzung Ortsentwicklungsausschuss

Radeln zur Partnergemeinde Zwierzyn

(02. 09. 2020)

Der 3.Termin hat endlich geklappt. Am 28.08.20 machten sich 9 Pedalritter und Florian Haupt mit dem Begleitfahrzeug, gestellt durch die Freiwillige Feuerwehr Zinndorf, auf den Weg in unsere Partnergemeinde.

Nach der Verabschiedung durch den Bürgermeister ging es zunächst mit dem Zug nach Küstrin-Kietz, um von dort aus die 95 km zum Tagesziel in Strzelce Krajeńskie in Angriff zu nehmen. Es ging über Słońsk, Gorzów Wielkopolski, entlang der Noteć nach Santok, durch die Gemeinde Zwierzyn in unsere Unterkunft.

Hier wurden wir wie immer sehr herzlich empfangen. Der Bürgermeister Karol Neumann hat es sich nicht nehmen lassen, uns gemeinsam mit seiner Frau im Hotel zu begrüßen. Begleitet wurde er zudem von seinem Stellvertreter, dem Leiter des Kulturhauses und natürlich von unseren langjährigen Freunden Horst und Andrzej. Das entsprach 15 Jahre gelebter Partnerschaft mit Vertrag zwischen Rehfelde und Zwierzyn.

Die Anstrengungen der Tour waren schnell vergessen, als Marek (Stellvertreter des BM) mit seinem Saxofon, Marek (Leiter des Kulturhauses) mit seiner Gitarre und sein Bruder mit dem Akkordeon ein wunderbar improvisiertes Konzert gaben. Als dann noch eine der Radlerinnen mit ihrer Blockflöte dazu kam, wurde der Abend zu einem musikalischen Genuss.

Der Sonnabend stand dann ganz im Zeichen des Radfestes der Gemeinde Zwierzyn.

Gemeinsam mit ca. 80 Einwohnern aus Zwierzyn und den umliegenden Gemeinden, angeführt vom Bürgermeister und seiner Frau, ging es auf durchaus anspruchsvollen Wegen, durch die Wälder der Umgebung. Ziel war der wunderschöne See „Kąpielisko Lipie“. Hier haben wir bei Kaffee und Kuchen den herrlichen Ausblick von der Terrasse des Seerestaurants aus genossen. Nach ca. 40 km zurück auf dem Platz der Angelgruppe wurden wir mit Köstlichkeiten der polnischen Küche versorgt.

Den Abschluss des Tages bildete ein gemeinsamer Spaziergang durch das abendliche Strzelce Krajeńskie entlang der alten Stadtmauer.

Am nächsten Morgen hieß es dann schon wieder Abschied nehmen von  unseren Freunden, nicht ohne die herzliche Einladung für das nächste Jahr entgegen zu nehmen.

Per Fahrrad ging es noch einmal 82 km über Witnica nach Kostrzyn und von dort mit dem Zug nach Rehfelde.

Traditionell ließen wir dieses erlebnisreiche Wochenende mit einem gemeinsamen Abendbrot ausklingen

Unser Dank gilt an dieser Stelle allen Organisatoren und Unterstützern der Tour in der Gemeinde Zwierzyn, die durch ihre herzliche Gastfreundschaft auch die 16. Tour der Freundschaft zu einem unvergesslichen Erlebnis gemacht haben.

Noch einmal unser besonderer Dank der Freiwilligen Feuerwehr Zinndorf, die nach der Absage des Rehfelder Bürgermeisters zur Nutzung des „Rehfelde – Mobil“, so unkompliziert den Erfolg der diesjährigen Tour abgesichert hat.

Foto zur Meldung: Radeln zur Partnergemeinde Zwierzyn
Foto: Radeln zur Partnergemeinde Zwierzyn

Hinweis zu Veranstaltungen

(01. 09. 2020)
Diskussionsveranstaltung zum Thema:
„Kommunale Wertschöpfung und Biodiversität in Solarparks“

Montag, den 14. September, Großer Saal, Schloss Neuhardenberg

09.00 Uhr Ankunft, 0930 Uhr Vorträge, 13.30 Besuch Solarpark Flugplatz

Anmeldungen über 0163 3232023 (begrenzte Kapazität)

 

Einladungen der polnischen Partnergemeinde
 
Deutsch-polnischer Angelwettbewerb

Samstag, den 03. Oktober ab 07.00 Uhr Anmeldung, 08.00 Uhr Wettbewerb, 14.00 Uhr Essen, 16.00 Uhr Siegerehrung

 

Radrennen um den Pokal des Bürgermeisters

Sonntag, den 18. Oktober ab 08.00 Uhr Anmeldung, 10.00 Uhr Rennen, 14.30 Essen / Erfahrungsaustausch

Für beide Veranstaltungen kann man sich bei der Gemeinde (Bürgermeister oder AG Frau Mora) anmelden

 

 

Foto zur Meldung: Hinweis zu Veranstaltungen
Foto: Hinweis zu Veranstaltungen

Kurzinformation - Parkplatzerweiterung am Bahnhof

(01. 09. 2020)

In der Gemeindevertretersitzung wurde der Eilantrag zum Bau des Parkplatzes am Bahnhof nachträglich bestätigt. Die Baustelle ist laut Auftragsvergabe eingerichtet und erste Arbeiten haben begonnen. Die Fertigstellung scheint gesichert. Damit wird ein aus dem Jahre 2018 stammendes Projekt, das der Landkreis fördert, realisiert. Die zeitliche Verzögerung war durch die Bauarbeiten der Deutschen Bahn beim Verlegen eines Gleises und der Erneuerung des Bahnsteiges eingetreten.

Hoffen wir, dass die Arbeiten am Bahnhofsvorplatz, ehemaliges Ehrenamtsprojekt aus 2018, jetzt nach Auftragsvergabe auch zeitnah realisiert werden.

Aufträge wurden auch für den Gehweg im Dorf und die Erweiterung des Gehweges in der Bahnhofstrasse südlich beschlossen.

Der Parkplatz an der Post wird gegenwärtig erst ausgeschrieben. Nach fünfmaligem Verschieben aus den unterschiedlichsten Gründen scheinen uns auch im Jahre 2020 die Zeit oder auch die Betriebe davon zu laufen.

Foto zur Meldung: Kurzinformation - Parkplatzerweiterung am Bahnhof
Foto: Kurzinformation - Parkplatzerweiterung am Bahnhof

Nächster Bildungsausschuss

(31. 08. 2020)

Der Ausschuss findet am Montag, den 07. September um 18.15 Uhr im Bürgersaal in der Elsholzstraße statt. Die umfangreiche Tagesordnung mit wichtigen Sachthemen wurde veröffentlicht. (hier)

Wichtig:

Eine Information mit Antworten zu zahlreichen Fragen, zum Beispiel der weiteren Unklarheit zum Bau der neunen KITA am Märkischen Tor. (hier)

Die Beschlussvorlagen, die von der Gemeindevertretung in die Ausschüsse verwiesen wurden

  •  Küche der Zukunft
  • Standortvariante der Bibliothek

Wieder eingereicht zahlreiche Vorlagen zu Schließzeiten der KITA`s und Hort

  • Umfangreich, aber nicht wie festgelegt an einem „Runden Tisch“ besprochen

 

Die Mitglieder des Ausschusses und natürlich Bürger als Gäste sollten anfragen, warum die Festlegungen zu einem Gespräch mit allen Beteiligten und Betroffenen, der "Runde Tisch", nicht stattgefunden hat. Dafür sind umfangreiche, sachlich gut formulierte Beschlussvorlagen des Amtes eingereicht. Bleibt die Frage, ob das Amt jetzt auch die Aufgaben der gewählten Gemeindevertreter und des Bürgermeisters übernehmen möchte.

Foto zur Meldung: Nächster Bildungsausschuss
Foto: Nächster Bildungsausschuss

Kolumne - Das macht mir Sorgen!

(30. 08. 2020)

Das Bundesverfassungsgericht hat entschieden, dass Windpark - Projekteentwickler Anspruch auf eine finanzielle Entschädigung haben, weil sie im Vertrauen auf die frühere Rechtslage in der Bundesrepublik in die Planung von Windparks investiert hätten, die dann aber nach Änderung der Reglungen nicht mehr realisiert werden konnten.

Das macht mir Sorgen! Die Rechtslage zum Windfeld 26 hat sich in den letzten Jahren nicht verändert, aber unsere Gemeinde hat mit den Beschlüssen der Vergangenheit eben dieses Vertrauen an die Betriebe der Windenergie vermittelt.

Rückblickend wurde am 28. 11. 2017 durch die Gemeindevertretung Rehfelde einstimmig die Aufstellung eines B- Planes (Beschluss 22-03-2017) und dazu die Satzung einer Veränderungssperre (Beschluss 22-03-2017) beschlossen. Diese Veränderungssperre, der Scheinwerfer berichtete darüber, sollte für ergebnisorientierte Planungen genutzt werden. Inzwischen wurde diese Sperre nach zwei Jahren „Nichtstun“ mit Mehrheitsbeschluss um ein Jahr verlängert. Aber außer diesem Beschluss und vielleicht der Öffentlichkeit nicht bekannter Beratungen wurde nichts veranlasst. Weder eigene Planungen in Auftrag gegeben, noch - für uns vorteilhafter – mit „Städtebaulichem Vertrag“ den Auftrag durch diese Projektgesellschaften auslösen und bezahlen zu lassen.

Ohne diese Planungen bestehen zwei Gefahren:

Nach vertaner Zeit ein Wildwuchs von Anlagen, so dass mehr als die bisher 30 angedachten WKA errichtet werden könnten, wobei Zahlen mit viel mehr Anlagen die Runde machen.

Die andere Gefahr sind angedrohte Entschädigung für ausgefallene Einnahmen der Anlagenbetreiber oder sogar Strafzahlungen laut Gesetz bedingt durch Verzögerungen der Planungen und dem Aufbau der Anlagen.

Oder auch Beides?

Zum Thema gehören auch die in den letzten zwei Jahren bundesweit abgebauten Arbeitsplätze in der Windindustrie und durch verfehlte Energiepolitik im Bezug auf die Regenerierbaren Auswirkungen auf die CO2-Bilanz, auf das Wetter, den Kampf (vielleicht auch bald Krieg) um das Wasser.

 

Bleibt die konkrete, hypothetische Frage:

Wer tritt für den eventuellen Vermögensschaden der Gemeinde ein?

Der Bürgermeister? Die Gemeindevertreter? Der Amtsdirektor?

 

Es bleibt die Hoffnung, dass es der Gemeinde gelingen wird, gemeinsam mit den Planungsgesellschaften der Windkraftbetrieben einen Kompromiss zu finden, der besser als der aus 2018 ist. Möglich wäre auch, diese Vereinbarung aus 2018 zu aktualisieren und endlich grünes Licht für die Planungen zu geben.

Gleichzeit ist zu beraten, wie die Gemeinde mit den möglichen 10 % Anteilen am Bau der WKA umgehen wird. Bei klammen Kassen vielleicht doch der Versuch, Eigentümer zu werden, oder eher diese Möglichkeit auf einen Dritten, zum Beispiel die Energiegenossenschaft zu übertragen.

Zu erwähnen sei auch noch, dass laut Gesetzeslage in Brandenburg für jede neue Anlage pro Jahr 10.000 € gezahlt werden sollen, die dann in den Haushalt der Gemeinde einfließen. Diese sind zusätzlich zur Gewerbesteuer, die auch nicht zu verachten ist.

Machen wir endlich gemeinsam das Beste daraus.

 

Ihr Reh (h) Auge

Foto zur Meldung: Kolumne - Das macht mir Sorgen!
Foto: Kolumne - Das macht mir Sorgen!

Fußball – Zweites Punktspiel

(29. 08. 2020)

Das Spiel gegen den VfB HL 1912 wurde zwar mit 3:1 in Hohenleipisch verloren, aber wir haben damit jetzt den 14. Tabellenplatz erkämpft.

Der heutige Gegner kletterte auf den 1. Platz der Landesliga Süd.

Das Ziel bleibt – Klassenerhalt.

(hier zur Tabelle)

Das nächste Spiel ist wieder auswärts. Am 05.09. treffen wir auf den  7. der Tabelle, den FSV Glückauf Brieske/Senftenberg.

Foto zur Meldung: Fußball – Zweites Punktspiel
Foto: Fußball – Zweites Punktspiel

Information zu Fragen der Rehfelder Kommunalpolitik 08/2020

(29. 08. 2020)

Anmerkung zur Sitzung der Gemeindevertretung am 25.08.2020

In der öffentlichen Fragestunde der Sitzung der Gemeindevertretung kritisierte eine Bürgerin den Umgang  und das gegenseitige Verhalten  zwischen den Fraktionen und gewählten Kommunalpolitikern.  Eine konstruktive Zusammenarbeit  zu konkreten Sachthemen wäre nicht vorhanden und das äußere Erscheinungsbild von Rehfelde wird dadurch beeinträchtigt.

  • Wir stimmen den kritischen Einschätzungen zu.  Hier sehen wir allerdings alle Fraktionen und Gemeindevertreter, uns selbstverständlich eingeschlossen,  in der Verantwortung. Jede einzelne  Fraktion hat im Laufe des letzten Jahres ihren ganz konkreten Beitrag geleistet, dass der gegenwärtige Zustand so ist. 
  • Über viele Sachthemen wurde nicht mehr konstruktiv diskutiert, sondern es werden häufig Vorwürfe in den Raum gestellt und teilweise  Entscheidungen unter Ausschluss von einzelnen Fraktionen getroffen. Das wiederum rief Gegenreaktionen hervor.
  • Wenn ein anderer Umgang untereinander erzielt werden soll, dann sollte man endlich wieder aufeinander zugehen, ordentlich miteinander reden und sich Sachargumenten nicht verschließen. Wir sind dazu bereit.

 

Nachdem in der GV-Sitzung am 26.06.2020 bereits die mehrheitliche Befürwortung der Erstellung eines Bebauungsplanes für das Projekt  „Photovoltaikanlage auf der ehemaligen Deponie Rehfelde / Am Fuchsberg“ erfolgte, wurde nunmehr auch der mehrheitliche Beschluss für die hierzu notwendige Änderung des Flächennutzungsplanes gebilligt. Die Fraktionen BGR/Grüne, LINKE/ZUKUNFT und die CDU stimmten mehrheitlich für den Beschluss. Die Fraktion FÜR und der Vertreter der AfD stimmten dagegen. Mit der Beschlussfassung kann die Planung des Projektes, welches bereits seit 2018 öffentlich diskutiert und vorgestellt wird, nunmehr fortgesetzt werden.

 

Zur Problematik des Hortneubaus wurden mit den Stimmen der Fraktion FÜR, BGR/Grüne und des AfD-Vertreters die bereits im April unter Ausschluss der Fraktionen LINKE/ZUKUNFT und CDU getroffenen Entscheidungen zur erneuten Veränderung der Aufgabenstellung für eine Neuplanung und für die Durchführung einer Neuausschreibung für einen Generalplaner beschlossen. Zum undemokratischen Vorgehen des Bürgermeisters und der Amtsverwaltung im April 2020 und den anschließenden Einwendungen der Kommunalaufsicht und des Landrates haben wir bereits gesondert informiert.

Als Fazit ist festzustellen: Die in 5/2019 einstimmig beschlossene Planunterlagen für ein Multifunktionalgebäude Hort mit Investitionskosten von 9,6 Mio. €  wurden verworfen. Mit der neuen Aufgabenstellung wurde der Multifunktionalcharakter, vor allem auch  die Nutzung für Schule, Bibliothek und Zentralküche, aufgegeben. Die Baugesamtkosten sollen nunmehr 6,0 Mio € nicht überschreiten.

Mit der Neuausrichtung sind für  die Gemeinde ca. 550 T€ für die alte Planung und das Projektmanagement in den Sand gesetzt worden. Zugleich ist ein Zeitverzug von mindestens 2 Jahren eingetreten.

Bezüglich der Neuplanung des Investitionsprojektes wurde durch das Amt die Ausschreibung eines Generalplaners  vorgenommen, in deren Ergebnis das Ingenieurbüro Dr. F. Seidel aus Neuenhagen beauftragt werden soll.  Das Ingenieurbüro stellte sich in der GV-Sitzung vor und hinterließ dabei einen fachlich versierten Eindruck. Auf Nachfrage bezüglich der zeitlichen Bearbeitung erklärte Herr Dr. Seidel, dass er sich vorstellen könnte, dass die Einreichung eines Bauantrages  bis Frühjahr 2021 möglich sei. Wenn man dann Fristen für die Ausführungsplanung und Bauzeit hinzurechnet, ist mit der Fertigstellung und Inbetriebnahme des Gebäudes frühestens 2023 zu rechnen.

 

Vorgelegte Beschlussvorlagen zur Problematik Bibliothek und Zentralküche (Kita, Schule) wurden durch die einreichenden Fraktionen FÜR und BGR/Grüne, mit dem berechtigten Hinweis notwendiger Beratungserfordernisse in den Fachausschüssen, zurückgezogen.

 

Zum Haushaltsplan 2020 der Gemeinde wurde eine Aufhebung und erneute Beschlussfassung der 1. Nachtragshaushaltssatzung erforderlich.  Auch hierzu haben wir bereits gesondert informiert (siehe Bericht zum Finanzausschuss vom 24.08.2020).

 

Rehfelde, 28.05.2020

Carsten Kopprasch

Fraktionsvorsitzender Die LINKE/ZUKUNFT

Foto zur Meldung: Information zu Fragen der Rehfelder Kommunalpolitik 08/2020
Foto: Information zu Fragen der Rehfelder Kommunalpolitik 08/2020

Freundschaftsradeln nach Zwierzyn

(28. 08. 2020)

Heute begann unsere Radfahrtour nach Zwierzyn. Traditionell seit Jahren, nur durch Corona zu einem ungewöhnlichen Termin, fährt eine Gruppe Radler aus Rehfelde den weiten Weg zum Partner in Polen. Unterstützt mit dem Fahrzeug der Feuerwehr, gefahren vom Wehrführer aus Zinndorf, damit das Gepäck keine zusätzliche Belastung ist.

Verabschiedet vom Bürgermeister wird die 1. Etappe mit der NEB auf der Ostbahnstrecke bis Kystrin zurückgelegt. Dann per Rad ca. 80 Km über Straßen und Wege, mit vereinbarten Stopps bis zum Hotel. Dort wartet bereits das Empfangskommando der polnischen Freunde.

Morgen am Samstag findet dann die gemeinsame Radrallye in Zwierzyn und Umgebung statt. Gemeinsam fahren die deutschen und polnischen Radler die rund 45 Km bis zum Ziel, wo dann das gemeinsame Fest unter den Bedingungen der Pandemie stattfindet.

Sonntag dann die Rückfahrt, die so hoffen wir alle gesund in Rehfelde beenden werden. Die Kilometer zählen natürlich auch beim Stadtradeln „Rehfelde Radelt“.

 

Reiner Donath

Foto zur Meldung: Freundschaftsradeln nach Zwierzyn
Foto: Freundschaftsradeln nach Zwierzyn

SENDER REHFELDE – aktuell

(27. 08. 2020)

Ein Bürger stellte nach der Gemeindevertretersitzung am 25. August die Frage: „ Stimmt es, dass eine Bürgerin die Zusammenarbeit in der Gemeindevertretung bemängelte und den „Rehfelde-Scheinwerfer“ mit der Stimmungsmache wie zu DDR – Zeiten und dem sogenannten Schwarzen Kanal verglichen hat?“

Die geprüfte Antwort: „Im Prinzip JA. Der Umgang miteinander und die Zusammenarbeit in der Gemeindevertretung sind in der Tat höchst verbesserungswürdig. Das wurde auf der Sitzung selbst im Zusammenhang mit der Veröffentlichung der Stellungnahme der Fraktion „Die Linke/Zukunft“ zur Vorlage "Neubau Hortgebäude" deutlich. Die Fraktion hat Gesprächsangeboten zu Sachthemen noch nie verschlossen und wird zukünftig eigene Gesprächsangebote unterbreiten.

Was die Fragerin allerdings sagen will, als sie den "Rehfelde-Scheinwerfer" mit dem "Schwarzen Kanal" verglich, erschließt sich uns in keiner Weise.

 

Foto zur Meldung: SENDER REHFELDE – aktuell
Foto: SENDER REHFELDE – aktuell

Unerwartetes aus dem Finanzausschuss.

(27. 08. 2020)

Replik über die 7. Sitzung vom 24. August 2020

Eigentlich war die Tagesordnung der Sitzung des Finanzausschusses mehr als übersichtlich. Zu erörtern war der unterjährige Bericht zum Haushaltsvollzug per 31. Juli 2020. Ihm war zu entnehmen, dass die Realisierung der für dieses Jahr vorgesehenen Investitionen nicht im Plan liegt. Hoffen wir, dass das Amt hier alle Energie aufbringt und zum Jahresende einen hundertprozentigen Vollzug vorweisen kann.

Erneut musste sich der Finanzausschuss in Vorbereitung der Gemeindevertretersitzung am Folgetag mit dem Haushalt 2020 befassen. Beschlossen im November 2019 musste er am 23.06.2020 durch die Gemeindevertretung nachträglich verändert werden, da neue Ausgaben die ursprüngliche Planung sprengten und eine neue Ausgabeermächtigung geschaffen werden musste. Im Rahmen der Prüfung stellte die Kommunalaufsicht fest, dass die Finanzierung der Verpflichtungsermächtigungen mittelfristig nicht gesichert ist. Damit wurde die Genehmigungsfähigkeit in Frage gestellt. Also war ein erneuter Beschluss zur nunmehr überarbeiteten Nachtragshaushaltssatzung notwendig, eine Situation, die während des gesamten Prozesses durch unsere Fraktion angesichts des übergroßen negativen Ergebnisses mehrfach hinterfragt wurde. Daher mussten wir auch der überarbeiteten Fassung unsere Zustimmung verweigern.

Von besonderem Interesse war allerdings der Bericht der Ausschussvorsitzenden. Während ihre Fraktion gemeinsam mit der Fraktion FÜR eine Beschlussvorlage in die Gemeindevertretersitzung zur Verlegung der Bibliothek in die ehemalige Sparkasse in der Bahnhofstraße einbringt, plädierte sie im Ausschuss dagegen. Weiterhin verlieh sie ihrem Unverständnis Ausdruck, dass es zwischen Schule und Hort keine Vereinbarung über eine Doppelnutzung von Räumen gibt.

Beide Probleme wurden seit mehr als einem Jahr von der Fraktion DIE LINKE/Zukunft in den Ausschüssen und in der Gemeindevertretung wiederholt thematisiert. Im Zusammenhang mit der Diskussion über das Multifunktionsgebäude haben wir auf die Notwendigkeit hingewiesen, die Bibliothek zu integrieren und so zu bauen, dass eine Doppelnutzung von Horträumen auch für die Schule möglich ist. Jetzt, wo mit den Stimmen der Fraktionen FÜR und BGR/Grüne sowie des Vertreters der AFD aus dem Multifunktionsgebäude ein einfaches Hortgebäude wird und an Stelle der von uns geforderten Doppelnutzung von Schulräumen Container als Zwischenlösung für den Hort in Betrieb genommen wurden, stellt sich die Frage nach dem Zweck eines solchen Handelns?

Das Beispiel beweist, dass es sich schon lohnt, die Argumente unserer Fraktion „Die Linke/Zukunft" tiefgehender zu prüfen!

Foto zur Meldung: Unerwartetes aus dem Finanzausschuss.
Foto: Unerwartetes aus dem Finanzausschuss.

Bilanz 2019 gut - 2020 alles offen

(26. 08. 2020)

Der Zinndorfer Bürgerverein e.V. hat jetzt unter den gegenwärtigen Bedingungen seine Jahreshauptversammlung, die im März wegen Corona abgesagt wurde, nachgeholt.

Auf der Tagesordnung stand nur der Jahresbericht 2019, der wieder eine gute Bilanz aufzeigen konnte, und die erforderlichen Berichte des Kassenwartes und der Kassenprüfer. Entsprechend Antrag wurde der Vorstand mit einstimmigem Beschluss für das Jahr 2019 entlastet. Der Verein ist seinen eigenen Zielstellungen, auch als Förderverein der Zinndorfer Feuerwehr gerecht geworden. Allen aktiven Mitgliedern und den Kameraden der Feuerwehr wurde Dank gesagt. Ein Dank gilt auch der Gemeinde und dem Amt für die Unterstützung im vergangenen Jahr.

Für die Jahreshauptversammlung im Jahre 2021 sind dann wieder Wahlen einzuplanen und ein neuer Vorstand zu wählen. Dafür sind neue Kandidaten, insbesondere für den Vorsitz zu gewinnen.

Für das Jahr 2020 konnte keine Einschätzung erfolgen, da die Arbeit des Vereines bisher geruht hat und alle Veranstaltungen ausgesetzt wurden. Geprüft werden soll, ob unter den gegenwärtigen Festlegungen in 2020 noch eine Veranstaltung mit den polnischen Freunden aus Anlass des 15. Jahrestages der Unterzeichnung des Partnerschaftsvertrages stattfinden kann. Eventuell auch ein Treffen bei Fertigstellung der neuen Fahrzeughalle der Feuerwehr und in einer möglichen Form die Weihnachtsfeier. Für die Werbung neuer Kameraden für die Wehr und Mitglieder für den Förderverein „Zinndorfer Bürgerverein e. V. “ wird ein Flyer erarbeitet.

 

Der Vorstand

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Foto: Bilanz 2019 gut - 2020 alles offen

Beschluss der Vernunft

(25. 08. 2020)

Nach neuer Vorlage des Beschlusses zur Planung des Flächennutzungsplanes zur Anpassung an den Beschluss der B-Planung zur Errichtung der PV-Anlage „Alte Gärtnerei“ durch die Fraktion BGR/Grüne, wurde dieser am 25. August in der Gemeindevertretung mehrheitlich mit  9 JA-Stimmen, 6 NEIN-Stimmen und 1 Enthaltung bestätigt.

(hier der Beschluss)

Damit entspricht die Gemeinde dem eigenen Energiekonzept und die „Rehfelde EigenEnergie e.G.“ kann entsprechend dem städtebaulichen Vertrag das Projekt weiter beplanen und realisieren.

Die Genossenschaft mit aktuell 223 Mitgliedern bereitet jetzt ihre 9. Generalversammlung vor, die aber durch Corona nur im Umlaufverfahren durchgeführt werden kann. Seit der Gründung im Jahre 2012 gibt es zum Nutzen der Kommune und der Bürger eine enge Zusammenarbeit zwischen Genossenschaft und Gemeinde.

So weist der Bericht zum Wirtschaftsjahr 2019 neben einer guten Gesamtbilanz mit Jahresüberschuss zahlreiche Leistungen für das kommunale Gemeinwesen aus. Im Rahmen des Energiekonzeptes konnte mit den Anlagen (WKA und PV) insgesamt 21,5 t CO² eingespart werden. Rund 20% des durch die PV erzeugten Stroms wird direkt in Schule/Hort sowie KITA verbraucht und preisgünstiger an die Gemeinde abgegeben. Durch Sponsoring wurde die Sanierung der Baumscheibe im Naturlehrpfad und das Rehfelde - Mobil unterstützt und mit der Gewerbesteuer flossen 28.040 € in den Haushalt.

Im Jahr 2020 werden rund 26.000€ Netto in die Umrüstung der 2 Nordex 117/2400 mit BNK 2021 (bedarfsgerechte Nachtbefeuerung) nachgerüstet, so dass damit das ständige Blinken der Anlagen entfällt. Das soll per Gesetzt bis 2021 an allen Anlagen erfolgen.

Trotz Abschaltungen wegen Fledermausflug und Schattenwurf mit Verlusten von 337.862 kwh und wichtiger Rücklagen für vielleicht schlechtere Jahre oder neue  gesetzliche Festlegungen gab es für 2019 einen reichlichen Jahresüberschuss.

Mit einem Strombonus und guten % auf die Anteile konnten zum Nutzen der Mitglieder der Vorschläge unterbreitet werden.

Für die Zukunft sind wie in vielen Gremien neue Streiter für die Arbeit im Vorstand und Aufsichtsrat zu gewinnen und die Zusammenarbeit mit den Strausberger Stadtwerken soll intensiviert werden.

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Foto: Beschluss der Vernunft

Kolumne - Das Wunder Tesla

(23. 08. 2020)

Laut Brandenburg – Monitor sind die Menschen im Land Brandenburg mit Blick auf die Arbeitsmarktentwicklung sehr pessimistisch und eine Mehrheit hält den Kampf gegen Arbeitslosigkeit und soziale Ungerechtigkeit für ein wichtiges politisches Thema.

Mit diesem Blickwinkel sind die Baufortschritte bei Tesla nur zu begrüßen, denn dabei sollen Tausende von Arbeitsplätzen entstehen und zahlreiche positive Impulse für die Entwicklung der Region ausgehen. Das Tempo in Grünheide kann man durchaus als Wunder bezeichnen und im Vergleich mit anderen Baustellen, wie Straßen und öffentlichen Gebäuden mehr als das.

Ein Wunder sind auch die zahlreichen vorzeitigen Genehmigungen zur Erschließung und Realisierung erster Bauabschnitte, die man als Vorbeifahrender sehen kann. Jetzt wurde auch das Rammen von Betonpfeilern unter Vorbehalt gestattet, obwohl das Genehmigungsverfahren noch nicht abgeschlossen ist. Dazu wurden strenge Auflagen, so zum Lärmschutz und Betankung erteilt. Bleibt unsere Hoffnung, dass die Ämter in Brandenburg und im Landkreis in Zukunft mit gleichem Tempo alle Genehmigungen, auch die unseres neuen Hortgebäudes und des Projekts Mühlenfließ, bearbeiten und bestätigen werden. Im Sinne der Gleichbehandlung wäre das nur gerecht, aber ein noch größeres Wunder als der Bau von Tesla.

Ein Wunder wäre es auch, wenn die Behörden gemeinsam mit Tesla die Fragen der Bürger beantworten würden oder wollten. Eine der Kernfragen, die ringsherum alle umtreibt. ist die Wasserfrage. Dieses Dauerthema muss im Komplex angefasst werden und wie zu lesen war in größeren Regionen mit mehreren Wasserverbänden gelöst werden. Damit würde das Grundwasser nicht nur im Raum Strausberg belastet, sondern der Wasserbedarf für die Bevölkerung und Tesla über ein Ringleitungssystem abgesichert werden. Ein Wunder muss geschehen, damit diese Aufgabe zeitnah realisiert wird.

In diesem Zusammenhang gilt es erneut die mehrmals eingeforderten Hausaufgaben in unserer Gemeinde und dem gesamten Amt, natürlich auch in allen anderen Kommunen der Region, zu erledigen. Mit eigenen Vorschlägen und Projekten, wie die Erschließung von Gewerbegebieten und den Bau von Wohnungen könnte sich Rehfelde gut einbringen und Teil des Wunders werden.

Das wäre aus aktueller Sicht ein doppeltes Wunder.

 

Ihr Re (h) Auge

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Foto: Kolumne - Das Wunder Tesla

Radeln ist gesund

(22. 08. 2020)

Ab heute, Samstag den 22. August bis zum 11. September heißt es wieder Stadtradeln für Rehfelde. Konkrete Informationen über die Internetseite der Gemeinde (hier)In den letzten Jahren belegten wir stets einen der Podestplätze!

Nach erfolgreicher Tagesfahrt treffen sich unsere Mittwochsradler wie immer um 14.00 Uhr am Bahnhof Rehfelde.

Viel Spaß

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Foto: Radeln ist gesund

Fußball – Punktspielbetrieb hat begonnen.

(21. 08. 2020)

Für Rehfelde und unsere Mannschaft gleich ein Höhepunkt. Als Aufsteiger und Neuling in der Landesliga Süd gleich im 1. Spiel ein Derby gegen einen der Favoriten. Heute am Freitagabend war der Start gegen den FV Erkner. Die SG „Grün- Weiß“ hat die das Spiel gut vorbereitet und abgesichert. .

Nach turbulentem Auftakt, 0:1 in der 1. Minute und das 1:1 in der 2. Minute, gab es einen guten Feit.

Dann in der 26. Minute einen aus unserer Sicht völlig unberechtigten, überzogenen Platzverweis für einen unserer Spieler. Mit nur 10 Spielern konnten wir bis in die 88. Minute ein gutes 2:3 halten. Trotz Umstellung und großem Kampfgeist, dann durch Konzentrations- und auch Kräfteverlust sowie unglücklicher Rückgabe, konnte Erkner in den letzten Minuten das Ergebnis auf 2:5 erhöhen.

Kein gutes Ergebnis, aber ein guter Auftakt mit viel Einsatz und Teamgeist, der Freude für die Zukunft verspricht. Mit Geduld und viel Training gilt es dem Niveau in der höheren Spielklasse gerecht zu werde,

Dank unseren Spielern und dem Trainer sowie den Betreuern für diese Leistung. Kopf hoch, es kann nur besser werden.

Bleiben wir ganz optimistisch. Das Ziel bleibt – Klassenerhalt.

(hier zur Tabelle)

Übrigens ist das jetzt der 15. Platz, der Nichtabsteigerplatz!

Das nächste Spiel ist am Samstag, den 29. August bei dem VfB HL 1912, dem gegenwärtigen 3. in der Tabelle.Also auf nach Hohenleipisch, einer 2300 Einwohner Gemeinde in der Nähe von Elsterwerda.

Foto zur Meldung: Fußball – Punktspielbetrieb hat begonnen.
Foto: Fußball – Punktspielbetrieb hat begonnen.

Grünes Rehfelde

(21. 08. 2020)

Das Rehfelder Leitbild unterstreicht, dass wir „Das Grüne Tor zur Märkischen Schweiz“ sind und unsere Kommune dem entsprechend entwickeln wollen. Schaut man sich um, durchaus auch kritisch, sieht man viel „Grünes“, so dass wir uns um das Grün in Rehfelde nicht sorgen, aber dafür gemeinsam einiges tun müssen.

Aus der Vogelperspektive und mit dem Blick auf unsere Dörfer sowie die Siedlung sieht man mehr Grün als das Rot oder auch Grau der Häuser. Die relativ gut erhaltene Allee von Werder nach Zinndorf, die fast geschlossene Allee der Kopflinden in der  Zinndorfer, die Lindenstraße mit dichter, alter Alleebewachsung und die gedeihenden Neuanpflanzungen am Klosterdorfer Weg sowie der Waldstraße. Dazu die kleinen Parkanlagen, Kleinode, Teiche, Sölle und natürlich der Naturlehrpfad, die Spielplätze sowie die Friedhöfe und die Kleingartenanlagen, Rastplätze, Dorfanger sowie liebevoll gestalteten Gärten an den Häusern.

Rehfelde ist einfach schön!

Aber wir sehen auch viele sterbende Bäume und der Überbestand an Kiefern sowie Fichten ist auch nicht gut anzusehen. Dazu kommt, dass bei so manchem Hausbau auch zu viele Bäume gefällt und nicht durch neue ersetzt wurden. Gleichwohl ist dem aus den Bordsteinen und über die Rad- und Fußwege wachsendem Unkraut stärker entgegenzuwirken. Für die Zukunft gibt es da viel „grünes“ Verständnis zu entwickeln und auch viel Arbeit durch die Gemeinde und alle Bürger zu leisten.

 

Bis zu Ende gedacht ist eine Aktion einzelne Bäume zu gießen, um sich als Beispiel mit Aufruf im Internet zu präsentieren sehr zu loben, aber es bedarf dringend eines Komplexes an Maßnahmen um das Grün in Rehfelde zu erhalten. Dafür hatten sich vor den Kommunalwahlen alle als die „besten Grünen“ dargestellt. Jetzt sollten alle gemeinsam beraten und festlegen wie das Grün gepflegt und gestaltet werden kann.

Zu empfehlen wäre ein Konzept mit Maßnahmen für:

  • Größere Projekte und größere Flächen für Ersatzmaßnahmen, zum Beispiel den Waldumbau
  • Straßenbegleitende Lücken- und Ersatzpflanzungen, insbesondere in den Alleen
  • Pflegemaßnahmen in den Kleinoden und Teichen, insbesondere im Naturlehrpfad
  • Sauberkeit an allen Straßen, Spielplätzen und zentralen Punkten
  • Hinweise für die Gestaltung von Gärten sowie Anlegen von Blühwiesen
  • System zur Nutzung des Regenwassers sowie Pflege- und Baumpatenschaften

Nach dem Konzept kommt natürlich die Aufgabe dafür die Menschen zu gewinnen und vielleicht das eine oder andere Ehrenamtsprojekt zu gestalten. In diesem Sinne könnten auch der traditionelle Frühjahrsputz und ein neuer Herbstputz sehr hilfreich sein.

 

Anbei zahlreiche Bilder als Beispiel für das Gesagte.

Foto zur Meldung: Grünes Rehfelde
Foto: Grünes Rehfelde

Die Ostbahn lebt

(18. 08. 2020)

Auf seiner Rundreise traf sich der Ministerpräsident, Dietmar Woidke. auch mit dem Landrat von MOL, Gernot Schmidt sowie der Redaktion der MOZ. Erfreulich, dass die MOZ in ihrem Artikel Konkretes zur Perspektive der Ostbahn veröffentlichen konnte. Laut Woidke sieht das „aktuelle Vergabeverfahren für das Netz Ostbrandenburg ab Dezember 2024 eine Verdichtung des Angebotes auf zwei Züge pro Stunde zwischen Berlin und Müncheberg vor." Beim nächsten Bahngipfel Deutschland-Polen (2020 oder 2021) in Berlin wird die Ostbahn ein zentrales Thema sein.

Damit wird ein lang angestrebtes Ziel der IGOB, in der Rehfelde sehr aktiv mitgearbeitet hat, realisiert. Mit dem Beschluss zum Eintritt in den neuen IGOB - Verein wird unsere Gemeinde weiterhin aktiv bleiben

Foto zur Meldung: Die Ostbahn lebt
Foto: Die Ostbahn lebt

Kurzinformation - Sitzung der Gemeindevertretung

(17. 08. 2020)

Kurzfristig angekündigt und heute für den 25. August 2020, 18.15 Uhr, Bürgersaal fristgerecht eingeladen.

(Tagesordnung hier)

Besonders hervorheben darf man, weil von besonderer Bedeutung:

  • Erneute Beratung und Beschlussfassung zum Nachtraghaushaltssatzung 2020
  • Erneut eingereicht der Beschluss zum FNP zur Freiflächenphotovoltaikanlage an der alten Gärtnerei
  • Neuer Beschluss zum Bau und Vergabe Hort
  • Beschluss zur Bibliothek und neuer Vollküche in der KITA
  • Beschlüsse zu Straßenbaumaßnahmen

Dazu fanden in Vorbereitung keine Beratungen im Ortsentwicklungs- und Bildungsausschuss statt. Gleichfalls wurde die Öffentlichkeit nicht beteiligt.

Foto zur Meldung: Kurzinformation -  Sitzung der Gemeindevertretung
Foto: Kurzinformation - Sitzung der Gemeindevertretung

Kolumne- Urlaub in der Pandemie

(16. 08. 2020)

Der Urlaub in der weiten Welt wird uns nicht empfohlen, obwohl europäische Länder und Regionen in den gefährdeten Staaten freigegeben wurden. Persönlich bin ich bei denen, die ohne vorbeugende Impfung gegen Corona nur in Deutschland Urlaub gestalten. Da gilt es nur Konzentrationspunkte mit zu vielen Menschen zu meiden und Corona – Gegenden / Cluster zu umfahren. Außerdem finden Reisen vor allem im Kopf statt, oder wie Beethoven gesagt haben soll: „Blicke in die schöne Natur und beruhige dein Gemüt.“

Das ist in Nordfriesland, nicht mit Ostfriesland zu verwechseln, das westlicher liegt, gut möglich. Schleswig-Holstein mit einer ganz besonderen Note und außergewöhnlichen Menschen sowie einmaligen Eindrücken von der Gegend.

Husum mit Ebbe und Flut, dem Hafen ohne und mit Wasser, übervolle Eisdielen und Markttreiben mit und ohne Masken.

Sankt Peter Ording mit seinen weiten Stränden und dem Surfparadies ist völlig überlaufen. Dafür auf Nordstrand und Dagebüll mit den Fährhafen und zahlreichen Fahrgästen sowie den besten Fischsemmeln weit und breit.

Weite Wiesen mit Rindern und Schafsherden, riesige Felder mit Sonnenblumen und Mais, Basis für Futter für Tiere und Biogasanlagen. Dazu Höfe, ganz autark mit erneuerbaren Energien. Durch Windanlagen, Fotovoltaik- Anlagen und der Wärme aus den Bioanlagen sehr wirtschaftlich aufgestellt.

Hoch auf dem Mühlenberg bei Sehestedt, mit phantastischem Blick auf den Nord-Ostsee-Kanal, der Stammsitz von Denker & Wulf. Die Firma, die auch Anlagen im Windfeld 26 Werder – Zinndorf im Auftrag bewirtschaften.

Fußgängerzonen und Einkaufszentren in Schleswig und Flensburg, für mich zu voll und trotz Maske oder wegen der Maske macht es nicht den richtigen Spaß. Dazu jene, die alle Maßnahmen negieren und gefühlt einem die Corona-Bazillen ins Gesicht blasen.

Aber ein schöner Urlaub, der nur bestätigt, dass Deutschland in all seinen Gebieten eine Reise wert ist. Insbesondere, da weltweit neue Risikogebiete als gefährdet ausgerufen werden und der Impfstoff noch nicht bereitsteht. Kosten wir die guten Momente aus, lassen unsere Seele baumeln, erfreuen uns an allem Schönen und denken mal an nichts Anderes.

Beim Urlaub wie in allen Situationen des Leben, der Arbeit und dem Ehrenamt gilt der Spruch von Paulo Coelho:

„Wenn man auf ein Ziel zugeht, ist es äußerst wichtig, auf den Weg zu achten. Denn der Weg lehrt uns am besten, ans Ziel zu gelangen, und er bereichert uns, während wir ihn zurücklegen.“

 

Ihr Re(h) Auge

Foto zur Meldung: Kolumne- Urlaub in der Pandemie
Foto: Kolumne- Urlaub in der Pandemie

Kurzinformation - Sitzung Finanzausschuss

(15. 08. 2020)

Aus aktuellem Anlass weisen wir auf die Sitzung des Finanzausschusses am Montag, den 24. August 2020. 19.00 Uhr, im Multifunktionsraum hin. (hier zur Tagesordnung)

Für Außenstehende völlig überraschend die Wiedervorlage des Nachtraghaushaltes 2020 und das ohne nennenswerte Veränderungen. Die Differenz zwischen Einnahmen und Ausgaben besteht immer noch mit rund 2,8 Mill. €. Der Haushalt ist jetzt aber mit Krediten für die Realisierung abgesichert.

Anderseits liegt die Einschätzung zum Stand Juli vor. Pauschal betrachtet kein schlechtes Ergebnis, außer der sich vergrößernden Differenz in der Prognose und dem vorläufigen Ergebnis für 2019.

Viel interessanter wäre die Tatsache zu beleuchten, warum die Investitionen, insbesondere im Bereich Straßen bisher nicht realisiert wurden. Das sind solche Projekte wie die Gehwege in Rehfelde-Dorf und Bahnhofstraße, Parkplatz an der Post und Erweiterung Parkplatz am Bahnhof, Straße Im Winkel und das Ehrenamtsprojekt von 2018 „Gestaltung Bahnhofsvorplatz“.

Natürlich auch Themen des Ortsentwicklungsausschusses.

(hier zum Nachtragsdokument)

(hier zum Beschluss)

Foto zur Meldung: Kurzinformation -  Sitzung Finanzausschuss
Foto: Kurzinformation - Sitzung Finanzausschuss

Kurzinformation- Urlaubsfoto

(14. 08. 2020)

Der Zinndorfer Bürgerverein e.V. gestaltet seinen Schaukasten neu. Die schönen Bilder der Oktoberfeste und zur Feuerwehr werden entfernt und sichergestellt.

Diese sollen jetzt durch Urlaubsbilder ersetzt werden. Diese Bilder können, sollen und müssen an Simone gesendet werden, die dann den Schaukasten neugestaltet. Bitte macht alle mit.

Mit der Versendung stimmt man gleichzeitig der Veröffentlichung zu.

 

Die Mitglieder des Vereins erinnern wir an die Jahreshauptversammlung am 25. August, 19.30 Uhr.

 

Der Vorstand

 

 

Erste Angebote siehe Bildergalerie unten

Foto zur Meldung: Kurzinformation- Urlaubsfoto
Foto: Kurzinformation- Urlaubsfoto

Stellungnahme der CDU – Fraktion Rehfelde zur Beschlussvorlage 44/2020

(13. 08. 2020)

In der Sitzung des zeitweiligen Ausschusses „Neubau eines Hortgebäudes“ am 11.08.2020 wurde durch den Fraktionsvorsitzenden DIE LINKE/ ZUKUNFT eine Stellungnahme seiner Fraktion eingebracht.

Die CDU – Fraktion war durch Herrn Rudolf Heller vertreten, der diesem Papier zustimmte und damit auch die Beschlussvorlage für die Gemeindevertretung in dieser Fassung ablehnte.

Solange nicht die Öffentlichkeit (Eltern, Kinder, Lehrer, Erzieher, Bürger) bei den Entscheidungsprozessen des größten und umfangreichsten Projekts in unserer Gemeinde einbezogen werden, ist, unserer Meinung nach, eine vernünftige Abstimmung wesentlicher Veränderungen nicht möglich.

Nach dem undemokratischen Verhalten durch Amt und Bürgermeister entstand zum wiederholten Mal erheblicher Vertrauens- und Zeitverlust zu Lasten unserer Kinder.

Es geht hier nicht nur um Heilung eines Prozederes, sondern auch um Klarstellung, wie sie auch vom Landrat angeraten wurde, sowie die Einsicht ihres Fehlverhaltens aller Beteiligten, die bei der Vorbereitung der neuen Ausschreibung mitgewirkt haben. Noch dazu sollte jeder Gemeindevertreter vom Text der Ausschreibung im Vorhinein informiert sein, um über diese Beschlussvorlage abstimmen zu können. Unter den jetzigen Bedingungen ist diese Beschlussvorlage abzulehnen und nach Diskussionen in den Fraktionen neu zu erstellen.

 

Klaus Emmerich, Faktionsvorsitzender

Foto zur Meldung: Stellungnahme der CDU – Fraktion Rehfelde zur Beschlussvorlage 44/2020
Foto: Stellungnahme der CDU – Fraktion Rehfelde zur Beschlussvorlage 44/2020

SENDER REHFELDE – aktuell

(12. 08. 2020)

Ein Bürger stellt zur Aussage des Bürgermeisters am 11. August auf Facebook die Frage: „Stimmt es, dass einige Gemeindevertreter lieber in der Vergangenheit schwelgen und von einem ca. 15 Millionen Bau träumen?“

Antwort der Fraktion „Die Linke/Zukunft“: „Im Prinzip JA, aber der Neubau des Multifunktionsgebäudes hätte nur 10 Millionen gekostet, würde sich jetzt bereits im Bau befinden und wäre geplant im Jahr 2021 bezugsfertig gewesen!“

Bemerkung:

15 Millionen - das ist eine glatte Lüge. Darüber hinaus hatte die Fraktion im November 2019 einem Kompromiss mit Reduzierungen/Veränderungen, zum Beispiel der Streichung des Zwischenbaus zugestimmt. Jetzt wird ohne Beteiligungen der Bürger, der Mitarbeiter der Einrichtungen und der Kinder von der Mehrheit in der Gemeindevertretung ein unbekanntes Gebäude und unbekannte Ideen für die Außengestaltung durchgesetzt.

Dazu gibt es eine offizielle Stellungnahme der Fraktion, die auch zum Protokoll der Sitzung gegeben wurde.

(hier zur ausführlichen Stellungnahme)

 

Foto zur Meldung: SENDER REHFELDE – aktuell
Foto: SENDER REHFELDE – aktuell

Neues zum Rehfelder Hort

(12. 08. 2020)

Einer Beschwerde der Fraktionen Die LINKE/ZUKUNFT und CDU bezüglich des undemokratischen Agieren vom Bürgermeister und der Amtsverwaltung  zur Problematik des Neubaus eines Multifunktionalgebäudes Hort wurde durch die Kommunalaufsicht und den Landrat  stattgegeben  und demokratische Entscheidungsprozesse angemahnt.

Dementsprechend wurde eine Sitzung des „zeitweiligen Ausschusses“ zur Problematik Neubau Hort für den 11.08.2020 einberufen. Diese Beratung  lief leider wie erwartet ab.  Zu der eingereichten Beschlussvorlage gab es keine Meinungsäußerung der anderen Fraktionen zur Vorlage. Nach dem Verlesen unserer schriftlichen Stellungnahme zur Vorlage mit Maßgabe der Beilegung zum Protokoll, erfolgte keine Erwiderung durch die anwesenden Gemeindevertreter.  Man ging dann sehr schnell zur Abstimmung über und verabschiedete die Vorlage 44/2020 mit 3 Dafür-Stimmen (Vertreter der Fraktionen FÜR und BGR/Grüne) und 2 Dagegen-Stimmen (Vertreter der Fraktionen LINKE/ZUKUNFT und CDU).   Die gesamte Sitzung zum öffentlichen Teil dauerte gerade mal 21 Minuten.

Das gleiche Procedere zum nachträglichen Durchwinken der bereits getroffener Entscheidungen zur Sache ist für die Gemeindevertretersitzung am 25.08.2020 zu erwarten.

                                        

Stellungnahme der Fraktion zur Beschlussvorlage 44/2020 – Neubau Hortgebäude (Sitzung vom 11.08.2020)

 

Mit der Behandlung  dieser Vorlage wird festgestellt, dass den Beschwerden  der Fraktionen Die LINKE /ZUKUNFT und CDU bei der Kommunalaufsicht vom 02.05.2020 bezüglich des undemokratischen Agierens von Bürgermeister und Amtsverwaltung Recht gegeben wurde.  Beide Fraktionen wurden von Beratungs- und Entscheidungsprozessen zum Sachverhalt ausgegrenzt. Mit den Schreiben des Landrates vom 02.07.2020 wurde dieses Verhalten kritisiert und angemahnt demokratische Entscheidungsprozesse vorzunehmen.

Die öffentlichen Angriffe und Verunglimpfungen des Bürgermeisters in der Presse am 08.05.2020 gegen die Beschwerden der beiden Fraktionen bei der Kommunalaufsicht haben sich mit der Antwort des Landrates als falsch und unzutreffend  erwiesen.

Die nunmehr eingebrachte Vorlage 44/2020 ist der Versuch bereits getroffene, undemokratische Entscheidungsprozesse  im Nachgang auf ordentliche Rechtsgrundlage zu bringen.  Dieser nachheilende Versuch ist aus unserer Sicht erneut sehr fragwürdig.

Die Vorlage 44/2020 (hier) enthält 2 Beschlussvorschläge und eine Sachdarstellung.

 

Mit dem Beschlussvorschlag 1 soll  der Beschluss der GV vom 26.11.2019 bezüglich der neuen Aufgabenstellung für die Planung eines Multifunktionalgebäudes Hort abgeändert werden. Hierzu werden durch unsere Fraktion folgende Feststellungen getroffen:

Der Beschluss vom 26.11.2019 wurde seinerzeit mit deutlicher Mehrheit und 100%-iger Zustimmung der Fraktionen FÜR, BGR/Grüne  und CDU beschlossen. Unsere Fraktion  stimmte dieser Vorlage nicht zu, da sie aus unserer Sicht nicht den  Anforderungen der Daseinsvorsorge für die mittel- und langfristige Entwicklung Rehfeldes entspricht. 

Nunmehr haben sich die Fraktion FÜR und BGR/Grüne mit ihren Entscheidungen aus der Beratung vom 23.04.2020 von ihrer eigenen, damaligen Beschlüssen abgewendet und  nehmen weitere restriktive Einschränkungen in der Aufgabenstellung vor. Dies betrifft vor allem:

  • Verabschiedung vom Multifunktionalcharakter mit Nutzungsmöglichkeiten für Schule, Vollküche und Bibliothek
  • Überprüfung des vorliegendes Heizungsanlagenkonzeptes (Hackschnitzelanlage)

Zu diesen gravierenden Veränderungen der Aufgabenstellung bedarf es einer demokratischen Beratung und Abstimmung, die bisher nicht stattfand.

Wir halten die generelle Aufhebung des Multifunktionalcharakters, insbesondere auch für Nutzungsmöglichkeiten für die Schule, für kurzsichtig und falsch. 

Bei der Entscheidung gegen die Installation einer Vollküche steht damit die offene Frage, wie zukünftig die Essenversorgung gestaltet werden soll.  Letztlich ist es eine vorweggenommene Entscheidung gegen eine eigenständige Essensversorgung.

Ein Beschluss zum Wegfall der Bibliothek im Gebäude bedarf einer vorherigen Lösungsvariante, die es noch nicht gibt. 

 

Der Beschlussvorschlag 2 sieht eine Abänderung, aber keine Aufhebung des GV-Beschlusses vom 26.11.2019 vor. Das bedeutet jedoch, dass wesentliche, in der o.g. Beschlussvorlage nichtbenannte  Aufgabeninhalte aus dem Beschluss vom 26.11.2019 weiterhin bestehen bleiben und diese hätten dann auch in der Ausschreibung des Generalplaners explizit benannt werden müssen. Das betrifft vor allem folgende Punkte:

  • Festhalten an Anzahl der Vollgeschosse aus der alten Planung
  • Entfall einer Dachterrasse
  • Gestaltung eines Flachdaches mit Photovoltaikanlage
  • Planung energieoptimierter Fensterflächen
  • Planung eines Aufzuges für Personen und Lasten.

Aus den übergebenen Unterlagen der Ausschreibung des Generalplaners sind diese Aufgabenstellungen nicht ersichtlich.

Mit dem Beschlussvorschlag 2  soll im Nachgang  die vorgenommene Ausschreibung für Generalplanerleistungen  für den Hortneubau gebilligt werden. Das bedeutet, dass sowohl die Aufgabenstellung als auch das Ausschreibungsprocedere gebilligt werden sollen.

Darüber kann jedoch aus unserer Sicht nicht befunden werden, da bezüglich der Ausschreibung den Gemeindevertretern  seitens des Amtes lediglich ein Auszug aus der Ausschreibungsveröffentlichung (nämlich nur Seite 3 von 5 der Veröffentlichung) im Nachhinein vorgelegt wurde.  Die komplette Ausschreibung mit Leistungsbeschreibung und Leistungsverzeichnis wurden weder im Vorfeld noch im Nachhinein zur bereits erfolgten Ausschreibung bekannt gegeben.  Auch die Anforderungen und Konditionen für die Angebotsabgabe sowie die Bewertungskriterien sind nicht bekannt gegeben worden. Somit sind die Gemeindevertreter  nicht in der Lage über eine ordnungsgemäße inhaltliche und formale Ausschreibungsdurchführung und Angebotsbewertung zu befinden.

Die Sachdarstellung, die eigentlich die Beschlussvorschläge  begründen und untersetzen soll, wird dieser Anforderung nicht gerecht. Es erfolgt eine Rechtfertigungsargumentation zum vorgenommenen, undemokratischen Entscheidungsprozess vom 23.04.2020.Folgende Sachdarstellungen sind unzureichend und teilweise falsch:

  • Absatz 3 – An der Beratung vom 23.04.2020 nahmen seitens der Gemeinde nicht nur der Bürgermeister und die Ausschussvorsitzenden sondern auch der Fraktionsvorsitzende der Fraktion BGR/Grüne teil. Die Fraktionen CDU und LINKE/ZUKUNFT wurden bewusst nicht einbezogen und damit kein demokratischer Entscheidungsprozess vorgenommen.  
  • Absatz 4 – Aufgrund der Themenbrisanz zu den anstehenden, größten Investitionsvorhaben der Gemeinde für die nächsten Jahre, war die Beteiligung der GV und aller Fraktionen sehr wohl geboten und trotz Corona-Zeiten auch möglich.  Das Schreiben des Landrates vom 02.07.2020 bestätigt diese Auffassung vom Grundsatz her.
  • Absatz 7 – Das Schreiben des Landrates vom 02.07.2020 wird unkorrekt wiedergegeben. Es wird versucht durch einen Zusatz „…Planungszielen (in Übereinstimmung mit den beschriebenen Planungsleistungen…“ den Eindruck zu erwecken, dass es nur die Alternative der Zustimmung zu den beschriebenen Planungszielen aus der Beratung vom 23.04.2020 gibt. Das jedoch hat der Landrat so nicht geschrieben. Er fordert eine Beschlussfassung zu den konkreten Planungszielen. Diese Planungsziele können jedoch erst nach Beratung und demokratischer Beschlussfassung  festgeschrieben werden und durchaus auch Änderungen ermöglichen.  Eine Änderung der Planungsziele würde jedoch eine zwangsläufige Aufhebung der Ausschreibung und Neuausschreibung  erforderlich machen.

 

Fazit

Die Beschlussvorlage 44/2020 ist abzulehnen, da die Vorlage falsche und unzureichende Darstellungen enthält. Zudem liegen den Beratungsteilnehmern  nicht die kompletten Unterlagen der Ausschreibung für den Generalplaner vor.

 

Carsten Kopprasch

Fraktionsvorsitzender Die LINKE/ZUKUNFT

Foto zur Meldung: Neues zum Rehfelder Hort
Foto: Neues zum Rehfelder Hort

Hurra, endlich wieder Schule

(10. 08. 2020)

Nach größerem Ausfall und Abweichungen vom Lehrplan bedingt durch Corona, jetzt Unterricht trotz Corona. Kompliziert, aber professionell vorbereitet sowie organisiert und mit Hygienemaßnahmen abgesichert. Dabei ist die Mund-Nase-Maske immer mit dabei.

Es ist schön, dass die Kinder wieder gemeinsam lernen und Spaß haben können. Andererseits besteht die Gefahr bei vollen Klassen und Gedränge, dass es zu Ansteckungen kommen könnte. Das würde dann wieder zu Schließung und Lernen zu Hause führen. Wichtig ist, dass unsere Kinder ihr Recht auf Bildung auch unter den Bedingungen der Pandemie wahrnehmen können.

Die Schüler der 1. bis 6. Klassen starten in die Eingewöhnung und das neue Schuljahr. Unter ihnen die Neulinge, die Einklässler, die in den Flexklassen gemeinsam mit der 2. Klasse lernen, gefördert die einen, gefordert die anderen.

Alles ergänzt durch die Betreuung im Hort. 185 Schüler in offener Gestaltung in gut eingerichteten Räumen. Eine neue Erfahrung sind die drei Räume in den Containern, die räumlich so lange überbrücken müssen bis der neue Hort gebaut ist.

Eine stete Mahnung an die Gemeinde und das Amt nach dem Wegwerfen der Planungen zum Multifunktionsgebäude jetzt die Beauftragung der Planer für das neue Hortgebäude ohne rechtliche Fehler und in kurzer Zeit zu realisieren.

Dazu tagt morgen Abend, Dienstag, den 11. August, 18.15 Uhr, der zeitweilige Ausschuss „Hortneubau“. (Tagesordnung) und (Bemerkungen)

Foto zur Meldung: Hurra, endlich wieder Schule
Foto: Hurra, endlich wieder Schule

Kolumne- Für eine gerechtere Welt

(09. 08. 2020)

Zum Thema fehlen mir die richtigen Worte, deshalb möchte ich meine Meinung wieder einmal hinter Veröffentlichungen anderer Leute verstecken. Fest steht: „Was wir heute tun, entscheidet darüber, wie die Welt morgen aussieht.“ (Ebner-Eschenbach)

Ein Freund sendete mir über WhatsApp eine beeindruckende Darstellung von Biyon, der die schockierende Wahrheit über die Welt proportional auf ein Dorf von 100 Menschen projizierte. In diesem Dorf würden 30 Weiße und 70 Nicht-Weiße leben.  Von denen wären 84 Gläubige, 89 Heterosexuelle, 22 hätten keinen Schlafplatz, 14 wären Analphabeten, 11 sind unterernährt, nur 40 haben einen Internetzugang und nur 7 einen Schulabschluss. Lediglich 6 Menschen verfügen über 59 % des Reichtums der Welt und sie alle kämen aus den USA. Man bedenke: Wer von uns noch nie in einem Krieg war, noch nie in der Einsamkeit einer Gefangenschaft gelitten hat, wer nicht gefoltert wurde oder nicht Hunger litt, dem geht es besser als 500 Mill. Menschen auf der Welt.

Die Politökonomin Prof. Dr. Maja Göpel erklärt, dass wir „Unsere Welt neu denken“ müssen. Das heißt kein ständiges Wachstum auf Kosten der Menschen und Natur zulassen und uns Sachthemen, wie zum Beispiel den Plänen für ein CO² - freies Deutschland, zuwenden sollten. Schluss mit dem Konsumdenken, nicht mehr alles besitzen wollen, keinen Überfluss zulassen, nicht immer das neuste Handy und Berge von Kleidungsstücken erwerben wollen. Wir sollten Fortschritt nicht immer als „höher, schneller, weiter“ für maximale Gewinne durch maximales Wachstum verstehen, sondern unser Leben lebenswerter gestalten. Dazu die sozialen Bindungen, sichere Jobs, gesunde Menschen auf unserem gesunden Planeten erstreben. In diesem Zusammenhang sei Gottfried Keller (1819-1890) erwähnt, der sagte: „Wir bleiben nicht gut, wenn wir nicht immer besser zu werden trachten“.

Ganz links gedacht, schrieb Sahra Wagenknecht: „Wenn wir die sogenannten „kleinen Leute“ wieder erreichen wollen, dann müssen wir ihre Interessen in den Mittelpunkt stellen: die Wiederherstellung eines starken, leistungsbezogenen Sozialstaats, öffentliche Investitionen in Bildung, Gesundheit und Pflege, die Verteidigung und Schaffung sicherer Normalarbeitsverhältnisse, klare Ablehnung neuer Verbrauchersteuern wie der CO²-Steuer, harte Kritik an elitären Lifestyle-Debatten, die letztlich nicht dem Klima, sondern nur der Herabwürdigung der Ärmeren und ihrer Konsumgewohnheiten dienen. Das alles verlangt einen handlungsfähigen Staat, der für die Menschen Verantwortung übernimmt, sie vor globaler Dumpingkonkurrenz schützt und die Gesellschaft sozial zusammenhält.“

Dazu braucht es Ideen und Visionen, viele, sehr viele Aktivitäten und Menschen, die sich stets dafür einsetzen. Das betrifft nicht nur anonym die Welt, sondern beginnt bereits hier in Rehfelde mit den Menschen in den drei Dörfern und Wohngebieten der Siedlung.

Bleiben wir uns selbst treu und kämpfen für die gute Sache, auch wenn es schwierig ist.

 

Ihr Re(h) Auge

Foto zur Meldung: Kolumne- Für eine gerechtere Welt
Foto: Kolumne- Für eine gerechtere Welt

„Utopia –die beste aller Welten“

(08. 08. 2020)

Vor 500 Jahren fand das Buch über Utopia, die Insel „Nirgendwo“, überall in Europa Verbreitung. Verfasser des Berichtes über den „besten aller denkbaren Staatszustände“ war Thomas Morus, der spätere Lordkanzler des englischen Königs. Auf Utopia herrscht Gleichheit des Besitzes – Volkseigentum sowie Pflicht zu Arbeit und Bildung, Planung der Arbeit, Vollbeschäftigung. Jeder nach seinen Fähigkeiten. „Jeder Familienvater verlangt, was er selbst und die Seinen brauchen“. Jedem nach seinen Bedürfnissen! Dazu brauchte es kein Geld, das Privateigentum ist abgeschafft. Die Freizeit wurde zu geistiger Bildung und gemeinnütziger Tätigkeit genutzt.

Das Buch entstand in der Zeit der Entdeckungen neuer Kontinente und der Entstehung des Protestantismus, war die  Auseinandersetzung mit den politischen und  sozialen Zuständen im England seiner Zeit, mit der Feudalherrschaft, mit den Kriegen  und Bürgerkriegen des Jahrhunderts.

Thomas Morus wurde 1535 wegen Unbotmäßigkeit gegenüber dem protestantischen König hingerichtet. 1935 wurde er als Märtyrer von der katholischen Kirche heiliggesprochen.

 

Bemerkung der Redaktion:

Entsprechend Internet: „Eine Utopie ist der Entwurf einer möglichen, zukünftigen, meist aber fiktiven Lebensform oder Gesellschaftsordnung, die nicht an zeitgenössische Situation gebunden ist. Eine Utopie zeichnet sich dadurch aus, dass sie zur Zeit ihrer Entstehung als nicht sofort realisierbar gilt. Diese Unmöglichkeit der schnellen Realisierung hat stets folgenden Gründe:

Die Verwirklichung ist von einer Mehrheit oder der herrschenden Machtelite nicht gewollt oder wird als nicht wünschenswert abgelehnt.

Die Utopie ist ökonomisch, politisch und technisch nicht ausführbar, d. h., es wird erkannt, dass die Möglichkeiten gegenwärtig noch nicht so weit sind, bzw. es wird behauptet, diese würden auch in ferner Zukunft niemals ausreichend fortgeschritten sein, als dass sie den in der Utopie dargestellten Umständen gerecht werden könnten.“

Trotzdem kann und muss man auch im 21. Jahrhundert von einer Utopie träumen dürfen, so wie der Autor es in „Utopia 2017“ beschreibt. Eine bessere Welt für die kleinen Leute, die Mehrheit auf der Welt anzustreben würde bedeuten Utopien in die Realistät zu überführen.

 

Utopia  2017

 

Ein Land – in dem fleißige  Arbeiter und Ingenieure in Volkes eigenen Betrieben Schiffe,  Eisenbahnwaggons (und Multispektralkameras) bauen, Nähmaschinen und  Fotoapparate kunstvoll zusammenfügen (und  in die halbe Welt liefern)

Ein Land – in dem auch Frauen und Mädchen am Steuer der Traktoren und Mähdrescher und in der Kabine der mächtigen Kräne  ihren gleichberechtigten  (und gleich bezahlten) Platz haben

Ein Land – in dem feine Seide und derbe  Stoffe gewebt werden und die Chemie den Frauen Schönheit und Anmut bringt

Ein Land – in dem Lehrerinnen und Lehrer in hellen geräumigen Schulen den Kindern des Volkes „das Weltall, die Erde und den Menschen“ erklären, in dem allen Jungen und Mädchen die Tore der Wissenschaft weit aufstehen (wo  aber auch genügend andere Ausbildungs- und Arbeitsplätze  da sind)

Ein Land -  in dem der Wald, die Wiese und der See allen gehört und der Acker denen, die ihn bebauen (am besten gemeinsam und in der Genossenschaft, wo  Wissenschaft, Technik, Kultur  und quirliges Dorfleben demokratisch vereint sind)

Ein Land – in dem der Plan für „das Bedürftige“ der Menschen  sorgt und nicht für den „Gewinn“ einiger kapitalistischer Ausbeuter und adliger Großgrundbesitzer

Ein Land – das keine Waffen in fremde Länder schickt, sondern Jugendbrigaden zur Hilfe (und Selbsthilfe)

Ein Land – in dem alle Sorge den kleinsten Bürgern gilt und Ruhm und Ehre den alten, in dem es keine Kinder- und keine Altersarmut gibt

Ein Land – das den Frieden will über alles und die Freundschaft mit den Menschen der Völker dieser Erde

 

Wir haben es versucht. Nicht alles war gut. Viele waren mit uns, nicht alle.  Nicht alles ist gelungen, wir haben Fehler gemacht, es gab Versäumnisse und Mängel, auch Verbrechen. Wir hatten Feinde, die den gnadenlosen „Kalten Krieg“ gegen uns führten. Und wir hatten auch nicht immer die besten Freunde.

 

Die Probleme sind nicht gelöst. „Utopia“ bleibt. Die Enkel werden es wieder versuchen, oder die Urenkel                                                                            E.S.                                                                                                                                                                                                                                

 

Foto zur Meldung: „Utopia –die beste aller Welten“
Foto: „Utopia –die beste aller Welten“

Partnerschaft mit Zwierzyn

(07. 08. 2020)

Der Zinndorfer Bürgerverein Verein und die Feuerwehr haben seit 2004 sehr gute partnerschaftliche Kontakte zu den Menschen in Zwierzyn. Im Rahmen des 15jährigen Partnerschaftsvertrages führten wir regelmäßig gemeinsame Veranstaltungen und Begegnungen sowie Projekte durch.

Beim letzten Gespräch mit unseren polnischen Freunden haben wir die Information erhalten, dass die Festveranstaltung zu 15 Jahre Partnerschaft, der Gemeindetag und das Erntefest in Zwierzyn wegen Corona im August nicht stattfindet.
Schön ist, dass unsere Radfahrer wie jedes Jahr- wenn auch durch Corona zu einem anderen Termin - eingeladen wurden. Es ist in diesem Jahr die erste Veranstaltung, die jetzt am letzten Wochenende im August entsprechend dem gemeinsamen Veranstaltungsplan stattfindet.
Da (wie bereits bekannt) durch Corona auch unser diesjähriges Oktoberfest nicht stattfindet, hofft der Zinndorfer Bürgerverein, dass das im März ausgefallene Freundschaftstreffen mit unseren polnischen Freunden im späten Herbst noch nachholen zu können.
In regelmäßigen Gesprächen oder E-Mails bedauern wir immer, dass in diesem Jahr noch keine gegenseitigen Besuche stattfinden konnten. Freuen uns aber immer voneinander zu hören. Dabei wünschen wir uns gegenseitig vor allem Gesundheit. In der heutigen Zeit das ALLERWICHTIGSTE.

 

Simone Donath

Foto zur Meldung: Partnerschaft mit Zwierzyn
Foto: Partnerschaft mit Zwierzyn

Ächtet die Atombombe

(06. 08. 2020)

Heute am 06.08.2020 vor 75 Jahren warfen die USA die erste Atombombe auf die japanische Stadt Hiroshima. Drei Tage später ließ der US-Präsident die zweite dieser „neuen Waffe von ungeheuerlicher Zerstörungskraft“ über Nagasaki abwerfen. Infolge der Hitze, der Druckwelle und der radioaktiven Strahlen starben Hunderttausende Zivilisten, wurden beide Städte weitgehend zerstört und das Land kilometerweit verseucht. Bis heute leiden Menschen an den Folgen der krebsauslösenden Strahlung. Es war weniger das militärische Moment im Krieg mit Japan, das Harry S. Truman dazu bewog, den entsprechenden Befehl zu geben. Mit der Atombombe glaubte er, das passende Instrument zu besitzen, um die Sowjetunion einzuschüchtern und die amerikanische Vormachtstellung in der Welt zu zementieren.

Heute wissen wir, dass das nicht gelang. Weitere Staaten wie Russland, Großbritannien, Frankreich und China sowie Indien, Israel, Pakistan und Nordkorea gelangten in den Besitz dieser tickenden Zeitbombe. Bis vor wenigen Jahren existierte ein Netz von Vertragsbeziehungen, das das Risiko der Weiterverbreitung und des Einsatzes dieser Waffe reduzierte. Alle Landmassen der südlichen Hemisphäre, der Weltraum und der Meeresboden sind atomwaffenfrei. Am 7. Juli 2017 wurde in den Vereinten Nationen ein Abkommen zum Verbot von Atomwaffen angenommen, das allen Staaten die Möglichkeit gibt, ihm beizutreten. Allerdings beginnen die wichtigsten Verträge, die zwischen den Hauptatommächten USA und Russland, ihre Gültigkeit zu verlieren. Die USA stiegen aus dem Anti-Raketen-Vertrag (ABM) aus und kündigten den Vertrag mit Russland zur Beseitigung nuklearer Mittelstreckenraketen. Gegenwärtig loten beide Mächte die Neuverhandlung des letzten großen atomaren Abrüstungsvertrags aus. Doch auch den Atomvertrag mit dem Iran kündigten die USA einseitig auf. Atomwaffen, deren Gefahr längst gebannt schien, drohen wieder zu einem Mittel der Kriegsführung zu werden. Es gibt nur ein Mittel, die Menschheit davor zu bewahren, nämlich die Schaffung einer atomwaffenfreien Erde.

Das trifft auch auf die Bundesrepublik Deutschland zu, wo immer noch amerikanische Atomwaffen lagern, die der BRD angeblich ein Mitspracherecht bei deren Einsatz garantieren. Wozu braucht unser Land einen Einsatz der Atomwaffe, die dessen Selbstvernichtung bedeuten würde? Damit nicht genug, die Verteidigungsministerin strebt auch noch den Kauf amerikanischer Bomber für die Bundeswehr an, um damit diese amerikanischen Bomben einsetzen zu können.

Wann werden wir vernünftig?

75 Jahre Gedenken an die Atombomben von Hiroshima und Nagasaki sollten den Schrei nach einer atomwaffenfreien Welt verdoppeln und zu Ergebnissen führen.

Beginnen wir in Deutschland! Vielleicht im Zusammenhang mit dem angekündigten, teilweisen Abzug von amerikanischen Truppen.

Foto zur Meldung: Ächtet die Atombombe
Foto: Ächtet die Atombombe

Neues von den Mittwochsradlern

(05. 08. 2020)

Die Mittwochsradler waren wieder unterwegs. Vorbei an abgeernteten Feldern, Flächen mit wachsendem Mais, ausgebaute Bauernhöfe und vielfältige Häuschen in den Dörfern. Schöne Heimat zwischen Rehfelde Bahnhof, Hohenstein, Klosterdorf, Ihlow nach Reichenow. Nach einer entspannten Pause dann zurück über Prädikow nach Klosterdorf und zurück nach Rehfelde.

Schöne, aber doch anstrengende fast 50 Kilometer.

Weiterhin viel Spaß

Foto zur Meldung: Neues von den Mittwochsradlern
Foto: Neues von den Mittwochsradlern

Schön, dass du geboren bist.....

(05. 08. 2020)

Mit diesem Lied erfreute mich das Organisationsteam der Rehfelder Senioren zu meinem runden Geburtstag. Ebenso gratulierten mir die Senioren - Stammkunden des Plauderstündchens bei Bäcker „Hennig“ mit netten Worten und überreichten liebevolle Geschenke.

Das ist ein Beispiel dafür, dass man bei Bereitschaft, etwas zu geben, in Form von Zeit, einem offenem Ohr und Versprühen von Optimismus und Freude am Leben, so viel mehr zurück bekommt.

 

Auch die persönlichen Gratulationen der Familie Donath und des Bürgermeisters Herrn Gumpricht zeigten mir, dass auch mein Engagement für das Wohlfühlen der Senioren in Rehfelde und das Vertreten ihrer Interessen im Bildungsausschuss anerkannt werden.

 

Bleiben wir alle gesund, um noch viele Stunden gemeinsam bei Spiel, Tanz, Ausfahrten, Plaudern und vor allen Dingen viel Spaß verbringen können.

 

Schön, dass es Sie gibt!

 

Vielen herzlichen Dank und alles, alles Liebe!

Ihre Brigitte Schäfer

Foto zur Meldung: Schön, dass du geboren bist.....
Foto: Schön, dass du geboren bist.....

Bemerkungen zum „Sender Rehfelde – aktuell“ vom 03. August:

(04. 08. 2020)

Die Fraktion „Die Linke/Zukunft“ und die Fraktion der CDU hatten sich bis zum 31. März 2020 bemüht, dass die Variante 2 des Multifunktionsgebäudes nach vorliegender Planung gebaut wird. Die eingebrachten Beschlussvorlagen wurden abgelehnt.

In dieser Sitzung der Gemeindvertretung wurde aber beschlossen, dass dem Planer gekündigt und eine neue Ausschreibung zum Bau eines Hortes erfolgt.

 

Zur Erinnerung:
Gesamtkosten der alten Planung rund 500.000 €, plus Neuplanung rund 300.000 €, plus Ankauf eines Grundstückes rund 300.00 € und plus Zwischenlösung mit Containern wegen verzögerter Fertigstellung rund 200.000 €.

 

Bei gründlichen Lesen der Tagesordnung und der Beschlussvorlage fällt auf, dass zu folgenden Fragen keine schlüssigen Antworten/Aufgabenstellungen enthalten sind:

  • Wie sollen die eingereichten Angebote bewertet werden und wann mit mindestes drei ausgewählten Anbietern Bietergespräche stattfinden.
  • Wie werden die Gesamtentwicklung des Schulcampus, die zukünftigen Verbindungswege zu den Gebäuden, die gesetzlich geforderten Spielflächen, die Parkplätze für das Personal sowie Verkehrslösung für Eltern abgesichert?
  • Wie erfolgt die zukünftige Versorgung ohne Vollküche? Soll es externe Lieferungen geben, oder wie wird die Küche später ausgebaut, oder wollen wir nicht mehr selbst kochen?
  • Wie wird unabhängig von der Planung der Standort der Bibliothek geklärt?
  • Wann findet die öffentliche Beteiligung der Bevölkerung und laut Gesetz der Kinder/Jugendlichen statt?

 

Übrigens hatte sich der zeitweilige Ausschuss, der damals wie beschlossen den Zusatz „Neubau eines Multifunktionsgebäudes“ hatte, in seiner 1. Sitzung am 21.10.2019 mit Vorschlägen zur Projektänderung beschäftigt und Vorschläge zu einer öffentlichen Veranstaltung unterbreitet. (hier zum Protokoll)

 

Zu guter Letzt:

Hätte das Amt und die Gemeinde den vorliegenden Bauantrag im August oder September 2019 beim Bauordnungsamt eingereicht, würden wir heute bereits das Multifunktionsgebäude mit Verbindungstrakt zum Haus I, die Parkplätze und die Hackschnitzelheizungsanlage mit Fernwärme zu den Wohnblöcken bauen.

(hier gehts zum Sender - Rehfelde)

Foto zur Meldung: Bemerkungen zum „Sender Rehfelde – aktuell“ vom 03. August:
Foto: Bemerkungen zum „Sender Rehfelde – aktuell“ vom 03. August:

SENDER REHFELDE – aktuell

(03. 08. 2020)

Nach Veröffentlichung der Tagesordnung zum zeitweiligen Ausschuss stellt ein Bürger die Frage: „Kann und darf man nach drei Monaten rückwirkend den Beschluss zu einer Ausschreibung vom Mai fassen?“

Antwort: „Im Prinzip JA, aber die Ausschreibung und das Verfahren werden dadurch rechtlich nur geheilt und nicht besser! Zum anderen passiert mit der Auftragserteilung bisher Vergleichbares, denn in der Sitzung und mit der Öffentlichkeit werden die vorliegenden Angebote der Planer wiederum nicht beraten.“

Nachtrag: hier zu Bemerkungen

 

Bleiben wir gespannt was der zeitweilige Ausschuss am 11., der Hauptausschuss am 18. (fällt aus) sowie die Gemeindevertretung am 25. August empfehlen bzw. beschließen werden und wann eine öffentliche Veranstaltung endlich stattfinden soll.

 

Foto zur Meldung: SENDER REHFELDE – aktuell
Foto: SENDER REHFELDE – aktuell

Kolumne – Meine Schmerzen mit Europa

(02. 08. 2020)

Geht man mit Schmerzen zum Arzt wird man gefragt, wie diese auf einer Skala von 1 bis 10 sind. Wenn ich das mit meiner Gemütsverfassung zu den europäischen Beratungen und Entscheidungen vergleiche antworte ich: Nach der Ratstagung unter Leitung von Frau Merkel sagte ich 6, nach dem Parlamentsbeschluss dann aber schon 7 und wenn ich nach den Veröffentlichungen in den Medien antworte, so ist dies eine 9.

Bleibt die konkrete Frage:

Ist der getroffene Kompromiss ein guter oder ein schlechter?

Auch wenn unter dem Eurobanner viel nationalistischer Egoismus produziert wurde und die Eigeninteressen die Verhandlungen prägten, das Endergebnis ist erstmals ein Kompromiss, der aus Verantwortung für die Wirtschaftskraft Europas gefasste wurde. Der europäische Grundgedanke der Solidarität zwischen den Staaten wurde erhalten, denn die Starken helfen weiterhin den Schwachen. Alles andere wäre ein Desaster gewesen. Was bliebe von der EU, wenn sich die Widersprüche zwischen den einzelnen Mitgliedern weiter vertiefen würden? Ihr Ende wäre in Sicht. Eine EU in der jedes Land nur den eigenen Vorteil sucht, ist für eine wirkliche europäische Integration unfähig.

Der Deal mit dem 1,8 Bill. Finanzpakt, einschließlich des Corona-Aufbaufonds, dient in erster Linie der Stabilisierung der Wirtschaft und damit des Absatzes. Die Experten sind sich einig, dass die Bundesrepublik davon vorrangig profitiert. Die Vorteile von der Stärkung des europäischen Binnenmarktes liegen bei den deutschen Unternehmen. Schließlich sind die europäischen Partner unsere wichtigsten Handelspartner. Marcel Tratscher (DIW) sieht Deutschland wegen seiner großen Exportabhängigkeit sogar als den großen Gewinner.

Anderseits wird der Diehl dem deutschen Steuerzahler sehr teuer kommen. Die Bundesrepublik ist nicht nur der größte Nettozahler in der EU. Die sich aus dem Pakt ergebenden zusätzlichen finanziellen Konsequenzen werden sie zusätzlich stärker als andere Mitgliedsstaaten belasten.

Aus der Sicht der 27 Staaten haben alle gewonnen, so zumindest die Bilanz, die die einzelnen Staats- bzw. Regierungschefs für sich zogen. Man hat sich wieder einmal zusammengerauft, um Vorteile für die eigenen Länder heraus zu schlagen. Der finanzielle Rahmen sichert die Tätigkeit der Europäischen Union für die nächsten sieben Jahre. Doch stellt sich die Frage, ob die finanzielle Klammer in den nächsten sieben Jahren halten wird oder aber die nationalen Egoismen sich Bahn brechen?

Wenn es Verlierer gibt - und sie existieren in weit größerem Umfang als die Gewinner - so sind das die Menschen, die kleinen Steuerzahler, nicht die Regierenden und nicht die Wirtschaft. Deshalb muss für die Menschen nachgebessert werden. Daher müssen die Ausgaben für soziale Gerechtigkeit, Bildung, Gesundheitswesen, Digitalisierung, Forschung und Umweltschutz nochmals auf den Prüfstand gestellt und positiv verändert werden. Die während der Verhandlungen vorgenommenen Kürzungen in diesen Bereichen sind nicht nur unsozial, sondern widersprechen den kürzlich laut verkündeten Zukunftsprogrammen der Gemeinschaft. An den Militärausgaben werden hingegen keinerlei Abstriche gemacht und die ausufernde Bürokratie wird durch neue Finanzspritzen weiter aufgebläht.

Zu den Verlierern zählen aber auch die fehlenden übereinstimmenden Standards in der Arbeitswelt und die Steuergerechtigkeit sowie der Verzicht auf rechtsstaatliche Mindeststandards  u. a.

Vom Zusammenhalt und von der Bereitschaft, eine all diese Widersprüche in Rechnung stellende Strategie in die Tat umzusetzen wird abhängen, ob sich die EU zu einem ernst zu nehmenden internationalen Machtfaktor entwickelt. Das impliziert zugleich die Notwendigkeit, die in der Welt existierenden Realitäten zu akzeptieren, seine Außenbeziehungen weiter umzugestalten, umzumodelieren.  Das Verhältnis zu Russland und China auszubauen und damit die eigene Handlungsfähigkeit zu vergrößern.

Ihr Re (h) Auge

Foto zur Meldung: Kolumne – Meine Schmerzen mit Europa
Foto: Kolumne – Meine Schmerzen mit Europa

Das Gas fließt

(01. 08. 2020)

Die ersten Bauarbeiten an der EUGAL Trasse begannen in unserem Bereich im Jahre 2018. Der erste Strang war Ende 2019 fertiggestellt, seit Anfang 2020 fließt dort schon Gas. Die gesamte Pipeline ist 480 Kilometer lang und erstreckt sich von der Ostsee bis zur deutsch-tschechischen Grenze. Bei Fertigstellung kann damit über vier Netzverknüpfungen Gas flexibel innerhalb Deutschlands sowie nach West- und Osteuropa transportiert werden.

Der zweite Strang sowie die Verdichterstation bei Barut/Mark sollen Ende des Jahres fertiggestellt sein. Derzeit finden Arbeiten zur Rekultivierung und Wiederherstellung der Flächen statt. Die Arbeiten finden trotz Corona sowie bei Einhaltung aller Maßnahmen planmäßig statt und sollen endgültig in 2021 abgeschlossen werden.

Streit gibt es noch zur Pipeline durch die Ostsee. Insbesondere die USA und deren Präsident führen den Kampf gegen dieses Gas aus Russland, das angeblich abhängig machen soll und die Osteuropäer verunsichern würde. Dabei scheint der Versuch amerikanisches Gas, auch aus Fracking und geliefert mit Tankern über den Ozean, das Ziel zu sein. Das wäre natürlich keine Abhängigkeit?

Foto zur Meldung: Das Gas fließt
Foto: Das Gas fließt

Kurzinformation - Sitzung „Zeitweiliger Ausschuss“

(31. 07. 2020)

Der Ausschuss wurde für den 11. August 2020, 18.15 Uhr, Multifunktionsraum Elsholzstraße einberufen.  

(hier die Tagesordnung)

Bedingt durch die Eingabe der Fraktionen „Die Linke/Zukunft“ und CDU an die Kommunalaufsicht hat der Landrat empfohlen vor der Vergabe der Planungsleistung zum neuen Hortgebäude nachträglich einen Beschluss zur Aufgabenstellung zu fassen.

(hier zur Beschlussvorlage)

Dieser Beschluss steht im Mittelpunkt der Sitzung. Damit wird die Sitzung der Gemeindevertretung am 25, August 2020 vorbereitet.

Zur Erinnerung: Die Materialien der Einwendung

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Foto: Kurzinformation - Sitzung „Zeitweiliger Ausschuss“

Spaziergang Ortszentrum

(31. 07. 2020)

Anknüpfend an die Darstellung zum Artikel Zuzug nach Rehfelde und den Vorstellungen zum Mühlenfließ im Ausschuss und Gemeindevertretung sollten wir uns unser Ortszentrum anschauen. Eine Vielfalt von unterschiedlichen Bauwerken, die unsere Siedlung seit 1908 prägen.

Kommen wir am Bahnhof, der Geburtsstätte von Rehfelde Siedlung, an, können wir uns und unsere Gäste an der Stele unseres Informations- und Leitsystems orientieren. Dann lesen wir das Willkommen auf dem Begrüßungsstein und könnten die ersten Lieder auf dem Deutsch – polnischen Liederweg - Rehfelde, Werder und Zinndorf singen.

Dann schauen wir uns in der Bahnhofstraße um und betrachten die Gaststätte „Zur alten Linde“, das Friseurgeschäft, eine Bürgervilla, die alte Post, die Römmler Villa und das Haus H&M. Gleich hinter dem Bahnübergang vorbei an der ehemalige Sparkasse und die Bahnhäuser im Blick. Vergleichbar sind auch anderen Haustypen sowie die alten Wohnblöcke an der Schule und an der Bahnstraße.

Mit Phantasie könnte wir uns dann links die neuen Häuser des "Quartier Mühlenfließ" vorstellen, so wie es seit Jahren am Wandbild gegenüber an der Garage zu sehen ist.

Für dieses Bild der Zukunft benötigen wir und die Planer gute Vorschläge für die Erweiterung unseres Ortszentrum im Bereich Mühlenfließ.

Ihr Reiner Donath

 

Hier zum Artikel Zuzug in Rehfelde und dem Hinweis Mühlenfließ

Foto zur Meldung: Spaziergang Ortszentrum
Foto: Spaziergang Ortszentrum

Kurzinformation - Mittwochsradler

(30. 07. 2020)

Gestern, wie an jedem Mittwoch, trafen sich die Mittwochsradler zu ihrer Radtour. Völlig spontan und offen für jeden interessierten Bürger ging es nach Altlandsberg. Nach der Stärkung am Eiscafe fuhr eine Gruppe direkt zurück und wir anderen fuhren einen schönen Umweg. Von Altlandberg über Asphalt, Schotter, Wege und keine Straße über Wegendorf, das Apfeldorf Wesendahl, Gielsdorf, Strausberg, Fasanenpark bis zum Bahnhof in Rehfelde, dem wöchentlichen Ausgangspunkt.

Bereits heute gilt die Freude schon den nächsten Mittwochen und vielleicht der Fahrt nach Zwierzyn zu unserer Partnergemeinde. Gern kann man sich noch anmelden. Die Hinfahrt ist am Freitag, den 28. August, am Samstag dann die Rundfahrt der Bürger von Zwierzyn und am Sonntag geht es wieder zurück. Anmelden kann man sich bei Frank Novotka, den Mittwochsradlern und über Simone Donath.

 

Viel Spaß

Foto zur Meldung: Kurzinformation - Mittwochsradler
Foto: Kurzinformation - Mittwochsradler

Die Angst vor weiterem Zuzug?

(29. 07. 2020)

2017 wurde auf Initiative der Staatskanzlei des Landes Brandenburg das Netzwerk "Ankommen in Brandenburg" ins Leben gerufen. Es stellt sich die hehre Aufgabe, Menschen zu unterstützen, die ins Land zurückkehren bzw. neu in Brandenburg leben möchten. Gegenwärtig richtet es sein besonderes Augenmerk auf die Gemeinden im Amt Märkische Schweiz und die Stadt Müncheberg. Beabsichtigt ist eine Befragung aller kommunalen Vertreter sowie zivilgesellschaftlich Engagierter in der besagten Region mit dem Ziel, die Umstände und Folgen des Zuzugs vor Ort in den einzelnen Gemeinden besser zu verstehen und zukünftig besser zu gestalten. Ausgangspunkt sind die Fortschreibungen statistisch fundierter demografischer Strukturen, nach denen im Zeitraum 2016 bis 2030 das Land mit einem Bevölkerungsrückgang und einer weiteren landesweiten Alterung der Bevölkerung zu rechnen hat. In wieweit die Befragung Einfluss auf die Einordnung Rehfeldes als Grundfunktionaler Schwerpunkt im Sinne des Landesentwicklungsplans Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg (LEP HR) nimmt, bleibt abzuwarten.

Das Spektrum der zu vermutenden Antworten wird, geht man von Rehfelde aus, breit gefächert sein. Während die Einen für einen weiteren Zuzug plädieren, da er viele positive Effekte bringt, werden andere der Meinung sein, dass sich mit einem weiteren Zuzug die Konflikte und Probleme in und für die Gemeinde zuspitzen. Ist das Glas also halb voll oder halb leer? Soll die Gemeinde ein verträumter, höchstens durch Radfahrer als Tagestouristen gestörter Ort sein, in dem Körper und Geist ausschließlich ihre Ruhe finden? Oder aber sollen sich die Bedingungen für Jung und Alt so entwickeln, dass sie diese Gemeinde für heute und künftig zum Mittelpunkt ihrer Wohn-, Lebens- und Arbeitswelt auserwählen? Der Ausspruch des Preußenkönigs Friedrich des Großen „Jeder soll nach seiner Façon selig werden“ gilt zwar für den Einzelnen, doch hier geht es um das Be- und Empfinden aller Einwohner der Gemeinde. Wollen wir in einer Welt, in der sich um uns herum die Spirale der Entwicklung immer schneller aufwärts dreht, der Evolution den Rücken kehren?

Schauen wir doch einmal in die Vergangenheit. Wie antworteten die Rehfelder Altvorderen wie Ernst Haube und Emil Elsholz auf derartige Herausforderungen, als sich von 1895 bis 1919 die Bevölkerungszahl des Dorfes verdoppelte und ihr weiterer rasanter Anstieg zu erwarten war? Sie nahmen Geld in die Hand, für damalige Verhältnisse viel Geld, und ließen einen Bebauungsplan für den nördlichen Gemarkungsteil erstellen. Diese Planung findet man in unserer Heimatstube. Mehr als zehn Jahre lang rangen sie um eine Genehmigung dafür. Von ihrer Ausdauer und ihrer Weitsicht profitieren die Altrehfelder und die neu Zugezogenen noch heute. Der Plan ermöglichte einen ausgedehnten Wohnungsbau zwischen Schlagweg und Bahnhofstraße, zwischen Waldpromenade und Friedhof. Handwerk und Industrie siedelten sich an. Neue Bewohner, insbesondere aus der aus allen Nähten platzenden Hauptstadt, fanden hier ein neues Zuhause. Rehfelde erhielt einen permanenten Arztstützpunkt, für ein Dorf zu jener Zeit eine völlige Ausnahme. 1928 konnte der Haltepunkt Herrensee, der zweite Bahnhof auf der Gemarkung, und 1930 eine neue Schule eingeweiht werden. Die Aufzählung ließe sich fortsetzen. Ja, es gab auch Probleme, insbesondere was die Straßen anbelangt. Doch auch hier ließen unsere Vorfahren Weitsicht walten. Die Planung hatte genügend Raum dafür vorgesehen, der uns noch heute in die vorteilhafte Lage versetzt, nicht nur über eine vernünftige Straßenbreite zu verfügen, sondern zugleich das Niederschlagswasser vor Ort versickern zu lassen.

Übrigens, als meine Familie 1997 nach Rehfelde zog, wurden wir mit offenen Armen empfangen. Es war der Beginn einer neuen Blütezeit der Gemeinde, deren positive Auswirkungen bis in die Gegenwart reichten. Weshalb sollte ich all jenen, die heute ihren Wohnsitz in Rehfelde nehmen wollen, das gleiche Recht verwehren?

 

Gerhard Schwarz

 

Hinweis: Leitbild der Gemeinde

besonders Abs. 5.4 Die Gemeinde zum Wohnen und Arbeiten

 

Foto zur Meldung: Die Angst vor weiterem Zuzug?
Foto: Die Angst vor weiterem Zuzug?

Aktuelles zum Hortneubau

(28. 07. 2020)

In der MOZ war gestern aus einem Bericht zu den errichteten Hortcontainern zu erfahren, dass Ende August die Planungsleistungen für den Hortneubau vergeben werden sollen. Davor tagt der Zeitweilige Ausschuss (11.08.) sowie die Gemeindevertretung (25.08.) in einer Sondersitzung. Zurzeit werden dazu die Bewerberunterlagen gesichtet.

Anzumerken ist, dass nach Einwendung der Fraktionen "Die Linke/Zukunft" und CDU und  Prüfung durch die Kommunalaufsicht nachträglich ein Beschluss zur Ausschreibung erfolgen muss.

(hier zur Erinnerung)

Foto zur Meldung: Aktuelles zum Hortneubau
Foto: Aktuelles zum Hortneubau

Ein Findling für das „Mühlenfließ“

(27. 07. 2020)

Mit gewaltiger Kraft wird ein beeindruckender Findling, gefunden in der Feldflur beim Verlegen der Gasleitung, nach Werder transportiert. Er ist dort zwischengelagert und harrt seiner Bestimmung.

Ich stelle zum Disput, zum Dialog!

Der Stein könnte im Eingangsbereich des zukünftigen Gebietes am „Mühlenfließ“ platziert werden.

Er würde damit logisch der Spur des Liederweges folgend, den Weg vom Bahnhof, mit dem Willkommensstein, weiterführen. Damit gleichzeitig auch dokumentieren, dass unser Ortszentrum mit Bahnhofstraße und Bahnhof eine Erweiterung in Richtung Werder/Zinndorf erlangt.

Die Platzierung könnte in die weitere Diskussion der Gesamtgestaltung im Ortsentwicklungsausschuss am 02. September einbezogen werden.

Bereits mehrmals dargestellt geht es um die Gestaltung des Gesamtgeländes aus städtebaulicher Sicht. Eingebettet in die Vielfalt der Bauten in der Siedlung Rehfelde soll ein modernes Wohngebiet entstehen. Gestaltete Grünflächen, Spielplätze, Gehwege, Straßen und Parkplätze, wie in Variante 4 dargestellt. Mit Wohnungen für Alt und Jung, dabei auch sozialer Wohnungsbau und Bereiche des betreuten Wohnens. Es geht um eventuelle Pflegeeinrichtungen, Amts- oder Bürogebäude, Hotel oder Pension, Arbeitsplätze und Lehrlingsausbildung sowie weiteres stilles Gewerbe.

Die Gemeinde und die Einwohner müssen jetzt zeitnah die im Beschluss und Vertrag vereinbarten Ziele weiter präzisieren. Das betrifft insbesondere die Frage, was die Gemeinde mit eigenen Partnern in diesem Bereich selbst bauen möchte. Dazu geht es um Hinweise für die weitere Entwicklung sowie konkreten Planungen und Vorschläge welche Investoren eingebunden werden sollen, um den Zielen zu entsprechen.

Da das Gelände im Besitz der Projektentwicklungsgesellschaft Rehfelde ist, könnte der Stein dort unkompliziert (bereits auch 2020) platziert werden. Er würde dann alle Vorbeifahrenden stets erinnern, dass mit einem Tempo, vergleichbar wie bei Tesla, hier in Rehfelde etwas Beispielhaftes entstehen kann.

Der Stein ist ins Rollen gebracht! Diskutieren Sie mit! Bringen Sie sich ein!

Im Gästebuch oder über oder auch direkt an mich persönlich.

Bereits Johann Wolfgang von Goethe (1749 - 1832) forderte:

„Was heute nicht geschieht, ist morgen nicht getan,

Und keinen Tag soll man verpassen.

Das Mögliche soll der Entschluss,

Beherzt sogleich beim Schopfe fassen.“

Wir alle und die Planer benötigen dringend verbindliche Festlegungen.

 

Ihr Reiner Donath

Foto zur Meldung: Ein Findling für das „Mühlenfließ“
Foto: Ein Findling für das „Mühlenfließ“

Kolumne – Der Nikolaus im Sommerloch

(26. 07. 2020)

Mitten im Sommerloch überrascht die Meldung, dass im Nikolaus Postamt im saarländischen St. Nikolaus ein Rekord angezeigt wird. Bisher haben bereits über 1500 Briefe den Mann mit dem Rauschebart erreicht – mehr als sonst.

Das nenne ich optimistisch. Mitten in der „Noch-Corona-Zeit“ wendet man sich diesem schönen Brauch zu und meint alles wird gut. Übrigens leben Optimisten leichter und länger.

Konzentrieren wir uns auf das Schöne in der Welt und auf die guten Seiten des Lebens. Nehmen wir das Leben leicht, auch wenn es manchmal sehr schwer sein sollte. Lachen wir öfter, oder schmunzeln gemeinsam über die kleinen und größeren Späße.

Wehren wir uns gegen die ewigen Nörgler, die uns den Tag verderben und uns nach unten ziehen. Denken wir immer, dass jeder Vorfall und jede Krise auch immer etwas Lehrreiches, eine neue Weisheit, einen neuen Weg und möglich auch eine neue Chance in sich birgt.

Verbringen wir einen schönen Urlaub, falls notwendig auch mit Maske und Abstand, erholen wir uns für die Aufgaben und auch Veranstaltungen nach Corona. Sammeln wir Kraft zum Beispiel für unser erstes Treffen mit den polnischen Partnern aus Zwierzyn aus Anlass des 15. Jahrestages der Unterzeichnung des Partnerschaftsvertrages. Die weitere gute Zusammenarbeit, also Partner und Freunde für Europa zu sein, kann unsere gemeinsame Antwort auf die Wahlen in unserem Nachbarland bedeuten.

„Alles Glück der Welt entsteht aus dem Wunsch, dass andere glücklich sein mögen.“ (Buddha) Schenken wir unseren Lieben ein Lächeln sowie eine Rose und wir werden hundertfaches Lächeln sowie einen großen Straus Rosen zurückbekommen.

 

Ihr Re (h) Auge

 

 

 

 

Foto zur Meldung: Kolumne – Der Nikolaus im Sommerloch
Foto: Kolumne – Der Nikolaus im Sommerloch

Buchlesung – letzte Fortsetzung

(25. 07. 2020)

Zum Buchtipp „Was mir wichtig ist“ von Täve Schur (vom Eulenspiegelverlag autorisiert)

 

5. Leseausschnitt (Buch Seite 155)

 

Das haben ein paar Politstrategen im Westen begriffen und gründeten eine neuerliche AfD, die Alternative für Deutschland. Die im Westen gegründete Partei schickte ihre Anführer in den Osten – zum Beispiel Björn Höcke, einen hessischen Gymnasiallehrer, nach Thüringen, Andreas Kalbitz, Ex-Bundeswehroffizier nach Brandenburg, Alexander Gauland, einst als CDU-Staatssekretär Chef der Hessischen Staatskanzlei, dann Parteichef, Martin Reichardt, Ex-Bundeswehroffizier und nun Landesvorsitzender in Sachsen-Anhalt, Bundeswehroberst a.D. Georg Pazderski, Landesvorsitzender in Berlin…..

Und diese rechten Leute sammeln den Unmut von der Straße und gerieren sich als Vertreter der Ostinteressen. Braune Rattenfänger, die sich im Osten niederließen, weil sie im Westen nichts wurden, sorgen für die im Westen erhobene Behauptung, der Osten sei fremdenfeindlich, antisemitisch und rassistisch. Damit sind all jene Ostdeutschen, die diesem rechtsextremen Verein in Kommunalparlamenten, in Landtagen und in den Bundestag wählten, keineswegs entschuldigt. Sie konnten wissen, dass sie nicht nur Protest wählten. Sie wählten Faschisten. Das Verwaltungsgericht Meinigen hat im September 2019 entschieden, dass der Thüringer AfD–Chef Höcke als Faschist bezeichnet werden darf. Es handelt sich um ein zulässiges Werturteil.

 

6. Leseausschnitt (Buch Seite 157)

 

Die Bevormundung und Vereinnahmung durch Westdeutsche bringt mich auf. Ich wehre mich dagegen, indem ich bewusst und selbstbewusst erkläre: Ich bin Ostdeutscher. Ich bin anders als ihr, weil ich eine Erfahrung gemacht habe, die euch fremd ist. Die ihr nicht versteht, weil ihr sie nicht verstehen wollt. Ostdeutsche sind keine besseren Menschen, aber welche mit anderen Prägungen. Mich trieb keine Diktatur in den Sattel, ich fuhr freiwillig Rennen, weil ich es wollte. Millionen zogen an den Straßenrand und in Stadien aus freien Stücken und nicht, weil ein Politbüro sie dazu zwang. Wir heirateten und setzten Kinder in die Welt aus Liebe, nicht auf Basis von Parteibeschlüssen. Nehmt das bitte zur Kenntnis.

 

7. Leseabschnitt (Buch Seite 174/190)

 

„Wir Ossis können 100 Jahre alt werden, und wir müssen hundert Jahre als werden.“

Das ich 100 werden wolle, habe ich in den folgenden Jahren in Interviews und Talkshows häufig wiederholt und damit für Heiterkeit gesorgt. Aber ich habe das nicht als Witz gebracht. Damit ist es mir sehr ernst!

Wer soll denn Zeugnis ablegen über die DDR, wenn nicht wir Überlebenden? Ich möchte nicht, dass die Stasi-Akten und deren Deuter das letzte Wort haben.

„Lasst uns pflügen, lasst uns bauen, /lernt und schafft wie nie zuvor, /und der eigenen Kraft vertrauend, /steigt ein neu Geschlecht empor“ (3. Strophe DDR Hymne)

Ich und meinesgleichen vertrauen der eigenen Kraft.

Und so halte ich es bis heute. Darum bin ich ein unverbesserlicher Optimist. Wir schaffen das!

 

„Man bewegt sich nicht weniger, weil man alt wird, sondern man wird alt, weil man sich weniger bewegt“

 

Genug! Das war die "Lesung" aus dem Buch von Täve Schur. Viel Spass beim weiteren Lesen!

 

Alles wird gut!

Ihr Reiner Donath

 

PS: Alle Rechte beim Eulenspiegel Verlagsgruppe Buchverlag GmbH Berlin

Kauf in allen Buchhandlungen, zum Beispiel Micklich Strausberg

Versandservice, Zitadellenweg 24a, 13599 Berlin, Tel. 01805 353541,Kosten 20 Euro                                                                     

Foto zur Meldung: Buchlesung – letzte Fortsetzung
Foto: Buchlesung – letzte Fortsetzung

Kurzinformation - Eine gute Woche

(24. 07. 2020)

Am Montag schrieben wir, dass in Rehfelde gebaut wird. Heute können wir über gute Ergebnisse informieren.

Am Quellweg sind bis auf Nachbesserungen die Arbeiten abgeschlossen. Heute 15.00 Uhr ist die offizielle Übergabe und Einweihung, zu der es leider keine öffentliche Einladung gab.  

Das Feuerwehrgerätehaus Werder wird heute ebenfalls in einer kleinen Runde seiner Bestimmung übergeben. Die Öffentlichkeit soll dann zu einem Dorffest die Möglichkeit der Besichtigung erhalten.

Auf dem Schulgelände wurden die Container für die Hortnutzung angeliefert. Damit ist gesichert, dass die Räume zum Schulbeginn am 10. August zur Verfügung stehen. Auf Facebook kündigte der Bürgermeister ebenfalls für heute Nachmittag eine Besichtigung gemeinsam mit dem Amtsdirektor an.

In diesem Zusammenhang wurde gestern in der MOZ nochmals auf die Veränderungen zum Bau eines neuen Hortes mit 250 Plätzen hingewiesen. Nach grundsätzlicher Planungsänderung wird sich der Bau weiter verschieben.

(Auffassung im Sender Rehfelde)

Foto zur Meldung: Kurzinformation -  Eine gute Woche
Foto: Kurzinformation - Eine gute Woche

Buchlesung - Fortsetzung

(23. 07. 2020)

zum Buchtipp „Was mir wichtig ist“ von Täve Schur (Veröffentlichung vom Eulenspiegelverlag autorisiert)

 

3.Leseausschnitt (Buch Seite 73/74/75 )

 

Von 1959 bis zum letzten Tag seiner Existenz saß ich im Parlament der DDR. Ich war Volkskammerabgeordneter und also Politiker. So sah ich mich aber nie. Bei uns gab es nicht nur ein anderes Politikverständnis, sondern auch eine andere Politik. Politik machte die Volkskammer so wenig wie der Bundestag. Entscheidungen über Grundsatzfragen zum Beispiel wurden da wie dort nicht gefällt: die Eigentumsfrage etwa, die ja eine Systemfrage ist, kam und kommt nie auf die Tagesordnung. Gesetzentwürfe, wie gelegentlich ruchbar wird, schreiben mitunter die Lobbyisten der Konzerne.

Ein Mandat in der Volkskammer war kein existenzsichernder Job. Die Abgeordneten erhielten eine geringe Aufwandsentschädigung, von der man nicht hätte leben können, wenn man es gemusst hätte. Selbst in der DDR nicht, wo bekanntlich alles billiger war. Anders ein Sitz im Bundestag. Die Diäten sind auskömmlich, die Rente danach ist es auch. Wenn man heute eine Legislatur durchhält, also vier Jahre, hat man Anspruch auf tausend Euro Rente. Dafür muss ein Durchschnittverdiener dreißig Jahre lang arbeiten und in die Rentenversicherung einzahlen (was ein Abgeordneter nicht muss.

Wie machte man als Volkskammerabgeordneter Politik, wenn man denn keine Politik machte? Ich meine, dass unsere Volksvertretung tatsächlich den Querschnitt der DDR-Gesellschaft abbildete, worin sie sich gravierend vom Bundestag unterschied. Dessen Abgeordnete sind meist männlich und alt, überwiegend Juristen und ehemals öffentlich Bedienstete. Unsereiner kam aus dem Volk und hatte, selbst wenn er aufgestiegen war, seine Herkunft nicht vergessen. Allein das gab unseren Wählern die Gewissheit, dass wir sie nicht hintergehen und notfalls auf die Bremse treten würden, wenn die Regierenden Mist machen.

Nun genau an diesem Punkt versagten wir, was auch die gewaltige Enttäuschung beim DDR-Volk 1989 erklärte. Wir hatten in Vertretung des Souveräns unsere kollektive Kontrollpflicht nicht erfüllt.

 

4.Leseausschnitte (Buch Seite 154/155)

 

Wir kennen die Folgen, wir haben erlebt beziehungsweise sie begleiten uns noch immer. Und nachdem man uns das Land, die Biographien und Berufsabschlüsse, die Titel und die Dienstgrade genommen hatte, versucht man uns nun ein weiteres Mal zu bestehlen: Man klaut uns unsere Geschichte. In Filmen, Büchern, in Ausstellungen und im Fernsehen erzählt man uns, wie wir in der DDR gelebt haben. Mit unserem Leben hat das nichts zu tun. So stellen sich Westdeutsche vor, dass wir auf diese Weise unsere Tage in der DDR verbracht haben: in Angst und Unterwürfigkeit, rechtlos und der Willkür von Stasi und Staat ausgeliefert, die Kinder kollektiv getopft und gedopt, die Erwachsenen am Gängelband geführt…. Diese stete Reproduktion des Falschen, das dann irgendwann als das Richtige erscheint, nenne ich Diebstahl unserer Identität. Wir werden enteignet, indem man uns unserer Vergangenheit bricht.

 

Ihr Reiner Donath                                 (Fortsetzung folgt)    

  

 

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Foto: Buchlesung - Fortsetzung

Buchlesung "Täve"

(21. 07. 2020)

Der Buchtipp „Was mir wichtig ist“ von Täve Schur regte mich an, das Buch zu bestellen und natürlich sofort zu lesen. Als Kinder wollten wir alle wie Täve werden und fuhren wie wild mit dem Fahrrad. Kein Wunder, dass man in dem Buch viele Parallelen zum eigenen Erleben wiederfindet.

Auf diesem Wege möchte ich mit dem gebotenen „Corona-Abstand“ aus dem Buch „lesen“ und damit alle teilhaben lassen. Vielleicht den einen oder anderen auch anregen, dass Buch sich zu beschaffen. Die Genehmigung des Eulenspiegelverlages liegt mir vor.

(hier nochmals der Buchtipp vom 04. Juli 2020)

 

1. Leseausschnitt (Buch Seite 16)

 

Im Vorfeld der Olympischen Spiele 1964 fanden deutsch-deutsche Ausscheidungswettkämpfe statt, Zum dritten Male trat bei Spielen eine gesamtdeutsche Mannschaft an und die Athleten aus der DDR und der BRD ermittelten in Wettbewerben ihre Besten, die die Fahrkarte erhalten würden. Auf der Autobahn bei Erfurt starteten jeweils fünfzehn ostdeutsche und westdeutsche Rennfahrer. Für mich war schon bald der Wettkampf zu Ende, ich landete im Graben. Damals sagte ich, dass mich eine Trinkflasche zum Straucheln gebracht habe. Das war eine politische Notlüge. Ein westdeutscher Rennfahrer hatte mich mit seinem Knie vorsätzlich ausgehebelt, indem er unter mein Lenkrad gefahren war und sein Bein gehoben hatte. Ich wollte kein Öl ins Feuer des Kalten Krieges gießen. Und auch hier werde ich nicht den Namen des Fahrers nennen. Nicht nur deshalb, weil man über Tote nur Gutes sagen soll. Sondern: Irgendwann muss mal Schluss sein mit dieser ganzen Ost-West-Rederei. Denn der Graben läuft nicht von Norden nach Süden, sondern zwischen oben und unten, zwischen Anstand und Unanständigkeit, zwischen Wahrheit und Lüge. Und zwischen einem sauberen, souveränen Umgang mit unserer Vergangenheit und der Geschichtsverdrehung im Dienste der politischen Propaganda. Ich wünsche mir, dass mein Buch zu dieser notwendigen Entkrampfung beiträgt. Jeder DDR-Sportler war ein deutscher Sportler. Ich auch.

 

2.Leseausschnitte (Buch Seite 29/30/31)

 

Und nachdem die westlichen Siegermächte in ihren Zonen entschieden hatten, künftig lieber das halbe Deutschland ganz zu wollen statt das ganze Deutschland nur zur Hälfte (weil man es sich dann nämlich mit der östlichen Siegermacht hätte teilen oder es gemeinsam mit dieser verlassen müssen), gründeten die USA, Großbritannien und Frankreich den Separatstaat Bundesrepublik Deutschland. Was mit der östlichen Besatzungszone werden würde, war ihnen zunächst egal.

Nicht aber den Ostdeutschen. Die hoben danach, nach Ausrufung der BRD, notgedrungen die Deutsche Demokratische Republik mit Hilfe der Sowjetunion aus der Taufe. Und betrachteten diese DDR bis in die sechziger Jahre hinein als Provisorium, als Übergang, als Zwischenstadium. In der Nationalhymne sang man nicht grundlos „Auferstanden aus Ruinen / und der Zukunft zugewandt. / Lasst uns dir zum Guten dienen, / Deutschland, einig Vaterland“.

Das uneinige Vaterland wurde durch die Politik der BRD, durch Westintegration und Alleinvertretungsanspruch, nicht durch den östlichen Mauerbau 1961 zementiert.

Bei Welt- und Europameisterschaften, bei internationalen Wettbewerben und Ausscheidungen traten DDR-Athleten an. Deshalb galten wir als „Diplomaten im Trainingsanzug“. Mit den sportlichen Erfolgen wuchs das Interesse in der Welt an der zweiten deutschen Republik. Und daheim wuchs der Stolz auf die Athleten. Jedes Mal, wenn ein Sportler mit dem Kürzel „DDR“ auf der Brust aufs Podium stieg, die Fahne gehisst und die Hymne der DDR intoniert wurde, dann hatte „einer von uns“ gesiegt. Insofern stiftete der Spitzensport Identität. Volk und Athleten waren eins.

 

Ihr Reiner Donath                              (Fortsetzung folgt)

 

 

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Foto: Buchlesung "Täve"

SENDER REHFELDE – aktuell

(21. 07. 2020)

Eine erregte Bürgerin stellt die Frage: „Darf das Amt Märkische Schweiz bedingt durch Personalengpässe die Öffnungszeiten in der KITA „Fuchsbau“ einfach verkürzen?“

Antwort: „Im Prinzip laut Gesetz JA, aber eigentlich und traditionell entscheidet die Gemeinde über Schließ- und Öffnungszeiten!“

Bemerkung: In anderen kommunalen KITA`s und bei freien Trägern wird das anders geregelt, weil die soziale Leistung gegenüber den Eltern den Vorrang hat. In Rehfelde wurde bereits der Beschluss zu Schließzeiten vertagt und ein runder Tisch beschlossen. Mit den neuen Öffnungszeiten ist man in jedem Falle angeeckt.

Unsere, die Fraktion „Die Linke/Zukunft" hatte sich eindeutig gegen Schließzeiten und verkürzte Öffnungszeiten ausgesprochen.

 

Die zeitweilige reguläre Öffnungszeit

 

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Foto: SENDER REHFELDE – aktuell

Baugeschehen Juli 2020

(20. 07. 2020)

Es sind Schulferien und wir sind im so bezeichneten Sommerloch. Trotzdem wird in Rehfelde  vielfältig  weitergebaut.

Das Feuerwehrgerätehaus in Werder steht kurz vor der öffentlichen Übergabe und in Zinndorf wird das Eisengeflecht für die Bodenplatte gefertigt.

An der Schule wird die Fläche vorbereitet, auf der bis zum 10. August die neuen Hortcontainer stehen sollen.

An der KITA „Fuchsbau“ ist die Fläche an der Verbindungsstraße zum Blumenweg fertiggestellt. Jetzt müssen nur noch die Garagencontainer geliefert und aufgestellt werde.

Das neue Ärztehaus steht im Rohbau, es finden Innenausbauten statt und noch ist der Einzug für 2020 vorgesehen.

Der Quellweg ist fast fertig gestellt.

Zahlreiche Einfamilienhäuser stehen vor der Fertigstellung und dem Einzug der neuen Rehfelder. An anderer Stelle werden Häuser  und Bauerhöfe saniert.

Die Doppelhäuser neben Netto und das Doppelhaus in Zinndorf  sind zum Einzug bzw Verkauf errichtet.

Foto zur Meldung: Baugeschehen Juli 2020
Foto: Baugeschehen Juli 2020

Kolumne – Die Chinesen kommen

(19. 07. 2020)

Bedingt durch das Sommerloch und damit fehlender kommunaler Anreize wage ich mich, angeregt durch Veröffentlichungen in der MOZ, heute auf das internationale „Glatteis“.

 

Wie oft haben wir schon gehört, dass die Chinesen kommen und dazu über passende und unpassende Witze gelacht? Tatsache ist, die Chinesen kommen nicht, sie sind schon da. Mit einer Bevölkerungszahl von 1,4 Mrd. und einem Bruttoinlandprodukt von 13,61 Billionen USD (Deutschland: Einw.: 83 Mio.; BIP: 3,95 Billionen USD) sind die Chinesen weltweit präsent!

 

Ihre atemberaubenden wirtschaftlichen und sozialen Erfolge verhalfen der Volksrepublik China zu globaler Geltung. Mehr als 120 Nationen zählen zu ihren internationalen Wirtschaftspartnern. Über Jahrzehnte wurde das Land als verlängerte Werkbank der Weltwirtschaft angesehen. Seit etwa fünf Jahren stehen nunmehr die Schlüsselindustrien im Zentrum des nationalen Wachstums, von dem die führenden Industrieländer einerseits profitieren, das ihnen anderseits zugleich als ernstzunehmender Wettbewerber entgegen tritt. All das geschieht auf einer den westlichen Demokratien nicht gefallenden Staatsordnung, aber auch - im Gegensatz zu anderen - seit 40 Jahren ohne Krieg und seit 30 Jahren ohne eine Kugel außerhalb Chinas Landesgrenzen abgefeuert zu haben.

 

Weder die USA noch Westeuropa verstehen das Entstehen eines neuen Kräftepols im fernen Osten nicht als Chance für die internationale Zusammenarbeit sondern als Gefahr für ihre eigenen Machtambitionen. Daher auch die Überschrift in einem MOZ-Beitrag, dass „Europas Einigkeit gegen China gewachsen“ sei. Einigkeit wäre gut, aber warum gegen und nicht mit dem anderen? Beweist sich nicht täglich, dass national-egoistisches Handeln die bestehenden globalen Probleme nur verschärft?

 

Der niederländische Historiker Luuk van Middelaar schreibt: „ Nun steht fest, dass der Rest der Welt nicht so werden wird wie Europa. Stattdessen werden wir gezwungen, uns anzupassen, wenn wir in der Welt von Donald Trump oder Xi Jinping mitspielen wollen“. Das sollten wir akzeptieren, unser Freund- und Feind-Denken überwinden und unsere überhebliche Selbstgewissheit ablegen. Nationaler Egoismus führt in die „Sackgasse“.

 

In Europa gilt es sich in wesentlichen Sachfragen zu einigen, um ein Gegengewicht zu den großen Mächten zu schaffen. Europa könnte die Brücke und nicht der Prellbock sein, was aber der Zusammenarbeit  mit beiden Mächten und kein einseitiges Bekenntnis bedürfte. Im wirtschaftlichen Wettstreit und mit wirtschaftlicher Zusammenarbeit gilt es die globalen Fragen wie Krieg und Frieden sowie den Hunger von über 600 Millionen Menschen zu lösen.  Hüten sollten wir uns vor jeglicher deutscher oder europäischer Besserwisserei und Einmischung. Deshalb wäre auch diplomatische Zurückhaltung im Falle von Honkong sowie der damit verbundenen chinesischen und amerikanischen Politik geboten.

 

Einseitige, nationalistische Sichten können uns nur selbst schaden. Das trifft neben China auch auf unser Verhältnis zu Polen und den anderen Europäern zu, wie beim Gipfel in Brüssel zu sehen ist.

 

Mit Kompromissen muss man leben – international, wie national, wie kommunal!

 

Ihr Re (h) Auge

 

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Foto: Kolumne – Die Chinesen kommen

Durch meine Brille geschaut

(18. 07. 2020)

Einige Bemerkungen zum Artikel „Die Zauberer“ und den Eintrag Nr. 2 von Steffi im Gästebuch

Zum geplanten Umbau des Jugendclubs Gleis 3 in ein Familienzentrum mag man stehen wie man möchte, der Wünsche sind zahlreich, ob die Umsetzung eines Teils davon tatsächlich möglich ist und dann vor allem das Zentrum so angenommen wird wie es sich die Organisatoren vorstellen, bleibt abzuwarten.

Bisher sind alle Jugendclubprojekte  am Fehlen von ausreichendem Fachpersonal und am Mitmachen der Kinder und Jugendlichen gescheitert. Hinzu kommt, dass auf Grund der Größe des Objektes/ Areals die unterschiedlichen Interessen der Kinder und Jugendlichen m.E. nicht in Einklang gebracht werden konnten.

Ein Familienzentrum wie auch ein Jugendclub sind eine freiwillige Aufgaben der Gemeinde und benötigen ausreichende finanzielle Mittel, insbesondere auch für ausreichend Stammpersonal, damit es stetig für alle Interessierten und Besucher geöffnet sein kann. Gleichwohl meine ich, dass ein Familienzentrum nicht einen/den Jugendclub/Jugendtreff ersetzen kann.

 

Was mich derzeit vielmehr beschäftigt, sind die Fragen:

Was machen unsere Kinder ab ca. 12 Jahren und die Jugendlichen sowie die Jungerwachsenen (18-21 Jahre)  bis zur Eröffnung  des in Rede stehenden Objektes und ist es tatsächlich das, was diese Teenies wollen und annehmen werden?

Können sie sich dort altersgerecht treffen, ihre Musik hören, sich freizeitsportlich betätigen oder einfach nur chillen?

Wird die geplante und mit den Jugendlichen gemeinsam gestaltete Spiel- und Bewegungsfläche an der Bahnstraße gebaut und wenn Ja, wann? (Sie sollte ja der Treff für Jugendliche werden/sein.)

 

Derzeit ist ein Treffpunkt für die verschiedenen Altersgruppen (nicht nur aus Rehfelde)  der Naturlehrpfad und  der Spielplatz am NL. Die Ersten kommen täglich gegen 13:00 Uhr (Ferien), die Letzten gehen dann meist gegen 21:00 Uhr wieder los. (Ein Lebenszeichen via Handy scheint den Eltern zu genügen.) Hier, wie anderen Ortes haben sie mehr oder weniger selbst gemachte Probleme wegen ihrer lauten Musik, die die Anwohner nicht hören wollen, wegen ihres lauten Schreiens bzw. Kreischen, aber auch wegen ihres allgemeinen Verhaltens nicht nur im Naturlehrpfad und auf dem Kleinkinder - Spielplatz. Insbesondere der  hinterlassene Abfall und die zahlreich mutwillig zerbrochen Glasflaschen sind selbstredend. Die bekannte Gruppendynamik geht leider nie in die positive Richtung. Fairerweise muss man auch sagen, dass sie derzeit keinen kommunalen/ öffentlichen Treffpunkt haben, also suchen sie sich ihre Örtlichkeiten.

In mehreren Gesprächen wurde ihnen klar gemacht, dass kein Anwohner ein Problem hat, wenn sie sich hier treffen, solange sie sich der Örtlichkeit entsprechend ruhig verhalten und die Spielgeräte nicht ramponieren und  den Kleinen überlassen. Das klappt nicht immer, aber sie geben sich Mühe.

 

Bedauerlich ist, dass die Eltern der Kinder, für die der Spielplatz erbaut wurde, nicht die Nutzung der Spielgeräte für ihre Kleinen von den Großen einfordern, und auch sonst nicht das Gespräch mit den Jugendlichen suchen, sondern lieber weitergehen – da kann ich nur sagen, hier läuft gesellschaftlich was falsch.

 

Ihre Cerstin Kopprasch

 

(zum "Die Zauberer")

Foto zur Meldung: Durch meine Brille geschaut
Foto: Durch meine Brille geschaut

Quellweg - fast fertig

(17. 07. 2020)

Wenn man die Liebknechtstraße entlang fährt oder wandert, kann man den fast fertiggebauten Quellweg sehen. Am Atelier von Wenzels beginnt das neue Straßenband gesäumt von den Porten an den Einfahrten. Links große, tiefe Mulden für die Versickerung des Regenwassers, so dass in Zukunft an dieser Stelle keine Pfützen entstehen können. Rechts viel Platz für die  neuen Bäume, die im Herbst oder im nächsten Frühjahr gepflanzt werden. Restarbeiten sichern die weitläufigen Wiesenflächen. Es bleibt dann die technische Abnahme und die offizielle Einweihung der Straße.

Bemerkung:  Die über Facebook geübte Kritik zum Fällen der alten Bäume kann man nachvollziehen. Es bedarf aber jeweils einer genauen Bewertung des  Bestandes an Bäumen sowie der Möglichkeiten der Neupflanzungen. Für andere Rehfelder Straßen ist das auch im Einzelfall entschieden und aus unserer Sicht meist gut gelöst worden.

Unverständlich ist die Begründung des Baumfällens mit einem Beschluss aus 2017, der  Orientierungen für die Erarbeitung eines neuen Straßenausbaukonzeptes bis 2030 beinhaltet. Dieses Konzept liegt leider bis heute nicht vor, so dass es bereits die alte und jetzt die neue Gemeindevertretung nicht beschließen konnten.

Außerdem hätte der Bürgermeister, der Ortsentwicklungsausschuss oder die Gemeindevertretung für den Quellweg Neues beschließen können. (siehe Hortneubau)

Foto zur Meldung: Quellweg - fast fertig
Foto: Quellweg - fast fertig

Neues vom Rehfelder Fußball

(16. 07. 2020)

Nach langer und intensiver Vorbereitung geht ab der neuen Saison eine Rehfelder Frauenmannschaft in der Kreisliga Nord als Neuling an den Start. Für den Kreispokal der Frauen wurden unsere Frauen im Achtelfinale gegen den SC Storkow ausgelost. Das Spiel findet am 19. September auf unserem Sportplatz in Rehfelde statt.

In der 1. Runde des Kreispokal – Wettbewerbs Ostbrandenburg startet unsere 2. Männermannschaft am 08. August in der Ausscheidungsrunde gegen den Golzower SV. Bei einem Sieg würde dann am 15. August der Gegner Germania Schöneiche II lauten. Beide Spiele finden zu Hause statt.

Unsere 1. Männermannschaft ist der Entscheidung zum Abbruch der Saison 19/20 wegen Corona in die Landesliga Süd aufgestiegen. Es warten hochrangige und sehr bekannte Gegner. Hoffen wir, dass  der jetzige letzte Tabellenplatz als Aufsteiger bald verlassen und der Klassenerhalt gesichert werden kann. Als Optimisten tippen wir auf den 10. Tabellenplatz.

Für den Landespokal wurde die Mannschaft von Müncheberg ausgelost.

Foto zur Meldung: Neues vom Rehfelder Fußball
Foto: Neues vom Rehfelder Fußball

Neues von Tesla

(15. 07. 2020)

In Veröffentlichungen zu Tesla spricht man von über 10.000 Beschäftigten, die im Drei – Schicht – Betrieb bis zu 500.000 Fahrzeuge im Jahr produzieren sollen. Zur Sicherung der Infrastruktur soll es gute Verkehrsanbindungen geben. Mit Shuttels kann es vom Bahnhof Hangelsberg und der S-Bahn Erkner direkt zur Fabrik gehen. Ein eigener Bahnhof wird geprüft und die direkte Anbindung an die A10 ist fest eingeplant und der Ausbau der L 38 angedacht.

Das Landesamt für Umwelt hat erneut eine weitere Zulassung des vorzeitigen Bauens bekanntgegeben. Damit dürfen Erdarbeiten, Rohbaumaßnahmen und Verkehrsflächen oberhalb des Grundwasserleiters durchgeführt werden.

Kritiker haben 373 Einwände eingebracht, da man Folgen für die Umwelt befürchtet. Die Unterlagen liegen noch bis zum 03. August aus. Im September soll dazu dann die Anhörung und Abwägung erfolgen. Gesellschaftliches Gewicht wird mit individuellen Bedürfnissen verglichen und weitere Maßnahmen, z.B. zu Ausgleichsmaßnahmen empfohlen. Danach steht die endgültige Genehmigung an.

Gehen wir vom gewollten Anschub der Industrie im Osten Bandenburgs aus und hoffen auf Effekte für unsere Region. Rehfelde, in einer Entfernung von nur 14 Kilometern und einer PKW – Fahrt von max. 15 Minuten, sollte mit Gewerbe der Zulieferungsindustrie sowie möglichen Wohnstandorten noch einbezogen werden. Unsere bisherigen Beschlüsse zur Entwicklung unserer Gemeinde entsprechen genau den Zielstellungen dieses Großprojektes.

Warum sollten wir uns nicht aktiv einbringen?

Warum führen wir dazu keine öffentliche Diskussion, selbstverständlich unter Beachtung der Maßnahmen zu Corona?

Foto zur Meldung: Neues von Tesla
Foto: Neues von Tesla

Die Zauberer

(14. 07. 2020)

Wie von Geisterhand, praktisch über Nacht steht es an der großen Mauer. Gerade erst bestätigt wird aus dem Jugendclub „Gleis 3“ ein Familienzentrum von Rehfelde. Eine alte Idee wurde gekonnt neu ausgestaltet und vorbereitet.

Zur Informationsveranstaltung erschienen zwar wenig Teilnehmer, aber es gab weitere gute Ideen für die Umgestaltung der bisherigen Jugendräume zu einem Familienzentrum und Vereinshaus.

Am Modell von Swantje Wandt wurde heftig diskutiert und Vorschläge gesammelt. Zum Beispiel eine Öffnung des bisherigen Klubraums nach außen durch große Terrassenfenster sowie eine mobile Trennwand, die Unterteilung in verschiedene Raumgrößen für verschiedene Nutzungen ermöglicht. Angeregt wurden unter anderem Eltern-Kind-Café, Räume für Therapie, Gymnastik, Yoga und Sport, für Theater, Musik und Kunst, eine Werkstatt, Musikstudio/Instrumentenverleih, Platz für Beratungen, Gespräche und Büro oder Räume für Familientreffen, gegebenenfalls auch zur Vermietung. Der Außenbereich, der grüner werden und Sitzecken erhalten soll, könnte auch im Rahmen des Frühjahrsputzes angegangen werden.

Für den im März von der Gemeindevertretung beschlossenen Umbau stehen 110 000 Euro zur Verfügung, drei Viertel davon Fördermittel aus dem Leader-Programm. Bis Ende Juli muss der detaillierte Förderantrag eingereicht werden, deshalb vorab diese Bürgerbeteiligung,

Die Neueröffnung ist für nach den Sommerferien 2021 angedacht.

Foto zur Meldung: Die Zauberer
Foto: Die Zauberer

„Baurekord?“

(13. 07. 2020)

Es fährt sich gut und man spart viel Zeit. Endlich die Freigabe der Straße von Hennickendorf nach Strausberg. Ausgebaut wie in den Alpen mit überbreitem Rad- und Fußweg sowie Geländer. Große Prominenz wie Landtagabgeordnete, Staatssekretär, Bürgermeister und Ortsvorsteher, die mit Freude, aber ohne richtige Stimmung das Band zerschnitten haben.

Rekord, bei einer Bauzeit seit 2007, noch vor dem BER fertiggestellt.

Aber fassen wir uns an unsere Nasen:

Der Gehweg im Dorf bereits im Jahre 2012 zugesagt und der Parkplatz an der Post seit 2010 im Gespräch und dann geplant.

Beides soll in 2020 realisiert werden.

 

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Foto: „Baurekord?“

Kolumne – Sommersonne und Sommerpause

(12. 07. 2020)

Auf der Terrasse in der Sonne räkeln, ein Buch in der Hand oder auch nur die selbst geschaffene Pracht des Gartens genießen können bereits zufrieden, vielleicht sogar glücklich machen. Das Summen der Insekten und das Zwitschern der Vögel erfüllt die Luft. Die Blumen, das Gemüse, das Obst auf den Bäumen verkünden vom Fleiß und vergossenen Schweiß und schaffen zugleich Zufriedenheit und Ansporn.

Alles wäre schön, wenn da das Unkraut nicht wäre!

Die Landwirte fahren ins Heu und bangen vorausschauend um die Ernte. Die Mindererträge bei Gerste sind schon eingeplant und es keimt die Hoffnung, dass bei Weizen und Roggen die Durchschnittserträge erreicht werden könnten.

Alles wäre schön, wenn das Wetter sich anders gestalten würde!

Die Kinder sind in den Ferien, bei den Großeltern oder mit den Eltern unterwegs. Am Ostseestrand oder in den Bergen, in einer der sehr schönen Ecken in Deutschland. Die etwas Mutigeren wagen sich schon in die freigegebene Welt hinaus.

Alles wäre schön, wenn es nicht noch Corona - Maßnahmen und Gefahren gäbe.

Die Arbeiter schwitzen auf den Baustellen, den großen bei Tesla in Grünheide, der Batteriefabrik in Ludwigsfelde und am BER sowie den kleinen bei uns in Rehfelde, beim Straßenbau am Quellweg, der Errichtung der Hortcontainer an der Schule, den Außenanlagen der KITA und auch beim Bau der neuen Feuerwehr in Zinndorf.

Alles wäre schön, wenn nicht noch die vielen offenen Fragen wären!

Die Kommunalpolitik ist in der Sommerpause und die Gremien tagen erst wieder ab Mitte August. Trotzdem gab es eine Beratung mit den Fraktionsvorsitzenden zum Mühlenfließ, in der im Rahmen der Verträge die Möglichkeiten nochmals diskutiert und die notwendigen Schritte sowie Zuarbeiten präzisiert wurden. Die nächste Vorlage und Diskussion erfolgt im Rahmen des Ortsentwicklungsausschusses im September. Wichtiges steht an, wie die neue Planung zum Hort, der Planungsbeginn zum Windfeld 26, die Entscheidungen zur PV-Anlage Gärtnerei, das Verkehrs- und Straßenausbaukonzept und der Parkplatz an der Post.

Alles wäre gut, wenn es ab September endlich mit Volldampf und Sachlichkeit weitergeht!

 

Ihr Re (h) Auge

 

 

 

 

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Foto: Kolumne – Sommersonne und Sommerpause

Sender Rehfelde - aktuell

(10. 07. 2020)

Im Podcast, Folge 1, fragt auf Facebook ein Unbekannter: "Wer braucht schon einen Scheinwerfer, wenn er bereits eine Nachttischlampe hat?"

Ebenfalls anonym die Antwort eines Mitbürgers: "Wer ein ganzes Jahr ohne Licht am Fahrrad fährt, darf sich über einen Scheinwerfer nicht aufregen!"

Bemerkung: Was heißt nicht aufregen? Der benötigt einen Scheinwerfer, der die Informationen zur Kommunalpolitik in der Gemeinde Rehfelde aus unserer Sicht darstellt, auch wenn diese Standpunkte manches Mal etwas in Satire verpackt sind.

Ernsthaft: Siehe die Amtwort des Landrates zur Verfahrensweise "Hortplanungen" sowie die Jahresbilanz der Fraktion "Die Linke/Zukunft"

 

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Foto: Sender Rehfelde - aktuell

Entreegalerie wieder offen

(08. 07. 2020)

Neue Ausstellung „Gemaltes und Gezeichnetes“ mit Bildern von Karin Wolff und Gunhild Rosner eröffnet. Somit ist die Kunst wieder in der Rehfelder Entreegalerie eingezogen. Die Ausstellerinnen hoffen bei weiteren Lockerungen der Vorschriften zu Corona zu einer Midissage oder Finissage einladen zu können.

Beide Künstlerinnen kennen sich seit 30 Jahren als Mitglieder der Gruppe „Kontrapost“ des KSC Strausberg e.V., die bis 2015 von dem renommierten Berliner Bildhauer Ulrich Jörke geleitet wurde. Sie sind „Kontrapost“ treu geblieben, auch seitdem die Berliner Bildhauerin Anna-Katharina Mields (seit 2016) das Steuer in die Hand nahm.

Begeistert probieren beide experimentierfreudigen Künstlerinnen neue Drucktechniken wie Monotypie und Ölpausen. Die Motive beider Künstlerinnen sind die Natur, Landschaften, auch Porträts, Stimmungen, Gebäude. Obwohl sich ihre Ausdrucksweisen unterscheiden, zeigt die Rehfelder Ausstellung doch eine beeindruckende Harmonie.

Seit 6. Juli können nun im Amt, an den Sprechtagen Dienstag von 9-12 Uhr sowie 13-18 Uhr und Donnerstag von 9-12 Uhr, jeweils maximal 5 Besucher und Besucherinnen das Gebäude mit den gebotenen Sicherheits-und Hygienevorschriften betreten und somit auch die Bilder von Gunhild Rosner und Karin Wolff betrachten. Eine Verpflichtung zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes besteht nicht, nur eine Empfehlung.

Foto zur Meldung: Entreegalerie wieder offen
Foto: Entreegalerie wieder offen

Die Erste war die Letzte

(06. 07. 2020)

So könnte man den Seniorentreff im Ortsteil Zinndorf charakterisieren. Corona bedingt lange Zeit, seit Anfang März ausgefallen, waren alle sehr erfreut sich endlich wieder treffen zu können. Deshalb ein gelungener Treff trotz einiger Vorsichtsmaßnahmen. Viele Gespräche holten Versäumtes von vier Monaten nach und dazu wurde reichlich Kaffee und Kuchen gereicht.

Traurigkeit schlich sich ein, als Margit erklärte, dass sie die offizielle Seniorenarbeit in Zinndorf nach 15 Jahren einstellt. Durch Amt und Gemeinde sowie Ortsbeirat fühlt sie sich nicht einbezogen sowie unterstützt und in der Seniorenwoche wurden die Zinndorfer vom Bürgermeister auch vergessen. Dem Bürgermeister und dem Amt wird diese Entscheidung mitgeteilt

Zum Abschluss wurden alle mit einer Tasse, gefüllt mit Konfekt und einer schönen Gebäckdose  überrascht. Am Ende noch ein Lichtblick, denn es wurde vereinbart sich jetzt privat zum monatlichen Plausch zu treffen.

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Foto: Die Erste war die Letzte

Kolumne – Des Kaisers neue Kleider

(05. 07. 2020)

Der US-amerikanische Modedesigner Calvin Klein meinte einmal, dass man sich im Leben ebenso ändert, wie man Kleider ändert. Aus dem Märchen „Des Kaisers neue Kleider“ wissen wir aber, dass man in den Augen der anderen Menschen auch mit den besten Kleidern nackt aussehen kann.

Die einen werden mit dem Alter dicker und müssen die Sachen wechseln oder erweitern. Andere wiederum nehmen so viel ab, dass sie  vier kleinere Größen benötigen oder ihre alten einnähen lassen. Beide Male verändert sich der Mensch und mit ihm seine Kleider. Manche Personen wechseln ihre Kleider ohne sich dabei zu verändern, aber andere ändern sich ohne die Kleider zu wechseln.

Es gibt auch Menschen, die ihre Kleider verändern, um sich in diesen als ein anderer Mensch darzustellen, oder versuchen, dies vorzutäuschen. Das trifft auf den Snob ebenso zu wie auf den unglücklichen Armen. Andere unterstreichen damit ihre neue Stellung im Beruf oder auch in der Gesellschaft, obwohl bei all dem kein neuer Mensch entsteht oder mehr Leistung angeboten werden kann. Problematisch wird es aber erst, wenn mit dem Wechseln von „Kleidung“ sich auch die Charaktere und Auffassungen grundsätzlich verändern.

Wenn der Arme zum Reichen geworden vergisst, wie es ist, arm zu sein. Wenn der Optimist zum Pessimisten wird, wenn man vorwärts Denken in Rückwärtsschauen verwandelt, wenn man zuschaut, wie andere einen auf allen Seiten überholen und man selbst dabei stolz ist, so zu handeln.

Schön ist das Normale. Alle wechseln ohne besondere Hintergedanken oder Veränderungen ihre Kleidung mit den Jahreszeiten. Dabei spielt die Mode, das Alter oder der Beruf eine untergeordnete Rolle. Nur Banker und Politiker bleiben in ihren maßgeschneiderten Anzügen und Kostümen. Leicht war es früher bei der NVA, da wurden der Sommer und der Winter befohlen und damit auch der Wechsel der Bekleidung.

Also Vorsicht beim Ändern von Kleidern oder auch beim Ersetzen der alten Kleider durch neue.

 

Ihr Re (h) Auge

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Foto: Kolumne – Des Kaisers neue Kleider

Ein neuer Buchtipp

(04. 07. 2020)

Das Buch „Was mir wichtig ist“ von Täve Schur. Durch Zufall beim Lesen der Wochenendzeitungen darauf gestoßen. Lesenswert, wie die anderen Büchern von ihm. Lebensweisheiten und Antworten auf Fragen, nicht nur für Radfahrer.

 

Aus dem Internet:

Gustav-Adolf Schur, genannt Täve, ist mehr als eine Radsportlegende. Mehr als eine Ikone des DDR-Sports. Er steht für ostdeutsche Grundtugenden: für Fleiß und Bescheidenheit, für Bodenhaftung und Ausdauer, für Anstand und Aufrichtigkeit. Noch immer bekommt er Post, noch immer wird er um seine Meinung gebeten, noch immer orientiert man sich an seinem Urteil. Täve hat eine Haltung, ist geradlinig und unbestechlich und ein volkstümliches Vorbild. In bewegter Zeit, in der viele nach Orientierung suchen, schreiben Landsleute an ihn und erkundigen sich. Er hat mehr als acht Jahrzehnte lang als Sportler und als politischer Mensch Erfahrungen gesammelt, hat sich als Volkskammer- und Bundestagsabgeordneter für den Volkssport und die Interessen der Bürger engagiert, er kennt sich aus daheim und in der Welt. »Täve, was meinst du …?« Und Täve antwortet. Seine Auskünfte gehen oft über das konkrete Problem hinaus und sind auch über den Tag hinaus von Belang, weshalb sie in diesem Buch einem größeren Publikum zugänglich gemacht werden. In seinen Geschichten und in den Geschichten über ihn wird unterhaltsam erzählt, wie er in der DDR so wurde, wie er ist, und dass man anständig leben, Erfolg haben und glücklich sein kann.

 

Täve Schur:

Gustav-Adolf Schur, Radrennfahrer, Weltmeister und Friedensfahrtsieger, wurde am 23. Februar 1931 in Heyrothsberge geboren. 1959–1990 war er Volkskammerabgeordneter, 1998–2002 Mitglied des Deutschen Bundestages. Der bis heute engagierte Förderer des Sports lebt in seinem Geburtsort Heyrothsberge.

 

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Foto: Ein neuer Buchtipp

Kurzinformation - Hortcontainer

(03. 07. 2020)

Über Facebook informiert der Bürgermeister zum aktuellen Stand der Umsetzung der Hortcontainer und schreibt, dass er erstaunt über das Vorankommen des Projektes war.

„Die Medien (also Strom, Wasser und Abwasser) sind bereits verlegt und ein Teil der Fläche ist schon mit Schotter aufgefüllt. Dieser muss  „nur“ noch verdichtet und der Parkplatz aufgenommen werden. Dann können die Container ihren Platz bekommen. Überraschender Weise  sind die Möbel bereits vorhanden. Es kann also weiter gehen und dann im August losgehen!“

Foto zur Meldung: Kurzinformation -  Hortcontainer
Foto: Kurzinformation - Hortcontainer

Zu Besuch im Tourismuspavillon

(02. 07. 2020)

In schöner Umgebung und nach den Lockerungen zu den Einschränkungen zu Corona wieder ganz optimistisch, erlebte ich einen Besuch im Pavillon am Bahnhof Rehfelde und konnte mich gut informieren.

Viel hatte man sich für dieses Jahr vorgenommen und zahlreiche Veranstaltungen und Begegnungen waren bereits geplant. Einiges wurde bereits organisiert und auch im Bereich des Rehfelder Tourismus waren gemeinsame Wanderungen und auch Radtouren angesagt.

Doch dann kam Corona…

Das hieß auch für den Rehfelder Tourismuspavillon für einen sehr langen Zeitraum, über sechs Wochen, zu schließen.  In diesen Tagen war man trotzdem für die Rehfelder Bürger und seine Gäste per Telefon und Email erreichbar, um deren Fragen zu beantworten.

Gerade in dieser Zeit machte es sich aber sehr  bemerkbar, wie hier die Radfahrer und Wanderer fehlten.  Spätestens Ende März zur Wanderung auf dem Liederweg, oder zur Grenzwanderung, oder im April zur Radtour zum Sattelfest nach Altlandsberg wären viele unterwegs gewesen. Dazu auch die Wandergruppen und Chöre, die mitten in der Woche gekommen wären, um auf dem Liederweg an jedem einzelnen Stein zu singen und dabei unsere Gemeinde näher kennenzulernen. Natürlich auch die Gäste die im Mai zu den „Offenen Ateliers“ oder im Juni zu den „Offenen Gärten“ gekommen wären.

Es war sehr erstaunlich, als die Möglichkeit gegeben wurde, sich das Informationsmaterial auf der Terrasse wegzunehmen, dass es doch etliche Rehfelder Einwohner, aber auch Pendler waren, die dieses Angebot nutzten.  

Dann kamen endlich die erhofften Lockerungen und auch der Tourismuspavillon durfte wieder öffnen. Damit kommen auch die Gäste wieder vermehrt nach Wander- und Radtouren-Tipps fragen. Vom Pavillon aus wird  wieder losgewandert oder auch auf Radtouren zur  „Perle der Märkischen Schweiz“ nach Buckow durch unsere Landschaft gefahren.

Unsere Rehfelder Mittwochsradler treffen sich hier wieder jede Woche um 14.00 Uhr am Rehfelder Bahnhof, um von hier aus zu ihren Entdeckungstouren in die Märkischen Gefilde zu starten.

So lebt wieder ein Kleinod der Gemeinde Rehfelde „Das Grüne Tor zur Märkischen Schweiz“!

 

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Foto: Zu Besuch im Tourismuspavillon

Informationsveranstaltung „Familienzentrum“ in Rehfelde

(01. 07. 2020)

Der Kultur, Theater und Soziales e.V. , Vorsitzende Carolin Schönwald, lädt zu einer Informationsveranstaltung zum Aufbau eines Familienzentrums im ehemaligen Jugendklub „Gleis3“ am Freitag, den 03.07.2020, 19.00 Uhr ein.

 

Hier der Brief:

Liebe Rehfelderinnen und Rehfelder,

seit vielen Jahren ist die Organisation der offenen Jugendarbeit, im Jugendclub Gleis3 in Rehfelde, sehr mühselig. Gründe für die schlechte Frequentierung sind zu wenig personelle Ressourcen und damit einhergehend wenig adäquate Öffnungszeiten, die Kollision von Interessen der Jugendlichen einerseits und Jugendschutz andererseits, Digitalisierung, weit entfernte Schulstandorte und Mobilität. Nach sorgfältigen Überlegungen und der politischen Willenserklärung durch die Gemeindevertreter*innen von Rehfelde, werden in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Rehfelde und dem anerkannten, freien Jugendhilfeträger KulTuS e.V. (vormals Chance und seit vielen Jahren im Club aktiv), im Jahr 2020/21 die Jugendräume zu einem Familienzentrum und Vereinshaus umgebaut. Für die Baumaßnahmen ist eine Investitionsförderung durch LEADER gesichert. Wie sollen die Räume gestaltet werden? Welchen Nutzen können sie erfahren? Welche baulichen Voraussetzungen braucht es für welche Aktivitäten? Wir bitten Sie, sich in der Planungsphase aktiv einzubringen und uns Ihre Wünsche mitzuteilen, sodass wir diese in den räumlichen Voraussetzungen berücksichtigen können. Sie können das in einem Onlineverfahren unter www.kultus-verein.de machen oder in der Woche vom 29.06.- 03.07.2020 von 15-18 Uhr vor Ort im ehemaligen Jugendklub in der Rehfelder Bahnstraße. Am Freitagabend, 03. Juli 2020, um 19 Uhr, laden wir dann alle Interessierten zu einem Informationsabend in das künftige Familienzentrum (Bahnstraße 1b). Es gibt Bier und Grillwurst. Wem es nicht möglich ist, sich live Ort zu beteiligen, der hat die Möglichkeit, sich über folgenden Zoom-Link dazu zu schalten: https://zoom.us/j/98708036322?pwd=Um10eFhNQldIdWM5SC9zYVlaK1p0UT09 Meeting-ID: 987 0803 6322 Passwort: FZREH

Foto zur Meldung: Informationsveranstaltung „Familienzentrum“ in Rehfelde
Foto: Informationsveranstaltung „Familienzentrum“ in Rehfelde

SENDER REHFELDE – aktuell

(01. 07. 2020)

Nach der Gemeindevertretersitzung und  der Veröffentlichung in der MOZ stellt ein Bürger die Frage:

„Stimmt es, dass die Gemeinde Geld für Planungen im Windfeld 26 ausgeben will und andere Projekte, wie vielleicht der Parkplatz an der Post, erneut verschoben werden sollen?“

Auf Nachfrage folgende Antwort: „Im Prinzip Ja, aber bei gutem Willen einer Mehrheit der Gemeindevertreter  könnten die Investoren der Anlagen über einen städtebaulichem Vertrag die Planungen im Windfeld 26 bezahlen und dann könnte das freiwerdende Geld für Wichtiges, Notweniges eingesetzt werden!“

Bemerkung: Im Rahmen der Haushaltsdiskussion wurde der Antrag von Gerhard Schwarz (Die Linke/Zukunft) zur Streichung der rund 200.0 T€ für die Planungen  Windfeld mit 7:7 Stimmen abgelehnt, aber einstimmig mit 14 Stimmen der Parkplatzbau an der Post gefordert.

 

Zur zwingenden Notwendigkeit der Planungen zum Windfeld 26 hat der Sender im Zusammenhang mit der Veränderungssperre berichtet.  (Zum Nachlesen hier)

Foto zur Meldung: SENDER REHFELDE – aktuell
Foto: SENDER REHFELDE – aktuell

Kurzinformation - Außenanlagen am „Fuchsbau“

(30. 06. 2020)

Nach Jahren des Wartens, bereits  die alte Gemeindevertretung konnte das nicht realisieren, werden jetzt die Außenanlagen an der KITA „Fuchsbau“ vervollständigt.

Bereits mit dem Erweiterungsbau und dessen Einweihung am 01. Juni 2018 sollten an der KITA „Fuchsbau“ Garagencontainer errichtet werden. Einerseits als Ersatz für Lagerkapazitäten der KITA, die mit dem Abriss des alten Heizhauses, praktisch fehlen. Anderseits für den „Bauhof“ der Gemeinde zum Unterstellen von PKW und Technik.

Geplant war dort auch der Standort des „Rehfelde Mobil“, das bisher provisorisch auf dem Schulgelände gestanden hat. Dort muss es aber in jedem Falle den Containern für den Hort weichen, die bis Schuljahresbeginn dort aufgestellt und eingerichtet sein sollen/müssten.

Gegenwärtig werden Bauarbeiten  vor Ort durchgeführt. Eine schöne Pflasterfläche zum Errichten von …...?

Foto zur Meldung: Kurzinformation -  Außenanlagen am „Fuchsbau“
Foto: Kurzinformation - Außenanlagen am „Fuchsbau“

Zerstörungen am Naturlehrpfad - Danke, die Wippe ist repariert

(29. 06. 2020)

Folgenden Brief an Mitglieder in der AG, das Ordnungsamt und den Bürgermeister zu Zerstörungen am Naturlehrpfad veröffentlichen wir im Original und hoffen, dass er Wirkung erzielen kann.

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich informiere hiermit über die mutwillige Zerstörung einer Federtierwippe am Spielplatz.

Am Freitagabend (26.06.2020) trafen sich gegen 18:00 Uhr Jugendliche ab ca. 13/14 Jahre und älter am Spielplatz  und m.E. auch am Feldsteinkreis.

Dagegen ist solange nichts einzuwenden, sofern sie sich den örtlichen Gegebenheiten entsprechend verhalten. Leider ist dem oft nicht so.

Es wurde/wird neben lauter Musik, augenscheinlich Alkohol getrunken um dann die Flaschen sinnlos zu zerschlagen, der (Verpackungs)müll bleibt liegen  und die Spielgeräte des U3 Spielplatzes werden derart maltretiert, sodass diesmal die Federtier-Wippe (Schaf)  abgebrochen ist.  Das nennt man dann cooles Auftreten.

Schadensumme: 535,00 € ohne Lieferung und Aufbau.

Der Müll wurde am Sonnabend freundlicherweise von Anwohner und einer Familie mit Kleinkind, welche eigentlich den Spielplatz nutzen wollte, aufgeräumt.

Die Bruchstelle haben wir mit einem Rot/Weiß- Band abgesichert, da Stolperfalle. Die abgebrochene Wippe gesichert.

 

Da die älteren Kinder und Jugendlichen in Rehfelde (noch) keinen altersgerechten Teffpunkt haben, suchen sie  nach örtlichen Möglichkeiten des Treffens.

(Jugendclub/ Sportplatz zu; geplante Spiel- und Bewegungsfläche?) Eine Möglichkeit davon ist der Naturlehrpfad und eben der Spielplatz.

Bisher lagen die Schwerpunkttage auf Freitag/ Samstag, dies wird in den Sommerferien insbesondere in diesem Corona-Jahr anders aussehen.

Die unmittelbaren Anwohner tun bereits ihr Bestes um die Grüne Insel - Naturlehrpfad zu schützen. Nun hoffen wir alle, dass die Jugendlichen auch zu ihrer Tat stehen und sich freiwillig beim Ordnungsamt oder  dem Bürgermeister melden um den angerichteten Schaden wieder in Ordnung zu bringen.

Das wäre mal ein cooles Verhalten – oder?

 

Mit freundlichen Grüßen

Cerstin Kopprasch

 

Nachbetrachtung -  Kurzinformation
 

Dank der schnellen Reaktion des zuständigen  Amtsbereiches und des umsichtigen handeln der Gemeindearbeiter konnte die Federtierwippe am Spielplatz wieder hergestellt werden.

Damit konnte die erhebliche Schadenssumme abgewendet werden und unsere Jüngsten können die Spielgeräte wieder unbeschwert benutzen.

 

Beste  Grüße

Cerstin Kopprasch

Foto zur Meldung: Zerstörungen am Naturlehrpfad - Danke, die Wippe ist repariert
Foto: Zerstörungen am Naturlehrpfad - Danke, die Wippe ist repariert

Kolumne – Zur Jahresbilanz von Rehfelde

(28. 06. 2020)

Historisch betrachtet ist ein Jahr in der Weltgeschichte völlig unbedeutend. Ein Jahr im Leben unserer Gemeinde ist eine beachtliche Zeit, in der viel zu erledigen gewesen wäre. Die Gemeindevertretung hat am 23. Juni dazu leider keine Bilanz gezogen und auch keine Orientierung für die nächsten Jahre formuliert. Deshalb  dazu meine ganz subjektiven Gedanken.

Positiv betrachtet wurde das Normale, das Lebensnotwendige für jeden Bürger gesichert. Die Mehrheit hat ordentliche Straßen, Ärzte, Apotheke, Schule, Ostbahn sowie Einkaufsmärkte zur Verfügung. Ohne die Maßnahmen wegen Corona, die vernünftig gestaltet wurden, gäbe es keine Einschränkungen oder gar Rückschritte im gesellschaftlichen Leben. Auch wenn uns jetzt die Veranstaltungen und Begegnungen fehlen, könnten wir sehr zufrieden sein.

Betrachtet man die Zeit seit dem 20. Juni 2019 aber kritisch, so wurde in den zurückliegenden 12 Monaten die eingeleitete, positive Entwicklung Rehfeldes mit den Ortsteilen unterbrochen und ein Jahr der Rückabwicklung und Verzögerungen, ja des Stillstandes von wichtigen Fragen für die Zukunft zugelassen. Damit können wir nicht zufrieden sein.

Warum wurden bei der angekündigten Erneuerung, dem Neuanfang, ausgehend vom Leitbild wichtige Fragen nicht angefasst oder schlecht bearbeitet wie z.B.

  • die Entwicklung des Bildungsstandortes mit Grundschule, weiterführender Schule mit neuer Turnhalle,
  • das Straßenausbau-  und Verkehrskonzept sowie Projekte zum Naturraum, Umwandlung der Wälder, Ersatzpflanzungen und Ausgleichsmaßnahmen
  • das kommunale Energiekonzept und die laut Gesetz notwendigen Planungen zum Windfeld 26
  • die Präzisierung der Konzeption Tourismus bis zum Jahre 2025
  • die Gefährdung der Haushaltslage durch kommunale Entscheidungen

Warum wurden entscheidende Fragen verzögert oder rückabgewickelt wie z.B.

  • die Verzögerung des Baus des Hortgebäudes um 2 Jahre, erkauft mit nutzlos weggeworfen Steuergeldern
  • die Verzögerung des Baus der KITA der Johanniter an der Bebelstraße um 1 Jahr, für die sich bereits heute Eltern, die dringend einen Kita-Platz suchen, sehr herzlich bedanken
  • die Erarbeitung des Flächennutzungsplanes mit Wohnungsbau, Gewerbe-  und Ausgleichsflächen,
  • die Sicherung der Wärmeversorgung in den kommunalen Wohnblöcken an der Ernst-Thälmann-Straße und Bahnstraße

Warum wurden wichtige Detailfragen vernachlässigt wie z.B.

  • zeitnahe Schulung zur Kommunalverfassung und Haushaltsführung
  • die Analyse der Arbeitsaufgaben der gemeindlich Beschäftigten
  • die weitere Ausarbeitung der Dokumente zur Gründung der Kommunalen Entwicklungsgesellschaft
  • die Bestimmung der Standorte für Altstoffcontainer, Hundetoiletten, Abfallbehälter
  • Realisierung von Projekten, wie das Umfeld der KITA Fuchsberg und der Parkplatz an der Post
  • die weitere Gestaltung der Wanderwege, neue Sitzgruppen und Bänke, grüne Inseln und Wildblumenwiesen
  • Maßnahmen zur Gewährleistung von Ordnung, Sauberkeit, einschließlich Gespräche zum Kauf des Güterschuppen am Bahnhof

Entgegen dem geltenden Recht wurden die Beteiligungen der Einwohner und Kinder, die Transparenz von Entscheidungen, die Informationstätigkeit gegenüber den Bürgern sowie die Planmäßigkeit der Arbeit in den Gremien nicht gewährleistet.

Aber, die Hoffnung stirbt zuletzt. Hoffen wir, dass nach der Sommerpause ein besseres, erfolgreicheres zweites Jahr folgt.

 

Ihr Re (h) Auge

 

PS Den Standpunkt zur Jahresbilanz der Fraktion "Die Linke/Zukunft" findet man hier

Foto zur Meldung: Kolumne – Zur Jahresbilanz von Rehfelde
Foto: Kolumne – Zur Jahresbilanz von Rehfelde

Kegeln nach und mit Corana

(27. 06. 2020)

Hallo liebe Kegler,

gestern hat mich Thomas Vollrath informiert, dass wir unser Kegeltraining ab sofort wieder aufnehmen können. Grundlage ist allerdings die Einhaltung des beiliegenden Hygienekonzeptes, welches von mir erarbeitet wurde und die Grundlage der Genehmigung  der Gemeinde bzw. des Verwalters der Gemeinde ist. Ich habe mit Thomas Vollrath gesprochen und er wird für die Absicherung der technischen Dinge zur Umsetzung des Hygienekonzeptes sorgen. Ich denke, wir bekommen die Einhaltung der Regeln hin. Wichtig ist, dass wir wieder kegeln und uns treffen können.

 

Neustart ist somit  am Dienstag den 30.06.2020 ab 16:00 Uhr. Thomas Vollrath ist vor Ort zur Einweisung. Es wär gut, wenn entweder Rolf, Thomas Friedel, Siggi  oder andere Mitglieder auch um 16:00 Uhr da sein könnten. Ich werde es erst zu ca. 17:00 Uhr schaffen. Siggi, gebe bitte auch Peter Kaminski und Renate Bescheid.

 

Gruß und Gut Holz

Carsten

Foto zur Meldung: Kegeln nach und mit Corana
Foto: Kegeln nach und mit Corana

Seniorenwoche in diesem Jahr ganz anders …

(26. 06. 2020)

Auch unser traditionelles Sommerfest aus Anlass der Seniorenwoche fällt Corona zum Opfer, denn Kuscheln beim Tanzen ist verboten, Anstehen am Grill ebenfalls, deshalb hat sich das Betreuungsteam als Alternative eine Überraschungstüte für die regelmäßigen Besucher des Rehfelder Seniorentreffs ausgedacht. Gestern stieß diese Idee bei der Realisierung auf viel Gegenliebe, kam super an, allerdings war der einhellige Tenor: Tolle Idee, aber ein reales Treffen mit allen wäre noch viiiel schöner!

50 Tüten mit vom Seniorenteam liebevoll verpackten Usambaraveilchen aus dem Rehfelder Blumenhaus Wenzel sowie Schokolade, Sektchen und Grußkarte wurden an Haushalte mit 59 Personen über den ganzen Tag hinweg verteilt. Nachmittags begleitete Bürgermeister Patrick Gumpricht unsere Carola Hippauf zu fünf Seniorinnen und sah nur freudige Gesichter.

Nach der Verteilaktion stand das Telefon bei Familie Jung nicht still und WhatsApp trudelten ein mit ganz herzlichen Dankesworten ob der gelungenen Überraschung.

Inge-Lore Jung freut sich darüber, dass sie nun die Verantwortung für den Rehfelder Seniorentreff ab 1. Juli an die engagierte, sachkundige Rehfelderin Ilona Becker übergeben kann.

 

 

Foto zur Meldung: Seniorenwoche in diesem Jahr ganz anders …
Foto: Seniorenwoche in diesem Jahr ganz anders …

Gedanken über die 9. Sitzung der Gemeindevertretung am 23. Juni 2020

(25. 06. 2020)

Mit 20 inhaltlichen Punkten in der öffentlichen und 10 in der nichtöffentlichen Beratung hatte die Gemeindevertretung auf ihrer 9. Sitzung ein mehr als anspruchsvolles Arbeitspensum zu bewältigen. Zurückzuführen war das nicht nur darauf, dass in den letzten drei Monaten coronabedingt wenig Bewegung in der Kommunalpolitik zu spüren war. Zumindest genau so schwer wiegt die Tatsache, dass ein Teil der Tagesordnungspunkte in den zuvor stattgefundenen Beratungen der Ausschüsse unzureichend vorbereitet worden war.

In seinem Bericht ging der Bürgermeister insbesondere auf den Aspekt Sauberkeit und Ordnung in der Gemeinde ein, ein Problem, das unsere Fraktion bereits mehrfach im Ortsentwicklungsausschuss thematisierte, in der konkreten Arbeit des Ausschusses jedoch wenig Widerhall fand. Hier sind mehr als Appelle gefragt, damit Rehfelde seinen Ruf als unsauberste Gemeinde in der Region wieder abstreifen kann.

 

Hervorzuheben verdient die Information des Amtes, dass auf die neue Ausschreibung zur Planung eines Hortgebäudes, die unter vorsätzlichem Ausschluss eines Teils der Gemeindevertretung vorgenommen worden war, 10 Angebote eingetroffen sind. Interessant wird sein, wie und durch wen das Auswahlverfahren erfolgen wird.

Zugleich ermahnte das Amt die Gemeindevertretung, in Übereinstimmung mit bestehenden Beschlüssen und auf Anfrage der Bibliothekarin bis Jahresende einen neuen Standort für die Gemeindebibliothek zu bestimmen.

 

Von besonderem Interesse war die Vorstellung der ersten Planentwürfe für das Quartier Mühlenfließ durch die 2. PER Entwicklungsgesellschaft, ein Tagesordnungspunkt, der bereits Gegenstand im Ortsentwicklungsausschuss war, dort aber nicht ausdiskutiert wurde. Daher lag der Gemeindevertretung auch keine konkrete Empfehlung vor. Dem Auftrag aus dem Ausschuss an alle Fraktionen, sich bis zur Sitzung der Gemeindevertretung begründet zu positionieren, kam die Fraktionen Die Linke/Zukunft ausreichend nach, indem sie ihre hauptsächlichen Argumente vortrug und mehrere Vorschläge zum weiteren Verfahren unterbreitete. Ihren Antrag, ihr schriftlich vorliegendes Positionspapier dem Protokoll beizufügen, lehnte der Bürgermeister mit einer nicht zu akzeptierenden Begründung ab. Eines haben wir allerdings erreicht. Nach den „Sommerferien“, im August, soll es eine Verständigung zwischen den Fraktionen zum diesem Thema geben. Wir hegen nach wie vor die Hoffnung, dass es unter den Gemeindevertretern genügend Einsehen geben wird, dass die gemeindeeigene Planung für das Quartier zügig vorangebracht wird. Auf unsere Anregungen werden wir an dieser Stelle noch einmal zurückkommen.

 

Lebhaft war die Diskussion zu zwei Beschlussvorlagen bezüglich „Flächenphotovoltaikanlage an der alten Gärtnerei“. Im Januar 2019 stimmte die Gemeindevertretung der Aufstellung eines Bebauungsplanes und der Änderung des Flächennutzungsplanes zur Errichtung einer solchen Anlage auf der Deponie südlich der Ahornallee zu als Alternative für den Standort Deponie zwischen Werder und Zinndorf. Während der mehr als einjährigen Planungsphase, die eine öffentliche Auslegung aller Dokumente, Expertisen, Untersuchungen beinhaltete, konnten die Bürger ihre Einsprüche und Vorschläge unterbreiten. Darüber hinaus wurden wie vorgeschrieben mehr als 60 Träger öffentlicher Belange beginnend mit den Nachbargemeinden bis hin zu den Naturschutzbehörden um ihre Stellungsnahmen gebeten, um sie ebenfalls bei der Planung zu berücksichtigen. Vorgelegt wurde nunmehr ein Dokument mit allen Einwänden und einem Vorschlag wie mit ihnen zu verfahren ist. Dieser als Abwägung bezeichnete Planungsschritt wurde bereits im Ortsentwicklungsausschuss unzureichend bearbeitet. Das setzte sich so auch in der Sitzung der Gemeindevertretung fort. Festzustellen war allerdings, dass sich dort, wo Anwohner Probleme ganz konkret angesprochen hatten, das Planungsbüro auch befriedigende Lösungen vorschlagen konnte. Wenig hilfreich waren allgemeine Feststellungen zu „groben Fehlern bei der Planung“, die von den zuständigen und für die Planung maßgebenden Trägern öffentlicher Belange nicht gesehen wurden, zumal die Expertisen der hinzugezogenen Gutachter anderes belegen.

 

Wichtigster Tagesordnungspunkt war die Beschlussfassung zur Nachtragshaushaltssatzung 2020 der Gemeinde mit einem Umfang von etwa 10 Mio. €. Die Fraktion Die Linke/Zukunft enthielt sich bei der Abstimmung. Weshalb? Einen solchen defizitären Haushalt hat es in der Gemeinde zumindest in den letzten 15 Jahren noch nicht gegeben. Das Jahresergebnis hat sich allein gegenüber dem vorangegangenen Jahr um -856.000 Euro verändert. Und der Finanzmittelbestand, der 2018 noch 895.503,79 betrug, veränderte sich 2019 auf -1.755.900 und 2020 auf -2.744.700 Euro. Somit kann die Gemeinde Rehfelde im Haushaltsjahr 2020 nur durch die Heranziehung von Mitteln aus den Rücklagenüberschüssen vergangener Jahre ausgeglichen werden. In der mittelfristigen Planung ist für die Jahre 2021–2023 ebenfalls ein Haushaltsausgleich nur nach Einsatz der vorhandenen Rücklagenüberschüsse zu erreichen. Die Rücklagenmittel werden durch diese Planung dann weitestgehend aufgezehrt sein. Haushalt heißt für uns, mit den Steuergeldern unserer Bürger vernünftig, maßvoll und zukunftsweisend hauszuhalten und nicht – wie es bei den. Planungskosten für das Hortgebäude in Höhe von ca. 500.000 Euro geschah – in den Sand zu setzen.

 

Als neuer Gemeindevertreter wurde Jörg Mahnsen verpflichtet. Wir wünschen ihm stets eine glückliche Hand bei all seinen Entscheidungen zum Wohle der Bürger dieser Gemeinde.

Foto zur Meldung: Gedanken über die 9. Sitzung der Gemeindevertretung am 23. Juni 2020
Foto: Gedanken über die 9. Sitzung der Gemeindevertretung am 23. Juni 2020

Kurzinformation - Kochen für krebskranke Kinder

(25. 06. 2020)

In der MOZ und anderen Zeitungen konnte man wieder einmal über die Aktivitäten des Herrenkochclubs aus Herrensee  lesen. Fest eingebunden in das Mittsommerfest auf dem Wildhof Müncheberg wurden leckere Wildgerichte aus Topf und Pfanne verkauft.

Verkauft für einen guten Zweck! Der Erlös von rund 1000€ wurde wie jedes Jahr für die Unterstützung von krebskranken Kindern eingezahlt.

Herzlichen Dank für die Aktivitäten und die besten Wünsche für kommende Kocheinsätze. Wer gern spenden möchte kann das bei:

Leben mit Handicap, DE74 1005 0000 0190 6811 28, Stichwort „Helden helfen“

PS: Leider fällt wegen Corona das jährliche Sommerfest in der Marienbergstraße aus.

Foto zur Meldung: Kurzinformation - Kochen für krebskranke Kinder
Foto: Kurzinformation - Kochen für krebskranke Kinder

Tesla und die mögliche Rehfelder Zukunft

(24. 06. 2020)

Am Montag fand die Konstituierung der Regionalen Planungsgemeinschaft Oder-Spree, der die Kreise MOL und LOS und die Stadt Frankfurt (O) angehören statt. Der Amtsdirektor sowie der Bürgermeister Patrick Gumpricht, als Vertreter der SPD- Fraktion des Kreistages, sind ordentliche Ratsmitglieder.

Laut MOZ wird sich die nächste Beratung mit Informationen zum Energiekonzept und Haushalt vor allem mit dem Aufstellungsbeschluss für die Erarbeitung des sachlichen Teilregionalplanes „Regionale Raumstruktur und grundfunktionale Schwerpunkte“ beschäftigen.

In diesem Zusammenhang verwies Landrat Schmidt auf die Bedeutung von Tesla und formulierte: „Die Tesla - Ansiedlung ist eine einmalige Entwicklungschance für die gesamte Region. Die Regionale Planungsgemeinschaft Oderland-Spree stellt sich der Aufgabe dieser Industrieansiedlung von europäischer Dimension mit den Bedürfnissen, den Wünschen und Forderungen der Menschen Ostbrandenburgs zu vereinen. Wir sind das demokratisch legitimierte Instrument, das Planung und Interessenabwägung in Einklang zu bringen hat. Die am 28. Mai unterzeichnete „Gemeinsame Erklärung zur Erarbeitung eines landesplanerischen Konzeptes zur strategischen Entwicklung des regionalen Umfeldes der geplanten Tesla – Ansiedlung in Grünheide (Mark) ist dabei ein wichtiger Baustein.“ (hier zur Erklärung)

Bisherige Überlegungen gehen davon aus, dass vorrangig ein Korridor von 15 km oder 15 Fahrminuten von der Eisenbahnstrecke Berlin-Frankfurt (O) entfernt in die  Entwicklungsplanung aufgenommen wird und somit Rehfelde außen vor bleibt. Es stellt sich die Frage, ob sich die Gemeinde damit zufrieden gibt. Immerhin entsprechen alle bisherigen  Beschlüsse zur Ortsentwicklung genau den in der Gemeinsamen Erklärung vorgegebenen Zielstellungen.  Bleiben wir bei unserer Voraussage, Rehfelde zu einer lebendigen und modernen Gemeinde mit attraktiven Wohnstandorten, Gewerbeflächen für wirtschaftliches Wachstum und zukunftsorientierte Arbeitsplätze sowie einer angepassten, zukunftsträchtigen Infrastruktur zu entwickeln, dann gilt es ohne Zeitverzug aktiv zu handeln und sich in den Prozess der Planung einzubringen und existierende Chancen nicht zu vertun.

Warum sollten wir uns als Nachbar der Gemeinde Grünheide nicht aktiv einbringen?

Das bedeutet aber auch, nicht nur mit schönen Worten oder Absichtserklärungen zu agieren, sondern Taten sprechen zu lassen, die die Ernsthaftigkeit unseres Handelns unter Beweis stellen. Praktisch gilt es deshalb den Komplex bei REWE wie geplant zu realisieren und sehr zielstrebig die Planungen zum Mühlenfließ entsprechend der Beschlüsse und Verträge voranzutreiben sowie die Vereinbarung mit dem Landkreis zur Entwicklung von Gewerbeflächen mit Leben zu erfüllen.

Die Gemeindevertretung hat, wie man hören konnte, dazu gestern leider keine bindenden Festlegungen getroffen.

Warum führen wir zum Beispiel die Diskussion zum Mühlenfließ nicht öffentlich in einer Veranstaltung, selbstverständlich unter Beachtung der Maßnahmen zu Corona,weiter.

Vielleicht kann die PER (Projektentwicklungsgesellschaft Rehfelde) dazu einladen?

Foto zur Meldung: Tesla und die mögliche Rehfelder Zukunft
Foto: Tesla und die mögliche Rehfelder Zukunft

SENDER REHFELDE – aktuell

(23. 06. 2020)

Aus Zinndorf kommt die Frage:

„Ist es technisch nicht möglich, dass sich unsere Straßenbeleuchtung wirklich mit der Dämmerung und nicht schon 2 Stunden vorher anschaltet?“

Antwort: „ Im Prinzip JA, aber da müsste sich jemand kümmern und dem Amt Bescheid geben, dass dann einen Elektriker beauftragt, der unter Vertrag ist!"

Ein Trost: Seit dem 21. Juni werden die Nächte wieder länger, so dass man nur warten muss und die Anschaltzeit stimmt wieder mit der Dunkelheit überein.

 

Eine Reaktion (Hinweis) über Facebook:

Das Problem ist ja einfach zu lösen, wenn der Fragesteller seine Frage an die zuständige Stelle richtet.

Aber vielleicht liest das ja HIER einer und sorgt für zeitliche Änderung....

Stimmt - "da müßte sich jemand kümmern" - siehe Text oben

Foto zur Meldung: SENDER REHFELDE – aktuell
Foto: SENDER REHFELDE – aktuell

Hinweis zum statistischen Jahresbericht 2019 MOL

(22. 06. 2020)

Den statistischen Jahresbericht des Landkreises Märkisch-Oderland findet man auf der Internetseite des Landkreises (hier weiter)

unter https://www.maerkisch-oderland.de/datei/anzeigen/id/20862,1249/statistischer_jahresbericht_2019.pdf

 

Zum Beispiel findet man unter umfangreichen interessanten Angaben auch die Entwicklung der Einwohnerzahlen von Rehfelde.

 

Foto zur Meldung: Hinweis zum statistischen Jahresbericht 2019 MOL
Foto: Hinweis zum statistischen Jahresbericht 2019 MOL

Bald ist Ferienzeit

(22. 06. 2020)

Ein ungewöhnliches Schuljahr geht zu ende. Bedingt durch Corona ist nichts wie es in der Rehfelder Grundschule und unserem Hort üblich ist.

Auf der Internetseite der Gemeinde konnte man erfahren, dass bereits am 25. Und 26. Juni die Aktionen im Hort beginnen. Bei Ausfall der Ferienauftaktfahrt nach Üdersee gibt es lustige Aktionen und natürlich findet das Mittagessen statt.

Für die angemeldeten Kinder in den Ferienwochen geht es nach Plan, in dem alle Aktivitäten aufgeführt sind.

Der Hort ist durchgängig von 6.00 bis 17.00 Uhr geöffnet.

Allen Kindern viel Spaß und den Erziehern trotz der Bauarbeiten zum Aufbau der Hortcontainer sowie der noch geltenden Hygienevorschriften einen schönen Feriendienst.

Allen Kindern und ihren Eltern wünschen wir trotz der bekannten Einschränkungen einen schönen Urlaubssommer.

Foto zur Meldung: Bald ist Ferienzeit
Foto: Bald ist Ferienzeit

Kolumne - Wer will nicht Recht haben

(21. 06. 2020)

In der Vergangenheit wurde Rehfelde immer wieder als Beispielgemeinde bezeichnet, weil wir auf vielen Gebieten gute Arbeit geleistet haben. Gemeinden aus verschiedenen Teilen Brandenburgs fragten uns um Rat, baten darum, unsere Erfahrungen zu unterschiedlichen Themenkomplexen weiter zu geben.

Grundlage dazu waren langfristig abgesteckte Ziele bis 2030, wie unser Leitbild sowie langfristig angelegte Konzepte zur Bildung, zum Tourismus, zu den Erneuerbaren Energien, zum Gewerbe und deren planmäßige Realisierung.

Das scheint heute etwas aus der Spur gekommen zu sein. Jetzt wird – wenn überhaupt - meist nur diskutiert. Wohin die Reise gehen soll, ist  kaum noch zu erkennen. Ist das der propagierte „Neuanfang“, um alles für Rehfelde und seine Bürger zu tun?

Meine Augen erkennen aber nur Streitfelder, wie in anderen Kommunen unserer Region.

Streit in der Grundsatzdebatte um die „Grenzen“ des Wachstums der Kommune durch weiteres Bauen oder totale Bauverhinderung.

Streit in der Haushaltsdiskussion, in der es um Millionen Minus, zu hohe Ausgaben und Verzerrungen der Inhalte geht.

Streit bei der Ausgestaltung des Bildungsstandortes, unserer  Grundschule mit Flex und Hort sowie der weiterführenden Schule mit neuer Turnhalle.

Streit bei notwendigen Planungen im Windfeld 26, wo der vorliegende Kompromiss immer noch nicht durch einen besseren ersetzt wurde.

Streit beim Bau von PV-Anlagen, Elektrotankstellen, Straßenbeleuchtung, Straßenbau, Parkplätze, Rad- und Fußwege.

Streit bei Fragen der Natur, den Störchen, der Ansiedlung von Tesla, des Wassers in den Seen und anderes mehr.

Warum gelingt es nicht die Probleme ganzheitlich zu beurteilen und die Bedürfnisse der Menschen in den Mittelpunkt der Überlegungen stellen?

Es gibt nur zwei Möglichkeiten, wie sich die gegenwärtige Mehrheit und die Minderheit (Opposition) für die Zukunft, für Rehfelde, für die Menschen einsetzen können.

Die eine wäre trotz Neuanfang  entsprechend den Gesetzen und vorliegenden Beschlüssen der Gemeinde Rehfelde die Tätigkeit so zu organisieren, dass sichtbare Ergebnisse  zu Stande kommen.

Die andere wäre, wegen des Neuanfangs vorhandene Beschlüsse so zu modifizieren oder durch neue zu ersetzen, dass wirklich Neues, Besseres entsteht und nicht  Gutes durch Schlechtes ersetzt wird.

Die Ziele und Aufgaben der nächsten 4 Jahre müssten für alle erkennbar werden, damit auch alle in die Realisierung eingebunden werden können.

Es gilt die Kuh vom Eis holen und dabei Nägel mit Köpfen zu machen.

 

Ihr Re(h) Auge

Foto zur Meldung: Kolumne - Wer will nicht Recht haben
Foto: Kolumne - Wer will nicht Recht haben

Hinweis zur Entwicklung Mühlenfließ

(19. 06. 2020)

Nachdem der Ortsentwicklungsausschuss beraten und die MOZ am 15. Juni informiert hat, steht jetzt die „Vorstellung der Planentwürfe Mühlenfließ“ in der nächsten Sitzung der Gemeindevertretung auf der Tagesordnung.

Nach mehreren erfolglosen Anfängen seit dem Jahre 2012 liegt jetzt die Städtebauliche Planung in Varianten vor. Auf der Grundlage der Festlegungen in den Beschlüssen der Gemeinde werden die möglichen Gebäude, Straßen, Parks, Wege und viel Grün vorgeschlagen sowie der Naturschutz am Mühlenfließ beachtet.

Zur weiteren Entwicklung des Gebietes bedarf es jetzt eines verbindlichen Votums zu einer Variante und die Spezifizierung zu einzelnen Elementen, wie den sozialen Wohnungsbau. Entwicklungsgesellschaft, Gemeinde und Amt müssten bei erneuter Einbeziehung der Einwohner jetzt praktische Schritte zur Konkretisierung sowie die Gewinnung von Investoren für einzelne Komplexe vereinbaren. Das betrifft zum Beispiel die Idee zum  Bau eines Verwaltungsgebäudes für unser Amt Märkische Schweiz. Für diese gemeindame Arbeit ist eine geeignete Form zu finden. So wie in anderen Orten könnte das ein öffentliches Bürgerforum sein.

Für alles was wir gemeinsam beraten, ausdenken, vorschlagen, planen und realisieren wollen benötigen wir eine finanzielle Lösung, sprich einen soliden Investor.

Die MOZ schrieb dazu: „Das in Planung befindliche Projekt Mühlenfließ bietet auf drei größeren Baufeldern in Rehfelde noch einigen Raum für weiteren Ideenaustausch.“ (von Thomas Berger)

Gut und förderlich wäre die Festlegung einer zeitlichen Folge für konkrete Schritte der weiteren Planungen und der Beratungen im Ortsentwicklungsausschuss.

Foto zur Meldung: Hinweis zur Entwicklung Mühlenfließ
Foto: Hinweis zur Entwicklung Mühlenfließ

SENDER REHFELDE – aktuell

(18. 06. 2020)

Kurz vor der Gemeindevertretersitzung stellt ein Bürger die Frage:

„Wird mit dem Beschluss des Nachtraghaushaltes am 23. Juni 2020 die Finanzlage der Gemeinde verbessert?“

Nach dem Lesen eine Antwort: „Im Prinzip JA, aber bei der Erhöhung von 1.190.600 € und einer Verminderung von nur 807.900 € ist der Gesamteffekt nicht verbessernd. Der Finanzmittelbestand wird deshalb um - 2.744.700 € verringert!“

(Hinweis auf Sender vom 20.05.2020)

Zitiert aus dem Vorbericht Seite 86:

Ausblick: Der Nachtragshaushalt der Gemeinde Rehfelde kann im Haushaltsjahr 2020 nur durch die Heranziehung der Ersatzdeckungsmittel aus den Rücklagenüberschüssen des ordentlichen Ergebnisses ausgeglichen werden. Die Rücklagenmittel werden durch diese Planung weitestgehend aufgezehrt. Insgesamt ist für das Haushaltsjahr 2020 die Haushaltslage der Gemeinde Rehfelde als angespannt zu bewerten. Hier muss seitens der Gemeinde gegensteuert werden um die Entwicklung der Haushaltslage positiv zu verändern. Mit Beginn des Haushaltsjahres 2020 betrugt der Finanzmittelbestand der Gemeinde insgesamt 3.719.819,25 €. Abzüglich der Maßnahmen und Aufträge aus Vorjahren in Höhe von 698.675,75 € verbleibt für das Jahr 2020 ein Finanzmittelbestand in Höhe von 3.021.143,50 €. Da der Finanzmittelbestand in der Planvorschau 2020 nicht auskömmlich sein wird, ist ein Investitionskredit zu veranschlagen. Entsprechende Verpflichtungsermächtigungen für die Folgejahre sind im Nachtragshaushalt noch nicht berücksichtigt, da der politische Willensbildungsprozess noch nicht abgeschlossen ist. Konstruktiv sollte sich die Gemeinde Rehfelde mit den geplanten Investitionen in der Zukunft beschäftigen. Hier muss dringend auf die Finanzierbarkeit der Maßnahmen abgestellt werden.

(Zum Lesen der insgesamt  261 Seiten hier)

Foto zur Meldung: SENDER REHFELDE – aktuell
Foto: SENDER REHFELDE – aktuell

Kurzinformation - Sitzung Gemeindevertretung am 23.06.2020

(16. 06. 2020)

Entsprechend der Ergebnisse der drei Fachausschüsse sind viele Sachinformationen zu offenen Fragen notwendig und sehr viele andiskutierte Entscheidungen erforderlich.

Nach  dem Lesen der Informationen im Internet, den Veröffentlichungen in der Presse und natürlich der zugängigen Niederschriften kann, muss man sehr gespannt auf alle Tagesordnungspunkte der Gemeindevertretersitzung am Dienstag, den 23. Juni 2020 sein. (hier zur Tagesordnung)

 

Besonders hervorheben darf man, weil von großer Bedeutung:

  • Beratung und Beschlussfassung Nachtraghaushaltssatzung 2020
  • Vorstellung der Planentwürfe „Mühlenfließ“
  • Beschlüsse zur Freiflächenphotovoltaikanlage an der alten Gärtnerei, Projekt "Rehfelde EigenEnergie e.G"
  • Entwicklung eines ganzheitlichen Verkehrskonzeptes der Gemeinde
  • Personalbedarfsplan des päd. Personals in den kommunalen Kindereinrichtungen

Nicht ersichtlich sind Antworten zu:

  • Informationen zur Ausschreibung neues Hortgebäude, ohne bisherigen Beschluss der Gemeindevertretung
  • Öffentliche Diskussion zur Bestandsaufnahme Windfeld 26 und Festlegungen zur zeitnahen, gesetzlich geforderten Planungen
  • Festlegungen zur Wärmeversorgung des kommunalen Wohnungsbestandes in der Thälmann – und Bahnstraße

Wir können nur hoffen, dass wir mit umfassenden Informationen des Bürgermeisters und des Amtes sowie mit erforderlichen Beschlüssen für die weitere Tätigkeit   in die angekündigte Sommerpause gehen.

 

Auch wenn Richard Nixen meinte „Wer heute falsche Hoffnungen weckt, weckt morgen echte Enttäuschungen“ gilt, dass für die Bürger von Rehfelde es sehr von Vorteil wäre, wenn der Bürgermeister und die Fraktionen eine Jahresbilanz ziehen und die Aufgaben für die nächsten 4 Jahre der Wahlperiode formulieren würden.

 

 

Foto zur Meldung: Kurzinformation -  Sitzung Gemeindevertretung am 23.06.2020
Foto: Kurzinformation - Sitzung Gemeindevertretung am 23.06.2020

Sommer-Einsatz am 13.06.2020 erfolgreich durchgeführt.

(14. 06. 2020)

Die IG Naturlehrpfad  hat bekanntlich 3 feste Einsatztermine für die Pflege des Naturlehrpfades (NL) und des Spielplatzes am NL vorgesehen.  Aufgrund der allseits bekannten Lage im Land musste auch unser  Frühjahrsputz ausfallen aber nunmehr war es möglich zumindest den Sommer-Einsatz anzugehen.  Über den Termin hatte ich die Mitglieder der  Interessengemeinschaft am 08.06. informiert.

Auch wenn wir heute nur 6 Teilnehmer waren, haben wir unsere geplanten Vorhaben umgesetzt. So wurden im NL 2 neue Eichhörnchenkobel angebracht, 6 Poller für die Banjoshecke am Sitzplatz  Blumenstr./ Blumenweg und 2 Poller als Schutz an einer Gräserwiese an der Blumenstr. eingeschlagen. Desweiteren sind alle Wege inklusive Trampelpfade   vom „versehentlich“ liegengelassenem  Wohlstandsmüll und Unrat gereinigt worden. 

Auch der  Spielplatz am NL wurde ab- und der Fallkies unter der Schaukel durch geharkt.

Nunmehr liegt es wieder an den kleinen und großen Besuchern des Areals selbst für Ordnung und Sauberkeit zu sorgen.

Allen die heute wieder dabei waren oder den ein oder anderen kleinen Einzeleinsatz noch machen, sage ich hiermit  herzlichen Dank.

 

Cerstin Kopprasch

Foto zur Meldung: Sommer-Einsatz  am 13.06.2020 erfolgreich durchgeführt.
Foto: Sommer-Einsatz am 13.06.2020 erfolgreich durchgeführt.

Kolumne - Kritisches Verhalten

(14. 06. 2020)

Der amerikanische Regisseur Martin Scorsese stellte fest:  „Früher gab es öffentliche Hinrichtungen, heute gibt es das Fernsehen.“ Dazusetzen muss man allerdings noch alle Medien, wie Rundfunk, die Presse und das Internet sowie insbesondere die sogenannten sozialen Medien wie Facebook und Twitter.

Da ist es ein Fußballprofi oder Trainer, wo anders nur einer der etwas Neues vorschlug oder sich aus der Deckung wagte und ein Amt anstrebt. Die Medien verreißen jeden im eigenen Lande und erst recht in fremden Gefilden. Entsprechend der subjektiven Meinung des Journalisten oder des Auftragsgebers fällt das Urteil sehr kritisch oder entschuldigend aus. Manch einer ist dabei vorzeitig vernichtet worden.

Anderseits gibt es genug Menschen, die den Medien nicht nachstehen. Eine solche Phänomene wie andere Menschen erniedrigen, ins schlechte Licht rücken, verunglimpfen oder gar mit Lügen oder Halbwahrheiten verleumden existieren leider auch in unserer erlebten Gegenwart. Ohne Respekt gegenüber anderen zu agieren scheint eine Krankheit, mindestens eine Kinderkrankheit geworden zu sein.

Wenn man in diesem Zusammenhang oder aus Langeweile in der Zeit von Corona das Internet durchstöbert, findet man unter Krankheiten auch den Narzissmus.

Aber was ist ein Narzisst? Menschen mit einer narzisstischen Persönlichkeit haben ein extremes Bedürfnis nach Aufmerksamkeit, Anerkennung und Bewunderung. Oft stechen sie durch Arroganz und Selbstidealisierung hervor. Kritik ertragen sie nicht und Misserfolg kann sie in schwere Krisen stürzen. Anderen gegenüber verhalten sie sich oft herablassend. Die Fassade täuscht: Hinter dem oft selbstverliebten oder arroganten Auftreten stehen oft Schmerz und Leid und ein im Grunde schwaches Selbstwertgefühl. Vom Arzt Marian Grosser stammt die Wertung: „Eigentlich tragen Narzissten in sich das Gefühl, den Ansprüchen an sie nicht genügen zu können.“

Narzissten und „kritischer Journalismus“ machen andere klein, um sich groß zu fühlen oder auch nur um besser vermarktet zu werden. Lassen wir uns das nicht gefallen, wehren wir uns, gegen den großen Trump und die „Kleinen“, erfüllen wir nicht deren Erwartungen!

Dulden und schweigen wir nicht, setzen wir unsere vernünftigere Meinung dagegen.

 

Ihr Re (h) Auge

Foto zur Meldung: Kolumne - Kritisches Verhalten
Foto: Kolumne - Kritisches Verhalten

INFO 06/2020 - Anmerkung zur Sitzung des Ortsentwicklungsausschusses am 10.06.2020

(13. 06. 2020)

Nach mehreren Wochen Corona-Pause tagte am 10.06.2020 wieder der Ortsentwicklungsausschuss. Dass eine Vielzahl von Problemen der Kommunalpolitik eine Antwort benötigen, offenbarten nicht nur die Tagesordnung, sondern auch die umfangreichen Anfragen der Mitglieder des Ausschusses und aus der Bevölkerung. So war u. a. zu erfahren, dass die Kommunalaufsicht weitere Dokumente anforderte, um eine Stellungnahme zum Vertrag der Gemeinde mit den Johannitern betreffs der neuen Kita beim REWE-Gelände abgeben zum können. Ohne Einverständnis der Kommunalaufsicht tritt der Vertrag nicht in Kraft.

 

Der Tagesordnungspunkt zum Mühlenfließ hieß zwar nur kurz: Sachstandsmitteilung des Investors. Doch die Präsentation der Planer war mehr als das. Vorgestellt wurde bereits ein erster Entwurf zur Entwicklung des Quartiers mit Varianten der möglichen Bebauung. Er folgt - so der erste Eindruck - den Forderungen, die die Gemeinde dem Projektentwickler gegenüber erhob. In der Diskussion wurden der Fortgang der Planung sowie die vorgetragenen städtebaulichen Leitideen gewürdigt, die da u. a. heißen Stadtplatz, grüne Durchwegung, harte Baukanten als zentrale Lärmschutzmaßnahme. Zugleich wiesen die Teilnehmer darauf hin, dass künftig das Zusammenwirken zwischen Gemeindevertretung und Projektentwickler vertieft werden muss. Es komme darauf an, das Vorhaben zu spezifizieren und dabei auch  die neusten Entwicklungen in der Region (z.B. TESLA-Vorhaben) mit zu berücksichtigen. Hier sind nach unserer Auffassung alle Ausschüsse und  Gemeindevertreter gefordert, durch ihr Zutun den Erfolg des Vorhabens zu sichern. Aber auch das Amt sollte sich zeitnah positionieren,  zu dem im Konzept verankerten Vorschlag, dass sich das Amt Märkische Schweiz in einem Gebäude des Quartiers Mühlenfließ zukünftig ansiedeln will. Die Fraktionen wurden aufgefordert, sich kurzfristig zu den Entwicklungsvorschlägen des Planers zu positionieren. In der nächsten Sitzung der Gemeindevertretung soll hierzu ein Votum abgegeben werden.

 

Weitere Schwerpunkte der Beratung waren die 4. Änderung des Flächennutzungsplanes und der darauf basierende Bebauungsplan Nr. 16 “Freiflächenphotovoltaik an der alten Gärtnerei. Das Amt legte zu beiden Dokumentenentwürfen eine Abwägung der Antworten der angeschriebenen Träger öffentlicher Belange (insgesamt 87) sowie der Einwände aus der Rehfelder Öffentlichkeit (insgesamt 5) vor. Durch die maßgeblichen Träger öffentlicher Belange, insbesondere auch der Naturschutzbehörden, wurde das Vorhaben grundsätzlich befürwortet. Die schriftlichen Einwände Rehfelder Bürger und die Äußerungen betroffener Anlieger zeigten, dass man ökologische Verschlechterungen und Beeinflussungen durch Blendwirkungen befürchtet.

In der Beratungsdiskussion wurde verdeutlicht, dass die eingegangenen Einzelhinweise und auch die Befürchtungen der Anlieger im weiteren Planungsprozess zu prüfen und zu berücksichtigen sind.

Die Mehrzahl der Ausschussmitglieder der Gemeindevertretung empfahl, beide Vorlagen anzunehmen. Folgt die Gemeindevertretung dieser Empfehlung und billigt beide Dokumentenentwürfe, kann die Überarbeitung der Planungsunterlagen vorgenommen werden. Die Planung wird dann erneut öffentlich ausgelegt und den berührten Behörden und sonstigen Trägern öffentlicher Belange zur Abgabe von Stellungnahmen erneut übersandt.

 

Die Vorlage zur Entwicklung eines ganzheitlichen Verkehrskonzeptes für die Gemeinde Rehfelde, welches eine wesentliche Grundlage für die Fortschreibung der Straßenausbaukonzeption darstellt, wurde der Gemeindevertretung zur Beschlussfassung empfohlen.

 

Carsten Kopprasch

Fraktionsvorsitzender Die LINKE/ZUKUNFT

Foto zur Meldung: INFO 06/2020 - Anmerkung zur Sitzung des Ortsentwicklungsausschusses  am 10.06.2020
Foto: INFO 06/2020 - Anmerkung zur Sitzung des Ortsentwicklungsausschusses am 10.06.2020

Kurzinformation- zum Bau der Feuerwehr Zinndorf

(12. 06. 2020)

Nach langem Warten - es geht weiter! Nach der Bauanlaufberatung zur Abstimmung des Baugeschehens an dem neuen Feuerwehrgebäude wurde mit den Arbeiten begonnen.

Die Baustelle wurde eingerichtet. Ein Bauzaun umspannt das Gelände und die ersten Baumaschinen stehen auf dem Anger.

Nach dem die Archäologen im März/April ihre Arbeiten beendet hatten, bereiten Arbeiter jetzt den Untergrund für die spätere Fahrzeughalle vor.

Foto zur Meldung: Kurzinformation-  zum Bau der Feuerwehr Zinndorf
Foto: Kurzinformation- zum Bau der Feuerwehr Zinndorf

SENDER REHFELDE – aktuell

(11. 06. 2020)

Nach ausgefallenem Finanzausschuss und dem angekündigten Ausfall des Hauptausschusses sowie der einsehbaren Planung der Gremienarbeit mit langer Sommerpause stellt ein Bürger die Frage:

„Hat die Gemeinde Rehfelde keine Themen für die planmäßigen Sitzungen der Ausschüsse?“

Antwort auf Nachfrage: „Im Prinzip JA, aber jeder Tagesordnungspunkt muss inhaltlich vorbereitet werden und dazu hat das Amt sowie die gewählten Vertreter keine Kraft, Zeit oder Sachkenntnisse!“

Bemerkung: Gerade wenn viele Fragen nicht geklärt und erarbeitet wurden, besteht der Bedarf einer umfassenden Beratung in Gremien oder in tätigen Arbeitsgruppen. Die Gemeindevertretung wird am 23. Juni sicherlich auf die wichtigen, offenen  Fragen eingehen sowie Entscheidungen treffen.

 

Hinweis: Bezug nehmend auf eine Facebook – Nachricht der BGR möchten wir bemerken:

Alle Bürger, die einen Neuanfang wollten und gewagt haben, sollten diesen auch gestalten und dabei eine konstruktive sowie kritische „Opposition“ und die Veröffentlichungen im  „Rehfelde-Scheinwerfer“ verkraften.

Deshalb aus der Nachricht einen Satz, der durchaus zutreffend ist: „Es ist an der Zeit, endlich die Aufgaben zu packen, die es zu lösen gilt und nicht nur mit Schmutz und Dreck werfen.“

Foto zur Meldung: SENDER REHFELDE – aktuell
Foto: SENDER REHFELDE – aktuell

Kurznachricht – Neuer „Kinderhof Reh-Kids“

(10. 06. 2020)

Angeregt durch eine Mutti haben wir nachgefragt und über eine Information an die Eltern jetzt erfahren, dass die Arbeiten zum Bau einer neuen KITA in Rehfelde, nach einem Jahr der Verzögerung,  jetzt planmäßig verlaufen.

  • Alle erforderlichen Verträge sind abgeschlossen und der Bauantrag für den Bau an der Bebelstraße (Gelände bei REWE) an die Baubehörde im Landkreis eingereicht.
  • Es ist eine KITA mit 120 Plätzen, bei 40 Krippenkinder und 80 Kindergartenkinder, geplant. Dabei wird von einer Fläche mit 4,5m² pro Kind ausgegangen, obwohl das Gesetz nur 3,5m² vorschreibt.
  • Nach Genehmigung soll noch in diesem Jahr Baubeginn sein. Die Bauzeit beträgt ein Jahr, so dass noch im Jahre 2021 mit der Eröffnung gerechnet werden kann.
  • Auf allgemeinen Wunsch hin wird die KITA weiterhin Johanniter – Kindertagesstätte „Kinderhof Reh-Kids“ heißen.

 

PS: Im Bildungsausschuss wurde informiert, dass gegenwärtig 21 Eltern die Zuweisung in die KITA`s der Gemeinde mangels Kapazitäten versagt wurde. (Bericht Bildungsausschuss – hier)

Foto zur Meldung: Kurznachricht – Neuer „Kinderhof Reh-Kids“
Foto: Kurznachricht – Neuer „Kinderhof Reh-Kids“

Bericht zur Sitzung Bildungsausschuss

(09. 06. 2020)

Am 08. Juni 2020 trafen sich die Mitglieder, sachkundige Einwohner und Gemeindevertreter zur 6. Sitzung des Bildungsausschusses im Bürgersaal unserer Gemeinde, der durch seine Größe allen Abstandsregelungen in der Corona Zeit genügte.

Begrüßt wurden auch einige Einwohner, die als Gäste interessiert der Beratung folgten und die Möglichkeit nutzten, um Fragen zu stellen.

Interessant war die Antwort auf die Frage nach der Einführung der weiterführenden Schule Sek 1 in Rehfelde durch das Amt: Die Schülerzahlen reichen in Rehfelde dafür nicht aus. Die Entwicklung müßte in der Schulbedarfsplan des Kreises aufgenommen werden. Bereits im Jahre 2018 wurde als mögliche Varinate auf eine weiterführende Schule mit einem freien Träger und an einem neuen Standort verwiesen.

Auf die Frage nach den derzeitigen Öffnungszeiten der Kindereinrichtungen gab es die kurze und klare Antwort, dass alle Einrichtungen ihre regulären Zeiten anbieten. Diese Aussage wurde heute offiziell korrigiert. Die KITA "Frechdachs" in Zinndorf hat nur bis 15.00 und die KITA "Fuchsbau" in Rehfelde bis 16.00 Uhr geöffnet.

Erfreulich die Information durch Herrn Idczak, dass unserer Gemeinde 300.000,00 € Fördermittel für die Neuschaffung von Kita-Plätzen bewilligt wurden.

Auch der Bauantrag für die Fundamente der Container wurde bewilligt. In 6-8 Wochen sollen die Container stehen.

Herr Friedel, sachkundiger Einwohner, hatte auf Bitten des Ausschussvorsitzenden Herrn Grabert, einen 13 Punkte enthaltenden Fragekatalog für die Tagesordnung eingebracht. Von den 13 Fragen kam nur eine auf die Tagesordnung, mehrere Punkte sollen in der nächsten Sitzung im September beraten werden. Herr Grabert hat das Schreiben auch an das Amt weitergeleitet, um von dort Antworten zu erhalten.

Frau Carolin Schönwald berichtete über die geplanten Aktionen ihres Vereins und über den Umbau des ehemaligen Jugendclubs Gleis3 in ein Familienzentrum und Vereinshaus. Wer mehr erfahren möchte, kann sich auf der Internetseite www.kultus-verein.de informieren.

Nicht so gut läuft es im Moment mit der Neugestaltung der Imagebroschüre für unsere Gemeinde.

Nicht alle haben ihre Zuarbeiten geleistet, Antworten der Gewerbetreibenden kamen nur wenige. Uns allen ist klar, dass viele kleine Betriebe im Moment andere Sorgen haben, dass es durch den Ausbruch der Pandemie oftmals um den Erhalt ihrer Betriebe geht. Auch der Beitrag zur Historie von Rehfelde gestaltet sich schwierig. In der ersten Sitzung der AG gab es die Aussage, dass diese Seiten aus der alten Broschüre übernommen werden, es keine Veränderungen geben wird. Es wäre wünschenswert, wenn diese Abmachung beibehalten wird.

Der geplante Termin der Vorstellung der überarbeiteten Broschüre wurde nun auf den Neujahrsempfang 2021 verschoben, die nächste Beratung in der Arbeitsgruppe findet am 18.06.2020 statt.

 

In der Tagesordnung stand unter Punkt 11.1 die Beschlussvorlage

„Einführung von jährlichen Schließzeiten in den kommunalen Kindertagesstätten in Trägerschaft der amtsangehörigen Gemeinde Rehfelde“

Auf Anregung von Herrn Gumpricht wird ein „Runder Tisch“ als Gesprächsort stattfinden, an dem alle Beteiligten gehört werden sollen. Die Abstimmung über die Vorlage wurde vertagt.

 

Punkt 11.2 der Tagesordnung enthielt die Beschlussvorlage

„Personalbedarfsplanung des pädagogischen Personals in den kommunalen   Kindertagesstätten in Trägerschaft der amtsangehörigen Gemeinde Rehfelde“

Dazu gab es getrennte Abstimmungen: Einstimmig empfohlen wurde die 100 prozentige Freistellung von der pädagogischen Arbeit für die Leiterin der Kita Fuchsbau.

Mehrheitlich wurde empfohlen, weitere 2,4 zusätzliche Personalstellen für pädagogisches Personal als Vertretungskräfte in den Stellenplan aufzunehmen.

Die dafür notwendigen 150.000 € sind noch nicht im Haushalt enthalten!!!

Der „Maßnahme- und Handlungsplan bei Personalausfällen in Kitas der Gemeinde Rehfelde“ konnte  leider zur Sitzung nicht vorgelegt werden, wird nach Aussage von Herrn Idczak Gegenstand in der GV-Sitzung am 23.06.2020 sein.

 

Der Bildungsausschuss tagt erst wieder im September.

Foto zur Meldung: Bericht zur Sitzung Bildungsausschuss
Foto: Bericht zur Sitzung Bildungsausschuss

Kolumne - der, die, das Corona

(07. 06. 2020)

Seit Wochen leiden wir unter dem neuen Virus und erfüllen die uns auferlegten Einschränkungen. Die einen aus Überzeugung, Disziplin oder auch Befürchtung vor den Folgen, andere im steten Protest bis zur Provokation.

Nach anfänglich bewunderten politischen Entscheidungen, jetzt das Gefühl, dass unsere politisch Verantwortlichen sich nicht mehr zu entscheiden trauen. Deshalb die Flucht vor der Verantwortung durch Delegierung nach unten, in die Länder, in die Kreise, in die Kommunen. Krassestes Beispiel die Unterbringung in den KITA`s / Hort. Die Hygienemaßnahmen bleiben, damit sind die Objekte und das Personal voll ausgelastet. Die Leitungen und Ämter der Gemeinden und Städte baden aus, wenn unser Landkreis vollmundig erklärt, dass alle Kinder wieder in die KITA dürfen.

Anderseits erlebt man täglich, dass mit jeder Lockerung auch die Freizügigkeit wächst und selbst disziplinierte Menschen die gewollten Grenzen überschreiten, ausdehnen. Der zunehmende, sogenannte Flickenteppich zwischen den Bundesländern und die verwirrende Diskussion über Urlaub bei unseren Nachbarn verstärken dies noch mehr. Leichtsinn hat noch nie gut getan. Dazu kommen Demonstrationen aller Schattierungen, bis hin zu Angriffen auf die Einsatzkräfte.

Bildlich gesprochen: Das Philosophieren ob Corona weiblich, männlich oder sächlich sei, bringt uns nichts. Der Mensch, wir alle brauchen den Rahmen zum Handeln und dazu die Vernunft sich dementsprechend zu verhalten. Dazu bedarf es einer Politik der Vernunft und Sachkenntnis. In Rehfelde wäre es auch gut und angebracht, wenn die eine oder andere Information durch Gemeinde, Bürgermeister oder Amt den Bürger erreichen würde.

Die Zukunft verspricht, dass wir mit dem Virus, so wie mit anderen Krankheiten, leben und dabei immer wieder wachsam sein müssen. Dabei zwischen Freiheit und Sicherheit abzuwägen, ist weder geistig noch praktisch problemlos.

Leider befürchte ich für die Zukunft auch, dass dieser Virus für alles die Schuld tragen wird. Für die nicht stattgefundenen Beratungen und damit fehlenden Übereinstimmungen sowie Entscheidungen. Die ausgefallenen oder ohne Abwägung vorgenommenen Ausschreibungen sowie Auftragserteilungen und noch schlimmer für all die liegengebliebenen und vergessenen Aufgaben sowie Empfehlungen. Dazu die Entschuldigungen und Begründungen für das dann fehlende, bereits heute verspielte, vergeudete Geld zur Finanzierung der dringend notwendigen Aufgaben. Da, wo heute noch Milliarden und Millionen fließen, werden wir künftig immer wieder vom großen Minus durch die Pandemie hören.

Passen wir auf, dass nicht das Geld für all das Schöne im Leben, das Geld für die sogenannten „Freiwilligen Aufgaben“ und die sozialen Probleme gestrichen wird. Der Sport, die Kultur, der Tourismus, die Vereine brauchen das Geld und dies könnte durch Sicherungskonzepte weggespart werden. Bei ganz schlechter Lage und Zuspitzung kann es zu Haushaltssperren kommen und damit zum völligen Stillstand. Das ist auch das Damoklesschwert, das über dem Rehfelder Haushalt hängt, geschmiedet nicht durch Corona, sondern eine verfehlte Haushaltspolitik des Bürgermeisters und der Fraktionen FÜR Und BGR/Grüne noch lange vor Corona, die durch den Nachtragshaushalt zwar etwas korrigiert, aber nicht vollständig berichtigt wird.

Der, die, das Corona ist schlimm, aber nicht Schuld am Versagen.

 

Ihr Re (h) Auge

 

Foto zur Meldung: Kolumne - der, die, das Corona
Foto: Kolumne - der, die, das Corona

Brandanschlag in Werder

(05. 06. 2020)

Die Polizei informiert über einen Brandanschlag in Werder. Unsere Feurwehren waren im Einsatz. Danke an alle Helfer.

Hier der Link

https://www.moz.de/landkreise/maerkisch-oderland/strausberg/artikel8/dg/0/1/1806992/

Foto zur Meldung: Brandanschlag in Werder
Foto: Brandanschlag in Werder

Besuch am Naturlehrpfad

(05. 06. 2020)

oder ein Spaziergang durch das Wäldchen am Naturlehrpfad mit erschreckendem Ende!!!


Mal wieder zog es meinen 3jährigen Enkel und mich zum Naturlehrpfad. Große Freude, als er seinen Stein erkannte und dann auch noch bemerkte, dass viele Steine dazugekommen sind! Ein paar besonders kreative Kunstwerke sind auf den Fotos zu sehen! Danke an alle, die mitmachen!

Nachdem die Steinschlange bewundert war, ging es in die Tiefen des Märchenwaldes: Welchen Weg nehmen wir?
Waren wir hier schon?
Welcher Vogel ruft da?
Wie heißt der Käfer?
Warum ist der Baum umgefallen?
Fragen über Fragen!!! Und nicht immer hatte ich eine Antwort parat. Also vertrösten auf das schlaue Naturbuch, das zu Hause liegt!

Eine Rast wollten wir wie immer am Steinkreis einlegen, uns stärken mit frischem Obst und Gemüse. Was uns da aber mal wieder erwartete, machte uns unsagbar traurig. Ein Kind von 3 Jahren weiß, dass der Müll, den man in den Wald mitbringt, auch wieder mit zum nächsten Papierkorb oder nach Hause genommen wird! Warum wissen das ältere Kinder, Teens oder auch Erwachsene nicht?!?
Die Rast fiel aus, wir haben Ordnung gemacht und zu Hause, nach dem Händewaschen, gegessen!
Wie viel Mühe, Geld und Zeit stecken in dem Wäldchen!!!
Warum können sich manche Menschen nicht einfach daran erfreuen, müssen zerstören, was andere geleistet haben?
Wenn jeder ein wenig die Arbeit anderer achten würde, wäre Rehfelde noch schöner!!!

 

Foto zur Meldung: Besuch am Naturlehrpfad
Foto: Besuch am Naturlehrpfad

Kurzinformation - Sitzung Ortsentwicklungsausschuss

(04. 06. 2020)

Der Ortsentwicklungsausschuss der Gemeinde Rehfelde tagt am Mittwoch, den 10.Juni 2020, 18.15 Uhr, Bürgersaal.

(Hier die Tagesordnung)

Wie ersichtlich fand die letzte Sitzung am 04. März statt.

Im Zusammenhang mit dem kommunalen Energie Konzept der Gemeinde stehen eine Information zur PV-Anlage Kiesgrube Zinndorf und Beschlüsse zur Freiflächenphotovoltaik an der alten Gärtnerei (Deponie).

Interessant sollten die Sachstandmitteilung des Investors zum Mühlenfließ und die Entscheidung zum ganzheitlichen Verkehrskonzept der Gemeinde sein.

Bleiben die vielen Fragen der Bürger zum Straßenbau und Straßeninstandsetzung, der Entwicklung des Schulstandortes, dem Bau der neuen KITA, Festlegungen zu Ortsbegehungen usw. offen. Wir können nur hoffen, dass diese und mehr in den Informationen des Vorsitzenden und des Amtes beantwortet wird!

Foto zur Meldung: Kurzinformation -  Sitzung Ortsentwicklungsausschuss
Foto: Kurzinformation - Sitzung Ortsentwicklungsausschuss

SENDER REHFELDE – aktuell

(03. 06. 2020)

Aus Anlass des Internationalen Kindertags grüßte Bürgermeister Patrick Gumpricht besonders die Kinder und Jugendlichen unserer Gemeinde. Sie seien "unsere Zukunft im Sport, in der Feuerwehr und in den Vereinen".

Eine Schülerin der Grundschule Rehfelde stellte dazu die Frage:

"Ist dies die wahre Auffassung vom Bürgermeister, Herrn Gumpricht?"

Antwort: "Im Prinzip JA, aber schaut man sich sein  und das Verhalten seiner Fraktion zum Schulcampus und insbesondere zum Hort an, so werden die Kinder eher als Bürger zweiter Klasse behandelt. Außerdem müssen sie als Begründung für seine verfehlte Finanzpolitik herhalten!"

Weiterer Hinweis: Laut Gesetz und Satzung der Gemeinde Rehfelde müssen Kinder und Jugendliche in die Entscheidung für Projekte einbezogen werden. Sie haben ein aktives Mitspracherecht auszuüben. Seit Mai 2019 fanden zu keinem Projekt, weder Hortgebäude, noch Bibliothek, noch Jugendclub Beratungen mit unseren Kindern statt.

Foto zur Meldung: SENDER REHFELDE – aktuell
Foto: SENDER REHFELDE – aktuell

Kurzinformation - Sitzung Bildungsausschuss

(02. 06. 2020)

Nach einer Pause von 13 Wochen findet am Montag, den 08. Juni 2020 um 19.00 Uhr im Bürgersaal die nächste, die 6. Sitzung des Bildungsausschusses statt. (hier zur Tagesordnung)

Neben Informationen zur Familienarbeit und Erarbeitung der Imagebroschüre stehen nur zwei Beschlüsse zu Schließzeiten und zusätzlichem Personal in KITA/Hort zur Diskussion.

Auf Bitten des Vorsitzenden hatte unsere Fraktion aus unserer Sicht wichtige Vorschläge für die Tagesordnung unterbreitet.

Fragen, die den Bildungsausschuss und alle Bürger bewegen, wie

  • zum Stand der neuen Planung für den Hort,
  • was wird mit der Essenversorgung ohne neue Küche,
  • wie wird der Beschluss zur Unterbringung der Bibliothek realisiert,
  • was ist mit Familienbegegnungsstätte, Sport- und Bewegungsfläche an der Bahnstraße,
  • zur Seniorenarbeit, Spielplätze, Ärztehaus, neue KITA
  • zur Organisation der Ortsbegehungen der kommunalen Objekte.

Wir können nur hoffen, dass dies alles in den Informationen des Vorsitzenden und des Amtes beantwortet wird!

Foto zur Meldung: Kurzinformation -  Sitzung Bildungsausschuss
Foto: Kurzinformation - Sitzung Bildungsausschuss

SENDER REHFELDE – aktuell

(01. 06. 2020)

Ein Jahr nach der letzten Sitzung der „alten“ Gemeindevertretung am 14. Mai und der Konstituierung der „neuen“ Gemeindevertretung am 20. Juni 2019 stellt ein Bürger die Frage:

„Wurden die übergebenen Empfehlungen an die „neue“ Gemeindevertretung und den Bürgermeister in der kommunalen Tätigkeit berücksichtigt?“

 

Antwort: „Im Prinzip JA, aber nicht durch Erfüllen oder Fortschreiben, sondern mit Negieren, wobei von 45 Empfehlungen nur rund  25% überhaupt eine Rolle gespielt haben!“

 

Dazu eine Nachfrage:

Wie schätzen der Bürgermeister und alle Fraktionen die Jahresbilanz der Gemeinde seit der Konstituierung ein?

Bis zur und auf der Gemeindevertretersitzung am 23. Juni 2020 wäre dazu der passende Zeitpunkt!

 

Zum Nachlesen die Empfehlungen vom 14. Mai 2019 (hier)

 

Foto zur Meldung: SENDER REHFELDE – aktuell
Foto: SENDER REHFELDE – aktuell

Kolumne - Grüße zum Pfingstfest

(31. 05. 2020)

Zum außergewöhnlichem Pfingstfest unter den Bedingungen von Corona herzliche Grüße sowie die besten Wünsche für Wohlsein und Gesundheit.

So lange ich denken kann, wurde am Pfingstmontag der Anger in Zinndorf mit frischen Birkenzweigen oder Birken geschmückt. Ein Orchester, meist mit Blasmusik, spielte auf, früher auch zum Tanz, und Hunderte erfreuten sich an der wunderbaren Frühlingsstimmung. Der Gerstensaft floss aus der Zapfanlage, am Grillstand konnte man Fleisch sowie Wurst und aus der Feldküche traditionell Erbsensuppe, manchmal Eisbein und andere leckere Speisen genießen.

Etwas Ältere, oder früher Geborene werden sich noch an die gewaltigen Pfingsttreffen der Kinder und Jugendlichen in der DDR erinnern. Für Manchen nur Pflicht und heute verdammt, waren es für die Vielen tolle Erlebnisse in der Gemeinschaft von Gleichgesinnten. Ob Jugendfestival in Berlin, Deutsch-sowjetisches Festival an wechselnden Orten und Treffen in den Bezirken oder Kreisen, überall gab es viel Kultur, Sport und Spaß.

In diesem Jahr fällt der Pfingstmontag auf den 1. Juni und wäre mit dem Internationalen Kindertag verbunden gewesen. An diesem Tag wollten wir auf die Bedürfnisse  und Rechte von Kindern in der ganzen Welt aufmerksam machen und die nach wie vor  bestehenden Unzulänglichkeiten verdeutlichen. Weltweit hungernde Kinder und auch in Deutschland wird Kinderarmut angezeigt.

Wichtig ist, dass den Kindern ihr Mitspracherecht eingeräumt wird und ihre Wünsche berücksichtigt werden. In Deutschland ist das per Gesetz geregelt, aber trotz eigener Satzung bei den neusten Entscheidungen in Rehfelde nicht praktiziert worden.

Gleichzeitig geht es um das Kinderwohl, den Frohsinn und das Glück unserer Kinder. Mögen unsere Kinder glücklich aufwachsen und wir gemeinsam in der Zukunft zu Pfingsten immer wieder toll feiern können.

 

Ihr Re (h) Auge 

Foto zur Meldung: Kolumne - Grüße zum Pfingstfest
Foto: Kolumne - Grüße zum Pfingstfest

INFO 05/2020 - Anmerkungen zum Finanzausschuss am 26.05.2020

(30. 05. 2020)

Der Hauptausschuss stellte in seiner Sitzung am 12.05.2020 fest, dass der vom Amt vorgelegte 1. Nachtrag zum Haushalt aufgrund der ausgewiesenen, gravierenden Mehrbelastungen nicht beschlussfähig ist und die Notwendigkeit besteht den gesamten Haushalt 2020 nochmals auf den Prüfstand zu stellen und Einsparungen vorzunehmen. Es wurde festgelegt, dass unter der Federführung des Finanzausschusses Vorschläge für Haushaltseinsparungen aufgezeigt werden sollen. Dazu fand am 26.05.2020 eine gesonderte Beratung des Finanzausschusses statt.

 

Die Fraktion Die LINKE/ZUKUNFT hatte sich sehr sorgfältig auf die Beratung vorbereitet und legte ein 14-Punkte-Programm mit konkreten und fundierten Vorschlägen vor. Sie alle zielen darauf ab, den außerordentlichen finanziellen Schaden zumindest teilweise zu heilen, der unter der Verantwortung von Bürgermeister Patrick Gumpricht und den Fraktionen FÜR und BGR/Grüne innerhalb eines Jahres entstanden ist. Dies haben sie u.a. durch die Rückabwicklung der Planung zum Multifunktionsgebäude/Hort mit Kosten von ca. 500 T€ oder ihre Handlungsunfähigkeit in der Frage der gesetzlich notwendigen Planung zum Windfeld 26 heraufbeschworen. Mit -1.182 T€ im Ergebnishaushalt und -2.950 T€ im Finanzhaushalt existiert eine Bilanz, die es so - zumindest in den letzten 15 Jahren - im Haushalt Rehfeldes noch nicht gegeben hat. Sie ist das Ergebnis von schwerwiegenden Fehlentscheidungen der o.g. Verantwortlichen, die die von Vernunft und Sachkenntnis geprägte Gemeindepolitik der vergangenen Jahre auf den Kopf stellten. Die Gemeinde befindet sich nunmehr in einer Situation, dass jegliche Investitionen, einschließlich Straßenbau, nur noch über Kredit zu finanzieren sind und für die laufende Verwaltungstätigkeit voraussichtlich Kassenkredite in Anspruch genommen werden müssen.

 

Die Fraktion Die LINKE/ZUKUNFT wurde auf der o.g. Sitzung des Finanzausschusses ihrer Verantwortung gerecht. Unsere Anträge und Einsparungsvorschläge hatten einen Umfang von 800 T€ im Ergebnishaushalt T€ und 1.400 T€ im Finanzhaushalt. Uns ging es dabei, nicht um kosmetische Eingriffe, sondern um grundsätzliche Einschnitte. Zu den größten Positionen zählen Verschiebung von Straßenbaumaßnahmen auf einen späteren Zeitpunkt, und die Planung Windfeld der Gemeinde durch die WKA-Betreiber bezahlen zu lassen. Dazu zählt aber auch der Vorschlag, dass die Gemeindevertreter, Ortsvorstände und sachkundigen Einwohner sowie der Bürgermeister auf 50 Prozent ihrer Aufwandsentschädigung und ihrer Sitzungsgelder vorerst verzichten sollten. Was von unseren Vorschlägen real in den Nachtragshaushalt 2020 aufgenommen und beschlossen wird, liegt nun in der Hand der Gemeindevertreter, die auf ihrer nächsten Sitzung darüber abzustimmen haben.

 

Unser Aufruf an den Bürgermeister und alle Gemeindevertreter: Lassen Sie Einsicht, Realismus und Verantwortungsbewusstsein bei der Erstellung des Nachtragshaushaltes 2020 zum Wohle der Gemeinde walten.

 

Carsten Kopprasch

Fraktionsvorsitzender Die LINKE/ZUKUNFT

Foto zur Meldung: INFO 05/2020 - Anmerkungen zum Finanzausschuss am 26.05.2020
Foto: INFO 05/2020 - Anmerkungen zum Finanzausschuss am 26.05.2020

Kurzinformation - Sauberkeit und Ordnung

(29. 05. 2020)

Erneut mit dem Rad unterwegs, entdeckt man auch die Schattenseiten unserer Gemeinde. Kaum zu verstehen, dass es an vielen Stellen so „verkommen“ aussieht.

Das betrifft vor allem das gesamte Umfeld unseres Bahnhofes. Als Eingangstor und Visitenkarte von Rehfelde schämt man sich über den Schmutz auf der Terrasse des Pavillons, die nicht verschnittene Hecke, das wuchernde Gras und die Auswüchse im Fußweg. Auch wenn man geschickt den privaten Güterschuppen übergeht, sieht man den fast zugewachsenen Parkplatz und stolpert dann über den Müll an den Containern.

Vergleichbar sind auch die Rasenstreifen an der Thälmannstraße, der Heckenschnitt in Zinndorf, die teilweise fast zugewachsenen Rad- und Gehwege und der Baumbewuchs, der einen ins Gesicht schlägt.

Für den Außenstehenden nicht zu verstehen, oder doch?

Bei einem beschlossenen und bestätigten Haushalt mit 12.872.000,00 Euro Auszahlungen muss es doch möglich sein, die für Ordnung und Sauberkeit sorgenden Aufträge an die Gemeindearbeiter oder auch Fremdfirmen  auszulösen!

Foto zur Meldung: Kurzinformation -  Sauberkeit und Ordnung
Foto: Kurzinformation - Sauberkeit und Ordnung

Kurzinformation - Die Störche in Zinndorf

(28. 05. 2020)

Mit offenen Augen für die Natur kann man bei uns auch  überall Naturschönheiten erkennen.

So in Zinndorf an der Gärtnerei. Nicht zu übersehen, der Nachwuchs ist da. Mit zwei Kleinen ist die Reproduktion für kommende Jahre gesichert.

Es ist zu hoffen, dass die Gemeinde und die Naturfreunde das Nest und darunter die Sitzbank am Liederstein zum Beobachten dieser Seltenheit sichern und erhalten können.

Foto zur Meldung: Kurzinformation - Die Störche in Zinndorf
Foto: Kurzinformation - Die Störche in Zinndorf

In tiefem Mitgefühl

(28. 05. 2020)

Der Tod riss einen aufrechten, leidenschaftlichen, energischen und auch streitbaren Menschen aus unserer Mitte. Heute nun, am Donnerstag, den 28. Mai 2020, wird

Viktor Alexander Porodjuk

in seiner neuen Heimat Dargun zu Grabe getragen. Uns, seinen Freunden, guten Bekannten, engen Weggefährten ist zu unserem größten Bedauern eine Teilnahme an diesem so schmerzlichen Abschied durch Corona verwehrt. Doch unsere Gedanken werden nicht nur an diesem Tag bei ihm sein.

Viktor Porodjuk, ehemals in Werder ansässig, ist aus dem Leben seiner Gemeinde Rehfelde nicht wegzudenken. Hier setzte er sich als Verantwortlicher des Amtes Märkische Schweiz für die Einhaltung von Ordnung und Sicherheit zum Wohle der Menschen ein.

Als Mitbegründer des Arbeitskreises Rehfelder Tourismus und dessen langjähriger Vorsitzender hat er wesentlichen Anteil an der Abfassung und Umsetzung eines Tourismuskonzepts für Rehfelde.

Sein Name ist verbunden mit dem Entstehen des Liederweges, der Dokumentierung deutsch - polnischer Freundschaft mit Malerpleinairs und Lilienkeksen, den Ausstellungen in der Entreegalerie, dem Wachsen und Gedeihen des Tourismuspavillons.

Viktor Porodjuk stand mit in der ersten Reihe all jener aktiven Bürger, die sich im Heimatverein engagierten, Entwicklungen an der Ostbahn förderten, als Mönch verkleidet auf den Rehfelder Wanderwegen, während der Lilienfeste oder bei den Reckenspielen  dem Geschehen Leben einhauchte.

Besondere Ereignisse betrachtete er nicht als Problem, sondern als Herausforderung für sich und seine Mitstreiter. So entstanden ein neuer großer Schaukasten in Zinndorf, entwickelten sich die Dorffeste zu Magneten für Begegnungen der Menschen der Region, als Kumpel brachte er schnell mal einen Holzpfahl vorbei, puschte den Frühjahrsputz und vieles mehr.

Als Diplomelektroingenieur überraschte er alle mit einem gut durchdachten Konzept zu erneuerbaren Energien, das er dann als Mitglied des Arbeitskreises Rehfelde EigenEnergie und als Vorsitzender des Aufsichtsrates der Genossenschaft auch mit umgesetzt hat.

In Erinnerung an viele kleine und große Ereignisse, Begegnungen und Gespräche bestätigt sich die Erkenntnis, dass der Tod eines Guten, das Unglück vieler ist.

 

DER MENSCH GEHT, DIE GEDANKEN AN IHN BLEIBEN!

Foto zur Meldung: In tiefem Mitgefühl
Foto: In tiefem Mitgefühl

Kurzinformation - Straßenbau

(27. 05. 2020)

Bei einer Radtour durch unser schönes, grünes Rehfelde entdeckt und gut gefunden. Endlich können sich auch die Anwohner im Quellweg über den Bau ihrer Straße freuen. Zwischen Liebknecht und Strausberger ist die Straße gesperrt und erste Maßnahmen des Bauens werden realisiert. Damit wird ein seit langem im Straßenausbaukonzept geplanter Bauabschnitt realisiert. Bei Fertigstellung kann man dann endlich auch trockenen Fußes ins Atelier Wenzel gelangen.

Jetzt ist abzuwarten, wann das neue Straßenausbaukonzept, verbunden mit einem Verkehrskonzept, auf den Weg gebracht und beschlossen werden kann.

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Foto: Kurzinformation - Straßenbau

Der Kindertag

(25. 05. 2020)

In der Bundesrepublik Deutschland werden seit der Wiedervereinigung zwei Kindertage begangen. Zum einen der Internationale Kindertag am 01. Juni und der Weltkindertag am 20. September.

Der Internationale Kindertag wurde in der DDR seit 1950 gefeiert. Er geht zurück auf die Weltkonferenz für das Wohlergehen der Kinder 1925 an der Vertreter aus 54 Staaten teilnahmen und die Genfer Erklärung zum Schutz der Kinder verabschiedeten.

1954 wurde das Kinderhilfswerk UNICEF durch die Vereinten Nationen beauftragt, einen Weltkindertag auszurichten. Jeder Staat sollte einen Tag als sogenannten Weltkindertag erklären. Seither wird in 145 Ländern an unterschiedlichen Tagen der Weltkindertag begangen.

Nachdem 1989 die Kinderrechtskonvention verabschiedet wurde, haben die Vereinten Nationen den 20. September zum Weltkindertag erklärt. In der BRD (alt) wurde daher am 20. Juni der Weltkindertag begangen,

Beide Kindertage haben den gleichen inhaltlichen Anspruch. An diesen Tagen soll auf die Bedürfnisse  und Rechte von Kindern in der ganzen Welt aufmerksam gemacht werden und die nach wie vor  bestehenden Unzulänglichkeiten immer wieder ins Bewusstsein der Öffentlichkeit gerückt werden. Sie sind damit politische Kampftage, aber auch Tage um zu feiern und fröhlich zu sein.

Die wichtigsten Kinderrechte in Deutschland sind:

das Recht auf

  • Elterliche Fürsorge
  • Gesundheit
  • Betreuung bei Behinderung
  • Bildung
  • Gleichheit
  • Spiel, Freizeit und Ruhe
  • Privatsphäre und persönliche Würde
  • Meinungsäußerung, Information und Gehör
  • Schutz vor Ausbeutung und Gewalt
  • Schutz vor Krieg und auf der Flucht

Um diese Kinderrechte zu bekräftigen, hat 2019 der Freistaat  Thüringen, als einziges Bundesland, den 20. September zu einem gesetzlichen  Feiertag erklärt.

Jedes Recht bedingt auch Pflichten, dass bedeutet, dass auch unsere Kinder ihren Beitrag zur Wahrung der Kinderrechte leisten müssen. Wir werden alles dafür tun, um unseren Kindern weiterhin ein friedliches Lernen und Leben in einer gesunden Umwelt zu ermöglichen.

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Foto: Der Kindertag

Kolumne - Wie wir leben

(24. 05. 2020)

In der Zeit von Corona, hingerissen von der Einsicht in alle Maßnahmen, die erforderlich waren und sind, und dem Wunsch wieder in der Gemeinschaft sein zu können, kommen uns sicher auch so manche andere Gedanken zum Leben.

Wenn man vom Tode eines anderen Menschen hört, denken wir, uns endlich mehr Zeit zu nehmen für das Angenehme im Leben sowie insbesondere  für die Familie, Kinder, Enkel sowie Hobbys.

Anderseits wissen wir aber, dass es ohne Fleiß keinen  Preis gibt, und stürzen uns weiter in die Arbeit sowie ehrenamtliche Tätigkeit. Alles müssen wir uns erarbeiten, das braucht Zeit. Wenn wir uns auf die guten, die wichtigen Seiten konzentrieren, fallen die kleinen Wehwehchen auch nicht auf.

Dabei dürfen wir nicht ungeduldig werden. Oft wünscht man sich, was man nicht hat und auch nicht haben kann. Wir sollten aber zufrieden sein mit dem, was erreicht wurde. Dann kann man auch andere, neue  Ziele angehen.

Auch Gestern war nicht alles besser, weil schon Morgen das von Heute als besser erscheinen kann. Wer zu viel nach hinten schaut, kann sich im Gestern verlieren.

Gestern war die kleine Bahnhofsfeier zur Einweihung des Bahnhofumfeldes, mit dem Aufruf zur Rettung des Bahnhofs. Der wurde gerettet. Jetzt geht es dort um die Bewegungsfläche, den Vorplatz und mit Optimismus auch um den Güterschuppen.

Gestern war die Sanierung der Häuser und der Turnhalle im Grundschul- und Hortbereich sowie der KITA`s. Jetzt geht es um den Neubau einer KITA und den weiteren Ausbau des Schulstandortes.

Gestern war Sportplatz, Liederweg, Windkraftanlagen, Naturlehrpfad, Wohnungen, Ärzte, Gewerbe usw. Jetzt geht es um das Projekt Mühlenfließ, Wohnungen neben REWE, erweitertes Windfeld 26, Entwicklung von Gewerbeflächen, neue Maßnahmen für den Naturschutz, Straßenausbau- und Verkehrskonzept sowie die Erhaltung von Bibliothek und Heimatstube.

Richten wir unseren Blick in die Zukunft, ohne dabei die Gegenwart zu vergessen.

 

Ihr Re (h) Auge

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Foto: Kolumne - Wie wir leben

Kurzinformation- ES GEHT UM ALLES - Sitzung Finanzausschuss

(22. 05. 2020)

Aus aktuellem Anlass weisen wir auf die Sitzung des Finanzausschusses am Dienstag, den 26. Mai 2020. 19.00 Uhr, Multifunktionsraum im Keller (?) hin. (hier zur Tagesordnung)

Großer Schwerpunkt der Haushalt der Gemeinde 2020. Der Finanzausschuss hat die im Hauptausschuss gefaste Aufgabe den Gesamthaushalt und den vorliegenden Entwurf des Nachtraghaushalt zu prüfen. Es geht vor allem um die erforderlichen Einsparpotenziale um den Gesamthaushalt ausgeglichener gestalten zu können. (hier zu den Dokumenten des HH)

Es wird durchaus spannend zu erleben, welche Vorschläge durch alle Fraktionen unterbreitet werden.

Auch interessant, dass über das Rederecht von Gemeindevertretern, die nicht Mitglied des Finanzausschuss sind, gesondert entschieden wird.

Zur Erinnerung die INFO 4/2020 der Fraktion "Die Linke/Zukunft" (hier) und die Kolumne vom 17.Mai (hier)

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Foto: Kurzinformation- ES GEHT UM ALLES - Sitzung Finanzausschuss

SENDER REHFELDE – aktuell

(20. 05. 2020)

Nach der INFO 04/2020 (hier) über den Hauptausschuss am 12. Mai 2020 und der Kolumne (hier) vom 17. Mai 2020 erreichte uns folgende Frage:

„Ist die Haushaltslage der Gemeinde Rehfelde wirklich so zugespitzt und der Hinweis zum Märchen vom Vater und seinen drei Söhnen, die auf Wanderschaft gegangen waren, treffend?“

 

Antwort: „Im Prinzip JA, denn bereits ohne Corona – Wirkungen ist der Haushalt  im großen Minus – aber es bleibt die Hoffnung, dass der Finanzausschuss am 26. Mai entsprechende Lösungen vorschlagen wird, die dann in den anderen Gremien bestätigt werden können.“

 

Hinweis zum Vergleich: Aussagen im Märchen zur Wirklichkeit

„Der Goldesel“ – damit könnten alle Finanzlöcher gestopft und immer ausgeglichene Haushalte gestaltet werden!

„Das Tischlein deck Dich“- damit könnten wir Kita- und Schulessen kostenlos ausreichen!

„Der Knüppel aus dem Sack“ – dazu kann sich jeder selbst etwas ausdenken!

 

Stanislaw Jerzy Lec, polnischer Lyriker 1909 – 1966 formuliert

„Ich stimme mit der Mathematik nicht überein. Ich meine, dass die Summe von Nullen eine gefährliche Zahl ist.“

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Foto: SENDER REHFELDE – aktuell

Die Baumscheibe ist wieder im Naturlehrpfad

(19. 05. 2020)

Am Freitag haben Helmut Grützbach sowie Anne-Christin und Heinz Kuflewski (Mitglieder der Bürgerinitiative Grünes Tor) die Zimmerei Lindenberg unterstützt, als diese das durch sie neu gefertigte Gestell für die 165 Jahre alte Baumscheibe der Franzosenfichte, aufbauten. Dann wurde auch gleich die durch die Tischlerei Beyer aufgearbeitete und anschließend durch Familie Kuflewski sehr aufwendig mit Epoxidharz gestaltete Baumscheibe, ein dadurch entstandenes, einmaliges Kunstwerk, befestigt.(mehr hier)

Die Franzosenfichte wurde 2001 im Annafließ gefällt. Seit dem 27.11.2013 ist eine/ diese  Baumscheibe am Naturlehrpfad zu sehen. Mit dieser Aktion ist im Naturlehrpfad das  3. Projekt des Jahres erfolgreich beendet worden.

Danke an alle die sich aktiv um diese Projekt gekümmert haben.

Cerstin Kopprasch

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Foto: Die Baumscheibe ist wieder im Naturlehrpfad

DER BUCHTIPP

(18. 05. 2020)

„Der Schnee von Gestern ist die Sintflut von Morgen“

von Daniela Dahn. Sie war eine der Mitbegründerinnen des Demokratischen Aufbruchs und eng mit der Bürgerbewegung der DDR verbunden. Ich kann dieses Buch nur empfehlen, sofern man sich für eine kritische Auseinandersetzung der Wendezeit in der DDR - welche  seitens der Bürgerbewegten (zumindest von Teilen) nicht abgeschafft werden sollte - bis hin zum letztendlich nicht nur für die DDR-Bürger unsäglichen Anschluss an die BRD interessiert.  „Die Einheit  – sie war eine feindliche Übernahme auf Wunsch der Übernommenen“

Heute sollte jeder Übernommene wissen, dass das Wirtschafts- und Finanzkapital die Fäden zieht und den Weg vorgibt (externe Berater) und die Politik(er) - lassen sich immer wieder auf diese Wege führen, da sie selbst nicht das Geld haben, um all die gemachten (leeren) Versprechen zu halten. Das Geld haben bekanntlich die Anderen und  im Kapitalismus/ der (sozialen) Marktwirtschaft wurde und wird immer noch nichts verschenkt. Ein Zitat zum Nachdenken:

 

„Das Vergangene ist nicht Vergangen.

Das Gegenwärtige ist nicht Haltbar.

und das Künftige nicht gesichert.“

 

Lesenswert

Cerstin Kopprasch

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Foto: DER BUCHTIPP

Kolumne - Nehmen wir unseren Job ernst

(17. 05. 2020)

Der Ausspruch „Man muss von jedem fordern, was er leisten kann“ stammt von Antoine de Saint-Exupèry. Meine Einsicht und Vernunft sagen mir, dass das einleuchtend ist und wenn jeder leisten würde was er kann, würden manche Sachen schneller erledigt werden. Dazu setzen möchte ich aber, dass es nicht nur um das was jeder leisten kann, sondern auch um das was jeder leisten muss geht.

Leisten, weil jeder in einer bestimmten Verantwortung steht und deshalb ein entsprechendes Handeln gefordert ist. Das trifft auf jeden Bürger zu, denn es gibt nicht nur Rechte sondern auch Pflichten. Bürgerpflichten, insbesondere die Pflicht seinen Mund aufzumachen und sich einzubringen. Nicht schweigende Masse zu sein, sondern aktives, positiv veränderndes Wesen.

Insbesondere trifft das auf Verantwortungsträger zu. Die Regierungen und Ämter sowie Abgeordnete, die jetzt die komplizierten Herausforderungen von Corona richtig meistern müssen. Es betrifft den Landrat, den Amtsdirektor und auch den Bürgermeister, die ihrer Gesetzespflicht nachkommen müssen, auch wenn das in dieser Zeit der Einschränken und Hygienemaßnahmen nicht einfach ist. Aus diesem Grunde hat mich der Artikel zur Beschwerde an den Landrat wegen der Verletzung der Kommunalgesetzgebung sowie der Klartext als Zwischenbilanz tief bewegt. Das lies mich hoffen, dass es ein rasches anderes Handeln geben wird. Aber weit gefehlt, der Hauptausschuss am letzten Dienstag hat dazu keine Schlussfolgerungen gezogen, zumindest nicht in der Öffentlichkeit

Mein Hinweis würde lauten:

Schaut den Leuten in die Augen und gebt die notwendigen Antworten.

Die entscheidende Frage und damit fällige Antwort ist – wer steht dafür gerade, wer verantwortet die vergeudeten und auch verschenkten Millionen, die durch das falsche Handeln zum Schulstandort entstanden sind.

Wer bekennt sich zur Aussage nach der Wahl anno 2019, dass die Gemeinde Rehfelde das Geld für einen Ausbau des Schulstandortes mit Multifunktionsgebäude nicht hat und deshalb im Juli 2019 das Projekt durch den Bürgermeister in Abstimmung mit dem Amt gestoppt wurde.

Warum hat das Amt im Sommer 2019 entsprechend vorliegendem Projektentwurf keinen Förderantrag zum KIP in Potsdam gestellt, über den wir 75% der Summe, das sind rund 6 Mill. €, hätten bekommen können.

Warum hat der Bürgermeister und das Amt im Spätherbst auf eine E-Mail der LAG nicht reagiert, wo es um eine förderfähige Summe von 1,5 Mill. gegangen wäre.

Warum wurden die Förderprojekte zur Hackschnitzelheizung und das Nahwärmenetz nicht eingereicht, wo es auch um mehrere 100.0 T€ gegangen ist.

Warum werden die Verluste bzw. zusätzliche Ausgaben durch Übergangslösungen, weggeworfene Planungen, offene Planungen zu Bibliothek, Heizung und Gesamtgelände der Grundschule mit Fahrradständern, Anfahrtsschleife für PKW und eine neue Bushaltestelle einfach hingenommen.

Der im Hauptausschuss gemeinsam mit dem Finanzausschuss diskutierte Entwurf des Nachtraghaushaltes scheint dazu auch noch nicht der Schlüssel zum Erfolg zu sein. Gegenüber dem beschlossenen Haushaltsplan belaufen sich die vorgeschlagenen Mehraufwendungen auf ca. 768T€ im Ergebnis und auf ca. 1.691 T€ im Finanzhaushalt.

Rehfelde braucht offensichtlich den Goldesel und die anderen „Utensilien“ aus dem Märchen vom „Tischlein deck Dich“

 

Ihr Re(h) Auge

 

PS Der Link zur Zwischeneinschätzung Bildungsstandpunkt (hier)

und der Link zur Sitzung des Hauptausschuss (hier)

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Foto: Kolumne - Nehmen wir unseren Job ernst

INFO 04/2020 - ZU GREMIEN UND HAUSHALT

(16. 05. 2020)

Gremienarbeit in Zeiten der Corona-Ereignisse

 

Nach der letzten Gemeindevertretersitzung am 31.03.2020 (wir berichteten in unserer Info 03/2020) fanden aufgrund der Corona- Einschränkungen bis zum 12.05.2020 keine offiziellen Gremienberatungen statt.

 

Unter Berücksichtigung der Vorgaben von Bund, Land und Landkreis hat das Amt angekündigt, in den nächsten Tagen über Erleichterungen des kommunalen Lebens und somit auch für die weitere Gremienarbeit zu informieren.

Eine Beratung hat der Bürgermeister am 23.04.2020 mit ausgewählten Gemeindevertretern (Ausschussvorsitzende und Fraktionsvorsitzender BGR/Grüne) zur Problematik Neuplanung des Multifunktionalgebäudes Hort durchgeführt. Dabei wurden die Fraktionen CDU und DIE LINKE/ZUKUNFT anscheinend bewusst ausgeschlossen. Hierzu haben wir bereits gesondert auf unserer Internetseite informiert und darauf hingewiesen, dass unsere Fraktion und die der CDU gegen das Vorgehen Beschwerde bei der Kommunalaufsicht eingelegt haben.

Eine Anfrage auf der Sitzung des Hauptausschusses am 12.05.2020, wann die fertig gestellte Aufgabenstellung zur Neuplanung den Gemeindevertretern zur Kenntnis gegeben und in den Gremien behandelt wird, wurde durch den Bürgermeister unzureichend beantwortet.

 

Haushaltsnachtrag 2020

Die Sitzung des Hauptausschusses am 12.05.2020, die gemeinsam mit dem Finanzausschuss stattfand, hatte als Schwerpunktthema die Behandlung des Entwurfs für den 1. Haushaltsnachtrag 2020. Hierzu wurden seitens des Amtes 8 tabellarische Seiten als Zuarbeit und Beratungsgrundlage übergeben.

Noch in Vorbereitung der Sitzung reichte die Fraktion Die LINKE/ZUKUNFT grundsätzliche Anmerkungen und Sachfragestellungen zu der Vorlage des Amtes schriftlich ein. 

Unsere grundsätzlichen Anmerkungen waren:

  • Ohne Kommentierung und Erläuterung sind für ehrenamtlich tätige Gemeindevertreter die einzelnen Positionen und Veränderungen im vorgelegten 8-seitigen Entwurf des Nachtragshaushaltes nur schwer nachvollziehbar.
  • Gegenüber dem beschlossenen Haushaltsplan belaufen sich die zusätzlichen Mehraufwendungen auf ca. 413 T€ im Ergebnishaushalt und auf ca. 1.691 T€ im Finanzhaushalt. Diese gravierende Negativbilanzentwicklung kann nicht unerklärt und unkommentiert hingenommen werden. Es bedarf einer fundierten Erläuterung und Aufzeigung der Konsequenzen durch die sachkundige Verwaltung.
  • Angefragt wurde auch, ob der Nachtrag der Zustimmung der Kommunalaufsicht bedarf und ob wir ohne HH-Sicherungskonzept auskommen?
  • Zusätzlich wurde auch eine klare Positionierung vom Amt gefordert, ob sie als Verwaltung die Bestätigung des Nachtragshaushaltes empfehlen, ob sie Vorbehalte haben und welche Konsequenzen sich daraus für die Zukunft ergeben?

Darüber hinaus haben wir zu einer Vielzahl von Einzelpositionen Erklärungen und Untersetzungen verlangt. Das betraf Einzelpositionen im Umfang ca. 1,7 Mio € für Mehrausgaben bzw. Mindereinnahmen.

Hervorzuheben ist, dass von allen anderen Fraktionen keine Fragen im Vorfeld schriftlich eingereicht und gestellt wurden.

Unsere o.g. schriftliche Anfrage wurde durch das Amt noch im Vorfeld der HA-Sitzung schriftlich beantwortet und allen Sitzungsteilnehmern zugänglich gemacht. Das war eine gute Reaktion und wesentlich verbesserte Grundlage für die dann folgende Beratung.

 

Im Ergebnis der Beratung ist festzuhalten

1. Mit dem vorgelegten Entwurf des 1. Nachtrages zum Haushalt 2020 würde sich die Finanzsituation der Gemeinde wie folgt darstellen:
 

 

GV-Beschluss 26.11.2019 zum HH 2020

Entwurf
1. Nachtrag 12.5.2020 zum HH 2020

Gesamtergebnis

Bilanz Ergebnishaushalt 

 -768.500,00 €

- 413.900,00 €

-1.182.400,00 €

Bilanz Finanzhaushalt

 -1.259.407,34 €

  -1.691.300,00 €

-2.950.707,34 €


Der Bestand an Zahlungsmitteln hat und wird sich wie folgt entwickeln

2017  2.409.288,87 €

2018  3.304.792,66 €

2019  3.719.819,25 € (voraussichtlich)

2020   - 779.780,85 (mit Entwurf Nachtragshaushalt)

 

2. Die im Arbeitspapier des Amtes zum 1. Nachtrag aufgeführten Einzelpositionen zu Mehrausgaben, insbesondere für Personalkosten Kita, Containeraufstellung und Ausstattung des Horts und Umbau des Jugendclubs u.a. waren durchaus nachvollziehbar und berechtigt.

 

3. Zur Position Neubau Kita-Johanniter wurde das Amt aufgefordert die Zahlen noch einmal zu verifizieren. Zur Finanzierung wird durch das Amt darauf verwiesen, dass das abzuschließende Rechtsgeschäft genehmigungspflichtig durch die  Kommunalaufsicht ist.

 

4. In der Einschätzung des Amtes auf unsere schriftliche Anfrage heißt es, dass der Liquiditätsbestand der Gemeinde aktuell erheblich gefährdet ist. Demnach werden jegliche Investitionen nur noch über Kredit zu finanzieren sein bzw. werden für die laufende Verwaltungstätigkeit voraussichtlich Kassenkredite in Anspruch genommen werden müssen.

 

5. Das Amt empfiehlt dringend die verschiedenen Ausgabepositionen des Gesamthaushaltes mit Blick auf die Leistungsfähigkeit der Gemeinde zu überdenken.

 

6. Auch aufgrund der massiven Fragestellungen und des Drängens der Fraktionen DIE LINKE/Zukunft und CDU zog der Hauptausschuss am 12. Mai nunmehr die Notbremse. Er legte fest, dass unter Federführung des Finanzausschusses der gesamte Haushalt 2020 noch einmal auf den Prüfstand gestellt wird. Ziel ist es, ein möglichst ausgeglicheneres oder wesentlich verbessertes Ergebnis im Gesamthaushalt, vor allem im Ergebnishaushalt, zu erreichen.

 

Unsere generelle Position zur Finanzsituation der Gemeinde Rehfelde

  • Durch den Bürgermeister, die Fraktionen FÜR und BGR/Grüne wurde vor und nach der Kommunalwahl in 2019 wiederholt dargestellt, dass sich die Gemeinde in einer finanziellen Notsituation befindet bzw. sich auf eine solche zu entwickelt. Diese Aussage ist grundsätzlich falsch und irreführend.
  • Es ist festzustellen, dass die Gemeinde in der Vergangenheit immer eine vernünftige und zukunftsorientierte Finanzpolitik betrieben hat. Die oben aufgeführten Bilanzen der letzten Jahre sind ein Beleg dafür.
  • Die Finanzlage der Gemeinde Ende 2019 stellte somit auch günstige Voraussetzungen für eine vernünftige Erweiterung unseres Schulcampus dar. Von einer „angespannten“ Haushaltssituation konnte in 2019 in Anbetracht der o.g. Zahlen keine Rede sein. Und dabei beinhaltete der Haushalt 2019 noch den Bau des Multifunktionsgebäudes/Hort im Umfang von 10 Mio. €, selbstverständlich bei Aufnahme eines Kredites.
  • Der Haushalt 2020 wurde trotz Einsprüche und Widerstände unserer Fraktion mit der Stimmenallianz von FÜR und BGR/Grüne beschlossen. Dieser Haushalt sieht eine völlig veränderte Ausgabenpolitik im Vergleich zu den Vorjahren vor. Primat hat nunmehr nicht mehr die Verbesserung sozialer Belange z.B. für die Raum- und Ausstattungssituation für Hort, Schule, Kita`s sowie Sport- und Bewegungsflächen sondern eine Hinwendung zu einem überzogenen Bau von Straßen, der allein 2020 die Gemeindekasse mit ca. 1,2 Mio. € belasten soll.
  • Der Bürgermeister und seine Fraktion FÜR erhoben den Anspruch, einen „ausgeglichenen Haushalt“ zu erreichen und „mit echtem Sachverstand und Weitsicht vernünftige und zukunftsorientierte Finanzpolitik zu machen“. Diesem Anspruch sind sie bisher in keiner Weise gerecht geworden.

 

Carsten Kopprasch

Fraktionsvorsitzender Die LINKE/ZUKUNFT

Foto zur Meldung: INFO 04/2020 - ZU GREMIEN UND HAUSHALT
Foto: INFO 04/2020 - ZU GREMIEN UND HAUSHALT

Information - Geschichte Werder

(15. 05. 2020)

Presseinformation der Rehfelder Heimatstube

Unter dem Titel “Märkisches Angerdorf Werder” wird am Internationalen Museumstag, am 17. Mai 2020 unter

 

www.rehfelder-heimatstube.de

eine Online-Ausstellung eröffnet und ins Netz gestellt.

Die zu diesem Thema langfristig geplante Sonderausstellung in der Kellergalerie des Rehfelder  Dorfmuseums wird somit nicht stattfinden. Die digitale Ausstellung bleibt bis Ende des Jahres 2020 im Netz.

Foto zur Meldung: Information - Geschichte Werder
Foto: Information - Geschichte Werder

Galerie und Steinschlange

(14. 05. 2020)

Kita-Galerie am neuen Standort

Die Kita-Galerie-Tafeln der IG Naturlehrpfad befinden sich seit März direkt am Zaun der Kita Fuchsbau. Seit einigen Tagen sind auch die ersten Bilder zu bestaunen. Derzeit ist das Thema: „Liebe Grüße an die Kinder zu Hause“.

Schaut doch mal mit euren Eltern oder Großeltern vorbei und folgt dem Aufruf weitere Bilder zu malen und am Zaun anzubringen.

 

Neues von der bunten Steinschlange 

Am 11.05 habe ich der Steinschlange wieder einen Besuch am Hexenmärchen(weg) im Naturlehrpfad abgestattet und habe auch neue Fotos gemacht. Insgesamt habe ich 220 bemalte oder gestaltete Steine gezählt. Viele kleine und große „Künstler*innen“ haben sich an der Aktion beteiligt.

Danke noch einmal an die Initiatoren und alle die mitgemacht haben.

 

Cerstin Kopprasch

Interessengemeinschaft

Rehfeldes Grüne Insel - Naturlehrpfad

 

PS: zu "schon entdeckt" und Bildern

Foto zur Meldung: Galerie und Steinschlange
Foto: Galerie und Steinschlange

Fußball - WIR STEIGEN AUF

(14. 05. 2020)

Rehfelder Fußball

Gratulation der 1. Männermannschaft von "Grün-Weiss" Rehfelde zum Aufstieg in die Landesliga

In dieser Woche wurde durch den Fußballlandesverband Brandenburg im Zusammenhang mit den Corona-Einschränkungen nunmehr Entscheidungen zur Beendigung der Wettkampfsaison 2019/2020 getroffen. Gemäß der Tabellensituation vom 12.03.2020 werden die Aufsteiger ermittelt. Absteiger gibt es in dieser Saison nicht.

Diese Entscheidung bedeutet, dass unsere 1. Männermannschaft als Spitzenreiter der Landklasse Ost aufsteigen wird und ab der nächsten Saison in der zweithöchsten Liga des Landes Brandenburg, in der Landesliga, spielen wird. 

Dieser Aufstieg stellt den bisher größten sportlichen Erfolg der Rehfelder  Vereinsgeschichte dar. Wir gratulieren der Mannschaft, dem Trainer Helmut Fritz und dem gesamten Betreuerstab zu diesem Erfolg.          

Als aktueller Spitzenreiter der Landesklasse Ost mit 4 Punkten Vorsprung, bei einem noch ausstehenden Spiel im Vergleich zu den Mitkonkurrenten, hat sich unsere Mannschaft  diesen Aufstieg sportlich mehr als verdient.  Wir sind davon überzeugt, dass der Aufstieg und der Gewinn der Meisterschaft auch bei normalem Ablauf und Beendigung der Saison erkämpft worden wäre.

Unsere Mannschaft hat in dieser Saison tolle Spiele abgeliefert und uns als Fans damit begeistert. Das Team ist sportlich und charakterlich weiter gewachsen. Die Mannschaft ist ein sehr gutes Aushängeschild des Rehfelder Sportvereins und der Gemeinde Rehfelde. Wir sind davon überzeugt, dass die Mannschaft auch in der Landesliga bestehen kann und wünschen ihr bei dieser neuen Herausforderung alles Gute und viel Erfolg.   

Noch ist die Saison aber nicht vollständig beendet. Der Trainingsbetrieb soll ab dem 15.05.2020 mit einschränkenden Maßnahmen wieder aufgenommen werden und offen ist noch, ob die Pokalspiele im Kreispokal des Fußballkreises Ostbrandenburg fortgeführt werden. Bekanntlich ist unsere Mannschaft noch im Viertelfinale vertreten und da steht eigentlich das Lokalderby gegen die SG Müncheberg an, auf welches wir uns alle schon sehr gefreut haben.

Wir wünschen unserer erfolgreichen 1. Männermannschaft aber auch allen anderen Sportlern der SG Grün-Weiss Rehfelde für die nächsten Wochen und Monate alles Gute, Gesundheit und hoffen, dass alle Sportler  bald wieder in gewohnter Weise sich sportlich betätigen können.

 

Carsten Kopprasch   und   Reiner Donath

Ehrenmitglieder des Sportvereins        

Foto zur Meldung: Fußball - WIR STEIGEN AUF
Foto: Fußball - WIR STEIGEN AUF

KLARTEXT - zum Schulstandort

(11. 05. 2020)

Eine Reaktion der Kommunalaufsicht auf die Beschwerde der Fraktionen DIE LINKE/Zukunft und CDU über das Verfahren des Bürgermeisters bei der Entscheidungsfindung zum Neubau Hort/Multifunktionalgebäude zu erwarten, wäre verfrüht. Was wir zum heutigen Tag, vor dem morgigen Hauptausschuss tun können, ist eine Zwischenbilanz aus den bisherigen Veröffentlichungen in der MOZ und im Internet zu dieser Problematik zu ziehen. Diese Zwischenbilanz wirft ein äußerst fades Licht auf die Kommunalpolitik in Rehfelde, auf das Handeln jener, die vorrangig Verantwortung für diese Politik tragen:

  1. Der Bürgermeister und die ihn unterstützenden Fraktionen FÜR und BGR/Grüne halten sich nicht an die Grundsätze der Kommunalverfassung, indem sie die anderen Fraktionen sowie die Betroffenen, insbesondere die Kinder, aus Entscheidungsfindungen zum Hauptinvestitionsprojekt der Gemeinde heraushalten und ihnen die Möglichkeit verwehrt, ihre konstruktiven Vorschläge einzubringen. Diese Hinterzimmerpolitik ist nicht zu rechtfertigen.
  2. Ebenso wenig zu rechtfertigen ist der Umgang des Bürgermeisters und der ihn unterstützenden Fraktionen mit den Beschlüssen der Gemeindevertretung, die z.T. negiert, z.T. nach eigener Gutsherrenart ausgelegt und damit verfälscht werden. Hier wäre das Amt mit seiner Aufsichtspflicht gefordert.
  3. Entgegen dem geltenden Gemeindebeschluss vom 26.11.2019 werden neue inhaltliche Festlegungen zu Planungszielen getroffen.
  4. Aus einem Multifunktionalgebäude im Wertumfang von 6 Mio. € plus Fördermittel soll nun ein Rumpfobjekt werden, das 6 Mio. € (brutto) inkl. aller Baunebenkosten nicht überschreitet.
  5. Weshalb sprechen wir von Rumpfobjekt?
  • auf den multifunktionalen Charakter der Nutzung für Schule, Bibliothek und Gemeinde soll verzichtet werden
  • die geplante Vollküche soll durch eine Essenausgabe ersetzt werden
  • ein Speisesaal mit Nutzung für Veranstaltungen ist immerhin noch vorgesehen
  • eine Aussage zur Bibliothek wird nicht getroffen
  • die Heizungsanlage soll neu bewertet werden; die vorgesehene moderne und klimafreundliche Hackschnitzelanlage wird in Frage gestellt

   6. Das Argument der Kosten kann so nicht im Raum stehen     

       beiben. Denn

  • verschenkt wurden bereits die 2019 noch mögliche Fördermittel für die Errichtung der Hackschnitzelanlage.
  • erhöhte Kosten entstehen durch Verzögerungen des Baus um mindestens ein Jahr.
  • aufgegeben werden Bemühungen zur Akquirierung von Fördermitteln für den Bau des Multifunktionalgebäudes.
  • in den Sand gesetzt werden ca. 500.000 €, die bereits für die Planung des Multifunktionalgebäudes ausgegeben wurden.

 

Wer die Entwicklung der Gemeinde richtig beurteilt, kommt unweigerlich zur Auffassung, dass die Kapazitäten der Küche in der Kita künftig nicht mehr ausreichen werden. Welche Alternativen existieren?

  • Erweiterung der Kita-Küche; Kosten noch nicht abschätzbar
  • Neubau einer Küche; Kosten noch nicht abschätzbar
  • Essenversorgung durch eine Fremdfirma.

 

Aussagen zur Gestaltung der Außenanlagen und zur Gewährleistung der Verkehrssicherheit werden in der neuen Planung nicht getroffen. Also werden auch die dafür notwendigen Kosten gesondert zu berechnen sein.

 

Wir fragen:
Wer steht in der Verantwortung für die Millionen verschenkten Fördermittel, die verschleuderten Mittel für bisherige Planungen sowie die durch Verzögerungen über ein Jahr entstehenden zusätzlichen Kosten?

 

Hier nochmals zur Beschwerde

Foto zur Meldung: KLARTEXT - zum Schulstandort
Foto: KLARTEXT - zum Schulstandort

"SENDER REHFELDE" - AKTUELL

(10. 05. 2020)

Über WhatsApp gab es eine eigentlich unmögliche, weil pietätlose Frage:

„Im Mittelalter wurden Orgien gefeiert, als die Pest besiegt war. Weiß jemand, ob in Rehfelde schon etwas geplant ist?“

Antwort: „Im Prinzip ja, aber erst wieder im Jahre 2021, denn einschließlich dem Zinndorfer Oktoberfest wurden alle großen Events für dieses Jahr abgesagt.“

Fazit: Jeder sollte gewissenhaft die festgelegten Regeln einhalten und sich von nicht genehmigten Veranstaltungen fernhalten.

Hier zu den aktuellen Informationen über unseren Scheinwerfer.

Foto zur Meldung: "SENDER REHFELDE" - AKTUELL
Foto: "SENDER REHFELDE" - AKTUELL

IN STILLEM GEDENKEN

(09. 05. 2020)

Uns hat die traurige Nachricht getroffen, dass unser Freund, guter Bekannter, aktiver Mitstreiter und ehemaliger Nachbar

 

 

Herr Viktor Alexander Porodjuk

 

heute, am 09. Mai 2020 verstorben ist.

 

In stiller Trauer und in Dankbarkeit verabschieden wir uns vom ehemaligen Offizier der NVA,  Beigeordneten des Bürgermeisters von Strausberg, Ordnungsamtsleiter des Amtes Märkische Schweiz, Leiter des Arbeitskreises Tourismus von Rehfelde, Mitbegründer des Arbeitskreises EigenEnergie und langjährigem Aufsichtsratsvorsitzenden der Rehfelde EigenEnergie e.G., Heimatfreund und Rehfelder Bürger aus Werder.

 

„Wer im Gedächtnis seiner Lieben lebt, der ist nicht tot, der ist nur fern. Tod ist nur, wer vergessen ist.“ (Immanuel Kant)

 

Er wird uns unvergessen bleiben!

Foto zur Meldung: IN STILLEM GEDENKEN
Foto: IN STILLEM GEDENKEN

Kolumne - Gedenken und Mahnen

(08. 05. 2020)

Der 75. Jahrestag der Befreiung - die Bezeichnung wurde 1985 durch Richard von Weizsäcker auch in den offiziellen Sprachgebrauch der BRD eingeführt - möge Anlass sein in die Welt schauen zu dürfen, zu gedenken und zu mahnen . 

Der 2. Weltkrieg mit über 50 Millionen Toten mahnt uns, für den Frieden und gegen Krieg einzutreten. Erinnern wir uns an die Tage, als die Sowjetarmee am 16. April 1945 noch einmal antreten musste, um den unter Todesandrohung befohlenen erbitterten und zugleich sinnlosen Widerstand der deutschen Wehrmacht und von Hilfstruppen an den Seelower Höhen zu überwinden. Denken wir an den weiteren verlustreichen Vormarsch nach Berlin, bei dem am 21. April auch Rehfelde, Werder und Zinndorf befreit wurden. Denken wir an den 30. April als die Sowjetfahne zum ersten Mal auf dem Reichstag gehisst wurde. Dann die bedingungslose Kapitulation der Wehrmacht am 8. Mai, die nicht zuletzt auch dem Morden in den Konzentrationslagern und Ghettos ein Ende setzte. Dazu gehören aber auch die durch Amerikaner und Briten zerbombten deutschen Städte, wie am 13. Februar Dresden, eine Antwort auf Coventry und London, denken wir an den Krieg im fernen Osten, der erst im Februar 1946 endete und mit dem unbegründeten Abwurf von Atombomben durch die USA in die Geschichte eingegangen war. Die Opfer und die materiellen Schäden waren letztendlich nicht mehr genau zu erfassen, das menschliche Leid unermesslich. Die Erinnerung an die NS-Verbrechen und deren Folgen sind unverzichtbar, weil daraus die Verpflichtung für den Kampf um Frieden erwächst.

Trotz langer Friedenszeit in Europa, unterbrochen durch den Krieg der NATO gegen Jugoslawien, und insbesondere im Hinblick auf die vielen Kriege in der Welt steht noch immer die Frage nach Krieg oder Frieden. Nach dem Kalten Krieg jetzt der Krieg durch weitere Aufrüstung, die weltweit forciert wird. Mit einem Militärhaushalt von 649 Mrd. US$ im Jahr 2020 haben die USA die Führung inne. Dagegen nehmen sich die 61,4 Mrd. US$ Russlands, das als die große Gefahr des Weltfriedens propagiert wird, eher bescheiden aus. Zur Zufriedenheit der USA und der NATO wird Deutschland in diesem Jahr 49,5 Mrd. US$ für Rüstung ausgeben. Das ist eine Steigerung um 10 %, der größte Zuwachs unter den Top-15-Staaten der Welt. Bis 2025 will die BRD ihre Militärausgaben  von 1,2%  auf  dann 1,5 % des Bruttoinlandsproduktes steigern. Dass dies erst der Beginn einer unglaublichen Rüstungsspirale ist, zeigt der Vorstoß, 138 neue Kampfflugzeuge anzuschaffen. Darunter sollen 45 F-18 der USA gekauft werden, um die „nukleare Teilhabe“ Deutschlands zu sichern, damit deutsche Flugzeuge die in Büchel lagernden amerikanischen Atomwaffen ins Ziel bringen können. Es stellt sich die Frage, ob wir Deutschen die Lehren aus dieser Vergangenheit wirklich gezogen haben.

Deshalb steht die Forderung, alle Kriege sofort zu beenden, im Interesse der Sicherung des Friedens alle amerikanischen Atomwaffen von deutschem Boden zu verbannen und eine weltweite Abrüstungsspirale in Gang zu setzen. Der Frieden ist nur mit diplomatischen  Mitteln zu sichern.

Zurecht mahnt Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier: „ Wer den Weg in die Barbarei kennt, der muss den Anfängen wehren.“

 

Ihr Re (h) Auge

 

Hier ein Link zu ausführlichen Berichten

Foto zur Meldung: Kolumne - Gedenken und Mahnen
Foto: Kolumne - Gedenken und Mahnen

Kurzinformation BAUGESCHEHEN FEUERWEHR ZINNDORF

(07. 05. 2020)

Interessierte Bürger schauen immer mal wieder zum Anger in Zinndorf, um die Baufortschritte an der Feuerwehr zu sehen.

Der Bauzaun steht, die Baugrube für die Halle ist ausgehoben, die Archäologen sind fertig und der riesen Berg von Erde steht für viel Arbeit.

Auf Nachfrage wurde informiert, dass das Vergabeverfahren noch  läuft und mit dem Beginn der Bauarbeiten Ende Mai / Anfang Juni zu rechnen wäre.

Die Verzögerungen am Bau sollen an der sehr späten Bestätigung des Amtshaushaltes 2020 durch die Kommunalaufsicht sowie fehlenden Kapazitäten im Baugewerbe  gelegen haben.

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Foto: Kurzinformation BAUGESCHEHEN FEUERWEHR ZINNDORF

Kommunales - Der Hauptausschuss tagt

(06. 05. 2020)

Nach der Sitzungspause seit dem 10. März wurde jetzt der Hauptausschuss der Gemeinde Rehfelde für den 12. Mai 2020, 18.15 Uhr, Bürgersaal einberufen. (hier zur Tagesordnung)

 

Nach dieser Beratungspause hätte man gedacht, dass die Tagesordnung überquillt. Aber geirrt!

Nur ein bedeutender Tagesordnungspunkt in der Öffentlichkeit - die Beratung des Nachtraghaushaltes 2020 der Gemeinde Rehfelde mit einer ausgewiesenen größeren Minussumme, aber immer noch Rücklagen auf dem Konto am Jahresende.

In der Nichtöffentlichkeit nur ein Auftrag zur KITA, wo endlich die Maßnahmen stattfinden sollen, die schon vor 3 Jahren angedacht waren.

Gemeindevertreter und Einwohner können nur auf die Punkte Einwohnerfragestunde, Fragen der Ausschussmitglieder und Informationen des Amtes hoffen, um längst fällige Informationen zu erhalten.

Offene, zu hinterfragende Kernthemen fehlen aus unserer Sicht:

  • Warum gibt es keine zusammengefasste Information zur Lage in Rehfelde entsprechend der Festlegungen zu Corona?
  • Warum fehlen die vielschichtigen Fragen zum Hortneubau, wobei es sogar eine Beschwerdevon zwei Fraktionen beim Landrat gibt?(hier)
  • Warum wird nicht über das vorliegende nichtöffentliche Analysepapier zu den bisherigen Beschlussvorlagen zum Windfeld 26 diskutiert?
  • Warum geht es immer noch nicht um das Straßenausbau- und Verkehrswegekonzept, obwohl über eine Million für diesen Bereich ausgegeben wird?

Wann finden die trotz Corona möglichen und gesetzlich festgelegten öffentlichen Beratungen, einschließlich der Beratungen der Fachausschüsse zu wichtigen Themen statt.

Es geht um die zukünftige Entwicklung und die gestalterischen Maßstäbe in Rehfelde.

"Es kommt nicht darauf an, wer zuerst losrennt, sondern wer zuerst ans Ziel kommt."(Gerhard Schröder)

 

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Foto: Kommunales - Der Hauptausschuss tagt

130 JAHRE 1. MAI - Vom Kampftag zum Feiertag? - Teil 3

(05. 05. 2020)

Die Bedeutung und die wechselvolle Geschichte des 1. Mai in den vergangenen 130 Jahren lässt sich nicht nur aus der unterschiedlichen Bezeichnung dieses Tages ableiten, sondern bedarf auch einer genaueren historischen Betrachtung.

 

1945 bis zur Gegenwart

1945 konnten an einigen von den alliierten Streitkräften bereits besetzten Orten die ersten freien Maifeiern sei 13 Jahren stattfinden. Diese wurden organisiert von überlebenden Sozialdemokraten, Kommunisten und Gewerkschaftlern. Diese Feiern fanden nur in kleinem Rahmen statt, denn die meisten Deutschen hatten andere Sorgen und Probleme, als an Demonstrationen oder gar Streiks teil zu nehmen, die die Alliierten ohnehin nicht erlaubt hätten. Die Menschen kämpften um das nackte Überleben, hungerten, hausten in Trümmern, suchten Angehörige.

Noch gab es aber an vielen Orten Kampfhandlungen, da die Wehrmacht nicht kapituliert hatte. In der Nacht vom 06.05. zum 07.05 1945 wurde in Reims (Frankreich) durch Generaloberst Alfred Jodl die Kapitulation unterschrieben. Eine Teilkapitulation wurde vom amerikanischen Oberbefehlshaber Dwight D. Eisenhower abgewiesen und entsprach dem Abkommen von Jalta (04.02. bis 11.02.1945). Am 08.05.1945 gegen 23.00 Uhr, unterzeichneten Generalfeldmarschall Wilhelm Keitel für das Oberkommando der Wehrmacht und die anderen Befehlshaber des Heeres, der Luftwaffe und der Kriegsmarine für Deutschland die bedingungslose Kapitulation gegenüber der Sowjetunion, unter G.K. Shukow, in Berlin- Karlshorst. Damit endete nach 6 Jahren der 2. Weltkrieg in Europa. Die Folgen dieses größenwahnsinnigen Eroberungs-, Vernichtungs- und Rassenkrieges durch das faschistische Naziregime waren 60 - 70 Millionen Tote, darunter ca. 25. Mio. Sowjetbürger, 6 Mio. Juden und 5,5 Mio. Deutsche, Flucht, Vertreibung, unsägliches menschliches Leid und ein besetztes, fremdregiertes Deutschland.

Im April 1946 bestätigte der Alliierte Kontrollrat den 1. Mai als gesetzlichen Feiertag. Dennoch trauten die Besatzungsmächte den Deutschen noch nicht hundertprozentig. So durften auf Anordnung der amerikanischen Militärverwaltung bei den Umzügen keine Fahnen und Transparente mitgeführt werden. In einem Punkt glichen sich die Umzüge in Ost- und Westdeutschland: Männer in den Altersgruppen zwischen 20 und 40 fehlten fast völlig. Wer nicht tot oder verwundet war, befand sich in Kriegsgefangenschaft oder irrte auf der Suche nach Angehörigen quer durch Deutschland.

Der 1. Mai war seit Verabschiedung der ersten Verfassung der DDR 1949 staatlich garantierter Feiertag. Am 1. Mai 1951 zog man vom Berliner Lustgarten auf den einstigen Schlossplatz, der inzwischen den Namen von Marx und Engels erhalten hatte und von nun an zum zentralen Kundgebungsplatz wurde. Durch die Umgestaltung des Zentrums von Berlin (Ost) in den 60 er Jahren etablierte sich die Karl- Marx- Allee für den zentralen Maifeierfestumzug in Berlin bis 1990. Im Rückblick wird ein Teil der Bürger die Maikundgebungen als staatlich verordnetes Ritual der Partei- und Staatsführung der DDR, die eine Verbesserung ihrer Legitimation anstrebte, werten, einem anderen Teil war es einfach ein Bedürfnis mit seiner Präsenz seine Verbundenheit mit dem alternativen sozialistischen System zu zeigen und für Frieden und Völkerverständigung auf die Straße zu gehen. Die Maidemonstrationen am Ende der 80erJahre konnten allerdings nicht mehr über die zunehmende Entfremdung zwischen Führung und Volk hinwegtäuschen.

Seit Gründung des Deutschen Gewerkschaftsbundes(DGB) 1949 in der BRD zeichnete der Bundesvorstand für die Maifeiern verantwortlich und beschloss Maiaufrufe und die zentralen Maiparolen. Ab 1951 begründete er die Tradition, die politischen Kundgebungen mit kulturellen Veranstaltungen zu umrahmen. Aber auch die Kulturveranstaltungen und die mediale Präsenz konnten nicht verhindern, dass in den 50 er und 70 er Jahren des 20. Jahrhunderts sich ein deutlicher Trend zu sinkenden Teilnehmerzahlen einstellte. Selbst die Gewerkschaftsmitglieder begriffen den 1. Mai zunehmend weniger als Kampf- oder Feiertag der Arbeit, sondern vielmehr als Angebot zur individuellen Freizeitgestaltung.

Die Frage, ob der 1. Mai als Volksfest, Kampftag oder Feiertag zu begehen und zu gestalten sei, wurde kurzzeitig durch die Ereignisse im Herbst 1989 in der DDR in den Hintergrund gedrängt. Der damalige DGB-Vorsitzende Ernst Breit hielt 1990 vor dem Berliner Reichstag die erste gewerkschaftliche Mai-Rede an ein gesamtdeutsches Publikum seit 1932. Zugleich handelte es sich um den 100. Jahrestag des 1. Mai, eine wahrhaft historische Situation vor entsprechender Kulisse.

Auch im 21. Jahrhundert stehen die Gewerkschaften und alle politischen Kräfte vor großen nationalen und internationalen Herausforderungen. Es ist in 130 Jahren viel erreicht worden und trotzdem lohnt es sich zum 1. Mai besonders darauf hinzuweisen, dass die sozialen Unterschiede in der reichen BRD größer geworden sind, Altersarmut und Leiharbeit sich verstärkt haben, Rüstungsausgaben und Steuerverschwendungen zunehmen, Demokratie kein Selbstläufer ist, es einen Nationalismus und Rassismus nicht nur unterschwellig gibt und der Weltfrieden nicht zwangsläufig stabiler geworden ist.

In Rehfelde haben wir seit Jahren mit unserem Sport-und Volksfest zum 1. Mai ein schöne Tradition gepflegt, dass Mannschaften sich im fairen sportlichen Wettkampf messen, dass die Gemeinde, Vereine und politische Parteien ihre Arbeit präsentieren und mit den Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch kommen und dabei das Feiern nicht vergessen - durchaus im Sinne von Kampf- und Feiertag.

Wir bedauern sehr, dass in diesem Jahr diese Maiveranstaltung aufgrund der Corona-Pandemie ausfallen musste und hoffen nächstes Jahr wieder viele Gäste an vielen Ständen begrüßen zu können.

 

Thomas Friedel

Foto zur Meldung: 130 JAHRE 1. MAI  - Vom Kampftag zum Feiertag? - Teil 3
Foto: 130 JAHRE 1. MAI - Vom Kampftag zum Feiertag? - Teil 3

VOR 75 JAHREN – BEFREIER UND BEFREITE (TEIL 5)

(05. 05. 2020)

Liebe Einwohner, liebe Geschichtsinteressierte,

aus Anlass des 75. Jahrestages der Befreiung vom Faschismus wird die Geschichtswerkstatt Rehfelde e.V. an dieser Stelle ein paar interessante Informationen zu diesem Thema veröffentlichen. 

Ihre Fragen, Hinweise und Ideen richten Sie bitte an:  

 

Erinnerungen eines 10-jährigen
Erkenntnisse eines 85-jährigen

 

 

Mai 1945

Hitler ist tot. Die Kämpfe dauern an. In der Nacht vom 8. zum 9.Mai wird in Berlin-Karlshorst die bedingungslose Kapitulation der Wehrmacht unterschrieben. Sowjetische und polnische Verbände eilen dem Prager Aufstand zu Hilfe und zerschlagen die Reste der Heeresgruppe „Mitte“ in der Tschechoslowakei. Schörner flieht in Zivil zu den Amerikanern, die ihn später als Kriegsverbrecher an die Sowjetunion ausliefern.

 

Wir wurden noch einmal auf die Flucht geschickt, erlebten an der Grenze zu Böhmen, wie sich SS-Leute in einer Viehherde verschanzten und das Feuer auf polnische Soldaten eröffneten. Mutter wollte zurück in die Stadt, in die Wohnung der Großeltern. Ich hatte Angst, vollgestopft mit den Gräuelmeldungen der Nazipresse, wollte sie zurückhalten.

Als wir die Türme der Stadt schon sehen konnten, erste Begegnung mit den „Russen“. Soldaten in verblichenen Feldblusen waren dabei, ihre gefallenen Kameraden unter einer Baumgruppe zu begraben. Dann Umwege, weil mehrere Brücken gesprengt waren, mit dem Handwagen über die endlosen Gleisanlagen des Güterbahnhofs. An einer Kreuzung ein Mädchen in Uniform, den Karabiner auf dem Rücken, auf dem Kopf eine Baskenmütze mit Stern. Die “Reguliererin” schwenkt ihre Fähnchen und lächelt den Kindern zu.

 

Der Krieg ist zu Ende. Frieden. Keine Sirenen und Bombennächte mehr.

 

Der Mai 1945 war warm und sonnig. Die Obstbäume standen in üppiger Blütenpracht. Aber in der Luft lag der Brandgeruch der Ruinen und jener süßliche Geruch, der von verwesenden Menschen und Tieren ausgeht. Die letzten Toten des Krieges mussten vielerorts noch bestattet werden.

 

Geht man von Rehfelde ins benachbarte Garzau, in Richtung zur Kirche, liegt rechterhand, bevor man das Schloß erreicht, der kleine Friedhof. Gleich am Eingang erinnert eine Tafel an 24 deutsche Soldaten und Unteroffiziere, die noch im April 1945 gefallen waren, zumeist am 19. und 20.04., als die Front, die sich von den Seelower Höhen in Richtung Berlin bewegte, auch unsere Gegend erreicht hatte. Als Geburtsjahre findet man 1925, 1926, 1927. Drei waren noch nicht einmal 17, sinnlos für die Verlängerung eines verbrecherischen Krieges geopfert. Sie hatten das Leben noch nicht kennengelernt, aber vielleicht anderen, vielleicht ebenso jungen Menschen mit Sturmgewehr oder Panzerfaust das Leben genommen. Viele Kreuze und viele fünfzackige Sterne findet man über Gräbern im märkischen Oderland.

 

Wir werden lange vom „Zusammenbruch“ sprechen und erst langsam begreifen, dass es nicht nur für die Häftlinge in den Konzentrationslagern und Zuchthäusern, für die von Nazi-Deutschland unterdrückten und ausgebeuteten Völker Europas, sondern auch für uns die Befreiung von einem unmenschlichen, menschenverachtendem Regime war.

 

Was hatten die Väter und Brüder an Wolga und Dnjepr zu suchen? In Paris, Narvik und Nordafrika? Nach Belorussland und in die Ukraine, bis an die Wolga und zu den Gipfeln des Kaukasus waren die deutschen Armeen marschiert, auf Landraub, auf Aneignung von Weizen, Eisenerz und Erdöl, zur Versklavung und Ausbeutung der östlichen „Untermenschen“ durch eine angebliche deutsche „Herrenrasse“. Im Gefolge der Wehrmacht und oft unter ihrer Beteiligung waren SS und Sicherheitsdienst beschäftigt mit dem Schlimmsten, was menschliche Gehirne bisher ersonnen hatten, mit der industriemäßigen Vernichtung von Menschen – Juden, Sinti und Roma, sowjetischer Kommissare, “unwerten Lebens”. Nachdem Massenerschießungen wie in Baby Jar und Gasfahrzeuge wie in Chmelno nicht mehr ausreichten, wurden mit „deutscher Gründlichkeit“ Todesfabriken gebaut. Der IG-Farben-Konzern lieferte das tödliche Giftgas und nutzte die noch Arbeitsfähigen, bis sie „verschlissen“ waren und durch neues „Menschenmaterial“ ersetzt wurden.

 

Was vor dem Krieg nicht gelungen war, die Bildung einer Antihitlerkoalition der Großmächte, gelang erst, nachdem Nazideutschland weite Teile Europas in Besitz genommen und für seine Kriegführung nutzbar gemacht hatte. In Frankreich, Italien, Jugoslawien und anderen Ländern waren zudem starke Partisanenbewegungen gegen die deutschen Okkupanten entstanden und wirksam geworden.

 

Während die Westalliierten die Eröffnung einer zweiten Front lange herausgezögert hatten, haben die Völker der Sowjetunion und ihre Armee die Hauptlast an der Zerschlagung des Hitlerfaschismus getragen, die größten Opfer unter der Zivilbevölkerung erlitten. Groß waren die Zerstörungen in den Städten und Dörfern der Ukraine, Belorusslands und des westlichen Russland. Nun wurde der 8.Mai für sie zum Feiertag, zum Tag des Sieges. So wie er für uns zum Tag der Befreiung wurde. Er aber sollte uns in jedem Jahr mahnen: Nie wieder Krieg! Nie wieder Faschismus! Das war der Schwur der Häftlinge von Buchenwald, das waren auch die Worte der Mütter nach den Bombennächten.

 

Es ist absurd, wenn heute eine Mehrheit im europäischen Parlament die Geschichte und Vorgeschichte des zweiten Weltkrieges per Beschluss verfälscht. Es ist gefährlich, dass die NATO sich bis an die Grenze des Leningrader Oblast ”erweitert” hat. Es ist eine Provokation, wenn USA und NATO Truppenübungen an der Grenze zu Russland vorsehen und das zu einem Zeitpunkt, wenn andere den 75.Jahrestag von Sieg und Befreiung begehen wollen.

 

Eckart Schlenker

Foto zur Meldung: VOR 75 JAHREN – BEFREIER UND BEFREITE (TEIL 5)
Foto: Postkarte (im Privatbesitz) vom 8. Mai 1945 in Paris.

Es ist vollbracht

(04. 05. 2020)

Mit ganzem Stolz berichtete ein Bürger und dem schließe ich mich an, dass  der Brunnen vor dem Bürgerzentrum wieder sprudelt. Nach immerhin 16 Monaten seit der Zerstörung ein schönes Geschenk, kurz nach dem 1. Mai und dem Frühjahrsanfang.

Der "Sender Rehfelde" - aktuell  mahnte am 21. März (hier)

Dank an die Macher!

 

Foto zur Meldung: Es ist vollbracht
Foto: Es ist vollbracht

VOR 75 JAHREN – BEFREIER UND BEFREITE (TEIL 4)

(03. 05. 2020)

Liebe Einwohner, liebe Geschichtsinteressierte,

aus Anlass des 75. Jahrestages der Befreiung vom Faschismus wird die Geschichtswerkstatt Rehfelde e.V. an dieser Stelle ein paar interessante Informationen zu diesem Thema veröffentlichen. 

Ihre Fragen, Hinweise und Ideen richten Sie bitte an:  

 

Erinnerungen eines 10-jährigen
Erkenntnisse eines 85-jährigen

 

April 1945

Die Rote Armee bereitete sich auf den Sturm Berlins vor. Mehrere deutsche Verteidigungslinien waren vor der Reichshauptstadt vorbereitet.

Verblendet, in Angst vor Vergeltung für die Verbrechen der Nazis, befangen in eigener Schuld oder Mitschuld, manche fanatisch an den „Führer“, die „Vorsehung“ oder die Wunderwaffen glaubend, verhetzt von den Goebbelslügen sind die Reste der deutschen Wehrmachts- und Waffen-SS-Verbände, die nun die Ostfront unter General Busse bilden, immer noch zum Kämpfen bereit. Später wird man aber auch von der „Allee der Erhenkten“ erzählen, wo „Fliegende Standgerichte“ jene hinrichteten, die nicht mehr bereit zum Sterben waren.

 

Am 16. April begann mit dem Sturm auf die Seelower Höhen die Schlacht um Berlin. Von Osten und Süden kämpften sich die Truppen Shukows und Konews an die Stadt heran.

Tausende Gefallene und Verwundete gab es auf beiden Seiten. Manche der Rotarmisten hatten den Weg von der Wolga bis an die Oder zurückgelegt, bitter hier noch zu sterben. Manche hatten Auschwitz und anderes gesehen und die Toten, Gequälten, Erhängten in den eigenen Dörfern und Städten im Kopf.

 

Unsere Stadt in Ostsachsen erreichten die ersten Einheiten der Roten Armee in der Nacht zum 19. April. Beim einsetzenden Artilleriebeschuss erhielt unser Haus einen Treffer, in der Stadt starb die kleine Cousine durch einen Granatsplitter. Wir verließen die Stadt auf dem Weg in die Berge unmittelbar vor den russischen Geschützstellungen, nur das Notwendigste in Rucksäcken und auf einem kleinen Handwagen mitführend. In den Ortschaften trafen wir auf Panzersperren aus Bohlen und Gesteinsbrocken und Männer mit „Volkssturm“-Armbinden und Panzerfäusten. Unterwegs starb der Großvater. Wir kamen bei Verwandten in einem Dorf im Lausitzer Bergland unter.

Vom Picho-Berg sahen wir unsere Stadt an vielen Stellen brennen. Unter den ausgebrannten und zerschossenen Gebäuden war auch unser Haus. An verschiedenen Stellen standen ausgebrannte T-34-Panzer (die toten Panzersoldaten lagen wohl oft noch im Innern der Fahrzeuge). In den Gärten blühten die Apfelbäume, ihr Duft vermischte sich mit dem Brandgeruch der Ruinen. Auch unsere Schule war zerstört, ebenso wie die Post gegenüber, wo Großvater gearbeitet hatte- wie wir später erfuhren, auf Befehl des deutschen Stadtkommandanten angezündet.

 

In heftigen Kämpfen erreichten sowjetische Truppen unter dem Befehl der Generale Bersarin und Tschuikow um den 20.April auch den Raum Müncheberg-Buckow-Strausberg. Mehrere Male soll Hohenstein dabei den Besitzer gewechselt haben, stark zerstört wurde Hasenholz samt seiner Kirche, die als B-Stelle diente. 15-17jährige der Panzer-Jagd-Brigade „Hitlerjugend“ waren im Raum Bukow noch gegen etliche T-34-Panzer „erfolgreich“, konnten aber den Vormarsch der Roten Armee ebenso wenig aufhalten wie die Volkssturmmänner in Müncheberg.

 

In den Wäldern südlich von Berlin, bei Halbe und Teupitz, wurden die Reste der 9. Armee des Generals Busse eingekesselt. In dieser letzten Kesselschlacht des Krieges starben noch einmal über 40.000 deutsche Soldaten, sinnlos von ihrer Führung geopfert.

Der Oberbefehlshaber der Heeresgruppe „Mitte“ Schörner, noch im April 1945 zum Generalfeldmarschall befördert, versicherte Hitler am 23. April seine „bedingungslose“ Treue. Auf seinen Befehl starben weitere Tausende in der Lausitz und in Nordböhmen, wurden auf den 100 Kilometern zwischen Görlitz und Dresden über 90 Brücken und Eisenbahnviadukte gesprengt.

Foto zur Meldung: VOR 75 JAHREN – BEFREIER UND BEFREITE (TEIL 4)
Foto: VOR 75 JAHREN – BEFREIER UND BEFREITE (TEIL 4)

KOLUMNE - WAS WÄRE WENN

(03. 05. 2020)

Vorgestern war der 1. Mai, der durch Corona mit Abstand ganz anders war. Ein Ersatz waren die Gedanken und guten Erinnerungen an all die Jahre zu vor.

Erinnerungen an das bunte Treiben von tausenden Bürgern, gemeinsam mit den Gästen aus Zwierzyn zu den Volks- und Sportfesten auf dem Rehfelder Sportplatz. Das Essen an den Ständen und aus der Feldküche, die Bierwagen, die Schausteller und die Stände der Händler, wie an den Imker Reimer.

Ein buntes Programm mit dem Fanfarenzug Strausberg, Tanzgruppen, Sportwettkämpfe im Fußball, Volleyball und Kegeln. An den Ständen der Parteien und Vereine lebhafte Diskussionen und Angebote, wie die Maibowle. Am großen Zelt der Gemeinde mit vielen Informationen durch Gemeindevertreter und den Bürgermeister. Da bekamen wir die neuesten Projekte, wie Hort, Feuerwehren, Straßenbau und Ideen für die Zukunft erläutert.

Besonders diese Informationen der Gemeinde fehlen den Bürgern. Öffentliche Antworten zum neuen Projekt des Hortes am Grundschulstandort, die Fortschritte zum Bau der Kita am Märkischen Tor, die Projektideen zum Mühlenfließ und auch zu Planungsfortschritten Windfeld 26 sowie alles, was Straßen, Verkehrssicherheit und Feuerwehren betrifft. Es fehlte auch die Gelegenheit, die uns zugesagte überarbeitete Imagebroschüre zu erhalten.

Nun bin ich gespannt, wie diese Informationen an die Öffentlichkeit gegeben werden. Die Internetpräsentation der Gemeinde, die Schaukästen in den Orten, die MOZ und andere Zeitungen und insbesondere das Amtsblatt wären geeignet. Das müssten aber echte Informationen sein, die mehr aussagen als die Veröffentlichungen zum Hortgebäude. Die Imagebroschüre und Flyer zum Wandern könnten auch im Amt, bei den Ärzten, der Post oder im Blumenladen ausliegen.

Im Grunde geht es nicht um Covid-19, sondern wie zukünftig die Bürger informiert werden, wie Entscheidungen wieder öffentlich getroffen und wie das Leben der Menschen in Rehfelde gestaltet wird. Ja, wie man in Rehfelde in 10 Jahren leben wird.

Die Veranstaltungen können wir alle nachholen, aber die Zeit ist uns verloren.

Was wäre am 1. Mai 2020 gewesen, wenn wir nicht Covid-19 hätten?

 

Re(h) Auge

Foto zur Meldung: KOLUMNE - WAS WÄRE WENN
Foto: KOLUMNE - WAS WÄRE WENN

Der Rehfelder Sportverein feiert Jubiläum

(03. 05. 2020)

Im Jahr 1950 wurde die BSG Traktor Rehfelde gegründet. Erste Sportarten waren Fußball, Handball und Boxen. Später kamen auch Tischtennis, Gymnastik und Volleyball dazu. In den 50-iger Jahren konnten besonders die Fußballer und Boxer einige überregionale sportliche Erfolge feiern. Dazu zählen z.B. die erfolgreichen Fußballer der Jahre 1956-1959 mit Kreismeistertitel, Staffelsieg in der Bezirksklasse und Aufstieg in die Bezirksliga.

 

Im Jahr 1990 wurde die SG Grün-Weiss Rehfelde der Rechtsnachfolger der BSG Traktor. 1990 waren vor allem die Sektionen Fußball, Gymnastik und Volleyball sportlich aktiv. Heute sind unter dem Dach der SG Grün-Weiss 10 Sportsektionen mit über 350 Mitgliedern vertreten.

 

70 Jahre Traktor Rehfelde
30 Jahre Grün-Weiss Rehfelde

 

Wettkampfsport wird in den Sektionen Fußball (Jugend, Frauen, Männer) sowie der Sektion Kegeln (Männer) betrieben. Aushängeschild der Fußballer ist dabei die 1. Männermannschaft, die seit einigen Jahren erfolgreich in der Landesklasse spielt. Auf Landesebene spielt auch die 1. Männermannschaft der Kegler. Als herausragende sportliche Erfolge der letzten Jahren sind besonders hervorzuheben:

  • Fußball Kreismeister 2013 und Aufstieg in die Landesklasse
  • Fußball Pokalsieger 2014 des Fußballkreises Märkisch-Oderland
  • 2016/2017 werden die Kegler Kreismeister und Aufsteiger in Landesklasse und Landesliga
  • Fußball-Pokalsieger 2018 des Fußballkreises Ostbrandenburg.

 

Aktiver Freizeitsport wird gegenwärtig in den Sektionen Gymnastik, Volleyball, Tischtennis, Line-Dance, Aerobic, Badminton Mädchen-Tanz und Krümelsport betrieben.

 

Die über 100-jährige Rehfelder Sportgeschichte wurde im Jahr 2012 mit einer Sportchronik gewürdigt. Hervorgehoben wurden dabei auch die sportlichen Aktivitäten der Rehfelder Vergangenheit, u.a. vom:

  • Arbeiterturnverein Eichenkranz (1913-1933)
  • Deutsche Turnerschaft (1914–1933)
  • Arbeiter Radfahrbund Solidarität (1920–1926)
  • Sportclub Richterswalde (1926–1931)
  • Junglandbund Niederbarnim (1920–1933)
  • RFB - Rehfelder Fußball Brüder (1931–1933)
  • Antifaschistischer Siedler– und Sportverein (1945-1950)

 

Anlässlich der anstehenden Vereinsjubiläen wurde nunmehr eine Chronikfortschreibung für die Jahre 2012 bis 2019 erstellt. Neben der Darstellung der sportlichen Aktivitäten und des vielfältigen Vereinsleben in den Sektionen werden in der Fortschreibung auch die vielen sonstigen Aktivitäten des Sportvereins vorgestellt.

Dazu zählen z.B.:

  • jährliches Sport -und Volksfest am 30.04. und 01.05.
  • Lilienlaufveranstaltung seit 2009
  • Sportlerbälle seit 2006
  • Gemeindliches Weihnachtssingen auf dem Sportplatz seit 2014
  • Ausrichtung von Landesmeisterschaften im Fußball
  • Fußball-Turniere im Kinder- und Jugendbereich sowie der Senioren (FBS-Cup)

 

Die neue Chronikfortschreibung kann beim Vorstand des Vereins käuflich zu einem Preis von 20,00 € erworben werden.

 

Anmerkung der Redaktion

Aufgrund der Corona-Einschränkungen musste in diesem Jahr auch das jährlich größte Volksfest von Rehfelde, das traditionelle Sport- und Volksfest  am 30.04. und 01.05.,  ausfallen. Schade für die Bürger von Rehfelde und die vielen Beteiligten. 

Wir möchten uns an dieser Stelle  insbesondere bei dem Hauptorganisator, der Sportgemeinschaft Grün-Weiss Rehfelde  für deren Engagement in der monatelangen Vorbereitung bedanken.

Mit vorstehendem Artikel möchten wir die Gelegenheit nutzen, auf das diesjährige Jubiläum des Sportvereins und auf die in 2/2020 erschienene Fortschreibung der Sportchronik von 2012-2019 hinzuweisen.

Dieser Artikel zum Jubiläum des Sportvereins wurde vom Vereins- und Ehrenmitglied Carsten Kopprasch geschrieben und daher betrachten wir die Veröffentlichung dieses Artikels auch nicht als politische Vereinnahmung des Sportvereins sondern lediglich als eine einfache Bürgerinformation.

Foto zur Meldung: Der Rehfelder Sportverein feiert Jubiläum
Foto: Der Rehfelder Sportverein feiert Jubiläum

NEUES ZUM HORT - DIE BESCHWERDE

(02. 05. 2020)

In der unendlichen Geschichte des Hortneubaues wirkt das Handeln des Bürgermeisters und des Amtes als sehr ungewöhnlich und undemokratisch. Deshalb hier die Beschwerde und Anfrage an den Landrat und die Kommunalaufsicht im Original:

 

Beschwerde und Anfrage bezüglich des undemokratischen kommunalpolitischen Handelns des Bürgermeisters der Gemeinde Rehfelde im Zusammenwirken mit der Amtsverwaltung Amt Märkische Schweiz

 

Sehr geehrter Herr Landrat, sehr geehrte Damen und Herren der Kommunalaufsicht,

hiermit reichen die beiden o.g. Fraktionen einen dringlichen Antrag auf Beschwerde bezüglich des undemokratischen Handelns des Bürgermeisters der Gemeinde Rehfelde sowie des Amtes Märkische Schweiz ein. Wir bitten um Prüfung des nachfolgend dargelegten Vorgangs und Einflussnahme auf die Einhaltung der Grundregeln der Kommunalverfassung. Es wird die Dringlichkeit des Sachverhaltes festgestellt, da der Bürgermeister und die Amtsverwaltung verkündet haben, bereits Anfang Mai 2020 Entscheidungen und Maßnahmen zur Sache umzusetzen. Auf Grund dieser Dringlichkeit wird um eine  Beantwortung bis zum 11.05.2020 gebeten.  

Problematik: Neubau eines Multifunktionalgebäudes/Hort der Gemeinde Rehfelde

Sachverhaltsdarstellung:

  • Einstimmiger Beschluss der Gemeindevertretung von 5/2019 zur Bestätigung der Entwurfsplanung für den Bau des Multifunktionalgebäudes Hort (u. a. mit Verbindungsbau zur Grundschule, Integration Küche, Bibliothek) mit einem berechneten Investitionsvolumen von 9,6 Mio. €.
  • Der Beschluss von 5/2019 hätte bereits die Grundlage für die Einreichung eines Bauantrages sein können und aus unserer Sicht sein müssen. Das zuständige Amt wurde in der Sache nicht tätig.
  • Durch eine eigenmächtige und durch die Gemeindevertretung nicht autorisierte Entscheidung des Bürgermeisters Herrn Gumpricht im Juli 2019 wurde der gesamte Planungsprozess zur Disposition gestellt. Das Amt nahm dieses einseitige  Vorgehen des Bürgermeisters offensichtlich zum Anlass dies als Handlungsrichtlinie der Gemeinde zu akzeptieren und bezüglich der Beantragung einer Baugenehmigung nicht weiter tätig zu werden.
  • In 8/2019 wurde durch den Planer die Genehmigungsplanung an das Amt übergeben. Die Planung kostete der Gemeinde insgesamt ca. 500 T€. Auch die Genehmigungsplanung wurde durch das Amt Märkische Schweiz für die Einreichung eines Bauantrages nicht genutzt. Das Amt war in der Sache weiterhin untätig.
  • Erst am 01.10.2019 beschloss die Gemeindevertretung Rehfelde mehrheitlich die sofortige „Aussetzung“ des Beschlusses von 5/2019: „Das beauftragte Planungsbüro hat seine Leistungen bis auf weiteres zu unterbrechen. Insbesondere ist der Bauantrag nicht einzureichen. Gleichzeitig wird das Amt Märkische Schweiz beauftragt, zu prüfen, welche baulichen Veränderungen zu spürbaren Kosteneinsparungen führen können…“ Vorschläge wurden der Gemeindevertretung nicht unterbreitet.
  • In den Gremien der Gemeindevertretung wurden im Zeitraum September bis November 2019 intensive und kontroverse Diskussionen zur Problematik geführt. Eigens dazu wurde am 01.10.2019 ein gesonderter, zeitweiliger Ausschuss eingesetzt.
  • Im Ergebnis der Diskussionen wurde am 26.11.2019 durch die Gemeindevertretung mehrheitlich ein Beschluss gefasst, die bisherige Planung abzuändern. Wesentliche Gesichtspunkte der Änderung waren
  • Wegfall des Verbindungsgebäudes zur Schule und Integration der Nutzungseinheiten aus dem eliminierten Verbindungsgebäude in den neuen Kompaktbau
  • Beibehaltung der Nutzungseinrichtungen Küche, Bibliothek, Multifunktionalraum als Speise- und Versammlungsraum
  • Veränderungen bei den Fenstergestaltungen
  • Änderungen und Wegfall von Außenbereichsanlagen
  • Kostendeckelung für den Bau bei 6,0 Mio. €

Diese Abänderungen der Planungsinhalte bedeutete bereits zu diesem Zeitpunkt die Notwendigkeit einer kompletten Neuplanung, die der Gemeinde nochmals ca. 500 T€ kosten wird.

  • In der GV-Sitzung am 31.03.2020 wurde mehrheitlich entschieden, den Architektenvertrag für den Neubau des „Multifunktionsgebäudes“ mit dem damaligen Planer zum nächstmöglichen Zeitpunkt zu beenden. Gleichzeitig wurde das Amt Märkische Schweiz beauftragt, die Planungsleistungen gemäß der aktuellen Beschlusslage der Gemeindevertretung unverzüglich neu zu vergeben.

Auf mehrfaches Drängen der Fraktion CDU gegenüber dem Amt seit dem 21.04.2020, über den Fortgang der Dinge im Zusammenhang mit dem Beschluss der Gemeindevertretung vom 31.3.2020 informiert zu werden, erhielt ihr Fraktionsvorsitzender am 28.4.2020 ein Schreiben mit einer Presseerklärung als Anhang. Ihre Inhalte sind identisch mit dem Schreiben der Amtsverwaltung an die Gemeindevertreter vom 29.4.2020 (siehe Anlage). Darin informiert die Amtsverwaltung die Gemeindevertreter über:

  • Die erfolgte Kündigung des bisherigen Planungsbüros am 08.04.2020
  • Am 23.04.2020 hatte der Bürgermeister die Ausschussvorsitzenden, das Amt und den eingesetzten externen Projektmanager eingeladen, um die Neuausschreibung der Planungsleistungen  abschließend vorzubereiten.
  • Es wird ausgeführt, dass es das einst geplante Multifunktionalgebäude aus Kostengründen nicht mehr geben soll. Es soll ein Hortgebäude für 250 Kinder  sowie ein Veranstaltungssaal geplant werden.
  • Die Ausschreibung der Planungsleistungen wird für die 2. Maiwoche vorgesehen.
  • Abschließend heißt es: „Über die weiteren Abläufe werden Sie zeitnah informiert.“

Veröffentlicht wurde die Presseerklärung des Amtes und des Bürgermeisters mit leicht abgeändertem Inhalt auf der Internetseite der Gemeinde Rehfelde am 30.4.2020 und in der Märkischen Oderzeitung am 02.05.2020. Darin wird zusätzlich angekündigt: „Sobald die Ergebnisse der Planung vorliegen, werden diese im zeitweiligen Ausschuss öffentlich vorgestellt.“

 

Die Verfahrensweise des Bürgermeisters Patrick Gumpricht und die des Amtes Märkische Schweiz, wie sie im Schreiben des Amtes vom 29.04.2020 und in der Pressemeldung vom 30.4.2020 zum Ausdruck kommen, widersprechen aus unserer Sicht den demokratischen Grundregeln der Kommunalverfassung. Folgende Punkte sind dabei besonders hervorzuheben:

  1. Gemäß Kommunalverfassung ist es Aufgabe des Bürgermeisters und nicht des Amtes, die Gemeindevertreter über gravierende Entwicklungs- und Entscheidungsprozesse zu informieren. Hier liegt eine Untätigkeit des Bürgermeisters und Verletzung der Amtspflichten vor.
  2. Die Formulierung der im Schreiben vom 29.04.2020 genannten Zielrichtungen und Aufgabenstellungen für die Neuplanung steht im Widerspruch zur GV-Beschlusslage vom 26.11.2019.
  3. Über eine Aufhebung der Beschlusslage vom 26.11.2019 und über die Inhalte einer Neuplanung kann nur die Gemeindevertretung oder ggf. der Hauptausschuss, als einzig beschlussfähige Institutionen, entscheiden. Eine Entscheidungsfindung in Abstimmung mit Ausschussvorsitzenden, dem Amt und dem externen Projektmanager ist unzulässig, da es sich hier um kein autorisiertes, entscheidungsbefugtes Gremium handelt.
  4. Die Gesamtheit der Gemeindevertreter und die Fraktionen wurden weder an der Erarbeitung der Aufgabenstellung für eine Neuplanung beteiligt noch über den konkreten Inhalt der Aufgabenstellung informiert. Eine Beschlussfassung zur Aufgabenstellung existiert nicht.
  5. Die Fraktionen Die LINKE/ZUKUNFT und CDU wurden an der o.g. Abstimmungsrunde des Bürgermeisters am 23.04.2020 nicht beteiligt und somit, man muss annehmen, bewusst ausgeschlossen. Dies verstößt aus unserer Sicht  gegen demokratische Grundregeln. Die Beteiligung des Amtes und der Schriftsatz des Amtes vom 29.04.2020 belegt eine aktive Bestätigung und Tolerierung an diesem Vorgehen. 
  6. Nach fast einjähriger Verzögerung des Projekts, das ursprünglich alle Aspekte der Entwicklung des Schulstandortes Rehfelde berücksichtigte und nunmehr unter dem Vorwand der Kosten auf ein Minimum abgeschmolzen werden soll, gibt es keinen Grund, die Grundregeln der Kommunalverfassung zu unterlaufen. Auch in Corona-Zeiten sind für die Information und Beteiligung der Gemeindevertreter und Ausschüsse unterschiedliche und ausreichende Möglichkeiten (jeder Gemeindevertreter gab u.a. seine Einwilligung für den online-Sitzungsdienst und erhält dafür einmalige und regelmäßige Aufwandsentschädigungen) gegeben. Eine übereilte Ausschreibung der Planungsleistungen ohne abgestimmte, durchdachte und zukunftsweisende Definition der Planungsinhalte für die zweite Maiwoche kann über den vom Bürgermeister verursachten einjährigen Zeitverlust nicht hinwegtäuschen.
  7. Die in der Kommunalverfassung verbrieften Rechte der Gemeindevertreter werden durch den Bürgermeister und das Amt außer Kraft gesetzt. Die Ausführungen im o. g. Schreiben der Amtsverwaltung, insbesondere hinsichtlich künftiger Informationen sowie der Terminsetzung 2. Maiwoche 2020 lassen darüber hinaus einen Vorsatz vermuten.
  8. Eine komplette Neuplanung des Gebäudes, des größten und die Daseinsvorsorge in der Gemeinde tiefgreifend tangierenden Investitionsprojekts in den nächsten Jahren, bedarf nach unserer Auffassung bereits in der Phase der Aufgabenstellung und nicht erst bei Vorliegen der Ergebnisse der Planung der erneuten Beteiligung von Betroffenen, der Öffentlichkeit, von Elternvertretungen, der Hortleitung.
  9. Die gesetzlich festgelegte Kinder- und Jugendbeteiligung blieb bislang völlig aus. Damit wird auch die Satzung über die Einzelheiten der Kinder- und Jugendbeteiligung der Gemeinde Rehfelde vom 26.3.2019 missachtet. Diese Beteiligung ist insbesondere bei der Fixierung der neuen Planungsziele unerlässlich.
  10. Als Fazit wird durch uns festgestellt, dass aus dem Schreiben vom 29.04.2020 des Amtes Märkische Schweiz gravierende Verletzungen und Unterlassungen von demokratischen Grundpflichten durch den Bürgermeister der Gemeinde Rehfelde zu entnehmen sind.

Zugleich erachten wir das Schreiben des Amtes als unzulässige Einflussnahme und Kompetenzüberschreitung des Amtes bezüglich kommunalpolitischer Entscheidungen. Das Schreiben erweckt den Anschein, dass sich das Amt zum Sprachrohr des Bürgermeisters oder einzelner Fraktionen missbrauchen lässt.

 

Wir bitten um Kenntnisnahme und kurzfristige Prüfung der Angelegenheit. Zugleich stellen wir den Antrag, dass bis zur Klärung dieser Anfrage sowie der grundsätzlichen Inhalte der künftigen Planung, alle Entscheidungen zur Sache auszusetzen sind.

Dieses Schreiben und dessen Beantwortung werden wir der Öffentlichkeit zugänglich machen.

 

Rehfelde, 02.05.2020

Carsten Kopprasch                   Klaus Emmerich

Fraktionsvorsitzender               Fraktionsvorsitzender CDU

Die LINKE/ZUKUNFT                      

 

Zusätzliche Anmerkung:

Ein bestätigtes Protokoll der konstituierenden Sitzung der Gemeindevertretung vom 20.06.2019 liegt auch 11 Monate nach der Sitzung noch nicht vor. Mehrmalige Anmahnungen der Fraktion Die LINKE/ZUKUNFT hierzu wurden durch den Bürgermeister und die Amtsverwaltung immer wieder abgewiesen und verschoben. Somit liegen nach wie vor keine verbindlichen Bestätigungen der Beschlüsse  zur  Einrichtung von Ausschüssen und deren personellen Besetzungen vor.  Aus unserer Sicht stehen damit auch alle seit  Juni 2019 getroffenen Beschlüsse der Gemeinde Rehfelde unter Vorbehalt, da die Rechts- und Beschlussgrundlagen nicht geschaffen wurden.

 

 

Als Anmerkung bleibt die Frage:

Wer bezahlt die Zeche, wer steht für die vergeudeten weit über eine halbe Millionen Euro und vor allem den Zeitverzug von jetzt rund 2 Jahren ein?

Wer wird zur Verantwortung gezogen?

 

Zum Vergleich die Veröffentlichung des Bürgermeisters und der Amtsverwaltung (hier)

Foto zur Meldung: NEUES ZUM HORT - DIE BESCHWERDE
Foto: NEUES ZUM HORT - DIE BESCHWERDE

Frühlingsgrüße aus Zinndorf

(01. 05. 2020)

Herzliche Grüße zum 1. Mai 2020.

Das Wetter widerspiegelt weiter den Klimawandel unserer Zeit. Corona lässt uns mit Abstand und Anstand über das Jahr kommen. Die ausfallenden Veranstaltungen werden uns fehlen, aber die kann man nachholen. Als Ersatz ein kleiner Bildergruß aus Zinndorf.

Mitglieder des Zinndorfer Bürgerverein e.V.

Foto zur Meldung: Frühlingsgrüße aus Zinndorf
Foto: Frühlingsgrüße aus Zinndorf

130 JAHRE 1. MAI - Vom Kampftag zum Feiertag? - Teil 2

(30. 04. 2020)

Die Bedeutung und die wechselvolle Geschichte des 1. Mai in den vergangenen 130 Jahren lässt sich nicht nur aus der unterschiedlichen Bezeichnung dieses Tages ableiten, sondern bedarf auch einer genaueren historischen Betrachtung.

 

1918- 1945

Die zunehmenden Proteste von Soldaten, Matrosen und Arbeitern gegen die Weiterführung eines sinnlosen Krieges mündeten am 03. November 1918 im Kieler Matrosenaufstand, dem Beginn der Novemberrevolution, sowie der Bildung von Arbeiter- und Soldatenräten.

Am 09.11.1918 wird durch Philipp Scheidemann (SPD) die demokratische Republik und durch Karl Liebknecht (Spartakusbund) die sozialistische Republik Deutschland ausgerufen. Der Kaiser dankt ab, die Monarchie bricht zusammen und mit der Unterzeichnung des Waffenstillstandes am 11.11.1918 endet der 1. Weltkrieg.

Die provisorische Regierung, der „ Rat der Volksbeauftragten“ und der „Reichsrätekongress“ entschieden sich gegen eine Räterepublik, die die KPD (Ende Dezember 1918 gegründet) forderte. Die Wahlen zur Nationalversammlung fanden am 19. Januar 1919 statt. Im Ergebnis der Sitzverteilung wurde eine Koalition aus SPD, Zentrum und DDP gebildet. Am 11.08.1919 trat die Weimarer Verfassung in Kraft.

Frauenwahlrecht, Achtstundentag, Ende der Monarchie, Festschreibung der Grundrechte können als Erfolg angesehen werden. Die Machtbefugnisse des Reichspräsidenten, insbesondere durch den Notverordnungsartikel 48 der Weimarer Verfassung, die Übernahme der kaiserlichen und militärischen Eliten, das Bündnis des späteren Reichspräsidenten Friedrich Ebert (SPD) mit der Obersten Heeresleitung unter Wilhelm Groener während der Novemberrevolution, barg ausreichend innenpolitischen Zündstoff für Krisen und war ein Teil von Ursachen für den Untergang der Weimarer Republik nach nur 14 Jahren Existenz.

So blieb es auch bei dem Versuch der Weimarer Nationalversammlung den 1. Mai als gesetzlichen Feiertag zu bestimmen. Die Mehrheit der bürgerlich - rechten Opposition stimmte dagegen und so wurde nur einmalig der 1. Mai 1919 als gesetzlicher Feiertag festgelegt.

In der Arbeiterbewegung selbst war die Frage, wie der 1. Mai öffentlich zu gestalten sei, sehr umstritten. Während die KPD den Kampfcharakter akzentuierte, wollten SPD und Teile der Gewerkschaften ihn eher als Festtag begehen.

Der 1. Mai 1929, auch „Blutmai“ genannt, ging in die Geschichte als trauriger Höhepunkt in der Spaltung zwischen KPD und SPD ein. Der sozialdemokratische Polizeipräsident von Berlin, Karl Zörgiebel, hatte wegen befürchteter Unruhen ein Demonstrationsverbot verhängt. Die KPD veranstaltete trotzdem eine Maidemonstration, in deren Verlauf es zu gewalttätigem Einschreiten und Schießereien durch die Polizei kam. Dabei wurden 28 Personen getötet, darunter auch völlig Unbeteiligte.

Mit der Ernennung Adolf Hitlers zum Reichskanzler durch den Reichspräsidenten Paul von Hindenburg am 30. Januar 1933 beginnt die 12-jährige faschistische Diktatur. Durch Gleichschaltung aller Institutionen und Ausschaltung jeglicher Gegner und Opposition ergreifen Hitler und die NSDAP bis zum 02.08.1934 (Tod Hindenburgs) die absolute Macht. Die Vorstände der Gewerkschaften wollten sich dem Kabinett Hitler noch als unpolitische Fachvereine zur Vertretung ausschließlich beruflicher Interessen andienen und hofften, es würde etwas ähnliches geschehen, wie unter dem Sozialistengesetz von Bismarck – eine tragische Fehleinschätzung. Hitler benötigte die Gewerkschaftsvorstände nicht, wohl aber ihre Mitgliederbasis. Der Integration der Arbeiter in die „NS - Volksgemeinschaft“ maßen die neuen Machthaber oberste Priorität zu. Eine Schlüsselrolle hierbei sollte die Maifeier 1933 einnehmen.

„Am 1. Mai hält Adolf Hitler eine Ansprache vor Hunderttausenden von Menschen auf dem Tempelhofer Feld. Der Massenaufmarsch ist mit der damaligen großen Angst vor Entlassungen zu erklären und damit, dass die Auszahlung des Lohnes verknüpft wurde mit der Teilnahme an der Demonstration und den Kundgebungen. Der Tag wird vom nationalsozialistischen Regime erstmals zum ‚Tag der nationalen Arbeit‘ und damit zum gesetzlichen Staatsfeiertag bei voller Lohnfortzahlung erklärt.“ (Ronnie Grob: Neue Züricher Zeitung, 01.09.2016).

Der 1. Mai diente dem faschistischen Regime als Kulisse für Paraden, Aufmärsche und Leistungsschauen der deutschen Industrie. Die Vereinnahmung des alten Kampf- und Feiertages der Arbeiterbewegung war sehr weitgehend, da die Manipulation in breiten Teilen der Bevölkerung wirkte, vollständig ist sie den Machthabern allerdings nie gelungen.

Am 02. Mai 1933 werden die freien Gewerkschaften zerschlagen, die Gewerkschaftshäuser durch SA- und SS-Trupps gestürmt, die Vermögen beschlagnahmt und zahlreiche Funktionäre verhaftet. Die Gewerkschaftsmitglieder werden am 10. Mai zwangsweise in die neu gegründete „Deutsche Arbeitsfront“ (DAF) eingegliedert.

 

 

Thomas Friedel

 

 

 

Foto zur Meldung: 130 JAHRE 1. MAI  - Vom Kampftag zum Feiertag? - Teil 2
Foto: 130 JAHRE 1. MAI - Vom Kampftag zum Feiertag? - Teil 2

Information zur Rehfelder EigenEnergie

(29. 04. 2020)

Der Vorstand der Rehfelde EigenEnergie eG. informiert im  Info - Brief 1/2020 zu aktuellen Fragen und den wichtigsten Vorhaben. Schwerpunkt ist die Freiflächen PV-Anlage auf der Deponie an der „Alten Gärtnerei“ in Rehfelde. (weiter zur 01/2020)

Foto zur Meldung: Information zur Rehfelder EigenEnergie
Foto: Information zur Rehfelder EigenEnergie

VOR 75 JAHREN – BEFREIER UND BEFREITE (TEIL 3)

(28. 04. 2020)

Liebe Einwohner, liebe Geschichtsinteressierte,

aus Anlass des 75. Jahrestages der Befreiung vom Faschismus wird die Geschichtswerkstatt Rehfelde e.V. an dieser Stelle ein paar interessante Informationen zu diesem Thema veröffentlichen. 

Ihre Fragen, Hinweise und Ideen richten Sie bitte an:  

 

Erinnerungen eines 10-jährigen
Erkenntnisse eines 85-jährigen

 

März 1945

An der Oder wurden junge deutsche Soldaten, schlecht vorbereitet und ausgebildet, in den Kampf geschickt, um die sowjetischen Brückenköpfe zu „liquidieren“. Auf den Friedhöfen in Seelow und in anderen Orten des Oderbruchs kann man die Gräber der 17- und 18-Jährigen finden.

Bei der Luftwaffe wurden “Selbstopferungswillige” ausgesucht, die sich mit ihren Flugzeugen vor allem auf Brücken und Flussübergänge stürzen sollten.

In der eingeschlossenen „Festung Breslau“ veranlassten der Nazi-Gauleiter Hanke und der Festungskommandant Niehoff die Sprengung ganzer Straßenzüge, um eine Rollbahn für Flugzeuge zu schaffen.

Am 10. März wurde der Jahrgang 1929 – 16-jährige - zur Wehrmacht einberufen. Im „Volkssturm“ wurden noch jüngere Hitlerjungen und ältere Männer, die der Krieg bisher verschont hatte, an alten Gewehren und an Panzerfäusten ausgebildet. Um das Leben der faschistischen Führer um einige Tage zu verlängern.

Am 10. März erließ Hitler den Befehl über „Zerstörungsmaßnahmen im Reichsgebiet“, den berüchtigten Nero-Befehl, in dem es u.a. heißt:

  1. Alle militärischen, Verkehrs-, Nachrichten-, Industrie- und Versorgungsanlagen sowie Sachwerte innerhalb des Reichsgebietes, die sich der Feind für die Fortsetzung des Kampfes irgendwie sofort oder in absehbarer Zeit nutzbar machen kann, sind zu zerstören …
  2. Verantwortlich für die Durchführung sind die militärischen Kommandobehörden ...
  3. Dieser Befehl ist schnellstens allen Truppenführern bekanntzugeben ...

 

Das war die Strategie der „verbrannten Erde“, die man beim Rückzug in den Ländern Osteuropas angewendet hatte, nun auch in Deutschland, in erster Linie und vor allem gegen die deutsche Bevölkerung selbst gerichtet. Gesprengte Brücken hielten die sowjetischen Panzer nicht auf. Aber das Leben der Bevölkerung sollte nachhaltig und auf lange Sicht beeinträchtigt, eine geregelte Versorgung mit Lebensmitteln, Wasser, Elektrizität unmöglich werden.

 

Auch unsere Stadt mit ihren mittelalterlichen Bauten, sowie den Kasernen und neuen Wohnvierteln war zur Festung erklärt worden. Mutter wurde mit vielen anderen Frauen zum Bau von „Panzergräben“ und Panzersperren vor die Stadt beordert, Die Schüler der 4. Klasse übten auf dem Schulhof das Marschieren und die Wendungen auf der Stelle – am „Führergeburtstag“ im April sollten sie ins “Jungvolk” der Hitlerjugend aufgenommen werden. Dabei war der Kanonendonner der Front schon aus der Ferne zu hören. Vom nahen Flugplatz starteten Maschinen zum „Feindflug“. In der Sandgrube sahen wir zu, wie Jungen aus unserem Viertel, wenig älter als wir, mit Panzerfäusten das „Panzerknacken“ übten. In der Schule schwärmte ein fanatischer Nazi-Lehrer immer noch von der bald einsatzbereiten neuen “Vergeltungswaffe” des Führers...

 

Ein verblendete Jugend sollte auch jetzt noch geopfert werden. „Für Führer, Volk und Vaterland gefallen“ hieß es auf den Todesanzeigen.

 

Foto zur Meldung: VOR 75 JAHREN – BEFREIER UND BEFREITE (TEIL 3)
Foto: Ehrenmal in Groß Neuendorf (Letschin)

Neues vom Naturlehrpfad

(27. 04. 2020)

Neues Themenschild

Am 25.04.2020 haben fleißige Mitstreiter das neue Themenschild „Wie weit springst Du?“ am Tiersprung-/ Balancierbalken im Naturlehrpfad  aufgestellt.

Ursprünglich wollten wir das zum Frühjahrsputz mit erledigen, aber der ist dieses Jahr komplett ausgefallen. Ob der Sommereinsatz am 20.06.2020 stattfinden kann, ist derzeit  nicht einzuschätzen. Also mussten wir eine kleine Einzelaktion starten.  Damit gibt es neben der „Steinschlange“ noch  einen Grund mehr  durch den Naturlehrpfad zu streifen.

 

Die Steinschlange  wird länger

Sie „lebt“ wie berichtet seit kurzem im Hexenmärchenwald (Weg) im Naturlehrpfad. Sie hat viele bunte, lustige Stein-Körper, die täglich mehr werden. Gestern Morgen hatte sie schon 115  (Stein)Glieder. Manche  sind klein, andere groß aber alle sehr liebevoll gestaltet.

Wer sie noch nicht entdeckt hat,  sollte sich auf einen Spaziergang durch den Naturlehrpfad begeben, (natürlich immer noch unter Einhaltung der Abstandsregeln) und eventuell gleich einen gestalteten Stein dazu legen.

Wenn dann noch Jemand eine Idee hat, wie und wo die bunte Steinschlange längerfristig verbleiben kann, der melde  sich bei mir oder den/die unbekannten Ideengeber und Glücksbringer wenden. Dazu müssten sich diese zu erkennen geben.

(hier zur Entstehung und Bildern)

 

Cerstin Kopprasch     

 

         

Foto zur Meldung: Neues vom Naturlehrpfad
Foto: Neues vom Naturlehrpfad

"SENDER REHFELDE" - AKTUELL

(27. 04. 2020)

Ein Bürger stellt mit Bezug auf aktuelle Veröffentlichungen der MOZ die Frage:

„Warum fallen in Rehfelde die Sitzungen der Gremien aus, könnten diese nicht wie in anderen Kommunen regelmäßig und nach langfristigem Plan stattfinden.“

Antwort: „Im Prinzip schon, aber mangels vorliegender Dokumente und Aufgaben werden sie mit Hinweis zu Corona / Covid-19 vertagt!“

Auf Nachfrage gab es die Antwort, dass ausschließlich der Bürgermeister und die Vorsitzenden der Ausschüsse in Absprache mit dem Amt dafür zuständig sind.

Bleibt offen, ob der Hauptausschuss am 12. Mai 2020 nach Sitzungspause seit dem 31. März stattfinden wird.

(hier der Sitzungsplan)

„Kein Geschäft kommt zustande, wenn man nicht selber eine Idee dazu beisteuert.“

( Deutsches Sprichwort)

Foto zur Meldung: "SENDER REHFELDE" - AKTUELL
Foto: "SENDER REHFELDE" - AKTUELL

KOLUMNE – NEHMEN WIR UNS ERNST

(26. 04. 2020)

In etwas angespannter Situation beweist sich, dass unsere Gesellschaft leistungsfähig ist. Gerade unter den geltenden Abständen fühlen wir unsere Nähe, aber wir sind auch empfindsam für das Negative, die Kälte im Umgang untereinander.

Positiv gedacht - und so sollten wir die Lage betrachten - wird Hervorragendes geleistet und wir können dafür dankbar sein. Optimistisch erwarten wir die realistische Lockerung der zahlreichen Maßnahmen wegen Covid-19, aber akzeptieren auch weitere Festlegungen, wie das Tragen der Alltagsmasken in jetzt allen Bundesländern.

Gut sind die Übereinstimmung, das Verständnis und Handeln der Menschen, so dass die unsachlichen Argumente und das egoistische Handeln von Wenigen noch verpuffen. Die unsägliche Diskussion zu schnelleren Lockerungen verunsichert nur und der einfache Spruch - es wird schon nicht so schlimm werden - hilft keinem von uns. Die kursierenden Verschwörungstheorien sollten wir negieren und bekämpfen bevor sie in hässlichen Aktionen enden. Persönlich kann ich nur raten, sehen sie sich die Zahlen an, sehen sie sich die Fakten an, hören sie den Experten zu und dann entscheiden sie neu.

Auch wenn die derzeit stattfindenden Feierlichkeiten anlässlich des 75. Jahrestages der Befreiung etwas eigenartig sind, zeigen diese trotzdem, dass nichts vergessen ist und niemals vergessen werden darf. So zum Beispiel, dass Rehfelde, Werder und Zinndorf am 21. April 1945 in den Morgenstunden befreit wurden.

Unbedingt notwendige Leistungen des Amtes sind gesichert. Der Amtsdirektor bespricht im Rahmen der Festlegungen in Brandenburg mit den Schuldirektoren und Kitaleiterinnen die Maßnahmen zur Erweiterung der Notbetreuung und zum schrittweisen Beginn des Unterrichtes. Da jetzt wieder Versammlungen und Veranstaltungen bis zu 20 Personen gestattet sind, werden sicherlich die gemeindlichen Gremien von Rehfelde wie in anderen Orten ihre Arbeit entsprechend den jetzigen Bedingungen gleichwohl organisieren. Diskussionen und Entscheidungen  sind zum Beispiel zum Schulstandort, zur Entwicklung der Flächen am Mühlenfließ, zu den Straßen und vielem mehr erforderlich. Hier ist Gestaltungswille gefragt.

Die Vereinsarbeit ist eingeschränkt, Veranstaltungen finden nicht statt und nachdem in München das Oktoberfest abgesetzt wurde werden wir wohl unsere geplanten Veranstaltungen auch erst wieder in 2021 richtig begehen können.

Gut ist, dass bei allen Problemen unsere Feuerwehren stabil sind und die Einsatzbereitschaft gesichert ist. So benötigte die Wehr von Zinndorf bei einem Alarm am Mittwoch nur 4,5 Minuten bis das Fahrzeug mit Blaulicht und Signal Richtung Rehfelde unterwegs war.

Vermissen werden wir weiter den Kontakt zu unseren Freunden in Zwierzyn, die tollen Spiele unserer Fußballer von Grün – Weiß und hoffentlich auch die Spiele der Bundesliga ohne Zuschauer im TV.

Bevor der gewaltige Streit der Parteien weiter ausbricht gilt es, bereits heute eine Lehre zu ziehen:

Wir brauchen wieder ein gemeinsam handelndes Europa und wir brauchen eine wieder auf Ergebnisse ausgerichtete Demokratie in der BRD,  in Brandenburg und auch in Rehfelde.

 

Ihr RE (h) Auge

 

 

Foto zur Meldung: KOLUMNE – NEHMEN WIR UNS ERNST
Foto: KOLUMNE – NEHMEN WIR UNS ERNST

130 JAHRE 1. MAI - Vom Kampftag zum Feiertag? - Teil 1

(26. 04. 2020)

Die Bedeutung und die wechselvolle Geschichte des 1. Mai in den vergangenen 130 Jahren lässt sich nicht nur aus der unterschiedlichen Bezeichnung dieses Tages ableiten, sondern bedarf auch einer genaueren historischen Betrachtung.

 

Vorgeschichte 1886- 1890

Chicago in den 80-er Jahren des 19. Jahrhunderts war eine Stadt der Schlachthöfe, ein riesiger Verkehrsknotenpunkt und Industriezentrum, eine Art Drehscheibe der USA. Doch am 1. Mai 1886 ruht die Arbeit, streiken in der Stadt 80.000 und in den gesamten USA 350.000 bis 400.000 Arbeiter. Anfang 1886 hatte die nordamerikanische Arbeiterbewegung die Durchsetzung des Achtstundentages gefordert und am 1. Mai zum Generalstreik aufgerufen.

In der Literatur findet man unterschiedliche Zahlen (von 20.000 bis 185.000), wieviel Arbeiter das Geforderte erreichten.

Doch in einigen Betrieben von Chicago, in denen die Bosse unerbittlich blieben, wird weiter gestreikt. Auch in der McCormick-Mähbinder Fabrik erklärten sich zu dieser Zeit die Mehrheit der Arbeiter solidarisch gegen die Betriebsleitung und drohten mit Streik, weil sie unzufrieden waren mit einem 12-Stundentag bei einem Durchschnittsverdienst von 3 US-Dollar. Die Geschäftsleitung reagierte mit Massenaussperrungen und versuchte die 800 bis 1.000 Stellen mit neuen Einwanderern zu besetzen. Es meldeten sich aber nur 300 neue Arbeiter. Das wurde als großer Sieg der Gewerkschaft gewertet.

Am 3. Mai versuchte die Polizei die 300 Streikbrecher in die Landmaschinenfabrik zu schleusen und tötete dabei sechs Streikposten. Daraufhin versammelten sich einen Tag darauf, am 4. Mai 1886, 3.000 Demonstranten zu einer Protestkundgebung auf dem Haymarket-Square, auf der ihre Gewerkschaftsführer, unter ihnen Albert Parsons aus Texas und der deutsche Einwanderer August Spies (Chefredakteur und Herausgeber der „Arbeiterzeitung“), zu ihnen sprachen. Nach Stürmung der friedlichen Versammlung durch 180 Polizisten explodierte plötzlich eine Bombe und tötete sieben Polizisten und vier Arbeiter. Beim anschließenden Gefecht, das in die US-Geschichte als Haymarket Affair eingegangen ist, wurden mehr als 200 Arbeiter verletzt. Die Zahl der Toten wird mit 7 Polizisten und schätzungsweise die dreifache Anzahl auf Seiten der versammelten Arbeiter angegeben.

Am nächsten Tag findet eine Treibjagd statt, in derer Verlauf einige Chikagoer Gewerkschaftsführer verhaftet werden. Im Juni macht man ihnen den Prozess. Keiner der acht Angeklagten hatte mit dem Bombenattentat etwas zu tun. Dies hatte ein nie gefasster, vermutlich bezahlter Provokateur, erledigt. Fünf der Angeklagten hatten sich nicht einmal auf dem Haymarket Square befunden. Doch die Presse hetzt und Zeugen sind bestochen.

Alle acht Angeklagten werden von den Geschworenen schuldig gesprochen. Vier werden trotz starker Protestbewegung im ganzen Land am 11. November 1887 gehängt: Der Texaner Albert Parsons sowie die Deutschen August Spies, Adolph Fischer und Georg Engel. Ein weiterer beging Suizid. Die drei noch Lebenden wurden nach sechs Jahren begnadigt.

Vom 14.07. bis zum 21.07.1889 fand in Paris der Internationale Arbeiterkongress statt. Traditionsbewusst wurde der Beginn auf den 14. Juli festgelegt, das hundertjährige Jubiläum des Sturms auf die Bastille, dem Beginn der Französischen Revolution. Auf dem Kongress wurde die Gründung der II. Sozialistischen Internationale beschlossen. Zur Tagesordnung „Internationale Kundgebung zum 01. Mai 1890“ (Antrag von Raymond Felix Lavigne) schloss sich der Kongress der Forderung des Amerikanischen Arbeiterbundes an, zum Gedenken an die Opfer des Massakers auf dem Haymarket in Chicago, diesen Tag für die gesamte internationale Bewegung, als Kampftag für den Achtstundentag zu widmen.

Aus dem deutschen Kaiserreich nahmen 81 Delegierte teil. Unter ihnen befanden sich Clara Zetkin, Carl Legien und Eduard Bernstein. Leiter der deutschen Delegation waren August Bebel und Wilhelm Liebknecht . So wurde beschlossen, dass der 1. Mai ab 1890 als Protest- und Gedenktag mit Massenstreiks und Massendemonstrationen in der ganzen Welt begangen werden soll.

Als die Maifeier vorbereitet wurde galt im deutschen Kaiserreich noch das Sozialistengesetz, das von Reichskanzler Bismarck gegen die Sozialdemokratie von 1878 bis 1890 verhängt wurde. Die Sozialdemokratische Partei war zwar zu den Reichstagswahlen zugelassen, aber als Organisation verboten. Während der Vorsitzende August Bebel im Reichstag Reden hielt, musste die Parteizeitung „Vorwärts“ in Schweizer Käse verpackt über die Grenze geschmuggelt werden.

Die Unternehmerverbände drohten für den Fall von Streiks am 1. Mai mit Aussperrungen, Entlassungen und schwarzen Listen. Trotz drohender Sanktionen beteiligten sich am 1. Mai 1890 etwa 100.000 Arbeiterinnen und Arbeiter an Streiks, Demonstrationen und sogenannten „Maispaziergängen“. Schwerpunkte in Deutschland bildeten Berlin, Dresden und Hamburg.  Die Forderung nach einem Achtstundentag konnte noch nicht erreicht werden. Es bedurfte erst eines verheerenden 1. Weltkrieges und einer sich anschließenden Novemberrevolution.

 

Thomas Friedel

 

 

 

Foto zur Meldung: 130 JAHRE 1. MAI  - Vom Kampftag zum Feiertag? - Teil 1
Foto: 130 JAHRE 1. MAI - Vom Kampftag zum Feiertag? - Teil 1

CDU - Rückblick 2020

(25. 04. 2020)

Durch die Fraktion der CDU in der Gemeindevertretung Rehfelde wurden wir gebeten folgenden Artikel, der im Schaukasten in der Bahnhofstraße öffentlich im Original lesbar ist, auch im „Rehfelde Scheinwerfer“ zu veröffentlichen. In diesem Zusammenhang verweisen wir nochmals auf unsere eigene Veröffentlichung zum Thema (hier).

 

CDU Rückblick 2020,  Status April

Leider ist es aus bekanntem Grund nicht möglich, dass die gemeindlichen Gremien regulär tagen können.

Deshalb ist es umso nötiger, dass die Rehfelder Bevölkerung durch andere Medien über den Fortgang kommunalpolitischer Diskussionen und Entscheidungen unterrichtet wird.

Nachdem die Beschlussvorlagen der CDU-Fraktion bezüglich des Neubaus „Multifunktionsgebäude“ in Rehfelde, sprich Hortgebäude, am 31.03.2020 in der Gemeindevertretersitzung mehrheitlich von Fraktion „FÜR“ und BGR/Grüne abgelehnt wurden, gibt es keine Meldungen mehr. Man hat sich in dieser Sitzung zum Rückschritt mit fatalen Folgen entschieden. Das schadet natürlich dem Ansehen und Fortkommen der Gemeinde Rehfelde immens!

Dies geschieht absichtlich und vorsätzlich und gehört gerügt zu werden, denn die Leidtragenden sind unsere nachfolgenden Generationen!

Nach wie vor gibt es keine mir bekannten alternativen Lösungsansätze, um zu einem positiven Ergebnis in einem überschaubaren Zeitraum zu kommen. 

Lehrer, Erzieher und Mitarbeiter unserer Bildungseinrichtungen werden bei etwaigen Ideensammlungen und Entscheidungen gar nicht oder zu wenig gehört. In diesem Zusammenhang möchte ich auch meinen Dank für die gute Arbeit dieser genannten Personengruppe sowie den engagierten Eltern sagen.

Nach dem Negieren unserer Beschlussvorlagen erwarte ich kurzfristig von den „Behinderern“ die Vorstellung einer Lösungsvariante, um den Vorwurf der Untätigkeit nicht wirksam werden zu lassen.

Ich wünsche allen Bürgerinnen und Bürgern sowie den Angehörigen gute Gesundheit.

 

Klaus Emmerich, Fraktionsvorsitzender  CDU

Foto zur Meldung: CDU - Rückblick 2020
Foto: CDU - Rückblick 2020

VOR 75 JAHREN – BEFREIER UND BEFREITE (TEIL 2)

(24. 04. 2020)

Liebe Einwohner, liebe Geschichtsinteressierte,

aus Anlass des 75. Jahrestages der Befreiung vom Faschismus wird die Geschichtswerkstatt Rehfelde e.V. an dieser Stelle ein paar interessante Informationen zu diesem Thema veröffentlichen. 

Ihre Fragen, Hinweise und Ideen richten Sie bitte an:  

 

Erinnerungen eines 10-jährigen
Erkenntnisse eines 85-jährigen

 

Februar 1945

Noch immer rollten die Trecks. Das Radio meldete einen Großangriff der anglo-amerikanischen Bomberverbände auf Berlin und „heftige Kämpfe“, um die Brückenköpfe der „Bolschewisten“ an der Oder zu beseitigen. Die „Festungen“ Breslau, Posen, Glogau und Graudenz wurden eingekesselt – unvorbereitet auf eine Belagerung wurden auf Befehl der deutschen Festungskommandanten ganze Stadtviertel abgebrannt, gesprengt, verwüstet, um „Schussfreiheit“ zu bekommen.

An den Mauern der Städte tauchten Inschriften auf „Kein 1918“. Der Krieg war längst verloren. Auch im Westen standen die alliierten Streitkräfte am Rhein. Aber weder die Generäle der Wehrmacht und noch die politische Führung waren bereit, die Konsequenzen aus der militärischen Niederlage zu ziehen. Der Krieg richtete sich nun vor allem gegen das eigene Volk. Nach der Zerstörung der Städte und Dörfer in Polen und Frankreich, in Russland, in Belorussland und der Ukraine, nach der barbarischen Bombardierung von Warschau und Coventry sollte nun auch die deutsche Bevölkerung alle Leiden des Krieges auskosten. Das war der Wille des „Führers“ – und die Generäle waren nicht bereit oder zu feige, sich dem zu widersetzen. Dafür wurden einfache Soldaten, die nicht mehr weitermachen wollten (oder denen man das vorwarf) von SS-Streifen oder den berüchtigten „Kettenhunden“ der Feldgendarmerie an Straßenlaternen und Chausseebäumen aufgehängt.

 

In der Nacht des 13. Februars war die Mutter krank, deshalb gingen auch die beiden Jungen nicht in den „Luftschutzkeller“, als die Sirenen heulten. So sahen sie am Westhimmel den Feuerschein – wie sie später wussten, den Widerschein des brennenden Dresden. Nur durch einen Zufall war eine nahe Verwandte mit ihren Kindern dem Inferno entkommen.

 

Nach Magdeburg, Dresden und Potsdam sollten dem Luftterror noch weitere Städte in Ost- und Mitteldeutschland zum Opfer fallen, Tausende an der Front einen sinnlosen Tod sterben. Schuld der Nazi-Führung, die bereit war, die eigenen Menschen zu opfern und den Krieg „bis fünf Minuten nach zwölf“ (Hitler schon 1942) zu führen, um das eigene erbärmliche Leben zu verlängern.

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Foto: Denkmal für die sowjetische Armee in Kienitz

KONTAKTE TROTZ CORONA

(23. 04. 2020)

Unseren Freunden in Zwierzyn geht es unter den Bedingungen zu Corona gut. Auf unsere Mail vom 20.04.2020 (hier) erhielten wir zeitnah die Antwort von Andrzej. Hier ein Auszug:

 

Hallo Simone und alle Freunde aus Rehfelde!

Natürlich verliefen die Feiertage entsprechend der Situation friedlich. Weit entfernt von Ärger.

Wir sind alle gesund (ohne Corona). In unserem Poviat wurde nur ein Fall offiziell registriert. Und in ganz Polen hat unsere Provinz die geringste Fallzahl. Wir haben auch nur Einschränkungen (in Geschäften, auf Straßen, im gesamten öffentlichen Raum). Aber ab heute erlaubt unsere Regierung mehr (mehr Leute im Laden, ich kann zu Recht das Haus verlassen, im Wald spazieren gehen)

Es ist schade, dass unsere geplanten Treffen nicht stattfinden können, aber irgendwie können wir damit umgehen. Wir müssen stärker sein als die Krankheit.

Unser Glück, dass meine Schwiegermutter bei uns ist und wir uns keine Sorgen um sie machen müssen. Im Allgemeinen schaffen wir es irgendwie.

Herzliche Grüße an Euch alle

Andrzej

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Foto: KONTAKTE TROTZ CORONA

NEUES ZUM MÄRKISCHEN TOR

(22. 04. 2020)

Bei REWE wird auch unter den Bedingungen von Corona kräftig eingekauft und daneben entsteht die neue Arztpraxis von Frau Bennewitz. Planmäßig zum Jahresende soll der Bau dann fertiggestellt sein. Für die über der Arztpraxis entstehenden zwei Wohnungen kann man sich beim Investor bewerben.

Der Grund und Boden für den Bau der KITA ist verkauft und die „Die Johanniter“ können jetzt das geplante Projekt verwirklichen.

Die Fläche für den Bau der Häuser wurde beräumt und für das Bauen vorbereitet. Die Bauanträge für den Wohnungsbau sind vom Bauordnungsamt in Strausberg genehmigt. Der Investor erklärte auf Nachfrage, auch etwas bedingt durch die gegenwärtige Lage, erst ab April / Mai 2021 mit dem Bau zu beginnen.

Die Gemeinde arbeitet immer noch an der Gestaltung der Flächen östlich und westlich des Bahnhofes. Der Baubeginn hängt von der Bewilligung der Fördermittel ab.

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Foto: NEUES ZUM MÄRKISCHEN TOR

Zur Erinnerung!

(21. 04. 2020)

Am 21. April 1945, einem Sonnabend, befreiten die 35., 47., 57. und 82. Gardeschützendivision der 8. Gardearmee unter Generaloberst W. I. Tschuikow mit Unterstützung der 20. und 36. Panzerbrigade der 1. Gardepanzerarmee um 5:00 Uhr Werder, um 8:00 Uhr Rehfelde und um 8:30 Uhr Zinndorf.

Mehr als 20 Soldaten und Offiziere der Roten Armee ließen dabei ihr Leben.

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Foto: Kriegsgräberstätte Lebus

Neues zum Standort Bildung - HORT

(20. 04. 2020)

Auf ihrer Sitzung am 31. März d.J. beschloss die Gemeindevertretung in der Nichtöffentlichkeit nach Prüfung, sprich Verzögerung seit Juli 2019, mehrheitlich eine Neuorientierung für den Hortbau.  Alle Versuche der Fraktionen „Die Linke/ Zukunft“ und der CDU, das Projekt „HORT“ gemäß Beschluss vom Mai 2019 und verändert vom November 2019 doch noch zu einem guten Ende zu führen, waren erfolglos.

 Es hat nicht überrascht, dass das bisherige Projekt, dessen Planungen 500.000,00 € kosteten, verworfen wurde, man sich vom bisherigen Planer getrennt hat und eine neue Ausschreibung erfolgen soll. Überrascht hat, dass man das aus der Märkischen Oderzeitung und nicht über eine Information des Bürgermeisters erfahren hat und dass im Artikel der MOZ interne Fakten aus der nicht öffentlich geführten Diskussion in der Gemeindevertretung enthalten waren.

Jetzt gilt es, trotz Corona den Neustart qualitativ zu organisieren. Albert Einstein sagte einmal „Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.“ Also neu denken!

Das beginnt mit einer neuen Aufgabenstellung für eine Ausschreibung und dann das Finden eines neuen Planers, der die neuen Grundgedanken der Gemeinde realisieren kann.

Neu hieße für uns wieder den gesamten Bildungsstandort zu betrachten und dazu das vorliegende Konzept zur Schulentwicklung, an dem der Bürgermeister federführend mitgearbeitet hat, als Ausgangspunkt zu nehmen.

Neu hieße für uns nochmals alles, ja wirklich alles in Frage zu stellen und mit den Fachleuten des Amtes, den Fachausschüssen und den Vertretern von Schule und Hort neue Varianten zum Gesamtgelände der Schule auszuarbeiten.

Neu hieße für uns auch, den Bedarf bis zum Jahre 2030 neu zu bestimmen und in Vergleichen für eine drei- bzw. vierzügige Grundschule mit Hort und Flex abzuschätzen.

Neu hieße davon abgeleitet, die reale Anzahl der benötigten Räume, die Kapazitäten der Mensa/Aula, Küche, Turnhalle sowie eine nachhaltige Heizung, die Außengestaltung und Verkehrssicherung festzulegen.

Neu hieße für uns auch, dazu den Finanzrahmen zu finden und in Etappen einen modernen Komplex der Grundschule zu schaffen und damit auch den Blick auf eine erweiterte Schule an anderem Ort zu schärfen.

Packen wir es an, damit keine weitere Zeit vergeudet wird.

 

 

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Foto: Neues zum Standort Bildung - HORT

GRÜSSE NACH ZWIERZYN

(20. 04. 2020)

In diesem Jahr begehen wir den 15. Jahrestag der Unterzeichnung des Partnerschaftsvertrages zwischen Zwierzyn und Rehfelde. Von Beginn an war der Zinndorfer Bürgerverein e.V. und die Zinndorfer Feuerwehr aktiv in das gemeinsame Handeln einbezogen. Für 2020 ist unser Projekt der Euroregion 001/2020 "Erntefeste" geplant und in Vorbereitung. Da wir uns nicht treffen können, bleiben nur die technischen Kontakte. So schrieb jetzt Simone an die Zwierzyner:

 

Hallo lieber Andrzej! Liebe Freunde in Zwierzyn!

Hoffentlich habt ihr mit Euren Familien trotz Corona ein schönes Osterfest erlebt und seid alle gesund.

Unsere Regierung und das Land Brandenburg haben ja jetzt die neuen Richtlinien für die nächsten Wochen und Monate bekanntgegeben. Die Kontaktsperre gilt vorerst bis 3. Mai und Veranstaltungen sind vorerst bis 31. August untersagt. Aber sicher habt ihr das schon erfahren.

So fällt das Sportfest am 1. Mai in Rehfelde und das Pfingstkonzert in Zinndorf aus. Auch unsere Zinndorfer Feuerwehr kann sich nicht mehr zu Schulungen und Übungen treffen. Die Kameraden erhalten über den digitalen Weg die Schulungsunterlagen. Ein kleiner Teil der Truppe sorgt für die Einsatzbereitschaft des Fahrzeuges.

Wie steht das bei Euch mit den Coronamassnahmen und damit auch mit euren nächsten geplanten Veranstaltungen?

Corona bringt das gemeinsame Leben ganz schön durcheinander.

Ein Beispiel dafür ist der "Umgang" mit Mutti und Papa. Durch die Kontaktsperre sieht man sich nur noch mit genügend Abstand oder spricht nur telefonisch miteinander. So ist es im privaten Bereich und in allen anderen Bereichen eben auch.

Aber die Hauptsache ist, wir bleiben alle gesund und können uns danach wieder in den Armen liegen.

Unsere Freundschaft ist sowieso stärker als Corona und wird durch die auferlegte Distanz eher noch fester.

Viele liebe Grüße auch an Karol, Marek, Horst, eure Feuerwehrleute, euren Chor und alle, die wir so kennen.

Ganz liebe Grüße vom Zinndorfer Bürgerverein und der Freiwilligen Feuerwehr von Zinndorf 

 

Bis bald und bleibt vor allem gesund

 

 

 

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Foto: GRÜSSE NACH ZWIERZYN

SCHON GESEHEN - Steinschlange in Rehfelde

(19. 04. 2020)

Schon entdeckt?

Am Hexenmärchenwald (Weg) lebt seit kurzem eine bunte Schlange. Sie hat viele bunte, lustige Stein-Körper, die fast täglich mehr werden. Mal sind es kleine aber auch größere Steine, je nach Motiv. Wer dort einen Spaziergang macht ist erstaunt und muss lächeln, auch über die Vielfalt der Ideen von Klein und Groß. Machen Sie doch (mit gebührendem Abstand) einen Rundgang durch den Naturlehrpfad und vielleicht legen auch Sie einen gestaltetet Stein dazu. Den unbekannten Glücksbringern ein großes Danke für diese nette (Beschäftigungs)-Idee.

 

Cerstin Kopprasch 

 

         

 

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Foto: SCHON GESEHEN - Steinschlange in Rehfelde

KOLUMNE - BLUME DES LEBENS

(19. 04. 2020)

Beim Zahnarzt in unserem Bahnhofsgebäude haben mich die Darstellungen zur Blume des Lebens beeindruckt. Beim Nachlesen im Internet fand ich dazu dann viele Hinweise. So, dass dem Symbol der „Lebensblume“ weltweit in Tempeln, Kirchen, Profanbauten, Grabanlagen, Kunstobjekten und Manuskripten Bildnisse ähneln oder gleichen. Viele Kulturen haben dieses Symbol verwendet, und kannten seine Macht und seine Kraft.

Die Blume des Lebens hat zum Beispiel für die Ägypter Bedeutung, was man an Gravierungen in ihren Tempeln erkennen kann. Gleichzeitig auch und ich zähle einfach mal auf, wo ich Abbildungen der Lebensblume gefunden habe: In Abydos (Ägypten) an einem Tempel; im Rama Tempel in der Metropole Vijayanagara; in China in der verbotenen Stadt; am Apis-Altar in Dresden (gehörte August dem Starken); auf Gotland; in Italien an der Decke der Kirche in Maria Luschari; in den Ruinen von Pompeji; auf Kreta in einem orthodoxen Kloster; in Österreich in einer Kirche in Sörg und auf einer Platte des Silberschatzes von Augst. In Altenkirchen, einem Ort auf der Insel Rügen, befindet sich eine Kirche (ca. 12. Jhd.) wo im Inneren über dem Altar ein Bild mit den 6 Blütenblättern der Blume des Lebens gemalt ist.  

Über Ostern, etwas isoliert durch die Maßnahmen zum Schutz vor dem Virus, hatte man viel Zeit über das Leben nachzudenken.

Wie war es, wie ist es und wie wird es nach Corona seine.

Im Interesse unseres Lebens und vor allem des Lebens unserer Enkel kann man nur hoffen, dass sich die menschliche Vernunft durchsetzt. Es besteht die Hoffnung, dass sich das Beste der Gesellschaft durchsetzen könnte. Aber es besteht auch die Gefahr, dass das Schlechte weiter an die Oberfläche kommt.

Es sollten

die Solidarität mit den Schwächeren sowie Bedürftigen und nicht der Egoismus der Stärkeren und Rücksichtslosen;

der Gemeinsinn sowie die gemeinsamen Aktivitäten und Feiern zu unseren jährlichen Höhepunkten und nicht der Streit über den Gartenzaun;

das Gute im Menschen und nicht das Böse, die Völkerverständigung und nicht die Kriege, ein starkes Europa und nicht wieder Kleinstaaterei;

und kein Stillstand in der Kommune, sondern geplante, langfristige Entwicklung sein.

Pflegen wir den Geist der Blume des Lebens und machen wir unser Dasein sinnvoll. Wir können es besser - gemeinsam, miteinander und mit mehr Weisheit.

 

Ihr Re (h) Auge

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Foto: KOLUMNE - BLUME DES LEBENS

"SENDER REHFELDE" - AKTUELL

(16. 04. 2020)

Nach dem Artikel des Senders vom 03. April - zu den Betrieben im Ortszentrum - gab es aus einem Berliner Wüstenrotbüro eine Anfrage :

 „Stimmt es, dass man eine Mauer um Rehfelde bauen will?“

Antwort: „NEIN - Keiner hat die Absicht eine Mauer zu bauen, aber durch schlechte Bedingungen und einen schlechter werdenden Ruf könnten wir den Zuzug und die Entwicklung zu einer „Großgemeinde“ stoppen!“

Alternativ: Zielstrebig und zeitnah mit den vorliegenden, beschlossenen Konzeptionen, Maßnahmen und Projekten weiterarbeiten.

„Die Vernunft spricht leise-deshalb wird sie oft nicht gehört“ (Jawaharlal Nehru, 1889 – 1964)

 

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Foto: "SENDER REHFELDE" - AKTUELL

Vor 75 Jahren – Befreier und Befreite (Teil 1)

(14. 04. 2020)

Liebe Einwohner, liebe Geschichtsinteressierte,

aus Anlass des 75. Jahrestages der Befreiung vom Faschismus wird die Geschichtswerkstatt Rehfelde e.V. an dieser Stelle ein paar interessante Informationen zu diesem Thema veröffentlichen. 

Ihre Fragen, Hinweise und Ideen richten Sie bitte an:  hallo@rehfelde-scheinwerfer.de

 
 

Erinnerungen eines 10-jährigen
Erkenntnisse eines 85-jährigen

 

Januar 1945

Der erste Monat des Jahres 1945 war bitterkalt. Auf den Straßen zogen endlos Trecks - Kolonnen von Pferdefuhrwerken, Handwagen und frierenden Menschen – nach Westen, aus Ostpreußen, Pommern, Ostbrandenburg, Schlesien. Auf der Flucht vor dem Krieg, der nun nach Deutschland zurück gekommen war, und auf der Flucht vor den „Russen“.

Von Ortsgruppenführern der Nazipartei und Stadtkommandanten waren sie überhastet und oft unvorbereitet in Marsch gesetzt worden oder hatten sich vor der herannahenden Front selbst auf den Weg ins Ungewisse gemacht. Die Nächte verbrachten sie in zufälligen Quartieren, Scheunen und Notunterkünften. Am Tage wurden sie immer wieder von Panzern und Fahrzeugen der Wehrmacht auf die Seite gedrängt oder von Tieffliegern beschossen.

Die Zeitungen verbreiteten Gräuelberichte über wirkliche oder vorgebliche Untaten der Roten Armee, schürten die Angst der Menschen bis ins Unermessliche und weckten Hoffnungen auf eine „Wunderwaffe“, die den Umschwung im Krieg und den „Sieg“ bringen sollte. Im Westen war die “Ardennenoffensive” der Wehrmacht gegen die anglo-amerikanischen Truppen gescheitert, ein möglicher Separatfrieden nicht mehr zu erwarten.

Ende Januar erreichten Einheiten der Roten Armee nördlich und südlich von Küstrin die Oder, im Raum Guben die Neisse.

 

Der dies schreibt, beging in Bautzen seinen zehnten Geburtstag. Die Mutter hatte Sauerbraten aus Pferdefleisch bereitet, das es in einer etwas größeren Portion auf die Lebensmittelmarken gab. Im Herbst sollte er von der “Volksschule” auf die „höhere Schule“ wechseln Die Mutter war allein mit den zwei Kindern und dem Großvater, der im Steinbruch einen Arm verloren hatte. Der Vater war seit dem vergangenen Sommer an der Ostfront vermisst. Bisher hatte der Krieg die Stadt in der Lausitz verschont, wenn man von den ständigen Luftalarmen und den schlaflosen Nächten im kaltfeuchten „Luftschutzkeller“ absieht.

 

Eckart Schlenker

 

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Foto: Stele zur Erinnerung an den ersten Brückenkopf im Januar 1945 in Kienitz

Don Quijote und das Windfeld 26

(14. 04. 2020)

Der Bürgermeister schreibt in seiner Information April:

„Weiterhin wurde die Verlängerung der Veränderungssperre für das Windfeld Nr.26 beschlossen und damit die Planungshoheit der Gemeinde gesichert."

Der Fraktionsvorsitzende „Die Linke/Zukunft“ schreibt dazu in der INFO 03/2020:

„Die GV beschloss die Verlängerung der seit Juni 2018 laufenden Veränderungssperre um ein weiteres Jahr. Begründet wurde diese mit zeitlichen Verzögerungen bei der Bauleitplanung.

Unsere Position ist, dass die Gemeindevertretung seit Juni 2018 in Bezug auf die Bauleitplanung keine Aktivitäten und Ergebnisse aufzuweisen hat und somit untätig war. Bei weiterer Untätigkeit besteht für die Gemeinde die Gefahr von Ersatzklagen von potentiellen Windkraftbetreibern. Vorliegende Beschlussvorlagen aus 3/2019 wurden seit dieser Zeit vertagt und nicht wieder behandelt.“

Fazit: Planungshoheit heißt auch seiner Pflicht nach Gesetz nachzukommen. Der Flächennutzungsplan und ein neuer B-Plan sind auszuarbeiten. Zwingend muss die Gemeinde dazu Beschlüsse fassen. Entweder die ausgehandelten und geprüften Vorlagen aus dem Jahren 2017/18 beschließen oder neue ausarbeiten lassen. Dazu muss entschieden werden in welcher Art und Weise mit den Investoren zusammengearbeitet wird und wer diese Planung bezahlt. Normal wäre ein städtebaulicher Vertrag und damit Bezahlung der Kosten von insgesamt rund 500.00,00 € durch die investierenden Betriebe.

Wie aus dem Standpunkt der Fraktion „FÜR“ an die Energiegenossenschaft ersichtlich wurde hat die „Gemeinde erstmals überhaupt eine unabhängige Rechtsberatung durch einen entsprechenden Fachanwalt eingeholt. Es sollte endlich sichergestellt werden, dass sich die Gemeindevertretung bei ihren Entscheidungen rechtlich und fachlich auf gleicher Augenhöhe mit der Windindustrie agiert.“

Zu dem jetzt vorliegenden Ergebniss muss dringend gesprochen und dann endlich agiert, das heißt Entscheidungen getroffen werden.

Im Zusammenhang weisen wir auf eine kleine Geschichte zum Windfeld aus dem Jahre 2015 (hier) und den vorliegenden Beschlussvorschlag vom März 2019 (Beschluss hier) (Informationsblatt) (Karte Vorschlag)

Es sei der Vergleich mit den uns allen bekannten Werk von Miguel de Cervantes „Don Quijote von der Mancha“ gestattet.

Der edle Ritter kämpfte gegen Windmühlen, weil er sie für feindliche Riesen hält.

Foto zur Meldung: Don Quijote und das Windfeld 26
Foto: Don Quijote und das Windfeld 26

Ostergruss für die ältere Generation

(11. 04. 2020)

Liebe Rehfelder Seniorinnen und Senioren!

 

Es ist wieder soweit: Die Osterzeit steht vor der Tür. Und das heißt: Eiersuche, leckeres Essen und jede Menge Zeit mit der Familie! Doch in diesem Jahr ist alles anders. Bleiben Sie stark, halten Sie durch!

Die Zeit wird kommen, dann haben wir wieder gemeinsam großen Spaß beim Karten spielen, beim Tanzen oder bei Kaffee und Kuchen in der Bäckerei Hennig.

Wir freuen uns schon darauf.

Möge Ihnen in diesem Jahr ganz besonders das Zwitschern der Vögel Ihre Seele erfüllen, der Wind Ihnen den Duft der Blumen um die Nase wehen und die Sonnenstrahlen Sie sanft kitzeln.

 

Haben Sie trotz Corona ein frohes Ostern 2020!

 

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Foto: Ostergruss für die ältere Generation

Außergewöhnliche Osterwünsche

(11. 04. 2020)

Liebe aktive Nutzer, Leser, Interessierte und Liebhaber unseres „Rehfelde Scheinwerfer“, in diesen Zeiten müssen wir zusammenstehen, obwohl wir nicht zusammenstehen können.

Ostern ist etwas Besonderes – der Winter ging zur Neige und der Frühling taucht vorsichtig mit Knospen geschmückten Birken, Forsythien und Kirschen auf, dekoriert mit bunten Ostereiern unsere Gärten und Herzen. Es erklingen die Glocken unserer Kirchen, gemischt mit dem Klang der Fahrzeuge auf den Dorfstraßen und dem Rattern der Züge auf den Ostbahngleisen.

Auch wenn das traditionelle Osteressen mit Familie und Freunden zuhause in diesem Jahr verschoben werden muss, stärken sich die einen im Glauben und andere suchen sich Kraft und Mut in der Natur. Mit Kopf und Herz, mit Sehnen und Hoffen erfüllen sich unsere Gedanken und Gespräche.

In wärmender Ostersonne denken wir an die Tage nach dem Virus, um unsere Lieben zu umarmen sowie in vollen Gaststätten eine kühle Blonde genießen zu können. In mitten der ans Licht strebenden Pflanzen hoffen wir auf das Gedeihen der Gesellschaft und möglichst schöne Feiern schon zu Pfingsten.

Die zu überwindende Pandemie und unser Optimismus mögen uns den Ratschlag Sokrates in der täglichen Praxis verinnerlichen und anwenden lassen.

„Das Geheimnis der Veränderung besteht darin, deine ganze Energie darauf zu konzentrieren, Neues aufzubauen, statt Altes zu bekämpfen.“

Ganz in diesem Sinne wünschen wir uns allen trotz Kontakteinschränkungen ein wunderbares, wenn auch etwas außergewöhnliches Osterfest.

 

Ihr Info-Team Rehfelde Scheinwerfer

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Foto: Außergewöhnliche Osterwünsche

Ostergrüße der Geschichtswerkstatt

(09. 04. 2020)

Die Akteure der Geschichtswerkstatt Rehfelde e.V. übermitteln Ihnen Allen "Frohe Ostern" und die besten Wünsche.

 

Wenn die Schokolade keimt,

wenn nach langem Druck bei Dichterlingen

"Glockenklingen" sich auf

"Lenzes Schwingen" endlich reimt,

und der Osterhase hinten auch schon presst,

dann kommt bald das Osterfest.

Joachim Ringelnatz

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Foto: Ostergrüße der Geschichtswerkstatt

Ostergrüße aus Zwierzyn

(09. 04. 2020)

Liebe Freunde, sehr geehrte Einwohner der Partnergemeinde Rehfelde,

in dieser besonders schwierigen Zeit wünschen wir Ihnen im Namen aller Bewohner der Gemeinde Zwierzyn ein gesundes und fröhliches Osterfest voller Glauben, Hoffnung und Liebe.

Das Wort GESUNDHEIT hat derzeit eine besondere Bedeutung. Ich glaube, dass jeder von uns die Schwierigkeiten und Bedrohungen eines Virus überwinden wird. Ich vertraue darauf, dass wir unsere Freundschaft bald wieder von Angesicht zu Angesicht pflegen können.

 

Bürgermeister der Gemeinde Zwierzyn

mit Freunden

--

Andrzej Wiśniewski

sekretarz Gminy Zwierzyn

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Foto: Ostergrüße aus Zwierzyn

Wünsche der Fraktion Die LINKE / ZUKUNFT

(09. 04. 2020)

 

Unsere Fraktion wünscht allen Rehfelder Bürgern ein schönes Osterfest und vor allem Gesundheit und Wohlergehen.

 

Zum Osterfest 2020 werden wir, mehr als alle Jahre zuvor, die Gelegenheit haben um nachzudenken und sich zu besinnen über Dinge die für uns wichtig sind.

Aus unserer Sicht sollten vor allem Fragen des solidarischen Miteinanders, der uneigennütziger Nachbarschaftshilfe, der Achtung und Wertschätzung unserer Mitmenschen zukünftig stärker unser Denken und Handeln bestimmen.

In Anbetracht der gegenwärtigen weltweiten Corona-Ereignisse mit Tod, Leid, persönlichen Einschränkungen und gravierenden  gesamtgesellschaftlichen Einschnitten erscheinen uns die Rehfelder Fragen und  Probleme der Kommunalpolitik gegenwärtig eher klein und untergeordnet. Dennoch werden wir  uns auch weiterhin für die Entwicklung Rehfeldes einsetzen. Unsere diesbezüglichen Positionen können auf unserer Internetseite rehfelde-scheinwerfer.de gern nachgelesen werden.

Nochmals alles Gute zum Osterfest und bleiben sie gesund.

 

Carsten Kopprasch

Fraktionsvorsitzender Die LINKE/ZUKUNFT

 

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Foto: Wünsche der Fraktion Die LINKE / ZUKUNFT

KOLUMNE - EIN FROHES OSTERFEST

(08. 04. 2020)

Von ganzen Herzen wünsche ich uns ein schönes Fest und das besonders, weil wir durch Corona sehr eingeschränkt sind. Auch abgeschottet, denken und fühlen wir mit unseren Lieben und hoffen, dass sie gesund sind und bleiben. Wir telefonieren über Videokontakt und versprechen, die Ostergeschenke später suchen zu lassen. Es bleibt die Hoffnung, dass Ostern, Pfingsten und Weihnachten nicht auf einen Tag fallen mögen.

 

Ostern hat viele Traditionen und Gebräuche, die in Europa, wie andere Fragen und Probleme auch, sehr unterschiedlich sind.

Die Bulgaren sind nicht zimperlich mit ihren Ostereiern: Nach der Messe am Ostersonntag beginnt eine wilde Schlacht, bei der Kirchenwände und Familienmitglieder mit Ostereiern beworfen werden.

In Finnland setzt es eine Woche vor Ostern eine Tracht Prügel: Weil im Norden keine Palmwedel zur Hand sind, versetzen sich die Finnen mit Birkenruten leichte Hiebe auf den Rücken.

In Russland geht es nach striktem Fasten in die Kirche, Orthodoxe und Katholische, mit mehrstündiger, fast mystischer Prozedur. Es steht das Wort „Христос Воскресе!“ (Christus ist auferstanden).

Die Franzosen behandeln die Ostereier noch weniger zart. Hoch in die Luft geworfen verliert das erste Ei, das den Boden berührt.

In Lettland schützt man sich mit Osterschaukeln vor Mücken im nächsten Sommer und lässt Vieh und Getreide gedeihen.

Die Briten sind typisch skurril: Die Waliser steigen am Ostersonntag bei Sonnenaufgang auf einen Hügel und schlagen Purzelbäume; die Schotten veranstalten keltische Osterfeuer; die Engländer tätscheln einander mit Weidenkätzchen und lassen Eier einen Hügel hinunterrollen.

In den Niederlanden sieht man dort jedes Jahr die wohl längsten Schlangen überhaupt – und zwar vor Möbelhäusern, denn Möbelkaufen am Ostermontag ist seit 30 Jahren Brauch.

Am Ostermontag ist in Polen keine Frau vor einer kalten Wasserdusche sicher – dann ist es Zeit für „Smigus Dyngus“, einen jahrhundertealten Osterbrauch.

Ein „Brauch“. Besser eine gute Tradition sind die Ostermärsche zum Fest. Organisiert von der internationalen Friedensbewegung und insbesondere - so auch in Deutschland - gehen Tausende für den Frieden auf die Straße. Auch 2020 wäre das im Augenschein der Kriege in der Welt und der Aktivitäten der NATO in Europa sehr wichtig.

Das muss aber, wie alle anderen Aktionen, den Bedingungen der Corona – Pandemie angepasst werden.

 

Trotz alle dem - ein gutes Fest, denn

 

Ostern ist und ich schicke dir süße

Schokoladengrüße, weil du sie gerne isst.

Auch mit dabei ein bemaltes Hühnerei.

Ein Herz aus Marzipan hab ich hinzu getan

und einen Schokohasen,

innen hohl, außen Stanniol,

leg ich auf grünen, falschen Rasen

und dann ins kleine Osternest.

Wünsche dir ein frohes Osterfest.

(von Beate Kunze)

 

Ihr Re(h) Auge

 

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Foto: KOLUMNE - EIN FROHES OSTERFEST

75 Jahre Befreiung vom Faschismus - Das Fliegerdenkmal in Buckow

(05. 04. 2020)

Liebe Einwohner, liebe Geschichtsinteressierte,

Corona bedingt muss das für den 8. Mai, 19:00 Uhr geplante Forum der Geschichtswerkstatt Rehfelde e.V. aus Anlass des 75. Jahrestages der Befreiung vom Faschismus auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden.

Wir werden die Chance der Existenz des Scheinwerfers nutzen, ihnen dennoch ein paar interessante Informationen zu diesem Thema im Wochenrhythmus zukommen zu lassen. Ihre Fragen, Hinweise und Ideen richten Sie bitte an:

hallo@rehfelde-scheinwerfer.de

 

Das Fliegerdenkmal in Buckow

In der Lindenstraße in Buckow befindet sich eine der vielen Grabstätten für die Toten der letzten Schlacht des 2. Weltkrieges in unserem Kreis.

1972 wurden in einem Sumpfgebiet nahe Buckow die Überreste eines Flugzeuges, die Leichen der Besatzungsmitglieder sowie verschiedene Ausrüstungsgegenstände gefunden. Darunter war auch der Komsomolausweis eines der Toten, der es ermöglichte, Flugzeug und Besatzung zu identifizieren. Das schwere Bombenflugzeug der Besatzung Belousow aus dem 341. Regiment des 4. Gardefliegerkorps der sowjetischen Fernfliegerkräfte war am 16. April 1945, dem ersten Tag der Berliner Operation, nach Erfüllung seines Auftrages im Raum Fürstenwalde, nicht auf den Flugplatz bei Posen zurückgekehrt. Die Flieger der 18. Luftarmee unterstützten in diesen Tagen die Truppen der 1. Bjelorussischen Front unter Marschall Shukow durch Angriffe auf Kampftechnik, Verkehrsknotenpunkte und Rückwärtige Einrichtungen im Vorfeld der Reichshauptstadt.

Ein Einwohner Buckows, der damals Zeuge eines Luftkampfes geworden war, konnte sich erinnern, dass ein brennendes sowjetisches Flugzeug plötzlich eine scharfe Wendung vollführte. Offensichtlich hatte die Besatzung versucht, noch beim Absturz eines der Munitionslager im Waldgebiet zwischen Buckow und Waldsieversdorf zu treffen.

Die sterblichen Überreste der sechs Flieger wurden in der Grabstätte für 63 Rotarmisten beerdigt, die 1945 in den Kämpfen um Buckow gefallen oder ihren Verletzungen erlegen waren. 1974 wurde der einfache Gedenkstein durch das heutige Denkmal ersetzt – eine hochaufragende Tragfläche mit dem roten Stern der sowjetischen Luftstreitkräfte und Tafeln mit den Namen der Toten. Zur Einweihung der Gedenkstätte war auch die Mutter eines der Toten aus dem fernen Sibirien angereist, brachte Birkenreiser mit zum Grab des Sohnes.

Bis 1989 hielten zu den Feiertagen Soldaten der benachbarten Garnisonen der Sowjetarmee und der Nationalen Volksarmee der DDR die Ehrenwache, kamen Pioniere, Schüler und Einwohner aus Buckow und dem Kreis Strausberg mit Blumen zum Ehrenmal. Jetzt ist es hier stiller geworden. Aber das Amt Märkische Schweiz und rührige ehrenamtliche Helfer sorgen sich um den Erhalt der Anlage. An den Gedenktagen, dem Tag der Roten Armee am 23. Februar und dem Tag der Befreiung am 8. Mai, kann man frische Blumen an den Steinen mit den Namen der Soldaten finden, die ihr Leben für die Befreiung Europas vom Hitlerfaschismus gegeben haben.

 

Eckart Schlenker

 

 

Foto zur Meldung: 75 Jahre Befreiung vom Faschismus - Das Fliegerdenkmal in Buckow
Foto: 75 Jahre Befreiung vom Faschismus - Das Fliegerdenkmal in Buckow

Veranstaltung wird verschoben

(04. 04. 2020)

Liebe Rehfelder, liebe Mitstreiter,

 

die angekündigte öffentliche Informationsveranstaltung der Fraktion DIE LINKE/ZUKUNFT am 16.04.2020 wird aufgrund der Corona-Einschränkungen auf einen späteren Zeitpunkt verschoben. Wir werden über unsere Internetseite  entsprechend informieren.  

Solidarität, Hilfe und Nächstenliebe ist das Gebot der Stunde, auch für uns Rehfelder.

 

Mit freundlichen Grüßen  und den besten Wünschen für Ihre Gesundheit

 

Carsten Kopprasch

Fraktionsvorsitzender DIE LINKE/ZUKUNFT

 

Foto zur Meldung: Veranstaltung wird verschoben
Foto: Veranstaltung wird verschoben

Kurzinfo - Rehfelder Ortszentrum

(04. 04. 2020)

In Antwort auf den "Sender Rehfelde" möchten wir ergänzen, dass sich die Gemeindevertretung trotz Corona wirklich mit der Sachfrage Ortszentrum beschäftigt hat.

Der Bürgermeister schreibt in seiner Monatsinformation April:

„Mit Blick in die Zukunft wurden Beschlüsse zur Weiterentwicklung des Ortskerns sowie des Umbaus unseres Jugendclub „Gleis 3“ in eine Begegnungsstätte/ein Familienzentrum gefasst.“

Auch wenn der Beschluss zum Ortskern nur ein Prüfungsauftrag an das Amt ist, weckt er die Hoffnung, dass man sich wieder mit der Entwicklung von Rehfelde und dem Bauen in der Zukunft beschäftigen will.

Das widerspricht dem bisherigen Handeln der Allianz aus FÜR und BGR und widerspricht sich auch mit anderen gefassten Beschlüssen in der Sitzung.

Einerseits wird das Projekt „Schulstandort – Neubau Hort“ aus Kostengründen, angeblich fehlendem Geld negiert sowie eine neue Planung angestrebt und damit Geld verbrannt.

Anderseits soll eine Frage geprüft werden, die viel Zeit in Anspruch nimmt und bereits vor 15 Jahren geprüft und beschieden wurde. Der Umzug der Betriebe,

  1. Wasser-und Bodenverband (Betriebsstätte Ernst-Thälmann-Str. 5)2)
  2. Opitz Containerdienst GmbH (Betriebsstätte Lindenstr. 1D)
  3. Straßenmeisterei (Betriebsstätte Bahnstr. 1),

würde, falls dazu überhaupt Einverständnis signalisiert wird , ein vieles mehr als ein Hortgebäude kosten.

(hier die Vorlage Ortskern)

(hier die Vorlage Jugendclub)

Foto zur Meldung: Kurzinfo -      Rehfelder Ortszentrum
Foto: Kurzinfo - Rehfelder Ortszentrum

"Sender Rehfelde" - aktuell

(03. 04. 2020)

Nach der Gemeindevertretersitzung die Frage: "Stimmt es, dass die Gemeindevertretung Betriebe aus dem Ortszentrum vertreiben möchte?“

Antwort: „Im Prinzip Ja, aber wozu, da man, wie der Hort zeigt, eh nicht für die Zukunft bauen möchte.“

Alternativ: Jetzt die vorliegenden Projekte in Schule, am Bahnhof sowie die Straßen, Gehwege und Parkplätze bauen.

„Die Menschen lassen sich lieber durch Lob ruinieren als durch Kritik bessern“ (George Bernard Shaw)

 

PS Nachträglicher HInweis auf

Foto zur Meldung: "Sender Rehfelde" - aktuell
Foto: "Sender Rehfelde" - aktuell

INFO 03/2020 - Zu Fragen der Rehfelder Kommunalpolitik

(02. 04. 2020)

Liebe Leser unserer Informationsblätter,

es fällt mir heute sehr schwer eine Information zur Rehfelder Kommunalpolitik zu verfassen. In Anbetracht der gegenwärtigen Corona-Ereignisse mit Tod, Leid, persönlichen Einschränkungen und gravierenden  gesamtgesellschaftlichen Einschnitten erscheinen die Rehfelder Fragen und  Probleme der Kommunalpolitik eher klein, nichtig  und untergeordnet.

Gestern habe ich zudem den Tod meines geliebten Vaters erleben müssen und versuche mit meiner Familie der tiefen Trauer Herr zu werden. Diese und andere Familienangelegenheiten zu verarbeiten, erscheint mir gegenwärtig und zukünftig wesentlich wichtiger als sich mit ergebnislosen  Streitereien in der Rehfelder Kommunalpolitik zu befassen.

Auch unter den o.g. Aspekten sollten die nachfolgenden Anmerkungen sachlich und nüchtern eingeordnet werden und auch zum tieferen Nachdenken anregen.

 

Anmerkungen zur Sitzung der Gemeindevertretung vom 31.03.2020

Unter den aktuellen Bedingungen der Corona-Ereignisse wurde durch den Bürgermeister in Abstimmung mit der Amtsverwaltung die o.g. Sitzung der Gemeindevertretung mit insgesamt 32 Tagesordnungspunkten und 17 Beschlussvorlagen angesetzt.

Im Vorfeld der Sitzung wies unsere Fraktion auf ein Schreiben und Empfehlungen des Städte- und Gemeindebundes hin, dass in Corona-Zeiten nur dringend und unaufschiebbare Beratungen stattfinden und die Beratungszeiten deutlich reduziert werden sollten. Zudem machten wir darauf aufmerksam, dass gesundheitlich, risikogefährdete Gemeindevertreter nicht an der Sitzung teilnehmen können, was auch Mitglieder unserer Fraktion betraf.

Unseren Hinweisen und dem Antrag zur Reduzierung der Tagesordnung wurde weder im Vorfeld noch in der Sitzung entsprochen. Die Stimmenallianz der Fraktionen FÜR und BGR/Grüne bestand ebenso wie die Amtsverwaltung auf der Umsetzung der gesamten Tagesordnung. Somit war eine lange Beratung vorprogrammiert, die letztlich auch über 2 Stunden, in einem unterkühlten Raum, andauerte.

Nachfolgend informieren wir zu einigen Beratungsthemen und Ergebnissen:

 

Protokoll der konstituierenden Sitzung vom 20.06.2019

Unsere Fraktion hat seit August 2019 wiederholt in schriftlicher und mündlicher Form dargelegt, dass bis heute noch keine von der GV bestätigtes Protokoll der konstituierenden Sitzung  vom 20.06.2019 vorliegt. Das heißt, die Beschlüsse  zur  Einrichtung von Ausschüssen und deren personellen Besetzung sind noch nicht protokollarisch bestätigt.  Der 1. Entwurf des Protokolls wurde seinerzeit aufgrund grundsätzlicher Anmerkungen zu Falschdarstellungen mehrheitlich, auch mit  Unterstützung des Bürgermeisters, zur Überarbeitung zurückgewiesen. Wir haben diesen grundsätzlichen, offenen Punkt in der Sitzung am 31.03.2020 nochmals dargestellt und gefordert, dass die ordnungsgemäße Protokollierung nach nunmehr 10 Monaten nachzuholen sei, um einen rechtssicheren Handlungsrahmen für bereits getroffene und zukünftige Beschlüsse zu erhalten.

 

In der Diskussion zu diesem Punkt erklärte der Bürgermeister nunmehr, dass diese Frage aus seiner Sicht bereits geklärt sei. Die Amtsverwaltung bestätigte auf Nachfrage, dass die aufgeworfene Frage noch offen ist und zur nächsten GV geklärt werden soll.

 

Gremienneubesetzungen aufgrund des Verlust des Fraktionsstatus der AfD

Aufgrund der Tatsache, dass ein Mitglied der AfD-Fraktion aus der GV ausgeschieden und keine Neubesetzung möglich war, verlor die AfD den Status als Fraktion. Gemäß Kommunalverfassung war dadurch eine Neubesetzung der Gremienzusammensetzung zu prüfen und umzusetzen. Auf der Grundlage von Vorabstimmungen mit den Fraktionsvorsitzenden wurden folgende Änderungen bei Gremienbesetzungen beschlossen:

  • Hauptausschuss (7 Mitglieder)  -  ehemaliger Sitz der AfD fällt an die Fraktion Die LINKE/ZUKUNFT – Neubesetzung durch Frau Moriben
  • Finanzausschuss (6 Mitglieder)  -  ehemaliger Sitz der AfD fällt an die Fraktion BGR/Grüne – namentliche Neubesetzung noch nicht erfolgt
  • Ortsentwicklungsausschuss (7 Mitglieder)  -  ehemaliger Sitz der AfD fällt an die Fraktion Die LINKE/ZUKUNFT – Neubesetzung durch Herrn Schwarz
  • Bildungsausschuss (6 Mitglieder)  -  ehemaliger Sitz der AfD fällt an die Fraktion FÜR – Neubesetzung durch Herrn Gumpricht
  • Zeitweiliger Ausschuss Multifunktionalgebäude/Hort (5 Mitglieder)  -  ehemaliger Sitz der AfD fällt an die Fraktion FÜR – Neubesetzung durch Herrn Gumpricht

 

Verlängerung der Veränderungssperre zum Bebauungsplan Windfeld 26

Die GV beschloss die Verlängerung der seit Juni 2018 laufenden Veränderungssperre um ein weiteres Jahr. Begründet wurde diese mit zeitlichen Verzögerungen bei der Bauleitplanung.

Unsere Position ist, dass die Gemeindevertretung seit Juni 2018 in Bezug auf die Bauleitplanung keine Aktivitäten und Ergebnisse aufzuweisen hat und somit untätig war. Bei weiterer Untätigkeit besteht für die Gemeinde die Gefahr von Ersatzklagen von potentiellen Windkraftbetreibern. Vorliegende Beschlussvorlagen aus 3/2019 wurden seit dieser Zeit vertagt und nicht wieder behandelt.  

 

Jugendclub Gleis 3  - Umwidmung zu Familien-/Begegnungsstätte

Auf der Grundlage einer vorliegenden Konzeption bestätigte die GV einstimmig, dass der Rehfelder Jugendclub ab 2021 umgewidmet und umgestaltet werden soll zu einem integrativen Treffpunkt für Familien und als Begegnungsstätte. Hierfür sollen in 2021 Kosten in Höhe von insgesamt ca. 112 T€ im Haushalt eingestellt werden. Davon sollen für die Umbaumaßnahmen Fördermittel in Höhe von ca. 64 T€ eingeworben werden.

 

Aussetzung von Elternbeiträgen für Kita und Hort

Im Zusammenhang mit den Corona-Ereignissen und der Schließung von Kita´s und Hort wurde über die zeitlich begrenzte Aussetzung der Beitragspflicht von Elternbeiträgen für die Nichtbetreuung beraten und mehrheitlich beschlossen.

Unter Berücksichtigung der angekündigten Kostenzusagen durch das Land, würden nach Aussage des Amtes der Gemeinde für einem Monat Aussetzung, aufgrund der unzureichenden Kostendeckelung durch das Land, zusätzliche Kosten von ca. 4 T€ entstehen.

 

Die LINKE/ZUKUNFT brachte einen Erweiterungsantrag zur generellen solidarischen Aussetzung der Beitragspflicht ein, der auch von der CDU unterstützt wurde. Dieser Antrag sollte  auch für die Eltern, die die „Notfallbetreuung“ in Anspruch nehmen müssen, da sie in systemrelevanten  Berufen ihre Aufgaben erfüllen. Dieses solidarische Grundanliegen wurde in vielen Gemeinden des Umlandes bereits so beschlossen und praktiziert.

Leider wurde dieser Antrag mit den Stimmen der Fraktionen FÜR und BGR/Grüne abgelehnt.

Auch das Amt empfahl, diesem Antrag nicht zuzustimmen, da sich dadurch die o.g. Mehrkosten weiter erhöhen und der Haushalt der Gemeinde ohnehin angespannt ist. Hierzu sei angemerkt, dass die Gemeinde gegenwärtig über finanzielle Rücklagen von ca. 4,3 Mio. € (Abrechnungsdatum 31.12.2018) verfügt und sich in 2020 Straßenbaumaßnahmen in Höhe von 1,3 Mio € leistet.  Es bleibt festzustellen, für Straßenbau scheint Geld genügend da zu sein, für Bildungsprojekte und solidarische Leistungen aber nicht.

 

Multifunktionalgebäude Hort

Unter Berücksichtigung der Ergebnisse bisheriger Gremienberatungen wurden durch die CDU-Fraktion 2 Beschlussvorlagen zu folgenden Themen eingebracht:

  • Aufhebung der Kostendeckelung von 6,0 Mio. € für den geplanten Neubau
  • Zustimmung und Weiterverfolgung der vom Planer vorgestellten Gestaltungsvariante 2 (im wesentlichen Wegfall des Verbindungsgebäudes aus der vorliegenden Genehmigungsplanung) mit Kostenansätzen von ca. 7,8 Mio. € .

Ohne inhaltliche Diskussionen wurden beide Vorlagen durch die Stimmenallianz von FÜR und BGR/Grüne abgelehnt. 

Damit signalisierten beide Fraktionen, dass sie auch weiterhin an einer Kostendeckelung festhalten wollen. Neu ist allerdings, dass sie auch der in den Gremien diskutierten und selbst vorgeschlagenen Variante 2 anscheinend nicht mehr zustimmen und sie nicht mehr mittragen wollen.

Für uns ergibt sich daraus die Frage, was wollen sie denn nun? Eine völlige Neuplanung oder eine Beerdigung des gesamten Projektes. Die Neuplanung erfordert eine klare Aufgabenbestimmung und Zielsetzung, die erst noch in der Gemeinde zu bestimmen wäre. Darüber hinaus kostet eine Neuplanung der Gemeinde noch einmal ca. 500 T€. Der Planungsprozess würde sich bis zur neuen Genehmigungsplanung bis mindestens Mitte 2021 hinziehen. Damit wird ein Zeitverzug von mindestens 2 Jahren eintreten und die Errichtung und Inbetriebnahme des Gebäudes wäre vor 2024 nicht möglich.

 

Die gesamte Diskussion zur Problematik bestärkt uns mehr denn je darin, dass die vorliegende Genehmigungsplanung aus 2019 (die Planung hat uns bereits ca. 500 T€ gekostet) mit einer Kostenberechnung von ca. 9,6 Mio. € für die Entwicklung des Bildungsstandortes Rehfelde die nachhaltigste und zukunftsträchtigste Lösungsmöglichkeit darstellen würde. Wegen angeblicher finanzieller Zwänge inhaltliche Anforderungen zu opfern, die zu voll Lasten unserer Kinder und deren Eltern gehen, ist aus unserer Sicht ein falscher Rehfelder Politikansatz.

 

Erweiterung Raumkapazitäten Schule und Umlagerung Bibliothek

Beschlossen wurde, dass zum Schuljahr 2021/2022 die Raumkapazitäten für den Schulbedarf für 2 weitere Klassenräume durch den Auszug der Bibliothek erweitert werden.

Noch in 2020 sind Entscheidungen für den Umzug und den zukünftigen Standort der Bibliothek zu treffen.

 

Gründung der Interessengemeinschaft Ostbahn (IGOB) und Beitritt der Gemeinde

Die GV befürwortete einstimmig die Gründung und beschloss den Beitritt der Gemeinde zur IGOB. Durch unsere Fraktion wurde hervorgehoben, dass die Wiederbelebung der IGOB-Idee durch uns unterstützt wird. Die Gemeinde Rehfelde hatte sich bereits in der Vergangenheit energisch für diese Idee eingesetzt und an inhaltlichen Vorschlägen für deren Tätigkeit wesentlich mitgearbeitet. Damals allerdings noch ohne wesentliche  Unterstützung des Landkreises. Hervorgehoben wurde zugleich, dass bei der Gründung und der zu beschließenden Satzung die Zielstellungen möglichst klar formuliert werden sollten. Dazu zählen aus unserer Sicht z.B auch:

  • Infrastrukturentwicklung an den Bahnhöfen
  • Zweigleisigkeit der Ostbahn
  • Verbesserung des Verkehrsangebotes (30-Minuten-Takt Ostbahn)
  • Schaffung von Gewerbeflächen für Ansiedelung von Unternehmen und Schaffung von Arbeitsplätzen.

 

Mein Fazit

In Anbetracht der gegenwärtigen, gesamtgesellschaftlichen Ereignisse und Entwicklungen bewerte ich die aktuelle Rehfelder Kommunalpolitik  als unzureichend und kleinkariert, da nachhaltige, zukunftsweisende, soziale und solidarische  Lösungen der vor uns stehenden Aufgaben nicht oder nur unzureichend vorgenommen werden. Die Verantwortung hierfür trägt vor allem der Bürgermeister und die Stimmenallianz der Fraktionen FÜR und BGR/Grüne.

 

Rehfelde, 02.04.2020

Carsten Kopprasch

Fraktionsvorsitzender Die LINKE/ZUKUNFT

Foto zur Meldung: INFO 03/2020 - Zu Fragen der Rehfelder Kommunalpolitik
Foto: INFO 03/2020 - Zu Fragen der Rehfelder Kommunalpolitik

Ostern steht vor der Tür

(31. 03. 2020)

Ostern ist ein kirchliches Fest und wir alle, auch die nicht  konfessionell gebunden sind, freuen uns auf Ostern, weil wir dann wieder einige Tage frei, Osterferien haben und es in der Regel bunte, süße Überraschungen gibt. Die meisten feiern es im Kreis der Familie und mit Freunden. In diesem Jahr ist leider alles anders.

 

Aber was bedeutet Ostern?

Ostern ist das Fest der Christen. Sie begehen die Auferstehung Jesu Christi vom Tod. Es soll für sie eine größere Bedeutung haben als Weihnachten. Mit dem  Sonntag vor Ostern, dem Palmsonntag beginnt die sogenannte Karwoche. Sie ist die letzte Woche der Fasten- bzw. Passionszeit.  Sie geht weiter  mit den  stillen Tagen - Montag, Dienstag, Mittwoch.  Dann folgen die sogenannten Kartage - Gründonnerstag,  Karfreitag und Karsamstag.  Am Abend des Karsamstag findet die Karwoche ihren Abschluss, oft mit dem Osterfeuer. Dieser Brauch soll germanisch –heidnischem Ursprung  sein  und symbolisiert die Sonne als Mittelpunkt des Lebens. Die Flammen  begrüßen den Frühling und verabschieden den Winter. Übrigens ist der Karsamstag nicht der Ostersamstag, das ist der Samstag nach Ostern vor dem weißen Sonntag an dem  Osterwoche endet.

Foto zur Meldung: Ostern steht vor der Tür
Foto: Ostern steht vor der Tür

Rehfelde und die Corona Ereignisse weltweit

(30. 03. 2020)

Altkanzlers Helmut Schmidt stellte fest: "In der Krise beweist sich der Charakter!" und Carsten Kopprasch schreibt dazu über "Corona Ereignisse weltweit -  Auswirkungen auch für Rehfelde?" . 

Die weltweite Corona- Pandemie zeigt uns auf erschütternde Weise, wie zerbrechlich und gefährdet unsere Welt ist.  Und dass nicht nur wegen dem jetzigen Corona-Virus, denn der nächste Virus kann jederzeit auf uns zu kommen, die Umwelt- und Klimakatastrophe  ist seit Jahren bekannt und äußerst wenig wird dagegen getan. Kriege, Hunger, Elend und Menschvertreibung sind seit Jahrzehnten fester Bestandteil der Weltpolitik.

Die jetzt von der Regierung getroffenen Maßnahmen zu den Corona-Erscheinungen sind aus meiner Sicht richtig und alternativlos. In erster Linie geht es jetzt darum Menschenleben zu retten.

Forderungen zur Opferung von älteren Menschen zugunsten von Jüngeren und zur  Abwägung wirtschaftlicher und finanzieller Aspekte gegen die Rettung von Leben sind aus meiner Sicht zynisch und menschenverachtend. Aber derartige Äußerungen sind auch ein Spiegelbild dieser Gesellschaft, die sich immer wieder gern als demokratisch und sozial darzustellen versucht. Aber das ist sie letztlich nicht oder nur in Ansätzen, denn letztlich geht es immer wieder um wirtschaftliche und finanzielle Machtinteressen und dem werden humanitären und sozialen Belange stets untergeordnet.

Wahre Solidarität und uneigennützige Problemlösungen sind in unserer Gesellschaft  nichts weiter als Worthülsen.  Das sahen wir z.B.  auch bei der Entwicklung der Corona-Pandemie. Wo war die westliche Welt bei der Unterstützung der Chinesischen Bevölkerung, wo war das abgestimmte, rechtzeitige Reagieren in Europa, wie lange haben wir Italien und Frankreich allein gelassen, was tun wir zur Unterstützung und Vorbeugung  in anderen Kontinenten, vor allem in Afrika und Südamerika?

Die aktuellen Ereignisse  werden letztlich einschneidende Auswirkungen auf unsere gesamte Gesellschaft  haben.  Klein- und mittelständische Unternehmen stehen vor dem Aus,  Menschen werden ihre Arbeit verlieren und ums tägliche Überleben kämpfen. Die aufgelegten Hilfspakete  sind gut, aber werden nicht reichen. Sie werden zudem dazu führen, dass geplante Gelder für  die Entwicklung  anderer Bereiche, wie z.B. Bildung, Soziales, Infrastruktur  über Jahre hinaus nicht mehr vorhanden sein werden.

Auch Rehfelder werden von diesen Entwicklungen hart betroffen sein. Da sind z.B. unsere Kleingewerbetreibenden von Gaststätten, Friseuren und Einzelhändlern.  Massenhafte Stornierungen, fehlende Einnahmen und weiter laufende Kosten können für den Einen oder Anderen existenzgefährdend sein. Aber auch für viele ältere Bürger wird es erschwerte Bedingungen des täglichen Lebens, z.B. bezüglich Einkäufe, Arztbesuche und  Medikamentenbeschaffung geben.

Solidarität und uneigennützige Hilfe sollten wir nunmehr auch vor Ort zeigen. Kümmern wir uns und helfen wir unseren Nachbarn. Nutzen wir verstärkt die Außerhausangebote unserer Gaststätten. Nutzen wir nach Aufhebung der Beschränkungen vordergründig unsere Rehfelder Dienstleister.

 

Hilfe, Solidarität und Nächstenliebe ist ein Gebot der Stunde, es ist aber auch ein Gebot und eine Lehre für die  zukünftige Gestaltung unserer Gesellschaft.

Ich wünsche allen Rehfeldern Gesundheit und hoffe auf Ihr aktives, solidarisches Mitwirken. 

Ich würde mich auch freuen, wenn Sie mit mir gemeinsam soziale Entwicklungsprojekte für Rehfelde gestalten und sich mit mir gemeinsam engagieren wollen. Melden sie sich doch mal bei mir (e-mail: c.kopprasch@t-online.de).

 

Mit freundlichen Grüßen

Carsten Kopprasch

Fraktionsvorsitzender Die LINKE /ZKUNFT

Foto zur Meldung: Rehfelde und die Corona Ereignisse weltweit
Foto: Rehfelde und die Corona Ereignisse weltweit

Kurzinformation- Störche in Zinndorf

(30. 03. 2020)

Nach dem abgelaufenen lauwarmen Winter kann jetzt der Frühling richtig beginnen. Zeuge dieser Tatsache ist das Storchenpaar, das sich wieder in ihrem Nest an der Gärtnerei in Zinndorf eingefunden hat.

Hoffen wir, dass das Gestell auf dem alten Schornstein weiterhin stabil hält. Bleiben wir optimistisch, dass sich Natur, Anwohner und Eigentümer weiterhin gut verstehen.

Auf der neuen Bank kann jeder in der Sonne sitzend dieses bereits Jahrzehnte währende Wunder beobachten.

Foto zur Meldung: Kurzinformation- Störche in Zinndorf
Foto: Kurzinformation- Störche in Zinndorf

Freundschaftstreffen leider ausgefallen

(30. 03. 2020)

Eigentlich wollten sich am Samstag der Zinndorfer Bürgerverein und die Feuerwehr mit unseren Zwierzynern Freunden treffen und gemeinsam einen abwechslungsreichen Tag verbringen. Eine gemeinsame Veranstaltung im Rahmen eines Projektes der Euroregion anlässlich des 15. Jahrestages der Unterzeichnung des Partnerschaftsvertrages unserer Gemeinden.

Den Termin haben wir schon vor einigen Tagen wegen der Corona Pandemie abgesagt. Das war gut so, weil wir jetzt durch Ausgangsregeln in Deutschland und der Grenzschließung durch Polen sowie zur eigenen Sicherung nicht zusammenkommen könnten. Natürlich ist vereinbart und versprochen das Treffen zu einem späteren Zeitpunkt durchzuführen.
Über regelmäßige telefonische Kontakte wissen wir von Horst und Andrzje, dass es den Zwierzynern gut geht. Gemeinsam hoffen wir uns alle gesund wiederzusehen.

Foto zur Meldung: Freundschaftstreffen leider ausgefallen
Foto: Freundschaftstreffen leider ausgefallen

Ostergrüße

(30. 03. 2020)

Ostern  wird im Jahr 2020 anders verlaufen als wir es all die Jahre gefeiert haben. Es wird  durch die Kontaktsperre nur im kleinen Familienkreis begangen werden können und damit ruhiger verlaufen. Trotzdem kann es bunt und fröhlich sein. Kinder können auf dem Balkon, im Garten, in der freien Natur oder in der Wohnung Osternester bzw. Ostereier suchen. Dabei sollten wir nicht vergessen mit Eltern, Großeltern, Familie,  Freunden und Bekannten zu telefonieren und/ oder zu schreiben.

Ostern ist das christliche Fest der Auferstehung Jesu Christi. Für uns alle  ist es im Jahr 2020 hoffentlich bald das Ende der Corvid 19 Pandemie und damit das Ende der notwendigen Kontaktsperre zum Schutz unseres Lebens und der Gesundheit. Es sollte für uns  aber ebenso ein neuer Anfang für einen maßvolleren und bewussteren Umgang mit unserem  Leben und der Natur sein.

Ihnen allen wünsche ich frohe Ostern und bleiben oder werden Sie gesund.

 

Cerstin Kopprasch

Interessengemeinschaft

Rehfeldes Grüne Insel - Naturlehrpfad        

    


 

Foto zur Meldung: Ostergrüße
Foto: Ostergrüße

Kolumne - Zwischen Hoffen und Bangen

(29. 03. 2020)

Das allgegenwärtige Problem heißt Corona – Pandemie und dieser Virus beherrscht unser Leben in all seinen Fassetten. Unsere Gedanken kreisen um das Bangen, dass der Virus uns nicht trifft, auch nicht unsere lieben Verwandten und Bekannten sowie Freunde. Unser Hoffen dreht sich um das wieder normal Einkaufen sowie Urlaub machen und das normale Leben bald wieder führen zu können.

Man sollte den Menschen keine Angst, sondern Lust auf eine bessere Zukunft machen. Aber bei all diesem Hoffen auf die Zeit nach dem Virus Corona sollten wir nicht übersehen, dass es in unserer Welt noch viel Vergleichbares, Gefährliches gibt, über das zurzeit nicht gesprochen oder bewusst geschwiegen wird.

 

Es gibt weitere schreckliche Krankheiten, wie Ebola, die Masern und die Grippe, bei denen in Deutschland auch Zehntausende sterben.

Es gibt Tierseuchen, wie die Schweinepest sowie die Vogelgrippe und die vielen Widersprüche zwischen der Landwirtschaft und dem Naturschutz, wie den Streit um Wolf, Biber und Kormorane sowie den Einsatz von Düngemitteln.

Es gibt den Klimawandel, der geleugnet wird und über WhatsApp wird Fridays for Future mit Greta schon für tot erklärt und dass, obwohl kein Problem geklärt ist und die Meere weiter mit Plastemüll verseucht werden.

Es gibt Not und Elend, Kriege, Vertreibungen und Flüchtlingsströme sowie Terror, Mord und Kriminalität, rechte Gruppen, die zwar verboten werden, aber weiter um Einfluss ringen und ihr Unwesen treiben.

Es gibt offizielle Erklärungen und Nachweise, dass die Reichen immer reicher werden und die Masse der Menschen immer ärmer wird, dass es den Obdachlosen nicht gut geht und in der Welt tausende hungernde Kinder leben.

Es besteht die Gefahr, dass uns der Virus in Deutschland die Milliarden auffrisst, die wir dringend in den Kommunen zur Daseinsvorsorge, den Straßenbau, die Kitas und zur Schulerweiterung benötigt hätten.

 

Es besteht die Gefahr, dass in wichtigen Gemeindevertretersitzungen mit umfangreicher Tagesordnung ohne die Einbeziehung der Bürger und Betroffenen Beschlüsse mit Mehrheitsentscheidung durchgebracht werden. Persönlich empfinde ich, dass wir ein ganzes Stück weiter sein könnten, wenn die vorliegenden Projekte nicht blockiert worden wären. Ein Neubeginn mit dem jetzt fast ein Jahr alles Wichtige verzögert wurde.

Es besteht die Gefahr, dass in Rehfelde der Eiertanz als die dominierende Bewegungsart der Neuen Zeit weitergehen kann. Aber es darf doch nicht nur darum gehen, im Rückblick Entscheidungen zu hinterfragen und zu negieren. Wir müssen doch nach vorn schauen und für die nächsten zehn Jahre festlegen, wie Rehfelde gestaltet werden soll.

 

Wenn jemand seine Zeit, seine Energie und sein Geld in etwas nicht investiert, dann wird es bald heißen, dass es ihm auch total egal ist.

Nehmen wir unseren Job ernst, nicht uns selbst. Werfen wir nicht, wie zu lesen war, über eine Million Euro der Bürger in den märkischen Sand. Aus meiner Sicht ist im Projekt vom Mai 2019 alles Erforderliche beachtet. Präzisierungen könnten über eine Anpassungsplanung erfolgen.

Mein Rat:

Wenn sie sich fragen, ist es richtig oder falsch, dann ist es falsch. Denn wenn etwas richtig ist, wissen sie es, ohne zu fragen - vertrauen sie auf ihr Bauchgefühl

 

Ihr Re(h) Auge

Foto zur Meldung: Kolumne - Zwischen Hoffen und Bangen
Foto: Kolumne - Zwischen Hoffen und Bangen

"Sender Rehfelde" - aktuell

(27. 03. 2020)

Ein Bürger stellt vor der Gemeindevertretersitzung folgende Frage:

„Hält „Die Linke/Zukunft“ weiter im Mai 2019 beschlossenen Hortprojekt fest?“

Antwort auf Nachfrage:

„Im Prinzip JA – weil das Projekt wirtschaftlich und bildungspolitisch das wirkliche Zukunftsobjekt für Rehfelde ist. Aber man ist kompromissbereit und das, obwohl man als stur bezeichnet wird!“

„Es gibt Ideen, denen man nicht entrinnen kann.“

(Theodor Herzl)

 

PS weitere Hinweise

Nachricht vom 25.03.2020

 

Foto zur Meldung: "Sender Rehfelde" - aktuell
Foto: "Sender Rehfelde" - aktuell

Naturlehrpfad und Bürgerpark

(27. 03. 2020)

Der Rehfelder Naturlehrpfad ist bereits über 10 Jahre ein beliebtes Erholungsgebiet in Rehfelde. Auch in der jüngsten Vergangenheit wurden innerhalb des Wäldchens weitere Plätze zum Verweilen und Besinnen eingerichtet  - dank auch des Engagements von Frau Cerstin Kopprasch. Das Wäldchen ist durchzogen von Wanderpfaden – fast alle angelegt von der guten Seele des Areals, von Herrn Kuno Adomeit.

Ein erst vor wenigen Tagen geschaffener Waldpfad erlaubt nun den Zugang zum Naturlehrpfadzentrum von der Strausberger Straße aus.  Jetzt kann man das Wäldchen von allen vorhandenen  vier Straßenseiten erreichen. Auf  den von Kuno Adomeit  auch stets gepflegten Waldpfaden gibt es jetzt in der Corona-Zeit beste Möglichkeiten allein oder zu zweit den Wald zu durchstreifen, ohne sich oft zu begegnen.

Durch das verzweigte Wegesystem ist der Wald mehr und mehr zu einem Bürgerpark (Waldpark) geworden. Hier ist naturnahe Erholung mitten in Rehfelde für Jung und Alt möglich. Mit jedem Weg/Pfad wurde der Wald auch aufgeräumter. Altholz wurde von Kuno Adomeit am Wegesrand abgelegt bzw.  gestapelt. Für Besucher ist es  immer  wieder erstaunlich wie man das alleine so schaffen kann.

Der Gemeinde Rehfelde wäre an dieser Stelle zu empfehlen periodisch Altholz aus dem Wäldchen zu entsorgen, denn ein Vorzeigewald ist  der Bürger-/Waldpark noch lange nicht.

(Rehfelder Heimatfreunde e.V.)

 

Foto zur Meldung: Naturlehrpfad und Bürgerpark
Foto: Naturlehrpfad und Bürgerpark

Kurzinformation- Zinndorfer Feuerwehr wird gebaut

(25. 03. 2020)

Auf der Grundlage von Beschlüssen des Amtsausschusses der Märkischen Schweiz und im Rahmen des gültigen Gefahrenabwehrplanes wurde jetzt mit dem Bau des Feuerwehrgerätehauses in Zinndorf begonnen.

Die Zinndorfer Ortswehr, eine von den 11 Wehren der Amtsfeuerwehr unseres Amtsbereiches, hat ein starke Einsatzgruppe sowie eine große Kinder und Jugendfeuerwehr. Mit dem Neubau in zwei Etappen, mit der Zielstellung im Jahre 2021 alles nutzbar zu haben, werden die erforderlichen räumlichen und technischen Voraussetzungen für eine weitere gute Arbeit geschaffen.

Im ersten Abschnitt wird die Fahrzeughalle errichtet und danach im zweiten Abschnitt der Sozialbau mit Räumlichkeiten auch zur Nutzung durch die Bewohner des Dorfes gebaut.

Gegenwärtig sind die Archäologen in Aktion und untersuchen den Baugrund. Sichtbar die alte Straße und auch Grundmauern von ehemaligen Bauten. Dazu sichtbar große Berge ausgehobenen Sandes.

Unsere Kameraden haben selbst Hand angelegt und geholfen Baufreiheit zu schaffen. Die alte Tanzfläche und die Feuerstelle haben ausgedient und auch das unnötige Gestrüpp wurde entsorgt. Nun müssen noch die Glascontainer an einen neuen Standort.

Alle wünschen sich, dass der Bau Fortschritte macht und die vorliegenden Pläne in hoher Qualität umgesetzt werden.

In Abhängigkeit davon wird das Pfingstmontagkonzert und das Zinndorfer Oktoberfest durchgeführt, falls diese nicht der Corona - Pandemie zum Opfer fallen.

Foto zur Meldung: Kurzinformation- Zinndorfer Feuerwehr wird gebaut
Foto: Kurzinformation- Zinndorfer Feuerwehr wird gebaut

Kommunales - GVS am 31. März 2020

(25. 03. 2020)

Der Bürgermeister und das Amt haben trotz aller Festlegungen und Warnungen im Rahmen der Corona – Pandemie zu einer sehr umfangreichen Sitzung der Gemeindevertretung (GVS) mit 30 Tagesordnungspunkten eingeladen.

Neben Kleinigkeiten, die man sicherlich auch anders entscheiden könnte, geht es um sehr wichtige Fragen für Rehfelde. (hier zur Tagesordnung)

Neben der Sorge um die Gesundheit unserer Vertreter wird natürlich angeraten als Bürger nicht teilzunehmen und damit die Öffentlichkeit ausgeschlossen. Es geht aber in mehreren öffentlichen wie nichtöffentlichen Punkten um den Bildungsstandort Rehfelde (Neubau Multifunktionsgebäude – Hort Rehfelde) und die Veränderungssperre zum Windfeld.

Viele Menschen meinen, dass wir beim Geld auf sehr hohem Niveau jammern. Laut Unterlagen hat die Gemeinde fast 5 Mill. auf der hohen Kante, aber angeblich kein Geld für einen anspruchsvollen Ausbau des Schulstandortes. Dazu auf der anderen Seite der Eindruck, dass Geld, ja viele Gelder verbrannt werden sollen. Es stehen wichtige Fragen im Raum:

 

Wer von den Gemeindevertretern kann verantworten, dass die Entscheidungen weiter ungesetzlich ohne die Beteiligung der Bürger, der Kinder und der Fachleute vor Ort durchgebracht wird?

 

Wer von den Gemeindevertretern kann gegenüber den Kindern und deren Eltern verantworten, dass sich der Ausbau unseres Bildungsstandortes weiter um Jahre verzögert?

 

Wer von den Gemeindevertretern kann gegenüber dem Bürger vertreten, dass eine halbe Million, das sind 500.000,00 € bildlich gesprochen weggeworfen wird?

 

Wer von den Gemeindevertretern kann gegenüber dem Bürger vertreten, dass nochmals eine knappe halbe Million, das sind 400.000,00 € für eine Neuplanung ausgegeben wird?

 

Wer von den Gemeindevertretern will fast 500.000€ für Planungen zu Gunsten von Investoren der Windenergie bezahlen oder durch „aussitzen“ sogar das Risiko von Entschädigungszahlungen eingehen.

 

Bitte sehen sie sich die Zahlen an, sehen sie sich die Fakten an, hören sie den Experten zu, und bilden sich erst dann ihre Meinungen und treffen Entscheidungen für die Zukunft.

 

Hinweise aus den letzten Monaten:

Hortneubau

Recherche zum Hort

Transparenz und Bürgerbeteiligungen

Foto zur Meldung: Kommunales - GVS am 31. März 2020
Foto: Kommunales - GVS am 31. März 2020

Kolumne - Ernste Lage – schwierige Zeiten

(22. 03. 2020)

Unsere Kanzlerin hat sehr emotional und einmalig darauf hingewiesen, dass es jetzt in der Corona-Pandemie auf jeden Menschen ankommt. Die Menschen handeln stets nach eigenen Überzeugungen und Instinkten. Gute, disziplinierte und umsichtige Menschen können nicht per Gesetz geschaffen werden. Schauen wir uns um!

Einerseits könnte man an den Menschen zweifeln, die sich klug geben, aber unklug handeln.

  • Menschen halten sich nicht an Festlegungen oder Bitten zur Eindämmung von Corona.
  • Menschen schreiben Fake – News, verunsichern damit und provozieren falsche Handlungen
  • Menschen machen Hamstereinkäufe und belasten den Handel in schweren Zeiten.
  • Menschen essen, rauchen und trinken alles, obwohl das das Leben verkürzt.
  • Menschen mobben, um nicht selbst gemobbt zu werden, reden andere klein um groß zu wirken.
  • Menschen predigen Hass und erzeugen Terror, Krieg und Vernichtung, töten Andere.
  • Menschen meinen, der Höcke-Flügel der AfD sei nicht gefährlich, nicht faschistisch.
  • Menschen, wie Herr Gauck, meinen sogar „Auch gegenüber rechts braucht es eine erweiterte Toleranz“.

All das macht mir Sorgen! Der Corona-Virus, wie auch der anderen Viren in den Köpfen.

Gegen den anderen Virus fand ich unter Fußball den Witz gut, dass Union Berlin jetzt auf einen Rechtsaußen verzichtet. In der Fußballsprache bleibend lehrt Thüringen, dass die selbsternannte Mitte keine Mehrheit und keinen Stürmer hat, aber die Mitte Links ohne Mehrheit einen kräftigen Linksaußen.

Anderseits gibt es Menschen mitten unter uns, auch jetzt in der Katastrophe, die sich um andere kümmern und sich den Viren aller Art entgegenstemmen. Jeder Mensch zählt, denn jeder kann betroffen sein. Alle Menschen tragen deshalb die Verantwortung, die Ausbreitung der Viren mit zu verhindern.

Deshalb wird den Menschen in allen Bereichen zurecht für die großen Leistungen zur Bewältigung der anstehenden Probleme gedankt. Dank auch für die Nachbarschaftshilfen in Rehfelde, wie diese zum Beispiel von unserer Ute Moriben geleistet wird, die anderen bedürftigen Menschen beim Einkaufen hilft.

Es klingt so einfach und ist doch so schwer: Begegnungen einschränken und vermeiden sowie bewusst Abstand halten. Menschen gehen freiwillig in häuslichen Arrest, damit Großeltern keine Kontakte zu Enkeln haben. Um sich nicht anzustecken wird Hygiene großgeschrieben. Krank in den Intensivstationen kann man nur auf telefonische Grüße sowie Wünsche und auf die Genesung hoffen. Im Ernstfall das andere Ende des Lebens erreichen, ohne die Lieben nochmals gesehen und umarmt zu haben. Diese Gefahr sollten wir nicht unterschätzen. Unser Leben ist in unseren Händen.

Die Grundsatzfrage ist: Was ist wichtig? Was ist nicht so wichtig?

Zwischen beiden zu unterscheiden ist sehr wichtig! Sich dann für das Wichtige zu entscheiden ist wichtig! Prioritäten finden und setzen ist im Großen wie im Kleinen, in der Weltpolitik und in der Kommune sowie in den Familien wichtig!

 

Ihr Re(h) Auge

Foto zur Meldung: Kolumne - Ernste Lage – schwierige Zeiten
Foto: Kolumne - Ernste Lage – schwierige Zeiten

"Sender Rehfelde" - aktuell

(21. 03. 2020)

In Vorbereitung des Frühjahrsputzes, der jetzt wegen des Corona - Virus abgesetzt ist, wurde folgende Frage gestellt:

„Wird der schöne Brunnen am Bürgerzentrum zukünftig wieder sprudeln?“

Antwort: „Im Prinzip ja, aber außer Wasser, Strom und einer neuen Pumpe ist die Initiative der Gemeinde und des Amtes gefordert!“

 

Alternativ:  Trotz Corona sollte die Reparatur gemeinsam mit dem Ehrenamt bis zum 1. Mai durchgeführt werden.

"Bitter ist es, das heute zu müssen, was man gestern noch wollen konnte." (Karl-Friedrich Gutzkow-Schriftsteller)

 

PS: Auch wenn der Brunnen eine der vielen Nebensächlichkeiten in dieser Welt ist - er ist und bleibt wichtig für das Ansehen von Rehfelde und das auch oder gerade in dieser Zeit der Pandemie.

Foto zur Meldung: "Sender Rehfelde" - aktuell
Foto: "Sender Rehfelde" - aktuell

Frühjahrsputz am Naturlehrpfad fällt ersatzlos aus

(19. 03. 2020)

Hallo liebe Mitstreiter,

der am 04.04.2020 geplante Frühjahrsputz fällt aus den uns allen bekannten Gründen (Corona-Virus) aus. Meinerseits wird kein Ersatztermin angesetzt.

Der Termin zur Pflanzung des Baum des Jahres (Robinie) verschiebt sich ebenfalls, u.a. auch weil seitens der Gemeindevertretung erst ein Beschluss bzgl. des Pflanzstandortes gefasst werden muss. Insofern kann die Baum - Pflanzung voraussichtlich erst im Herbst erfolgen.

Der nächste geplante Einsatz am NL ist der 20.06.2020, sofern sich bis dahin die Lage wieder normalisiert hat.

Bis dahin wünsche ich allen eine schöne Zeit und bleiben oder werden Sie gesund.

 

Mit freundlichen Grüßen

Cerstin Kopprasch

Foto zur Meldung: Frühjahrsputz am Naturlehrpfad fällt ersatzlos aus
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Kolumne - Jede Person ist so gut wie ihr Wort

(15. 03. 2020)

Andere sagen und haben recht, wenn du dein Wort gibst, halte es, komme was wolle. Nur mit dieser Verlässlichkeit auf das Wort und den Handschlag kann man in der Familie, unter Freunden, im Verein, in der Feuerwehr und erst recht in der Politik, insbesondere der Kommunalpolitik das Leben gestalten.

Menschen benötigen Verlässlichkeit, zum Beispiel wenn Kinder geboren werden, dass diese dann auch zur KITA, zur Schule und zum Hort gehen können. Im Gewerbe müssen sich die Chefs auf ihre Mitarbeiter verlassen können und der Kunde möchte für gutes Geld auch gute Ware, die länger als die Garantiezeit funktioniert. Jeder erwartet Verlässlichkeit bei der Erfüllung von Verträgen und das von beiden der vertragsschließenden Seiten einschließlich der Bezahlung der Rechnungen. Ohne diese Verlässlichkeit verschleudert man viel Zeit und Geld sowie Ansehen.

Verlässlichkeit ist auch bei Bränden, Havarien und Katastrophen erforderlich. Dafür stehen unter anderen auch die Kameraden unserer Feuerwehren ein. Deshalb ist der Beschluss zu höheren Entschädigungen, der vom Amtsausschuss in seiner letzten Beratung angenommen wurde, sehr berechtigt.

Verlässlichkeit ist auch im Umgang mit dem Coronavirus von Nöten. Ohne in Panik zu verfallen - Hamstereinkäufe widerspiegeln leider das Gegenteil - sollten wir sehr vorsichtig sein und unbedingt den Ratschlägen der Ärzte folgen. Ausnahmsweise mal weniger Umarmungen und Händeschütteln sowie besondere Rücksicht auf die Generation der Großeltern nehmen. Bei eigenem Verdacht nicht die Sprechzimmer der Ärzte und erst recht nicht die Notaufnahmen blockieren und andere anstecken. Jeder hat Telefon und über das sollte man Hilfe anfordern.

Verlässlichkeit benötigen wir auch bei der Verwirklichung der vorliegenden Konzepte, Projekte und beschlossenen Aufgaben in unserer Gemeinde. Insbesondere trifft das auf Versprechungen zum Straßen- und Parkplatzbau sowie den Bau der KITA und für den öffentlich bekundeten Willen in einer wichtigen gemeindlichen, gesellschaftlichen Frage, wie den Bau des Hortgebäudes im Schulcampus zu.

Sind wir verlässlich, halten wir unser Wort. Keiner kann verantworten, dass Millionen von Euro einfach weggeworfen werden.

Ihr Re(h) Auge

Foto zur Meldung: Kolumne - Jede Person ist so gut wie ihr Wort
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Kommunales – Rehfelde und die Corona-Pandemie

(14. 03. 2020)

Bisher ist dieser Virus noch kein Problem in Rehfelde, aber er wird und muss ernst genommen werden.

In Brandenburg werden ab Mittwoch ebenfalls wie in anderen Bundesländern die Kindergärten und Schulen bis Ende der Osterferien geschlossen.

Der Bürgermeister informiert über Facebook und Internet der Gemeinde über Abstimmungen im Amt am heutigen Samstag. Die konkreten Maßnahmen werden am Montag und Dienstag in Schule, Hort und Kitas abgestimmt und dann wie im Land festgelegt ab Mittwoch durchgesetzt. Er hat eine stete Information zugesichert. (siehe unten)

Da sich die Lage weiter zuspitzt haben Vereine, Einrichtungen und Gewerbebetriebe eigene Entscheidungen getroffen. Zum Beispiel hat der Zinndorfer Bürgerverein e.V. ein Freundschaftstreffen mit dem polnischen Partner und die eigene Jahreshauptversammlung verschoben.

Der Rehfelder Sängerkreis sowie die Seniorengruppen informierten, dass vorerst alle Zusammenkünfte ausgesetzt und die Schlager-Party vom 04. April auf unbestimmte Zeit vertagt wurde.

Wegen der Ausbreitung des Virus wird es in den nächsten Wochen auch keine Sportveranstaltungen geben. Der Spiel- und Wettkampfbetrieb wird auf Landesebene und überregional bis auf weiteres eingestellt.

Man kann nur immer wieder die allgemeinen Hinweise und Bitten wiederholen. Halten Sie Abstand, umarmen sie sich nicht und reichen sich nicht die Hand und einmal mehr Handwaschen sowie Desinfektionsmittel können nicht schaden. Aber bitte keine Panik und unnötigen Hamsterkäufe und schützen Sie vor allem die Generation der Großeltern, die über 65 jährigen.

Unser Team bittet alle Mitmenschen um Verständnis, Vorsorge und Solidarität.

Bleiben Sie gesund!

 

weitere Informationen

 

 

Foto zur Meldung: Kommunales – Rehfelde und die Corona-Pandemie
Foto: Kommunales – Rehfelde und die Corona-Pandemie

Fragen über Fragen zur Veränderungssperre

(12. 03. 2020)

Seit den Veröffentlichungen aus den Ausschüssen, insbesondere des Hauptausschusses am Dienstag, den 10. März sowie der Anfrage beim „Sender-Rehfelde“ kommt öfter die Anfrage zur Bedeutung einer Veränderungssperre im Bereich Windfeld 26 – Flure Werder und Zinndorf.

Rückblickend wurde am 28. 11. 2017 durch die Gemeindevertretung Rehfelde einstimmig die Aufstellung eines B- Planes (Beschluss 22-03-2017) und dazu die Satzung einer Veränderungssperre (Beschluss 22-03-2017) beschlossen.

Weiter zu Hinweisen

Diese Satzung über eine Veränderungssperre gem. §§ 14 hat folgenden Sinn und Zweck:

Die Veränderungssperre ist ein weiteres Instrument der Bauleitplanung. Mit dem Erlass einer Veränderungssperre kann die Gemeinde während des Zeitraums der Aufstellung eines Bebauungsplans die Errichtung von baulichen Anlagen, die den Vorhaben künftigen Bebauungsplanes entgegenstehen würden, verhindern.

Welche formellen Voraussetzungen müssen für den Erlass einer Veränderungssperre vorliegen?

  • Die Gemeinde muss bereits ausdrücklich die Aufstellung oder Änderung des Bebauungsplanes beschlossen haben. (28.1.2017)
  • Der Aufstellungsbeschluss muss entsprechend §2 Abs.1 Satz 2 BauGB ordnungsgemäß bekannt gemacht worden sein. (Juni 2018)

Mit dem Aufstellungsbeschluss muss noch kein endgültiges Bebauungskonzept vorliegen. Allerdings muss aus den Planungen der Gemeinde deutlich hervorgehen, welcher Bereich überhaupt überplant werden soll und welche grundsätzlichen Ziele mit der Planung verfolgt werden. (s.a. Beschluss des BVerwG v. 18.12.1989, 4 NB 26.89)

 

Wie wirkt sich eine Veränderungssperre aus?

Die Veränderungssperre hat die Wirkung einer generellen Bausperre. Bauliche Vorhaben, wie die Errichtung, die Änderung und die Nutzungsänderung von baulichen Anlagen dürfen grundsätzlich nicht mehr durchgeführt werden. Auch sonstige erhebliche oder wesentlich wertsteigernde Veränderungen von Grundstücken oder baulichen Anlagen sind unzulässig, auch wenn diese ansonsten nicht genehmigungs-, zustimmungs- oder anzeigepflichtig sind. Durch die Veränderungssperre wird jedoch der Verkauf eines Grundstückes nicht behindert. Darüber hinaus werden auch genehmigungsfreie tatsächliche Veränderungen nicht verhindert, soweit sie keine oder nur unwesentliche Wertsteigerungen zur Folge haben (z.B. übliche Unterhaltungsmaßnahmen, Reparaturmaßnahmen s.a. §14 Abs. 3 BauGB). So dürfen z.B. Funktionsmängel wie eine ungenügende sanitäre Ausstattung, eine nicht ausreichende Beheizung oder Belüftung durch Modernisierungsmaßnahmen durchgeführt werden. Die Erweiterung der Wohnfläche zur Verbesserung des Wohnkomforts hingegen wird durch die Veränderungssperre ausgeschlossen.

Des Weiteren werden gemäß §14 Abs. 3 BauGB von der Veränderungssperre nicht erfasst:

  • Bauvorhaben, die vor Inkrafttreten der Veränderungssperre baurechtlich genehmigt worden sind. Die Baugenehmigungen bzw. Vorbescheide versehen das Vorhaben mit einer Art „Bestandsschutz“.
  • Bauvorhaben, von denen die Gemeinde nach Maßgabe des Bauordnungsrechtes Kenntnis erlangt hat und mit deren Ausführung vor Inkrafttreten der Veränderungssperre hätten begonnen werden dürfen,
  • Genehmigungsfreie Bauvorhaben, von denen die Gemeinde Kenntnis erlangt hat und mit denen vor Erlass der Veränderungssperre hätte begonnen werden dürfen
  • Unterhaltungsvorhaben zur Fortführung einer bisher ausgeübten Nutzung.

 

Wie lange gilt die Veränderungssperre?

Grundlage für die Geltungsdauer der Veränderungssperre ist § 17 BauGB. Danach tritt die Veränderungssperre nach zwei Jahren außer Kraft, eine zweimalige Verlängerung um jeweils ein Jahr ist möglich. Dabei ist die zweite Verlängerung der Veränderungssperre nur zulässig, wenn besondere Umstände diese weitere Verlängerung erfordern. Besondere Umstände können nach geltender Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichtes nur darin begründet sein, dass das Planverfahren zur Aufstellung des Bebauungsplanes durch eine ungewöhnliche Sachlage verzögert wird wie z.B.

  • wesentliche Gesetzes- oder Rechtsprechungsveränderungen,
  • personelle Auswirkungen einer kommunalen Gebietsreform
  • Besonderheiten des Umfangs, des Schwierigkeitsgrades oder des Verfahrensablaufes

Durch die Gemeinde selbst zu vertretende Verzögerungen, wie mangelnder Personaleinsatz, hingegen begründen keine zweite Verlängerung der Veränderungssperre. Die einzelnen Verlängerungen der Veränderungssperre müssen als Satzung beschlossen und bekannt gemacht werden.

Nach Ablauf von vier Jahren tritt die Veränderungssperre endgültig außer Kraft. Sofern das Erfordernis besteht, kann die Gemeinde die außer Kraft getretene Veränderungssperre erneut ganz oder teilweise beschließen.

 

Gibt es Ausnahmetatbestände?

Die Gemeinde kann in Bauantragsverfahren Ausnahmen von der Veränderungssperre zulassen ($14 Abs. 2 BauGB), sofern überwiegende öffentliche Belange nicht entgegenstehen. Es besteht sogar ein Anspruch auf eine Ausnahme von des Veränderungssperre, wenn das Bauvorhaben die Verwirklichung des geplanten Bauvorhabens nicht beeinträchtigt. Die Entscheidung über die Ausnahme trifft die zuständige Baugenehmigungsbehörde.

Foto zur Meldung: Fragen über Fragen zur Veränderungssperre
Foto: Fragen über Fragen zur Veränderungssperre

"Sender Rehfelde" - aktuell

(11. 03. 2020)

Eine Anfrage nach dem Hauptausschuss:

„Stimmt es, dass die Veränderungssperre zum Windfeld 26 unbedingt verlängert werden muss?“

Antwort: „Ja - unbedingt, aber das hilft nur, wenn die Gemeinde auch die Planungen unbedingt und sofort durchführt!“

Alternativ: Die Gemeinde verliert die Planungshoheit und ein Wildwuchs mit mehr als 30  Windkraftanlagen und geringere Abstände zu den Dörfern wären möglich.

„Die Jagd nach dem Sündenbock ist die einfachste“. (Eisenhower)

(hier zu weiteren Informationen)

 

Foto zur Meldung: "Sender Rehfelde" - aktuell
Foto: "Sender Rehfelde" - aktuell

Kolumne – Zum Internationalen Frauentag

(08. 03. 2020)

Am heutigen 8. März, dem im Allgemeinen anerkannten „Internationale Frauentag“ habe ich selbstverständlich meiner Frau einen Blumenstrauß überreicht und ihr herzlichst gedankt. Auf diesem Wege beglückwünsche und danke ich auch allen Frauen für immer wieder vollbrachte Leistungen und die Fürsorge sowie Unterstützung für die Männer- und Kinderwelt. Der wirkliche Dank wäre eine Gleichberechtigung, durchgesetzt über 356 Tage des Jahres.

Die Gleichberechtigung der Frauen steht in Deutschland zwar im Grundgesetz und wird von vielen immer wieder betont, aber die Gleichstellung ist noch lange nicht durchgesetzt. Es gibt leider immer noch gravierende Unterschiede in der Bezahlung der Arbeit sowie damit in der Rentenversorgung und wir quälen uns mit einer Frauenquote, die nun überall beschlossen wird. In den Köpfen sind wir lange noch nicht da, wo wir sein könnten.

Frauen wollen keine Sonderrechte! Sie brauchen keine Sonderrechte, sondern die Menschenrechte, die allen Menschen zustehen! Nicht umsonst haben die Vereinten Nationen den Weltfrauentag in diesem Jahr unter das Motto 'Planet 50-50 by 2030: Step It Up for Gender Equality' gestellt. In Deutschland lautet das Motto 'Heute für morgen Zeichen setzen!'.

Aber brauchen wir diesen 8. März als offiziellen Erinnerungstag überhaupt noch? Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hat zum Weltfrauentag auf internationaler Ebene verglichen, wo Deutschland so steht, wenn es um Berufs- und Lebensumstände von Frauen geht – unser Land schneidet dabei nicht schlecht ab.

Ja passt doch! Was soll der olle Gedenktag? Na, er soll zum Beispiel daran erinnern, dass es noch viel zu viele Frauen und Mädchen gibt, für die eben die allgemeinen Menschenrechte nicht gelten. "Gewalt gegen Frauen und Mädchen ist eine der am weitesten verbreiteten und systematisch begangenen Menschenrechtsverletzungen", formuliert es die Bundeszentrale für politische Bildung.

Erschreckender ist, dass sich ein neues Feindbild Frau herauskristallisiert, das in Beispielen nachvollziehbar bereits in Hass umschlägt. „Frauenhass ist ein gefährlicher Anknüpfungspunkt, um sich zu radikalisieren“ schreibt Anne Helm. Attentäter, wie Brevik in Norwegen, Minassian in Toronto und auch die in Halle sowie Hanau agierten unter anderem auch aus der Überzeugung, dass Frauen an allem Schuld seien. Wer dieser Verschwörungstheorie anhängt gleitet auch schnell zu anderen Hassauffassungen, wie Rassismus oder Judenfeindlichkeit über. Frustrierte Männer bestärken sich ungehemmt in der eigenen Misere und Leidensrolle, weil sie keine Freundin haben, weil Frauen erfolgreicher sind, weil Frauen Männer diskriminieren, weil sie nicht als Subjekt des Sex bereitstehen und im Netz spricht man davon, dass der Feminismus schuld an weniger Kindern hätte und dadurch ein „Bevölkerungsaustausch“ stattfände.

Lassen wir weder diese Hasstheorien zu und schützen uns und unsere Frauen vor diesem Terror. Schenken wir lieber das ganze Jahr, jeden Tag Blumen und nicht nur Blumen als Zeichen unserer Wertschätzung und Liebe. Danken wir, dass die Frauen unter Schmerzen unsere gemeinsamen Kinder geboren haben und die Hauptlast bei ihrer Entwicklung tragen. Danken wir es mit mehr umarmen und weniger meckern

 

Ihr Re(h) Auge

Foto zur Meldung: Kolumne – Zum Internationalen Frauentag
Foto: Kolumne – Zum Internationalen Frauentag

"Sender Rehfelde" - aktuell

(08. 03. 2020)

Hier eine weitere Anfrage eines Bürgers:

„Haben wir den REWE-Markt als 3. Großmarkt benötigt?“

Antwort: „Prinzipiell in 2019 – NEIN, aber er ist ein Symbol für die Entwicklung der Zukunft, ein Beispiel wie man jetzt die Daseinsvorsorge für das Leben in 10 Jahren sichern muss.“

„Erfolg ist die beste Rache“ (Michael Douglas)

Foto zur Meldung: "Sender Rehfelde" - aktuell
Foto: "Sender Rehfelde" - aktuell

Kommunales - Der Hauptausschuss tagt

(07. 03. 2020)

Nach den Sitzungen der Fachausschüsse findet in Vorbereitung der Gemeindevertretung (24. März 2020) die Sitzung des Hauptausschusses statt.

Dieser ist mit einer ausgiebigen Tagesordnung für Dienstag, den 10. März 2020, 18.15 Uhr einberufen.

Die zu hinterfragenden Kernthemen sind aus unserer Sicht:

  • Warum fehlt neben den Beschlüssen zu den Räumen für den Unterricht in der Grundschule die Diskussion zum „Neubau des Multifunktionalgebäudes“ (HORT)?
  • Warum wird nicht über das vorliegende nichtöffentliche Analysepapier zu den bisherigen Beschlussvorlagen zum Windfeld 26 diskutiert und nur zur Verlängerung der Veränderungssperre Stellung bezogen?
  • Warum wird nach dem Finanzausschuss nicht über die Finanzlage der Gemeinde für 2020 und die Fördermöglichkeiten gesprochen?
  • Warum liegt nach dem Ortsentwicklungsausschuss nichts zum Straßenausbaukonzept und Verkehrswegekonzept vor?

Wann finden zu den wichtigsten Fragen wie Schulstandort und Hortneubau sowie Planungen für das Windfeld 26 die gesetzlich festgelegten öffentlichen Einwohnerversammlungen sowie die Kinder und Jugendbeteiligungen statt.

Wir bitten Sie alle wie der Bürgermeister und andere Fraktionen um Ihre Teilnahme und Meinungsäußerungen!

Es geht bei jedem Beschluss und jeder Diskussion um die zukünftige Entwicklung und die gestalterischen Maßstäbe in Rehfelde.

„Es ist nicht genug zu wissen-man muss auch anwenden. Es ist nicht genug zu wollen- man muss auch tun.“ (J.W. von Goethe)

 

Foto zur Meldung: Kommunales - Der Hauptausschuss tagt
Foto: Kommunales - Der Hauptausschuss tagt

Spitze gefestigt

(07. 03. 2020)

Unsere Mannschaft von „Grün-Weiß“ hat die Spitzenposition in der Landesklasse Ost gefestigt. Gefolgt von 3 punktgleichen Mannschaften, aber einem Nachholespiel am Ostermontag. Mit einem guten 3:1 Sieg gegen FC Jüterbog auf eigenem Platz und den Spielen der anderen können wir weiter sehr optimistisch in die Zukunft schauen. Für die Tore sorgten zum 1:0 Pascal Haase und nach dem Ausgleich dann Erik Bohlemann mit dem 2. und 3. Treffer zum Endstand.

Hier zur Landesklasse Ost

Foto zur Meldung: Spitze gefestigt
Foto: Spitze gefestigt

Aktuelles aus dem OEA - 04. März 2020

(06. 03. 2020)

Zur Sitzung des Ortsentwicklungsausschusses (OEA) am 04.03.2020 sind aus dem öffentlichen Beratungsteil folgende Beratungspunkte aus unsere Sicht besonders hervorzuheben:

 

Rehfelder Straßenausbau- und Verkehrswegekonzeption

Eigentlich hatte der OEA Informationen, Ausarbeitungen und Vorstellungen bezüglich der Fortschreibung des Entwurfs der Straßenausbaukonzeption aus 2019 für die Ausschusssitzung erwartet (siehe hierzu auch OEA-Beratung vom 12.02.2020).  Leider wurde seitens des Amtes hierzu nichts Neues vorgelegt. Es wurde auf die ungeklärten rechtlichen Fragen bezüglich der Finanzierung und Einstufung als Anlieger- oder Erschließungsstraße verwiesen.

In der Diskussion wurde einvernehmlich dargestellt, dass eine inhaltliche Behandlung und Auseinandersetzung in den Gremien der Gemeinde zur Fortschreibung und Erweiterung des Entwurfs der Straßenausbaukonzeption aus 2019 dringend erforderlich sei. Ein neues  Straßenausbau- und Verkehrswegekonzept soll in jedem Fall noch in 2020 beschlossen werden.

In den o.g. Zusammenhang wurden auch Informationen  und Vorschläge eines Bürgers bezüglich der Instandsetzung und möglicher Fördermittel für den Bau des Radweges von Hoppegarten (Münchberg) nach Werder und Rehfelde mit Interesse zur Kenntnis genommen. Diese Vorschläge sollten bei der o.g. Konzeptionserarbeitung und zukünftiger Haushaltsmittelplanungen mit berücksichtigt werden.

 

Verlängerung der Veränderungssperre zum Windfeld 26

Der OEA empfahl der Verlängerung der Veränderungssperre für die Aufstellung eines notwendigen Bebauungsplanes (Veränderungssperre läuft seit 6/2018) um ein weiteres Jahr, bis Juni 2021, zuzustimmen. Begründet wurde die Verlängerung seitens des Amtes mit eingetretenen Verzögerungen bei der beabsichtigten Bauleitplanung.

Unsere Fraktion wies in der Diskussion darauf hin, dass seit dem Beschluss zur Veränderungssperre von  Juni 2018  keine Aktivitäten zur Erarbeitung einer  Bauleitplanung eingeleitet wurden und hier für die Gemeinde dringender Handlungsbedarf besteht, um mögliche Untätigkeitsklagen zu verhindern. 

Wir verweisen zusätzlich auf unseren Standpunkt zur Problematik in unserem offenen Antwortbrief an die Rehfelder Energiegenossenschaft vom 29.02.2020.

 

Frühjahrsputz 2020

Der zentrale Frühjahrsputz der Gemeinde findet am 04.04.2020 in der Zeit von 9:00 bis 12:00 Uhr statt.  Dem Aufruf zu Meldungen zu Aktionsorten sowie Bedarfsmeldungen für Mittel und Material  sind zahlreiche Vereine, Initiativgruppen und Fraktionen  gefolgt.  Der OEA bestätigte bis auf wenige Ausnahmen die Bedarfsanmeldungen. Den Antragstellern soll entsprechend Bescheid gegeben werden. Im Haushalt der Gemeinde sind für den Frühjahrsputz insgesamt 4.000,00 € eingestellt.

Hoffen wir auf schönes Wetter und zahlreiche Beteiligungen an dem diesjährigen Frühjahrsputz. Unsere Fraktion beteiligt sich an den Arbeiten am Naturlehrpfad (neue Schilder und Poller aufstellen, Grünpflegarbeiten).

Foto zur Meldung: Aktuelles aus dem OEA - 04. März 2020
Foto: Aktuelles aus dem OEA - 04. März 2020

"Sender Rehfelde" - Parkplatz an der Post

(05. 03. 2020)

Nach dem Beispiel -

Anfragen an den „Sender Jerewan“.

 

Hier eine weitere Bürgeranfrage:

„Können die Löcher am Parkplatz an der Post beseitigt werden?“

Antwort: „Prinzipiell Ja – aber es bedarf einer Parkplatzlochreparaturausschreibung, eines Parkplatzlochreparaturauftrags sowie einer Firma, die Zeit und Leute für die Parkplatzlochreparatur hat.“.

Alternativ:

Man baut den Parkplatz, wie seit Jahren geplant, grundhaft aus.!

„Wer die Welt bewegen will, sollte erst sich selbst bewegen“ (Sokrates)

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Foto: "Sender Rehfelde" - Parkplatz an der Post

Der Finanzausschuss hat getagt 03. März 2020

(04. 03. 2020)

All jene, die der Meinung folgen, dass sich die Gemeinde Rehfelde in einer finanziellen Notlage befände, hätten sich auf der Sitzung des Finanzausschusses am 3. März eines besseren belehren lassen müssen. Und dies aus mehreren Gründen:

  • Die vorläufige Auswertung des Ergebnisses des Haushalts 2019 zeigte eine beträchtliche Abweichung von der ursprünglichen Planung, allerdings im positiven Bereich. Unsere Einschätzung vom 6. Dezember 2019 hat sich vollauf bestätigt. Unsere Rücklage wird sich auf mehr als 5 Mio. € erhöhen. Voraussetzung ist, dass wir bereits ausgegebenes Geld wie die ca. 500.000 € für die Planung des Multifunktionsgebäudes/Hort nicht in den Sand setzen, da die Mehrheit der Gemeindevertretung dem bisherigen Projekt ablehnend gegenüber steht.
  • Mit Berechtigung verwies der Ausschuss auf die Pflicht der Gemeindevertretung, die Umsetzung beschlossener Projekte regelmäßig zu kontrollieren. Das betrifft insbesondere die Maßnahmen im Tiefbau. Wie bereits bei der Beschlussfassung zum Haushalt 2020 verlautbart, wurden auch auf der Sitzung vereinzelt Zweifel geäußert, dass der Umfang der Maßnahmen im richtigen Verhältnis zum Personalbestand des Amtes steht.
  • Sowohl auf der Sitzung des Finanzausschusses als auch bereits auf der Sitzung des Ortsentwicklungsausschusses vom 12. Februar wurden von Gemeindevertretern neue finanzielle Begehrlichkeiten über den beschlossenen Haushalt hinaus benannt. Von einer finanziellen Notlage berechtigterweise kein Wort. Eine Ermahnung zur Haushaltsdisziplin wird nicht wahrgenommen, eher auf den noch zu erarbeitenden Nachtragshaushalt verwiesen.

Aus unserer Sicht kann dem dort Verständnis entgegengebracht werden, wenn es sich um Projekte handelt, die bereits in Planung waren und durch den Kreis oder das Land gefördert werden. Unsere erste Priorität bleibt der Bau eines zukunftsträchtigen Multifunktionsgebäudes/Hort, der finanztechnisch bereits heute möglich wäre.

  • Darüber hinaus existieren mehrere Probleme, die seit Monaten anstehen und für die keine befriedigende weitsichtige Lösungen gefunden wurden. Die damit verbundenen Eilentscheidungen werden den Gemeindehaushalt zusätzlich belasten. Das betrifft u. a. die Schaffung zusätzlicher Klassenzimmer in der Schule. Der Freizug des Hauses II von der Gemeindebibliothek zum Schuljahr 2021/22 verschafft der Schule Handlungsmöglichkeiten für ein ganzes Jahr. Ohne eine Inbetriebnahme des Multifunktionsgebäudes/Hort im Sommer 2023 – und das wird bezweifelt – sind damit schon wieder alle Spielräume ausgereizt.

Was aber wird aus der Bibliothek? Die ist an einen „von der Gemeindevertretung noch zu bestimmenden externen Standort“ zu verlegen. Man beachte die Formulierung „extern“.

  • Unbedingt befassen sollte sich der Ausschuss mit weiteren Grundsatzfragen, die weitreichende finanzielle Auswirkungen haben. Das betrifft insbesondere die sogenannte Spitzabrechnung im Straßenausbau und die Frage, soll die Gemeinde Maßnahmen realisieren, bei denen laut Gesetz das Land sich finanziell zu beteiligen aber dafür noch keine Ausführungsvorschrift erlassen hat?

Es sind nicht allein die Zahlen, die einen Finanzausschuss beschäftigen. Er ist gehalten, die Dinge im Zusammenhang zu betrachten und klug abzuwägen. Dass darüber hinaus auch die Bereiche Gewerbe und Tourismus zu seinen Aufgabenfeldern zählen, wurde auf der Sitzung mit der Benennung von Verantwortlichen für die Arbeitsgebiete deutlich.

(zu weiteren Informationen)

Foto zur Meldung: Der Finanzausschuss hat getagt 03. März 2020
Foto: Der Finanzausschuss hat getagt 03. März 2020

"Sender Rehfelde" - Finanznot

(04. 03. 2020)

Nach dem Finanzausschuss fragte ein Bürger beim Sender an:

„Warum wird in Rehfelde von einer finanziellen Notlage gesprochen, obwohl man die Zahlen anderes werten könnte?“

Antwort: „Prinzipiell stimmt die Aussage auch nicht, aber aus der Sicht des Besitzers von Milliarden sind die über 4 Millionen auf den Konten der Gemeinde natürlich eine Notlage!“ “

„Wir würden gar vieles besser kennen, wenn wir es nicht zu genau erkennen wollten.“ (J.W. von Goethe)

Hier der Link zur Kolumne

hier zur INFO - Finanzausschuss

Foto zur Meldung: "Sender Rehfelde" - Finanznot
Foto: "Sender Rehfelde" - Finanznot

Der Bildungsausschuss hat getagt 02. März 2020

(03. 03. 2020)

Am 02. März 2020 trafen sich die Mitglieder, sachkundige Einwohner, der Bürgermeister und Gemeindevertreter zur 5. Sitzung des Bildungsausschusses.

Da mehrere Punkte der Tagesordnung Schule und Hort betrafen, waren die Rektorin der Schule, Frau Neidhardt, der Hortleiter Herr Rosenfeldt und der Schulsozialarbeiter Herr Klein als Gäste eingeladen.

Sie berichteten sehr anschaulich über die gegenwärtigen Probleme in ihren Arbeitsbereichen, die Kinder und Personal stark belasten. Durch den Ausfall von Lehrern beenden die Kinder den Unterricht eher, gehen dann in den Hort. So wird der zwischen Amt und Eltern vereinbarte Betreuungsumfang von vier Stunden häufig zeitlich überschritten. Das Personal des Hortes wird aber nach diesem vereinbarten Betreuungsumfang bemessen und so fallen im Hort Mehrstunden an. Ein Teufelskreis, für den mit den zuständigen Ämtern nach Lösungen gesucht werden muss.

 

Frau Neidhardt lobte die Zusammenarbeit mit dem Amt, freut sich, dass sie viel Unterstützung bei der Erarbeitung des Medienentwicklungsplanes erhält. Dieses Dokument ist die Voraussetzung, um einen Förderantrag zur „Umsetzung des DigitalPaktes 2019-2024 an der Grundschule Rehfelde“ stellen zu können. Bei 270 Schülern kann die Schule mit 130.430,00 Euro Fördermittel rechnen! Ein weiterer Beitrag, um die Grundlagen zum Erwerb von digitalen Kompetenzen zu verbessern.

Zum Nachlesen: Informationsvorlage der Gemeinde Rehfelde 3/2020

 

Herr Rosenfeldt informierte darüber, dass gegenwärtig 162 Kinder die Betreuung im Hort in Anspruch nehmen. Gerade bei schlechtem Wetter ist deutlich erkennbar, dass die Kapazitätsgrenze erreicht ist.

Er beklagte die hohe Lärmbelastung im Speiseraum, die für Kinder und Personal unzumutbar sind.(Kolumne)

 

Seit Anfang 2020 arbeitet Herr Klein nach seiner Elternzeit wieder als Schulsozialarbeiter und freut sich sehr, für diese Arbeit nun 30 Wochenstunden zur Verfügung zu haben. Er erarbeitet gerade Konzepte für Angebote zur Arbeit mit den Kindern, für die Zusammenarbeit mit den Lehrern und Eltern. Seine vorgestellten Ideen werden das Schul- und Hortleben bereichern, wenn alle Beteiligten weiter zusammenarbeiten.

 

Die Anfrage von Herrn Rosenfeld, ob es für den dringend notwendigen Neubau eines neuen Multifunktionsgebäudes einen „Krisenstab“ gibt, wurde nicht beantwortet. Verwiesen wurde auf die nächsten Beratungen der Ausschüsse. (Hauptausschuss)

 

Die Überarbeitung der Imagebroschüre von Rehfelde ist in Arbeit. Konkret wurde festgelegt, wer welche Bereiche des Gemeindelebens neu formuliert. Gewerbetreibende werden angeschrieben, um sie zur Mitarbeit und Unterstützung zu gewinnen.

 

Der von den Mitgliedern des Bildungsausschusses im Februar zurück verwiesene Beschlussvorlage „Einrichtung/Errichtung von zwei zusätzlichen Klassenräumen für die Grundschule Rehfelde zu Beginn des Schuljahres 2020/2021“ wurde vom Amt zurückgezogen, eine Unterbringung der Bibliothek im WAT-Raum der Schule ist somit nicht mehr geplant.

Spannend wird sich nun die Suche nach geeigneten Räumen für die Schule und im nächstes Jahr für die Bibliothek gestalten! Dieses Problem kann nur mit der Antwort zum Bau des Mulifunktionsgebäude (HORT) wirklich gelöst werden. Laut einem Fördermittelantrag zu 90 neuen Plätzen für den Hort müsste dieses Gebäude bis 2023 gebaut sein.

Foto zur Meldung: Der Bildungsausschuss hat getagt 02. März 2020
Foto: Der Bildungsausschuss hat getagt 02. März 2020

Das erste Projekt im Jahr 2020 ist fertig

(02. 03. 2020)

Seit dem Wochenende steht die neue Futterkrippe am neuen Standort hinten  auf der Wiese der Bäume des Jahres, geschützt neben dem Rodelberg.

Ein großes Danke geht an Herrn Blaschek und Herrn Mildner (Allianz), die den Bau und das Aufstellen der Futterkrippe übernommen haben.

Auch an Herrn Adomeit ein Dankeschön, denn er hat die marode Futterkrippe sogleich ordnungsgemäß entsorgt.

Ausdrücklich weise ich daraufhin, dass die Fütterung der Wildtiere ausschließlich dem Jagdpächter vorbehalten ist. Unsere Wildtiere passen sich Futtermäßig ihrer örtlichen Umgebung an.

Im Übrigen, Rehe sind Vegetarier, die gerne Gräser, Kräuter, Blüten z.B. vom Löwenzahn, Blätter, Knospen und junge Triebe, auch Beeren, Holunder, Hartriegel sowie Eicheln, Äpfel und Karotten mögen.

Wildschweine mögen Wurzeln, Pilze, Engerlinge und Eicheln. Nur wenn sie im Winter den Boden mit ihrem Rüssel nicht mehr durchforsten können, nehmen sie auch mal herumliegendes Aas zu sich.

Damit wir unsere heimischen Wildtiere weiter ab und an beobachten können, ist es notwendig den Wald um den Naturlehrpfad zu erhalten und zu gestalten.

 

Cerstin Kopprasch

 

Foto zur Meldung: Das erste Projekt im Jahr 2020 ist fertig
Foto: Das erste Projekt im Jahr 2020 ist fertig

Geschichte Windfeld

(01. 03. 2020)

Kurze Geschichte des Windkraftanlagenbaus im „Windfeld 26“

(Stand 12.04.2015)

 

A. Akzeptanz: 1993 - 1999

Nicht allzu lange nach der „Wende“ von 1992 entdeckte die deutsche Windenergie-wirtschaft Brandenburgs Flächen als potentielles Geschäftsfeld für sich; und  Finanz-investoren wie Windanlagenbauer starteten einen bis heute anhaltenden Boom im Anlagenbau. Dabei gab es eine rasante technische Begleitentwicklung, die es er-laubte, die Windkraftanlagen immer höher zu planen und immer größere Mengen an Energie per Anlage zu erzeugen.

Zwangsläufig brachte die Entwicklung so genannter Windparks oder Windfarmen in Brandenburg so wie anderswo Befürworter und Gegner auf den Plan. In den ersten Jahren nach der Wende waren allerdings die positiven Reaktionen auf die neuen Entwicklungen jedenfalls in Ostbrandenburg noch sehr stark, -- wie man etwa aus den Diskussionen und Beschlüssen der Gemeindevertretung von Zinndorf ab 1994 ersehen kann, die sogar  dem Bauantrag  eines Privatmanns zur Errichtung einer WKA auf seiner Flur damals einstimmig zustimmte und sich auch noch bis 5 Jahre danach, ähnlich wie die GV von Werder, durchgehend positiv zu den Planungen verhielt.

Bund, Land und Kreise sahen den Aufbau der Windkraftwirtschaft ohnehin positiv als wirtschaftliches und gleichzeitig ökologisches Entwicklungsprogramm und förderten nach Kräften. Für Ostbrandenburg schlug sich dies unter anderem nieder im „Wind-krafterlass“ des Umweltministeriums Brandenburg von 1996 und im  Landes-„Regio-nalplan“ der Regionalen Planungsgemeinschaft Oderland-Spree (seit 1994), der in Bezug auf „Windfeld 26“ Werder-Zinndorf bis heute fortgeschrieben wird.

Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG), das die Abhängigkeit der Energiewirt-schaft von der Kohleverstromung entscheidend verringern soll, brachte für den Bau von Windkraftanlagen ab 2000 dann zusätzliche Motivation durch den Anreiz beson-derer garantierter Vergütungssätze für „Windstrom“.

Selbst wenn die anfängliche Zustimmung in Zinndorf wie in Werder unter dem Ein-druck entstehen konnte, dass man damit eventuell eine zur gleichen Zeit geplante Mülldeponie in der Gemarkung Zinndorf verhindern könne (der damalige Amtsdirek-tor bestätigt die Gleichzeitigkeit der Planungen, aber bestreitet den Zusammenhang), so hielt die Zustimmung in Zinndorf doch noch fast 1 ganzes Jahr bis März 1999 an, -- auch nachdem die Mülldeponie längst schon ad acta gelegt worden war (Stich-wort: „preussische“ Verlässlichkeit auf das Wort der GV Zinndorf).

Auch in Werder beschloss die GV noch im Dezember 1998 die Aufstellung eines „vorhabenbezogenen Bebauungsplans“ für einen Windpark mit 15 WKA und entspre-chenden Zuwegungen, wenngleich man vorsichtigerweise gleichzeitig auch beim Ministerium anfragen wollte, wie sich die WKA auf den Wildbestand und damit die Jagd auswirken würde. Noch im  September 1999  billigten dann die Gemeindever-treter in Werder den von einem Planungsbüro entworfenen „vorhabenbezogenen Bebauungsplan“ (VBP) für 15 WKA eines Investors, wenn auch erst nach heftigen Diskussionen.

 

B. Ablehnung

Einen Monat später, Ende Oktober 1999, gingen die Gemeindevertretungen von Werder und Zinndorf  jedoch auf Distanz, - vor allem aufgrund der Informationsarbeit der von Dr. Oehler geführten Bürgerinitiative „BürgerAktion“  in Werder. Wenn auch vieles in dieser neuen Bewegung auf Mutmaßungen, Unterstellungen und schlichten Behauptungen beruhte, so machte sich doch das der Initiative zu Grunde liegende Gefühl allgemein breit, überrumpelt werden zu sollen durch die Interessen von Investoren und Anlagenbauern einerseits und zu wenig Aufklärung und Beteiligung seitens der “Ämter“ andererseits. Diese, so der Tenor der Planungsgegner, erklärten Dinge für rechtens und abgestimmt und unwiderruflich, die mit den betroffenen Bürgern nie (oder nur in unverbindlichen Meinungsäußerungen) diskutiert und abgestimmt worden, geschweige denn in all ihrer Tragweite dargestellt worden seien.

Die „BürgerAktion“ machte geltend, dass die Zustimmung zum vorhabenbezogenen Bebauungsplan in Werder unter unnötigem Zeitdruck und mit lückenhaften Unter-lagen und Kartenmaterial erfolgt war; dass die Belange der Einwohner  vom Projekt-büro unzureichend berücksichtigt worden seien, über akustische Belastung und optische Wirkung kaum etwas Fundiertes zu lesen sei, und im übrigen die Wirtschaft-lichkeit der Anlagen durch die zunehmende Privatisierung der Energiewirtschaft  längst nicht so unumstößlich bewiesen sei, wie sie dargestellt werde. Die GV ver-ständigte sich darauf, überflüssigen Zeitdruck aus der Angelegenheit heraus zu nehmen, weitere Gutachten einzuholen und das Umweltministerium um seine Beur-teilung der Entwicklung von Windparks anzugehen. Da zwischenzeitlich auch der Hauptausschuss des Amtes empfohlen hatte, die Zustimmung zum vorhabenbezoge-nen Bebauungsplan zurück zu nehmen, hob die GV Werder den Zustimmungsbe-schluss vom Vormonat auf.

Nichtsdestoweniger werden die ersten 9 WKA auf der Gemarkung Zinndorf  2001-2002 nach Plan gebaut. Alte und neue Investoren drängen weiter, und es ist noch 2004 sehr ernsthaft die Rede von insgesamt 55 WKA im Windfeld 26.

 

C. Kontrollversuche

Große Ernüchterung tritt 2000 mit der Entdeckung ein, dass der von der „Regionalen Planungsgemeinschaft “ als Landesorgan ausgearbeitete, verbindlich beschlossene und seitdem fortgeschriebene „Teilregionalplan Windenergienutzung“ sowohl den Gemeinden als auch dem Amt Vorgaben macht, die vorrangig vor den kommunalen Flächennutzungsplänen stehen. Die Hoffnung auf eigene gemeindliche Kontrollmög-lichkeit über die Planungen durch Flächennutzungspläne ist damit dahin.

Der entscheidende Umschwung bei den Versuchen, die Kontrolle durch die Gemein-den zu behalten, ereignet sich dann nach dieser Erkenntnis im Oktober 2003, un-mittelbar vor der Eingemeindung der beiden Gemeinden Zinndorf und Werder nach Rehfelde: Die GV beider Gemeinden beschließen, den Widerstand gegen WKA-Planungen in der neuen Gemeindestruktur nun umzuwandeln in den Versuch zur Kontrolle und Steuerung der Planungen durch die Aufstellung einer kommunalen Bauleitplanung, auf die sie als Einzelgemeinden bisher in diesem Zusammenhang immer ausdrücklich verzichtet hatten.

Die nach der Gemeindereform erweiterte Gemeinde Rehfelde arbeitete sofort weiter im Tenor der im Herbst zuvor gefassten Beschlüsse in Zinndorf und Werder, die Kon-trolle über die Windfarmplanungen durch die Bauleitplanung, bzw. in erster Maßnah-me durch die Aufstellung einer Veränderungssperre gewinnen zu wollen. Der neue Ortsentwicklungsausschuss des Amtes (OEA) beschließt die Veränderungssperre am 10.03.; die neue  GV Rehfelde folgt dieser Empfehlung am 23.03. 2004 ebenso einstimmig mit dem Beschluss zur „Festlegung der Standorte für die Errichtung von Windkraftanlagen“.

Die dadurch erhoffte Planungssicherheit stellt sich allerdings nach 1 Jahr im Mai 2005 als nicht vorhanden heraus, als das Oberverwaltungsgericht Brandenburg nach entsprechendem Prüfungsantrag eines Investors die Nicht-Veränderungssatzung wegen nicht vorschriftsmäßiger Formulierungen in der amtlichen Veröffentlichung für null und nichtig erklärt.

Dieser Fehler des Amtes öffnet potentiell allen ordnungsgemäßen Planungs- und Bauanträgen für neue Windkraftanlagen Tür und Tor, so dass sich die Gemeinde mit Amt, Planungsbüro und Rechtsbeiständen in größter Eile um die Heilung des Zustands bemühte.  Ende Juli  2005 mündete dies in eine ordnungsgemäße neue amtliche Veröffentlichung zur Nicht-Veränderungssperre. Das Ziel war dabei, von den 55 gebauten bzw. geplanten WKA auf eine Begrenzung auf 28 WKA herunter zu kommen.

Die Aufstellung des entsprechenden neuen Bebauungsplans dauert dann bis 2008. Im Oktober 2005 gab es allerdings bereits die Zustimmung der GV Rehfelde für die Aushandlung eines „städtebaulichen Vertrags“ der Gemeinde mit den Investoren, um überhaupt in die konkrete Gestaltung des Bebauungsplans und Verhandlungen mit den Investoren einsteigen zu können.

Im Spätsommer 2009 trat, durch aktuelle Lärmbelästigung verstärkt, das Thema „Emissionsschutz“ bzw. Lärm der Windkraftanlagen, ihre Messung und die Forde-rung nach Begrenzung des Lärms durch eine Initiative der Bürgergemeinschaft Rehfelde e.V. (BGR) und des Bürgermeisters Rainer Donath in den Vordergrund. Sowohl das Landesumweltamt als auch das Amt für Immissionsschutz wurden entsprechend angesprochen, sähen aber, so hieß es in der Antwort, ihrerseits keinen Handlungsbedarf. Nichtsdestoweniger kündigte bei der kurz darauf folgenden Einweihung ihrer Windkraftanlagen eine Projektleiterin der Firma Denker & Wulf die Messungen noch für den Herbst, und die Vorlage der Ergebnisse für März 2010 an.

Im Januar 2010 wurden dann allerdings die Anlagen an die Allianz-Gruppe verkauft, und das Thema verschwand für zweieinhalb Jahre aus der öffentlichen Diskussion.

 

D. Eigenenergie

Eine neue Entwicklungsphase  bahnte sich im Sommer 2010 im Gefolge des Erneu-erbaren-Energie-Gesetzes (EEG) von 2000 an. Immer mehr Informationen waren bundesweit bekannt geworden über private und öffentliche Initiativen, in denen Kommunen oder private und privat-öffentliche Unternehmungen aller Art vor allem die finanziellen Möglichkeiten des EEG nutzen wollen, um dezentral eigene Energie-wirtschaft mit wesentlich unter den Preisen der Großbetriebe liegenden Preisen für ihre Bürgerschaften aufbauen und betreiben zu können. Eine wesentliche Erkenntnis war in diesem Zusammenhang eine Information aus einer Fachtagung im November 2010, die besagte, es gebe neuerdings die Möglichkeit, im offiziell „geschlossenen“   Windfeld 26 ein oder zwei neue Anlagen zu planen, weil 2 kleine aber wesentliche Details des Naturschutzes sich geändert hätten, die geringere Abstände zu naturge-schützten Objekten ermöglichten. Hier gab es nun den Ansatz, neben der reaktiven Kontrolle des Windfarmaufbaus auch möglicherweise proaktiv gleichzeitig „eigene“ Anlagen bauen zu lassen und zu betreiben als ein wesentliches Element neben anderen Potentialen zur Selbstversorgung einer Gemeinde wie Rehfelde.

Die  neue „Bürgerinitiative Grünes Tor Rehfelde“, schon im Bilde über die erwähnten Veränderungen, die erst später im Erlass der brandenburgischen Landesregierung  Anfang 2011 veröffentlicht werden, arrangiert  im Juli 2011 einen Studienbesuch nach Treuenbriezen-Feldheim, um deren Eigenversorgungsmodell (inkl. Windkraftan-lagen) kennen zu lernen. Im September desselben Jahres arrangiert sie eine „Ener-giekonferenz“ in Rehfelde, bei der der Bürgermeister der Gemeinde Treuenbrietzen-Feldheim  deren energiewirtschaftliche Initiative zur Selbstversorgung vorstellt.

Im Gefolge dieser Konferenz findet sich ein Anfang 2011 ein Kreis von Personen zusammen, die am Thema weiter arbeiten möchten. Dieser „Arbeitskreis Eigen-energie (AKREE)“ versteht sich als für alle offenes Diskussions- und Arbeitsforum in Sachen dezentraler Energieversorgung  im Interesse der Rehfelder Bürger. Neben vielen Sondierungsgesprächen und dem Erfahrungsaustausch mit Institutionen und Akteuren aller Art im Bereich alternative Energien betreibt der AKREE die Gründung einer Genossenschaft, die 2012 als Genossenschaft Rehfelde-Eigenenergie gegrün-det und im März 2013 im Genossenschaftsregister  mit xxx Gründungsmitgliedern eingetragen wird. 2015 hat die Genossenschaft 143 Mitglieder.

Im Juli 2013 beschließt  die GV Rehfelde, das Verfahren zur 1. Änderung des Bebau-ungsplans einzuleiten, nachdem die juristische Prüfung des Amtes ergeben hat, dass die Öffnung des „geschlossenen“ Windfelds 26 für zwei zusätzlich mögliche WKA nicht automatisch die von vielen Nicht-Befürwortern befürchtete Öffnung der gesam-ten Windfeldplanung nach sich ziehe. Die Änderung des Bebauungsplans soll nun eben die Grundlage schaffen, bis zu 2 neue WKA im Windfeld 26 zu errichten. Dabei wird als Forderung im „städtebaulichen Vertrag“ mit Denker & Wulf, die als Investo-ren und Anlagenbauer angesprochen werden, auch ein Schallgutachten eingebaut. Dies soll, wie bereits 2009 formuliert, die Lärmbelastung auch durch die bereits be-stehenden 28 Anlagen einbeziehen und die Möglichkeit des reduzierten Betriebs vorsehen, wenn die Grenzwerte der TA-Lärm überschritten werden sollten. Im September 2013 wird nach heftigen Diskussionen der „städtebauliche Vertrag“ mit Denker & Wulf von der GV Rehfelde beschlossen. Im Juni 2014 gibt Denker & Wulf bekannt, dass wegen baurechtlicher Prüfungen frühestens erst in der zweiten Hälfte 2015 mit dem Bau der Anlagen begonnen werden könne, die dann frühestens im Frühjahr 2016 in Betrieb gehen könnten.

Im März 2015 liegen endlich die Ergebnisse der Schall-Emissionsmessung vor. Der Messbericht bestätigt die früheren Prognosen - alle Werte werden eingehalten, und es wurden keine Auffälligkeiten festgestellt. Im Juni 2015 wird nun voraussichtlich die GV Rehfelde nach Abwägung aller bisher eingegangenen Stellungsnahmen abschlie-ßend über die Errichtung der Windkraftanlagen beschließen können und damit eine neue Phase in der nun schon über 20jährigen Entwicklung einläuten.

 

Foto zur Meldung: Geschichte Windfeld
Foto: Geschichte Windfeld

Kolumne-Alles hat seinen Preis

(01. 03. 2020)

In einem Buch habe ich gelesen, dass der Erfolg seinen Preis, wie auch das Scheitern seinen Preis hat. Unabhängig von unseren Entscheidungen, wird die Rechnung aufgemacht, muss man für die Entscheidung bezahlen.

Für mich gilt immer noch was ich auf dem Neujahrsempfang 2019 gehört habe:

„Wer die weiterführende Schule, die Sek 1 möchte, braucht auch ausreichend Schüler. Wer mehr Schüler möchte, der braucht auch die dazu notwenigen Wohnungen, auch im sozialen Bereich und keine Obdachlosen im Objekt in Garzau und der benötigt auch Betriebe vor Ort mit Arbeit und weniger Pendler.

Wer das alles will, muss auch über die Konsequenzen nachdenken, wie Straßen, Straßenbeleuchtung, Abwasser und Regenwasser, Einkaufsmöglichkeiten, innerörtlichen Verkehr sowie Bildung, Kultur und Sport. “

Dafür liegen realistische Konzepte und Zielstellungen vor. Im Rahmen der einst geplanten Sicherung und Entwicklung des Schulstandortes, auch das Projekt „Hort“, reif zum Einreichen in das Bauamt und reif für die Antragstellung zu Fördermitteln aus den großen Töpfen in Potsdam.

Das hat den uns bekannten Preis von über 10.0 Millionen. Dafür bekommen wir einen Schulkomplex mit hohem Sicherheitsstandard gestaltet, der auch Anfahrtsmöglichkeiten für PKW, ausreichend Parkplätze und vor allem Fahrradständer sowie ausreichende, neugestaltete Spielflächen hat. Mit dem Verbinder würde gleichzeitig die Barrierefreiheit für das Haus 1 geschaffen, die Versorgung durch große Küche und angemessenen Speisesaal, der gleichzeitig Aula, wären gesichert.

Ein Kompromissvorschlag aus dem Fachausschuss würde eine neue Planung bedeuten. Der Preis dafür würden die ausgegebenen 500.000,00 €  für die erfolgten Planungen und nochmals 400.00,00 € für die angestrebte neue Planung sein. Verloren gingen die Verbindung zum Haus 1 und damit die Barrierefreiheit sowie wichtige, oben erläuterten Außenanlagen. Offen ist gleichzeitig die Wärmeversorgung.

Einen nicht zu bezahlenden Preis hätte die Projektierung eines Objektes für nur 6,0 Mill.€. Das würde nur noch 2 Etagen für die Horträume und das gesetzliche Mindestmaß an Spielbereichen beinhalten. Es gäbe keine Küche mit Speisesaal, die den Anforderungen der heutigen Zeit, und erst recht nicht der nächsten 10 Jahre decken würde. Natürlich gäbe es auch keine Bibliothek und verkehrstechnische Lösungen.

Die einsehbaren Meinungen und Anträge der Schule und des Hortes fordern eine zeitnahe und perspektivische Lösung. Es geht um Bildung unserer Kinder und die dafür auch künftig notwendigen Räumlichkeiten. Dazu sind unbedingt Gespräche und das Einbeziehen von Schulleitung und Hortleitung zwingend erforderlich.

Der Fachausschuss „Multifunktionalgebäude Hort“ hat am 25. Februar aus meiner Sicht keine wirkliche Empfehlung herausgearbeitet. Die einen verstanden die vorgelegten Ausarbeitungen und Zahlen des Planers sehr gut, wissend, dass öffentliche Mittel nur mit Bedacht und Vernunft ausgegeben werden dürfen. Ihnen ist bewusst, dass die Gemeinde zwar finanzkräftig ist, dennoch aber in ihrer Ausgabenpolitik Prioritäten setzen muss. Sie haben klug abgewogen, die Dinge im Kontext bedacht und zugunsten der Kinder, Eltern und Erzieher entschieden.  Andere enthielten sich, da sie sich nicht ausreichend informiert fühlten. Dabei erkannten sie nicht, dass ihre Berechnungsart auf ein Streichen von Küche und Mensa hinausläuft, was aber ihrem eigenen Beschluss vom November 2019 widerspricht. Und einer entschied sich dagegen. Mein Fazit aus der Sitzung des Ausschusses: Spätestens auf der Sitzung der Gemeindevertretung am 24. März 2020 besteht die Gefahr, dass die Vernunft überstimmt und das gegenwärtige Projekt völlig begraben wird – ein deprimierendes Ergebnis neunmonatiger Kommunalpolitik des Neubeginns. Doch die Hoffnung stirbt zuletzt.

Sollte die Äußerung, dass „die Mütze brennt“, ernst gemeint sein, dann müssten mit Hochdruck inhaltliche und vorwärtsweisende Arbeit geleistet sowie Vernunft gebotene Entscheidungen getroffen werden. Nur etwas nicht zu wollen, lähmt und bringt uns dem Ziel kein Stück näher.

Und wenn man selbst nicht weiß, was man will, gibt es noch immer die Betroffenen, die Kinder, Eltern, Erzieher und Lehrer, die man befragen kann und muss. Wenn man so vehement für Transparenz und Bürgerhaushalt eintritt, sollte erst recht in einer solchen zentralen Frage der Bürger an der Entscheidung beteiligt werden, welchen Preis wir zahlen wollen.

Zur Erinnerung: Der Preis spiegelt den Wert eines Gegenstandes wider und hier nicht nur den finanziellen!

 

Ihr Re (h) Auge

 

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Foto: Kolumne-Alles hat seinen Preis

Spielfrei und doch Erster

(01. 03. 2020)

Unsere Mannschaft von „Grün-Weiß“ hat die Spitze in der Tabelle gehalten, obwohl wir spielfrei waren. Da Zossen und Luckenwalde II unentschieden spielten und Müncheberg zu Hause sogar verloren hat, haben wir immer noch 1 Punkt Vorsprung zum Zweiten. Mit dem Spiel am 13. April (Ostermontag) könnten wir uns mit einem Sieg in Markendorf, dem 11. der Tabelle, von den Verfolgern lösen.

Hier zur Landesklasse Ost

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Foto: Spielfrei und doch Erster

Windeignungsfeld 26 / B-Plan Öffentliches Antwortschreiben auf den Brief der Genossenschaft vom 10.02.2020

(29. 02. 2020)

Wie weiter mit den Planungen zum Windfeld 26. Unterschiedliche Auffassungen prallen auf einander.

Hauptfrage:

Müssen wir planen? Ja wir müssen entsprechend Regionalplan angleichen.

 

Der Fraktionsvorsitzende der Fraktion "DieLInke/Zukunft" antwortet auf den offenen Brief der Rehfelder EigenEnegie e.G.

 

Sehr geehrter Herr Bechly, sehr geehrter Vorstand der Rehfelde-Eigenenergie,

anbei übergeben wir Ihnen einen öffentlichen Antwortbrief auf Ihr Schreiben vom 10.02.2020. Hierin wird die Auffassung unserer Fraktion zur Problematik nochmals dargestellt, die sich im Übrigen seit 2018 nicht geändert hat. Wir wollen auch weiterhin die Begrenzung der Anlagen auf maximal 30 Stck. und Abstandsgrenzen von 1000 m zur Wohnbebauung. Wir sind jedoch auch gegen Aussitzen der Problematik und Untätigkeit in der Sache, gegen Verschleuderung von Gemeindekosten und wir wollen Klagen bezüglich Gewinnverlustforderungen möglichst verhindern. Daher halten wir es  für notwendig, dass man sich zur Problematik allseitig weiter informiert und miteinander redet  und dass vorliegende und noch  eingehende Angebote und  Stellungnahmen, von welcher Seite auch immer, kritisch und sachorientiert bewertet werden

Hier der vollständige Brief

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Carsten Kopprasch

Fraktionsvorsitzender

 

PS Hier der Link zum Brief der Genossenschaft und den anderen Meinungen.

Foto zur Meldung: Windeignungsfeld 26 / B-Plan  Öffentliches Antwortschreiben auf den Brief der Genossenschaft vom 10.02.2020
Foto: Windeignungsfeld 26 / B-Plan Öffentliches Antwortschreiben auf den Brief der Genossenschaft vom 10.02.2020

Weiter im Rückwärtsgang ? Fragen an die Fachausschusse!

(28. 02. 2020)

Fragen in Vorbereitung der Ausschusssitzungen im März. (hier zum Sitzungsdienst)

Der allgemeine Eindruck der Beratung des Fachausschusses „Neubau eines Multifunktionsgebäude“ (HORT) lässt nur noch zugespitzte Frage zu.

  • Warum will die neue Mehrheit in der Gemeinde die Rückentwicklung von Rehfelde, Werder und Zinndorf?
  • Heißt Neuanfang nach der Wahl Zerstörung des zukunftsorientierten Projektes Hortgebäude, das zum 1. Mai vorgestellt und am 14. Mai 2019 beschlossen wurde?
  • Hat die Gemeinde wirklich eine Finanznot, oder wird diese herbeigeredet um bestimmte Konzepte und Projekte nicht realisieren zu müssen?
  • Warum wurde im Jahre 2019 das vorliegende Projekt nicht eingereicht und zeitnah dazu ein Förderantrag in Potsdam gestellt?
  • Wer bezahlt die Zeche bei 500.000,00 € bisherigen Planungskosten und weiteren 400.000,00€ bei einer Neuplanung?
  • Wie klären wir den aktuellen und den zukünftigen Raumbedarf bis zur Fertigstellung des Neubaus in der Grundschule, im Hort und in den KITA´S?
  • Warum werden in die aktuellen Diskussionen und Beratungen die betroffenen Eltern, Kinder, Erzieher und Lehrer sowie die Planer und weitere Fachleute nicht einbezogen?

Möge jeder Leser versuchen sich eigene Antworten zu geben und eine eigene Meinung zu bilden. Der Bürgermeister schrieb bei Facebook nur, dass er den Punkt auf die Tagesordnung des Hauptausschusses setzen wird, um dann endlich Klarheit in der Gemeindevertretung (Ende März) über das weitere Vorgehen zu schaffen.

Im Scheinwerfer werden wir weiterhin unseren Standpunkt zu all diesen und vielen weiteren Fragen der aktuellen Kommunalpolitik in Rehfelde versuchen zu geben.

Hier zum Standpunkt

Hier zur Information

Hier zur Kolumne

Foto zur Meldung: Weiter im Rückwärtsgang ? Fragen an die Fachausschusse!
Foto: Weiter im Rückwärtsgang ? Fragen an die Fachausschusse!

Jahreshauptversammlung der Geschichtswerkstatt Rehfelde e. V.

(28. 02. 2020)

Satzungsgemäß führte die Geschichtswerkstatt Rehfelde e. V. am 27. Februar 2020 ihre Jahreshauptversammlung 2019 durch. Zu Beginn erinnerten die Mitglieder des Vereins noch einmal an das Ableben ihres langjährigen Mitglieds und profunden Kenners der Ortsgeschichte, Arno Neumann, im Mai 2019. Sie gaben die Versicherung ab, ihm stets ein ehrendes Andenken zu bewahren

Im Bericht des Vorstands wurde die Tätigkeit der Geschichtswerkstatt im Jahr 2019 als sehr erfolgreich und über die Grenzen der Gemeinde hinaus strahlend charakterisiert. Ausdruck dessen war die Würdigung von zwei ihrer Mitglieder auf dem Neujahrsempfang des Landrats am 19. Februar in Seelow. Der Vorstand wies ausdrücklich darauf hin, dass dies das Verdienst aller Mitglieder des Vereins ist.

Im Mittelpunkt der Arbeit stand die Förderung von Wissenschaft und Forschung. Die Erstellung einer Quellensammlung zur Geschichte Rehfeldes von 1990 bis in die Gegenwart ist vorangekommen. Parallel dazu wurden neu aufgefundene Originaldokumente zum Geschehen in Rehfelde, Werder und Zinndorf im Jahre 1945 ausgewertet. Es ist das erklärte Ziel, anhand der daraus gewonnenen Erkenntnisse eine weitere Publikation in der „Blauen Reihe“ des Vereins herauszugeben.

Im Rahmen der Förderung der Heimatpflege und Heimatkunde fanden Vorträge und Buchlesungen in Berlin und verschiedenen Kommunen Brandenburgs statt.

Im Jahr 2020 wird es zwei besondere Ereignisse im Leben des Vereins geben.

  1. Aus Anlass des 75. Jahrestags der Befreiung vom Faschismus wird die Geschichtswerkstatt zu einer öffentlichen Veranstaltung am 8. Mai 2020 um 19:00 einladen.
  2. Am Ende des Jahres 2020 werden in Fürstenwalde zwei Stolpersteine verlegt. Sie sollen an Werner und Hanna-Ruth Klopstock, zwei jüdische Jugendliche, Opfer des Holocaust, erinnern. Grundlage dafür sind die Erkenntnisse, die in dem Buch der Geschichtswerkstatt „Das Rittergut Garzau und jüdische Zwangsarbeit“ zusammengestellt wurden.

Foto zur Meldung: Jahreshauptversammlung der Geschichtswerkstatt Rehfelde e. V.
Foto: Jahreshauptversammlung der Geschichtswerkstatt Rehfelde e. V.

Seniorenfasching - TIERISCH - TIERISCH

(27. 02. 2020)

ging es am 19. Februar 2020 im  bunt geschmückten Bürgersaal in Rehfelde zu.

Die Senioren feierten ihren Fasching und brachten ihre Tierliebe auch über ihre Verkleidung zum Ausdruck.

Wehe, wenn sie losgelassen, die  Katzen, Frösche, Tiger, Kängurus, Marienkäfer, Spinnen und, und, und.

Schon zu Beginn, beim traditionellen Pfannkuchenessen, wurde viel gelacht.

Zu den anschließenden flotten Rhythmen unseres DJ Herbert tanzten die großen und kleinen „Tierchen“ sehr ausgelassen.

Zwischendurch wurden die Lachmuskeln  bei sehr lustigen Einlagen durch Gesang, Sketche, Gedichte und Witze, u. a. dargeboten von Mitgliedern des Rehfelder Sängerkreises, trainiert. Ein herzliches Dankeschön an alle. Hervorzuheben sind die Otto-Reutter-Couplets, Trink- und Stimmungslieder, dargeboten von Lies Galey, begleitet von Christa Grenz am Akkordeon.

Auch die Stimmbänder aller Senioren wurden bei freudigem, lautem Mitsingen nicht geschont.

Der Höhepunkt der Veranstaltung war auch in diesem Jahr  die Auswahl der besten Kostüme. Die Jury hatte dabei die schwierigste Aufgabe des Tages zu lösen. Bei ausgelassener Polonaise wurden die einzelnen Kostüme zur Bewertung noch einmal besonders begutachtet.

Das Ergebnis stand relativ schnell fest:

Sieger war das Froschpaar, gefolgt vom Katzenpärchen, einem Marienkäfer, einer Spinne und einem Wildhüter. Als Anerkennung gab es lustige Tierpreise.

Stimmungsvoll und ausgelassen wurde bis zum Abend gesungen und getanzt. Keiner wollte nach Hause gehen.

Das ist die beste Anerkennung und wir danken ganz herzlich

der Gaststätte „Zur alten Linde“ für die gastronomische Bewirtung,

dem Kellner Dirk für seine flotte Bedienung,

unserem DJ Herbert für die stimmungsvolle Musik,

für die kulturellen Beiträge

und dem gesamten Seniorenbetreuungsteam für eine gelungene Veranstaltung.

 

REHFELDE -  HELAU!

Brigitte Schäfer

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Foto: Seniorenfasching - TIERISCH - TIERISCH

"Sender Rehfelde" - Neubeginn in Rehfelde

(26. 02. 2020)

Direkt nach der Sitzung des Ausschusses „Neubau eines Multifunktionsgebäudes“  (HORT) kam die erste

Anfrage eines Bürgers: „Ist dieses Infrage stellen der angekündigte Neubeginn in Rehfelde?“

Antwort: „Im Prinzip schon und alles sehr sportlich. Die Rollen rückwärts am Boden, der Flickflak im Kreuzgriff rückwärts am Reck und die dreifachen Rückwärtssaltos mit Bruchlandung beim Bockspringen.“

In Indien empfiehlt man dazu: „Hänge die heutige Pflicht nicht auf den morgigen Haken.“

 

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Foto: "Sender Rehfelde" - Neubeginn in Rehfelde

Kommunales-Ausschusstagungen

(26. 02. 2020)

Nach der Sitzung des Ausschusses „Neubau eines Multifunktionsgebäudes“ jetzt im Dreierpack die anderen Fachausschüsse sowie der Hauptausschuss

  • Bildungsausschuss am Montag, den 02. März, 19.00 Uhr
  • Finanzausschuss am Dienstag, den 03.März, 19.00 Uhr
  • Ortsentwicklungsausschuss am Mittwoch, den 05. März, 18.15 Uhr
  • Hauptausschuss am Dienstag, den 10. März, 18.15 Uhr

Kernthemen:

  • Haben wir nach dem Abschluss 2019 ausreichend Geld für 2020 sowie Hort und KITA
  • Neue Räume für den Unterricht in der Grundschule
  • Wie weiter mit dem Projekt Multifunktionsgebäude (HORT)
  • Anforderungen an Schule, Hort und Sozialarbeit
  • Wie weiter mit Straßenausbau und Verkehrswegekonzept
  • Möglichkeiten bei der Nutzung von Fördertöpfen
  • Verlängerung der Veränderungssperre Windfeld 26

Mit Ihrer Teilnahme können Sie die aktuelle Lage und die unterschiedlichen Standpunkte kennenlernen.

Mit Ihrer Teilnahme und möglichen Wortmeldung könnten Sie helfen vernünftige Lösungen zu finden.

Wir kämpfen weiter für ein modernes, den Anforderungen der Zukunft entsprechendes Gebäude und die Entwicklung von Rehfelde. Es müsste sofort gebaut werden..

 „Die Menge fragt bei einer jeden neuen bedeutenden Erscheinung, was sie nutze, und sie hat nicht unrecht; denn sie kann bloß durch den Nutzen den Wert einer Sache gewahr werden.“ (Johann Wolfgang von Goethe, 1749 - 1832),

 

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Foto: Kommunales-Ausschusstagungen

"Sender Rehfelde" - NEU - Ankündigung

(25. 02. 2020)

Angeregt durch Veröffentlichungen in der Superillu wollen wir ganz nach altem Beispiel des „Senders Jerewan“ ab sofort Anfragen an den „Sender Rehfelde“ veröffentlichen. Die Antworten - zeitnah, direkt, etwas satirisch, nicht immer ganz ernst zu nehmen, aber doch sachbezogen und konkret, weil wichtig.

Stellen Sie Ihre Fragen an uns über hallo@rehfelde-scheinwerfer.de

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Foto: "Sender Rehfelde" - NEU - Ankündigung

Kolumne-Dazu brauchen wir jeden Menschen

(24. 02. 2020)

Das neue Jahrzehnt hat angefangen und der Tag zu 30 Jahren Deutsche Einheit steht an. Grund genug sich dazu ernsthafte Gedanken zu machen. Mit dem Beitritt, nicht Vereinigung, hat sich bei uns im Leben, in Deutschland, Europa und der Welt viel geändert.

Anzuerkennend sind schönere Stadtkerne, Märkte in denen man uneingeschränkt einkaufen kann sowie Reisefreiheit nach überall wo man hin möchte, so man das Geld für Einkaufen und Reisen hat und nicht unter der Brücke schläft.

"Dazu brauchen wir mehr denn je den Mut zu neuem Denken, die Kraft, bekannte Wege zu verlassen, die Bereitschaft, Neues zu wagen, und die Entschlossenheit, schneller zu handeln“ das sage nicht ich, sondern es sagte Frau Merkel zur Jahreswende und in diesem Falle hat sie recht.

Weiter sagt die Kanzlerin: "Sie - wie alle Menschen in unserem Land - vor Hass, Anfeindungen und Gewalt, vor Rassismus und Antisemitismus zu schützen, ist Aufgabe des Staates, eine Aufgabe, der sich die Bundesregierung besonders verpflichtet fühlt." Auch da hat sie recht, der Staat und wir selbst müssen dies gemeinsam leisten.

Gemeinsam heißt es die Schranken in den Köpfen zu überwinden. So wie wir als ehemalige Staatsbürger der DDR jetzt Staatsbürger der BRD sind, müsste DDR - Kunst jetzt wie deutsche Kunst behandelt werden. Im Sport wären alle Leistungen von Sportlern der BRD und der DDR in der Geschichte als Leistungen in Deutschland anzuerkennen und damit auch in meinem Kopf Sportler nicht mehr von hier und da.

Bei Anerkennung der Lebensleistungen aller Deutschen, auch der DDR – Deutschen, würde es nicht mehr um Kohlereviere im Westen oder die Probleme in der Lausitz gehen, sondern um den Klimawandel im allgemeinen und den Kohleausstieg in Deutschland, in allen Bundesländern. Das trifft auch auf unser Denken zu, wenn es um die Russen und Amerikaner geht, wenn man anerkennt, dass wir Deutschen und Europa das Gas durch die Rohre in der Ostsee benötigen. Anderseits trifft das auch auf das größte Manöver der Nato im 75. Jahr der Befreiung zu, das allein der Vorbereitung eines Krieges gegen Russland dient und für das Deutschland zu einem Aufmarschgebiet gemacht wird. Warum sollte man sonst über 20.000 Soldaten und Technik von Amerika nach Polen und die baltischen Staaten verlagern. Bleiben wir wachsam und handeln nach Otto von Bismarck, deutscher Politiker und Staatsmann von 1815 bis 1898: „Lügen können Kriege in Bewegung setzen. Wahrheit hingegen kann ganze Armeen aufhalten.“

Von einer Behandlung wie der „buckligen Verwandtschaft“ sprach Bodo Ramelow, was ja nach 30 Jahren Zusammenwachsen bei unterschiedlichen Löhnen und Renten immer noch zutrifft. Es bedarf anderer Lösungen für die Menschen. Dann gäbe es vielleicht auch keine Pattsituation nach Landtagswahlen, wie in Thüringen. Da würden Vorschläge vielleicht nicht mehr abgelehnt und bekämpft, nur weil diese von Links und aus dem Osten kommen. Nach rechts zur AfD gäbe es eine klare, eindeutige Abgrenzung und Verurteilung des neonazistischen Gedankengutes. Dann wäre Bernie Sanders gegen Donald Trump eine echte Alternative für die US-Amerikaner. Dann bräuchten wir keine Angst mehr vor Terrortaten wie in Halle und jetzt in Hanau erleben. Denn dieser wilde Hass auf „Fremde“ trifft nicht nur Einzelne, nicht nur Gruppen, sondern die gesamte Gesellschaft.

Lassen wir die Zerstörung der Demokratie und damit die Zerstörung des Gemeinschaftslebens nicht zu. Haben wir den Mut zu neuem Denken und die Kraft, im Interesse von Frieden, Völkerverständigung, Gleichberechtigung und Achtung der Menschenwürde im Großen und im Kleinen zu handeln.

 

Ihr Re(h) Auge

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Foto: Kolumne-Dazu brauchen wir jeden Menschen

Kommunales- Ausschuss HORT

(23. 02. 2020)

Für Dienstag, den 25. Februar, 18.15 Uhr, Beratungsraum Elsholzstraße 6 ist der Ausschuss „Neubau eines Multifunktionsgebäudes“ einberufen.

Wir kämpfen für ein modernes, den Anforderungen der Zukunft entsprechendes Gebäude und möchten das vorliegende Projekt, vorgestellt zum 1. Mai 2019 und am 14. Mai 2019 von der Gemeindevertretung einstimmig bei einer Enthaltung des heutigen Bürgermeisters beschlossen, realisieren.

Dieses Projekt müsste sofort als Bauantrag eingereicht werden und dann zeitnah, bei Veröffentlichung des neuen Förderprogrammes die entsprechenden Mittel beantragt werden.

Im Interesse der Kinder darf keine weitere Zeit vergeudet und auch kein Geld unsinnig versenkt werden. Die geplanten Räume für den Hortbetrieb, der Speisesaal und die Bibliothek sowie die Barrierefreiheit und zusätzliche Klassenräume in beiden Schulgebäuden werden dringend benötigt. (hier mehr)

Mit Ihrer Teilnahme und möglichen Wortmeldung könnten Sie helfen eine vernünftige Lösung zu finden.

Es muss dringend gebaut werden.

Egal was für Hindernisse dir in den Weg gelegt werden,

gib deine Vision nie auf, denn Hindernisse können auch ein Sprungbrett sein!“ (von Susanne Anderauer)

Foto zur Meldung: Kommunales- Ausschuss HORT
Foto: Kommunales- Ausschuss HORT

Kurzmeldung - Sport

(22. 02. 2020)

Die 1. Mannschaft der Kegler unserer SG Grün-Weiß sicherte sich im Turnier in Bernau den Platz in der Landesklasse und damit die Spielberechtigung für 2020/21.

Herzlichen Glückwunsch

Foto zur Meldung: Kurzmeldung -  Sport
Foto: Kurzmeldung - Sport

Rückrunde mit Derby

(22. 02. 2020)

Nach genossener Saisonpause mit intensiver Vorbereitungsphase startete heute am Samstag die Rückrunde in der Landesklasse Ost. Gut vorbereitet in gewonnen Testspielen gegen Landesligamannschaften trat unsere Fußballmannschaft von Grün Weiß, als Spitzenreiter der Klasse auf dem Sportplatz „Am Waldring“ von SG Bruchmühle an. Verstärkt durch solche Spieler wie Tom Hagel, Maximilian Wolchow, Sascha Buder und Gorden Duran galt unsere Mannschaft als Favorit, der den Gegner aus vielen Spielen in der Vergangenheit gewarnt nicht unterschätz hat. Der Gastgeber hatte sich in einem dreitägigen Trainingslager sehr gut vorbereitet und war als Achter der Klasse ein anspruchsvoller Gegner.

Unser Trainer Helmut Fritz sprach vor dem Spiel von einer guten Vorbereitung und dem Ziel„ den Platz, den wir jetzt belegen, auch am Ende der Saison einzunehmen,“ Übersetzt heißt das, dass wir Erster werden und in die Landesliga aufsteigen wollen. Diesen Eindruck konnte man während des Spieles, das mit 0:2 gewonnen wurde, spüren. Auf ungewohntem Platz mit Kunstrasen und heftigem Wind ein hart erkämpfter Sieg. Aus einer sicheren Verteidigung, mit einem guten Tormann und teilweise gelungenen Angriffen wurde der 1. Tabellenplatz verteidigt. Die Torschützen waren Eric Bohlemann und Gordon Duran. Glückwunsch den Siegern im Derby gegen Bruchmühle.

Hier zur Landesklasse Ost

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Foto: Rückrunde mit Derby

Recherche im Internet oder zu einer Wende in Rehfelde

(18. 02. 2020)

Vor den Kommunalwahlen:

Klare Perspektiven

Bei gründlicher Recherche wird man fündig. Zurückblickend – am 14. Mai 2019 beschließen die Gemeindevertreter von Rehfelde einstimmig bei einer Enthaltung des gegenwärtigen Bürgermeisters die:

Vorlage: 65/2019 Beschluss 31-08-2019:

„Die Gemeindevertretung bestätigt die vorliegende Entwurfsplanung zum Hortneubau der Gemeinde Rehfelde nebst vorliegender Kostenberechnung und Folgekostenbetrachtung.“ (9.156.530,36 plus Grunderwerb und Heizungsanlage = rund 10,4 Mill.)

Vorlage: 67/2019 Beschluss 31-09-2019:

1.“Die Gemeindevertretung billigt die Leistungsphase 3 (Entwurfsplanung) der Wärmeerzeugungsanlage und des Nahwärmenetzes der Gemeinde Rehfelde.

2.Die Gemeindevertretung beauftragt das Amt zur Vorbereitung aller notwendigen Unterlagen für eine Beantragung der Fördermittel für die Umsetzung der Wärmeerzeugungsanlage.

3.Die Gemeindevertretung beauftragt das Amt zur Antragsstellung der Fördermittel“

 

Grundlage dieser Beschlüsse waren mehrere öffentlichen Veranstaltungen (Beteiligungen) und Diskussionen sowie eine Präsentation beim Volks- und Sportfest zum 1. Mai.

 

Nach den Kommunalwahlen:

Mehr als 8 Monate keine Lösungen und Verletzung von Gesetzen

Von den damaligen Gemeindevertretern sind 11 noch immer Vertreter der Bürger. Die Mehrzahl von ihnen steht jedoch nicht mehr zu ihrem vormaligen Wort.

Die Vertreter der Fraktionen Die Linke / Zukunft und CDU kämpfen noch immer dafür, dass das seit September vorliegende Projekt Hortneubau beim Bauordnungsamt eingereicht wird und damit Grundlage eines Förderantrages sein könnte.

Weshalb?

weil wir noch immer die erforderlichen Bedingungen für gute Bildung und Betreuung unserer Kinder, für die Entwicklung eines modernen Schulcampus in Rehfelde schaffen wollen

weil ausgehend von der Analyse des Amtes über die Zuwächse an Kindern in Schule und Hort noch immer mindestens 250 Plätze für den Hort, bei teilweiser Doppelnutzung durch die Grundschule benötigt werden

weil wir auch im gegenwärtigen, notwendigen Aufstellen von Containern keine vernünftige, erst recht nicht zukunftsorientierte Lösung sehen

weil noch immer eine Küche für mögliche 400 bis 500 Essenteilnehmer benötigt wird, die nicht nur für die Schul- und Kitakinder, sondern auch für Senioren gesundes Essen bereitstellen sollte

weil wir für unsere Kinder einen geräumigen, hellen und schallgedämmten Speisesaal benötigen und die unzumutbaren Kellerräume endlich hinter uns lassen sollten

weil dieser Speisesaal durch Doppelnutzung auch als Aula auf dem Niveau des 21. Jahrhunderts dienen und damit die angespannte Raumfrage in der Schule entlasten könnte

weil auch ein Umzug der Bibliothek als Bildungsort für Kinder und Erwachsene in das neue Gebäude die Schaffung weiterer Klassenräume ermöglicht

weil wir vernünftige Spielplätze, Parkplätze, Fahrradabstellanlagen, Nebengelasse und eine Anfahrtsschleife für PKW für notwendig erachten und das nicht nur aufgrund gesetzlicher Vorgaben

weil wir der Überzeugung sind, dass eine moderne ökologisch betriebene Heizungsanlage ein untrennbarer Bestandteil dieses Blickes in die Zukunft ist.

weil wir die Entwicklung der Gemeinde im Komplex betrachten, daraus abgeleitet nachhaltige Entscheidungen im Zusammenhang mit dem Bau des Multifunktionalgebäudes/Hort treffen und die Bedarfsentwicklung für Schule und Hort der nächsten 10-15 Jahre abdecken wollen.

Die Vertreter der Fraktionen BGR / Grüne und FÜR sowie der fraktionslose Gemeindevertreter der AfD blockieren mit ihrer Mehrheit die durchdachte Lösung und fordern eine völlig neue Planung. (Beschlüsse und Niederschriften der Sitzungen der Gemeindevertretung vom 01.10. und 17.12. 2019)

 

Sie begründen das mit

überdimensionierten Räumlichkeiten für Küche, Speisesaal, Bibliothek, der Nutzlosigkeit einer weiteren Aula, unnötigen Aufwendungen für einen zweiten Aufzug und eine ökologisch betriebene Heizungsanlage und vor allem mit fehlendem Geld.

 

Was sind die Auswirkungen des Handelns dieser Mehrheit?

Ungenügende Kenntnisse der realen Verhältnisse in der Gemeinde führten zu permanenten Veränderungen ihrer eigenen Position und zur Verschleppung des Projekts.

Gefundene Kompromisslösungen in den Ausschüssen und in der Gemeindevertretung mit Beschluss Nr. 05-06-2019 vom 26.11.2019 werden durch sie in kurzer Frist wieder in Frage gestellt. Wobei diese Lösung ohne Zwischenbau eine neue Beauftragung, nochmals 400.000.00 € Planungskosten zu den bereits fälligen 500.00,00 € und einen weiteren Zeitverlust von mindestens einem Jahr bedeuten würde.

Eine angestrebte neue Planung mit einem Ausgabendeckel von 6 Mio. Euro führt nicht nur zu erneuten Planungskosten. Sie lassen das Projekt auf ein Maß schrumpfen, dass noch nicht einmal den Anforderungen an einen Schulcampus der Gegenwart geschweige der Zukunft entspricht. Es verbleiben nur noch Horträume auf zwei Etagen ohne Küche, Speisesaal, Bibliothek und Außengestaltung. Das ist unverantwortlich.

Durch neue Akzentsetzung in der Haushaltspolitik überführen sie sich selbst der Lüge was ihre Aussage zum fehlenden Geld der Gemeinde betrifft. Die Ausgaben für Straßenbau werden übergebührlich erhöht, die für Bildung auf ein Minimum geschrumpft.

Indem sie eine Beteiligung der Öffentlichkeit und insbesondere der Kinder und Jugendlichen unterlassen, verletzen sie das Gesetz und die Hauptsatzung der Gemeinde Rehfelde (§ 4 und §5).

Was wäre jetzt zu tun:

Nutzen wir die Sitzungen des Ausschusses „Neubau eines Multifunktionalgebäudes“ (Hort) am 25. Februar, des Bildungsausschusses am 02. März, des Finanzausschusses am 03. März und des Ortsentwicklungsausschusses am 04. März, um gemeinsam mit dem Planer und dem Projektmanagement Nägel mit Köpfen zu machen.

zum Sitzungsdienst des Amtes (hier)

Beziehen wir die Öffentlichkeit, insbesondere Eltern, Kinder und Jugendliche, aber auch Grundschule und Hort ein und nehmen ihre Vorstellungen und Wünsche ernst.

Streben wir ausgehend von der vorliegenden Planung die Klärung von Fördermitteln über die ILB und das zuständige Ministerium in Potsdam an. Ohne diese Chance zu nutzen sollten keine anderen Planungen erfolgen.

Versuchen wir alles um im Interesse der Kinder und ihrer Eltern eine Lösung zu finden, die ohne unsinnigen Geld- und Zeitverlust ein zeitnahes Bauen ermöglicht sowie weitsichtig und vernunftgesteuert ist.

Im Scheinwerfer die Projektzeichnungen: (hier)

Die 2. INFO der Fraktion „Die Linke/Zukunft“(hier)

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Foto: Recherche im Internet oder zu einer Wende in Rehfelde

Kolumne-Das kalte Herz

(16. 02. 2020)

Viele gute Wünsche haben uns in dieses neue Jahr begleitet, Alle haben uns insbesondere immer wieder viel Glück gewünscht. Wobei Glück sehr unterschiedlich erlebt, betrachtet werden kann.

Nach dem Abschluss des 200. Jubiläumsjahres von Theodor Fontane, mit vielen Zitaten und Lesungen, möge mir zum Glück noch eins von ihm gestattet sein. „Gott, was ist Glück? Eine Grießsuppe, eine Schlafstelle, keine körperlichen Schmerzen – das ist schon viel,“ Geschrieben im 19. Jahrhundert und für viele Menschen heute immer noch zutreffend.

Bleiben wir beim Essen. Der eine Mensch ist glücklich, weil er Hummer und der andere, weil er trockenes Brot zu essen hat. Weltweit fehlt es an Wasser und Essen, an medizinischer Versorgung und Wohnraum, gibt es Reiche und ganz Arme, Glückliche und Unglückliche. Versuchen wir dies durch unser Mitgefühl und Handeln zu verändern, zumindest aber zu helfen.

Dabei sollten wir aber nicht vergessen, dass keine Leistung und kein Geschenk für den Verlust unseres Frohsinns und den Spaß im Leben, auch nicht in der ehrenamtlichen Tätigkeit, entschädigt.

Unser Leben sollte kein Kampf- und Raufplatz sein. Nur Zahlen und alte Statistiken, Desinteresse und Unfreundlichkeit sowie Schablonen im Denken, wie Gut – Böse oder Freund – Feind, machen uns herzlos. So manche Entscheidung und manches Handeln auf allen Feldern der Politik und aus den Behörden sowie Ämtern erinnert mich an den Märchenfilm vom „Kalten Herz“.

Vor der Gier nach Geld und dem Reichtum, aber auch dem Zwangssparen oder von Finanznot zu reden, muss immer der Gedanke an die Menschen kommen. Nur daraus erwächst die wahre Daseinsvorsorge!

Mit entsprechendem Respekt vor allen Mitmenschen muss es doch möglich sein, trotz aller Gegensätze das Wichtige gemeinsam zu machen. Die eigenen Träume, Ideen und Konzepte, so man sie hat, sollte man umsetzen.

Machen wir uns klar:

Es gibt keine Ausrede dafür, wenn es in unserem Leben und in der Gemeinschaft nicht gut läuft.

Lasst uns mit Frohsinn so handeln, dass auch andere glücklich sind und Spaß am Leben haben.

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Ihr Re(h) Auge

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Foto: Kolumne-Das kalte Herz

Aktuelles aus dem OEA - 12.02.2020

(13. 02. 2020)

Die 1. Sitzung des OEA (Ortsentwicklungs-Ausschuss) im Jahr 2020 fand am 12.02.2020 statt.  Beratungsthemen waren u.a.:

 

Erweiterung der Fahrradständeranlage  am Bahnhof Rehfelde

Empfehlungen für die Erweiterung der Fahrradständeranlage  am Bahnhof Rehfelde mit einer Kapazität von 120 Rädern als Doppelstockanlage am Standort der bestehenden Fahrradständeranlage.  Die Maßnahmen sollen über das Programm „ Bike und Ride Offensive“ der Deutschen Bahn  mit 40% gefördert werden.

 

Baumpatenschaften

Vorstellung einer Bürgerinitiative  zum Aufruf  und zur Initiierung zusätzlicher, ehrenamtlicher Baumpatenschaften im Interesse von Erhalt und Pflege unseres Baumbestandes. Hierzu soll eine gesonderte Beschlussvorlage erarbeitet und in die Gremien der Gemeinde   zur Beratung und Beschlussfassung eingebracht werden.

 

Informationen des Amtes zu diversen Bauprojekten 2020:

  • Fertigstellung der Bauarbeiten an der Kita-Fuchsbau mit Errichtung Garagen- und Abstellplätze für den Rehfelder Bauhof. Zusätzlich wurde die Notwendigkeit der Beleuchtung des neuen Parkplatzes und des Gehweges gefordert.
  • Straßenbau im Winkel soll nunmehr in 2020 umgesetzt werden. Die komplizierte Entwässerung soll gemäß Planung über Dachsweg in Richtung Wald Fuchsbergstraße erfolgen. Bürgerinformationsveranstaltungen stehen hierzu noch aus.
  • Für den Müllcontainerstandort Klosterdorfer Weg / Blumenstraße wird durch das Amt ggw. keine Alternativlösung gesehen.
  • Die Straßenausbaukonzeption, die im Entwurf seit Anfang 2019 vorliegt, wird ggw. gemäß Hinweisen der Gemeinde fortgeschrieben. Sie soll im März 2020 im OEA vorgestellt werden.
  • Die Errichtung des Gehweges in der Bahnhofstraße südlicher Teil von Parkstraße bis Ortsausgang soll in 2020 vorgenommen werden.

 

Frühjahrsputz 2020

Der zentrale Frühjahrsputz der Gemeinde findet am 04.04.2020 in der Zeit von 9:00 bis 12:00 Uhr statt.  Aufgerufen sind alle Vereine, Initiativgruppen, Fraktionen  und öffentlichen Einrichtungen sich an der Aktion zu beteiligen. Meldungen zu Aktionsorten sowie Bedarfsmeldungen für Mittel und Material  sind bis zum 01.03.2020 an Herrn Henschke (Stellv. Vorsitzender OEA) schriftlich einzureichen. Über die Mittelvergabe wird der OEA in seiner Beratung im März 2020 entscheiden.

 

Ausgehend von vorliegenden Informationen sollten in den nächsten Beratungen aller Ausschüsse zum Thema Schulstandort und Windfeld 26 Stellung genommen werden. Gleichzeitig sind dazu laut Gesetz öffentliche Beratungen zur Beteiligung der Bevölkerung und insbesondere der Kinder und Jugendlichen durchzuführen.

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Foto: Aktuelles aus dem OEA - 12.02.2020

Quo vadis Rehfelde?

(12. 02. 2020)

Gestern fand die 7. Sitzung der Gemeindevertretung Rehfelde statt. Sie ist damit das Gremium, das am häufigsten in dieser Wahlperiode seit Mai 2019 getagt hat. Ist es der Umfang an Beschlüssen, die diese Häufigkeit ausmachen? Die Tagesordnung der Sitzung war sehr überschaubar. Verständlich daher das sehr geringe Interesse der Einwohner.

Da stand eine Informationsvorlage zur Umsetzung des DigitalPaktes Schule 2019-2024 an der Grundschule Rehfelde in der öffentlichen Sitzung. Sowohl das Amt als auch die Gemeindevertreter machten auf die Notwendigkeit eines permanenten Zusammenwirkens zwischen Schule und Gemeinde aufmerksam, wobei das Amt die Verantwortung für die Koordination und die Einhaltung des engen Zeitrahmens trägt.

Zwei Beschlussvorlagen in der nichtöffentlichen Sitzung betrafen die Errichtung einer Containeranlage zur vorübergehenden Erweiterung der Betreuungsplätze im Hort Rehfelde und die Personalentscheidung Kitaleitung Fuchsbau Rehfelde.

Mehrere Informationen u. a. zur Gemeindepartnerschaft mit Zwierzyn, zur Umgestaltung des Jugendclubs in ein Familienzentrum, zum Ortschronisten waren bereits auf anderen Wegen den Gemeindevertretern zur Kenntnis gelangt. Besondere Aufmerksamkeit schenkten die Anwesenden allerdings dem Hinweis, dass ein Fördermittelbescheid zur Bewegungsfläche westlich des Bahnhofs nicht vor dem 3. Quartal 2020 zu erwarten ist. Das zieht bedauerlicherweise eine Verzögerung des für 2020 geplanten Baubeginns nach sich. Eine Anfrage aus der Gemeindevertretung knüpfte an die im offenen Brief der Energiegenossenschaft Rehfelde geäußerte Sorge an, dass bei Untätigkeit im Hinblick auf die B-Planung im Windfeld 26 Werder/Zinndorf der Gemeinde und insbesondere den anliegenden Einwohnern irreparabeler Schaden entstehen könnte.

Weshalb aber tagen der Hauptausschuss und die Fachausschüsse bislang weniger häufig als die Gemeindevertretung? Ihre Aufgaben und Befugnisse, insbesondere was die Vorbereitung von Beschlüssen anbelangt, machen es ihnen zur Pflicht, sich kontinuierlich zu treffen, um die immer akuter werdenden Probleme in der Gemeinde sachlich und umfassend unter Einbeziehung der Einwohner zu beraten und so zu durchdachten, abgestimmten und zukunftsweisenden Ergebnissen zu kommen. Eine Gemeindevertretung kann das auf ihren Sitzungen nicht leisten, ebenso wenig wie interne Beratungen der Fraktionsvorsitzenden im Hinterstübchen. Daher ist wiederholt zu verzeichnen, dass Beschlussvorlagen in der Gemeindevertretersitzung in die Ausschüsse verwiesen, vertagt oder ganz zurückgezogen werden müssen. Andererseits werden Terminketten nicht beachtet, so dass die Dringlichkeit zusätzliche Sitzungen gebietet.

Woraus erwachsen dieses Tun oder Nichttun? Sind es das Nichterkennen der Probleme oder die Angst davor, grundlegende Entscheidungen zu treffen, die sich aus dem Wachstum der Gemeinde ergeben? Weshalb müssen Außenstehende wie der Landrat die gewählten Vertreter in Rehfelde öffentlich mahnen, ihre Verantwortung für die Sicherung der Daseinsvorsorge der Bürger ernst zu nehmen? Weshalb ist dieser Gemeindevertretung die Ambition abhandengekommen, klare und in ihrer Konnexität erkannte Ziele zu benennen, dafür die Weichen zu stellen und somit die Zukunft zu gestalten?

Als Einwohner dieser Gemeinde haben Sie das Recht, sich und anderen diese Fragen zu stellen.

Foto zur Meldung: Quo vadis Rehfelde?
Foto: Quo vadis Rehfelde?

Für schlechte Laune ist das Leben zu kurz.

(12. 02. 2020)

Noch leben wir bei uns ohne Morddrohungen, wie in anderen Gegenden und politischen Ebenen, aber einiges beunruhigt mich trotzdem.  Wenn man in das Jahr 2019 zurückschaut, könnte man bei allem Wohlwollen zur Erkenntnis kommen, dass es jeden Tag in der Welt, im Lande und leider auch in Rehfelde verwirrender wurde.

Gefährlich, wenn man die Trumps, Johnsons und Erdogans hört und verunsichert ist, wenn man über die möglichen Auswirkungen der Wahlen in Thüringen nachdenkt. Ein Ministerpräsident mit Hilfe der Faschisten im Flügel von Herrn Höcke mitgewählt, die AfD damit hoffähig machend und auf Weimarer Verhältnisse zusteuernd.  

Verwirrend, wenn man in Rehfelde an Sitzungen der Gemeinde teilnimmt. Der Meinungsaustausch und auch der Meinungsstreit müssen wieder entwickelt werden, man müsste bei den Sachfragen bleiben und auf Lösungen orientiert sein. Es wird wenig ausdiskutiert und gemeinsam eindeutig entschieden. Das Überbetonen der Kommunalverfassung in Geschäftsfragen ist irretierend. Anderseits werden die Gesetze zur Beteiligung der Bürger und der Kinder und Jugendlichen sowie Beschlüsse der Vergangenheit und eigene Beschlüsse und Festlegungen ignoriert. So geschehen mit den neuen Beschlüssen zum Bau des Hortgebäudes und der neuen KITA.

Kluge Menschen machen auch manchmal unkluge Dinge. Entschleiern wir das Handeln oder die schlechte Leistung. Greifen wir aber den anderen Menschen nicht an. Worte verwunden leichter, als sie heilen.

Friedrich von Bodenstedt schrieb: „Am tiefsten schmerzen Wunden, uns geschlagen von Menschen, die den Freundschaftsmantel tragen.“

Uns allen wünsche ich stets gute Laune. Setzen wir ein Hoffnungszeichen gegen Gemeinheiten, Aggressivität, Gewalt, Unverfrorenheiten und Respektlosigkeit. Träumen wir von einer schönen Welt, in der es zwar Gut und Böse gibt, aber in der wir entscheiden, ob das Gute siegt.

Unser Handeln sollte wieder vom Miteinander geprägt werden. Lassen wir alles weg, was Menschen beleidigt und betrübt, denn das führt zur schlechten Laune und für schlechte Laune ist das Leben zu kurz.

 

Ihr Re(h) Auge

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Foto: Für schlechte Laune ist das Leben zu kurz.

Neues aus dem Bildungsausschuss

(11. 02. 2020)

Zur 4. Sitzung des Bildungsausschusses trafen sich am 10. Februar 2020 die Mitglieder, sachkundigen Einwohner, der Bürgermeister und geladene Gäste.

Herr Heiko Müller wurde zum stellvertretenden Vorsitzenden des Ausschusses gewählt.

Sehr ausführlich hat das Amt Fragen zur Situation in den Bildungseinrichtungen unserer Gemeinde beantwortet. Deutlich wurde, dass es in absehbarer Zeit Probleme mit der Bereitstellung von KITA- und auch Hortplätzen geben wird.

Zur Eröffnung der neuen KITA am Märkischen Tor (Bereich REWE) kann das Amt keinen „verbindlichen“ Termin nennen, da das Bauvorhaben federführend durch den Johanniter-Unfall-Hilfe e. V. betrieben wird. Geplant ist die Eröffnung voraussichtlich 2021. 

Berücksichtigt man das enorme Baugeschehen in Rehfelde, mit dem Zuzug vieler Familien mit Kindern, heißt es alles dafür zu tun, dass gefasste Beschlüsse der Gemeindevertretung schnell umgesetzt werden.

Als Gast hat Frau Carolin Schönwald von KulTuS E.V. aus Buckow einen Einblick in die Planung ihres Vereins für die Kinder- und Jugendarbeit in Rehfelde gegeben:

  • enge Zusammenarbeit zwischen Eltern, Schule und Verein
  •  Umgestaltung des Jugendclubs in ein Familienzentrum
  •  Einbeziehung der Kinder und Jugendlichen in Projekte

Frau Schönwald möchte mit der Unterstützung der Gemeindevertreter erreichen, dass sich auch die Kinder und Jugendlichen in Rehfelde zu Hause fühlen, sie sich für ihre Interessen und auch das Gemeinwohl einsetzen.

Die Gemeindepartnerschaft zwischen Zwierzyn und Rehfelde besteht in diesem Jahr 15 Jahre und ist Anlass für 14 Veranstaltungen kultureller und auch sportlicher Art.

Frau Mora dankte allen Bürgern, die sich engagieren, um diese Partnerschaft mit Leben zu erfüllen, von den Mitgliedern im Bildungsausschuss wünscht sie sich mehr Unterstützung.

Gleichzeitig bedauerte sie sehr, dass die Kinder der Schule nicht mehr aktiv an diesem Austausch beteiligt sind. Vielleicht kann man, gemeinsam mit KulTuS e.V., neue Impulse setzen?!?

Sehr sportlich ist die Terminvorgabe für die Neugestaltung der Imagebroschüre von Rehfelde: 1. Mai 2020!

Hilfreich wäre es gewesen, wenn es im Vorfeld Absprachen, zeitlicher und auch inhaltlicher Art, zu den geplanten Änderungen gegeben hätte. So mussten wir uns erst darüber verständigen, ob es eine Überarbeitung oder Neugestaltung der Broschüre geben soll.

Der Ausschussvorsitzende, Herr Grabert, teilte mit, dass die Gewerbetreibenden unserer Gemeinde in den nächsten Tagen angeschrieben werden, um von ihnen aktuelle Angaben zu erhalten und sie um Mitarbeit sowie finanzielle Absicherung zu bitten. Um ein Konzept zu erarbeiten wurde eine Arbeitsgruppe gegründet.

Die Beschlussvorlage „Einrichtung/Errichtung von zwei zusätzlichen Klassenräumen für die Grundschule Rehfelde zu Beginn des Schuljahres 2020/21“ zeigte unser derzeitiges Problem zur Schulentwicklung in Rehfelde sehr deutlich auf:

Es fehlen Raumkonzepte von Schule und Hort, es fehlt an der Einbeziehung der Beteiligten.

Warum wurde in Vorbereitung der Beschlussvorlage nicht erfragt, welche Räume in der Schule eventuell wieder als Klassenräume genutzt werden können?

Warum soll die Bibliothek in den ehemaligen, nicht barrierefreien WAT-Raum ziehen, ohne zu wissen, wann und wo wieder angemessene Räume bereitstehen? Für die aufzustellenden Container sollte eine Doppelnutzung durch Grundschule und Hort geprüft werden.

Wie steht es in der Beschlussvorlage:

„Die Gemeindebibliothek ist auch neben Kitas, Hort und Grundschule eine wichtige Bildungseinrichtung der Gemeinde Rehfelde.“!

Der Bildungsausschuss hat diese Vorlage zurückverwiesen.

 

Für alle aufgeworfenen und diskutierten Sachfragen sind zeitnah verbindliche Entscheidungen der Gemeindevertretung anzustreben. Dazu sind in Vorbereitung der Beschlüsse unbedingt Eltern und Kinder sowie die beteiligten Erzieher, Lehrer und Bibliothekmitarbeiter einzubeziehen.  

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Foto: Neues aus dem Bildungsausschuss

Erfolg ist nicht leicht

(11. 02. 2020)

Traditionell findet jährlich das Neujahrsgespräch des Amtes Märkische Schweiz statt. In diesem Jahr gestern im Waldkautz in Waldsieversdorf. Alle Plätze gefüllt und eröffnet mit einem kulturellen Block mit Musik am Klavier und Rock einer Gruppe aus Strausberg.

Mit einem großen Lob an das Ehrenamt sowie alle Anwesenden und insbesondere an die Kameraden in den Feuerwehren, den technischen Hilfswerken, anderen Rettungskräften sowie der Polizei und Justiz unterstrich der Amtsdirektor in seiner Rede das Wirken für die Daseinsvorsorge der Menschen.

In einer gekonnten Aufzählung fasste er die wichtigsten Ergebnisse und Ereignisse des Jahres 2019 sowie die entscheidenden Aufgaben und Schwerpunkte des Jahres 2020 zusammen.

Einer seiner Schwerpunkte waren die Entwicklungsschmerzen durch Zuzug und Baugeschehen, insbesondere auch in Klosterdorf und Rehfelde. Die daraus erwachsenden Forderungen an Kapazitäten in den Kindereinrichtungen, dem Hort in Rehfelde und auch in den Grundschulen müssen gemeistert werden.

Er unterstrich die unbedingte Beschlusstreue in allen Sachfragen und im Besonderen auch gegenüber der Gemeinde Märkische Höhe, die in unser Amt wechseln möchte. Gleichzeitig betonte er die Notwendigkeit zeitnaher Entscheidungen in allen Entwicklungsfragen und deren Umsetzung durch das Amt im engen Zusammenwirken mit den gewählten Gemeindevertretern. Als Beispiel standen der Schulstandort in Rehfelde, die PV-Großanlage in Klosterdorf und das Fontanehaus in Buckow. Im Gespräch dann auch das Wirken im WSE im Zusammenhang mit der Ansiedelung von TESLA.

Zum Abschluss danke er Frau Ratay, Redakteurin der Märkischen Oderzeitung, für die vielen Jahre  journalistischer Begleitung  und wünschte Ihr alles Gute jetzt im Ruhestand. Dem können wir uns freundlichst und dankend anschließen.

Bleiben wir alle optimistisch, denn

Der Pessimist sagt: Es sind Wolken vor der Sonne.

Der Optimist sagt: Hinter den Wolken scheint die Sonne,

 

Foto zur Meldung: Erfolg ist nicht leicht
Foto: Erfolg ist nicht leicht

Von Garzau nach Auschwitz

(09. 02. 2020)

„Erinnern, um niemals zu vergessen“. Diese Worte sprach eine 90-Jährige am Ende der Vorstellung des Buches „Das Rittergut Garzau und jüdische Zwangsarbeit“. Die Gruppe 39 der Volkssolidarität in Berlin-Pankow hatte die Rehfelder Autoren Erika und Gerhard Schwarz der Geschichtswerkstatt Rehfelde e.V. gebeten, am 6. Februar, kurz nach dem „Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus“, zu diesem Thema zu referieren. Im Mittelpunkt stand der Arbeitseinsatz von über 20 jüdischen Männern und Frauen, die Ende 1939 aus 18 Orten des „Reiches“ nach Garzau auf das Rittergut des Eigentümers Hans von Rohrscheidt vermittelt worden waren und dort für die Verlängerung des sinnlosen Krieges schuften mussten. Im Zusammenhang mit der durch das Reichssicherheits-Hauptamt für den 27. Februar 1943 angeordneten reichsweiten geheimen „Großrazzia“ wurden die jüdischen Menschen aus Garzau unter Gestapo-Bewachung nach Berlin in die Große Hamburger Straße 26 verbracht. Das frühere Altenheim der Jüdischen Gemeinde hatten die Nazis 1942 zu einer Sammelstelle für über 1.200 Personen, versehen mit einem Palisadenzaun, Flutlichtanlage, vergitterten Fenstern, Unterkünften für die Wachmannschaften, umgebaut. In Garzau lagerte der dortige Bürgermeister die erbärmlichen Hinterlassenschaften der Deportierten in einem Keller unsortiert ein. Sie wurden wenige Tage später durch einen Vertreter des Finanzamtes Bad Freienwalde vor Ort für 397,00 RM zugunsten des Staates versteigert.

In der Berliner Sammelstelle angekommen, mussten die Garzauer Gefangenen eine für sie unwürdige und Stunden währende Prozedur über sich ergehen lassen. Das Wenige, was sie noch besaßen, ob an Wertsachen oder Geld, hatten sie in einer 16-seitigen „Vermögenserklärung“ anzugeben. Es fiel dem faschistischen Staat anheim. Versteckt vor der Außenwelt und ohne Möglichkeit, zu fliehen, wurden sie am 1. März in Möbelwagen zum Güterbahnhof Putlitzstraße in Moabit gekarrt.

Der „31. Osttransport“ traf mit den insgesamt 1.735 Juden am Tag darauf im KZ Auschwitz ein. Durst, Erschöpfung und Kälte hatten bereits während der Fahrt über 200 Todesopfer gefordert. Auf der Rampe selektierte die SS die nicht arbeitsfähigen jüdischen Menschen wie Alte, Schwache, Kranke und Kinder aus, um sie in den Gaskammern von Auschwitz-Birkenau zu töten. Einer der jüdischen Gutsarbeiter aus Garzau, Werner Klopstock, wusste zu diesem Zeitpunkt nicht, dass seine Mutter vier Wochen zuvor, da war sie 53 Jahre alt und krank, genau an dieser Stelle in die Reihe der Mordopfer kommandiert worden war. Er selbst gehörte gemeinsam mit weiteren Garzauern zu den Deportierten, die kräftig genug erschienen, um als Arbeitssklaven registriert zu werden. Sie kamen nochmals in kriegswichtigen Unternehmen zum Einsatz. Die SS, ihr Wirtschafts-Verwaltungs-Hauptamt, lieh seine Häftlinge für 4 bis 6 RM pro Tag aus. Werner Klopstock überlebte diese Tortur in den Schachtanlagen der Berg- und Hüttenbetriebe Hermann Göring ganze 5 Monate. Andere seiner Kameraden, die das Martyrium Auschwitz überlebt hatten, wurden kurz vor der Befreiung des KZ am 18. Januar 1945 auf die sog. Todesmärsche getrieben und kamen schließlich durch nochmaligen brutalen Arbeitseinsatz in Außenlagern der KZ Buchenwald und Mauthausen ums Leben. Keiner der 24 jüdischen Männer und Frauen aus Garzau überlebte den Holocaust.

Tief berührt berichteten die Zuhörer über ihre persönlichen Erlebnisse während der Zeit Faschismus. Damals noch Kinder oder Jugendliche sahen sie die Auswirkungen der sog. Kristallnacht, die zertrümmerten Schaufensterscheiben jüdischer Geschäfte in der Prenzlauer Allee, den gewalttätigen Abtransport jüdischer Nachbarn auf Lastwagen. Es sind Bilder, die sie noch heute umtreiben und stets von neuem die Frage aufwerfen: „Wie konnte das geschehen?“ Eine der Anwesenden machte in diesem Zusammenhang auf die gefährlich Entwicklung in Thüringen und nicht nur dort aufmerksam. Es war der Augenblick, in dem sich die Autoren an die Worte von Bertolt Brecht erinnerten: „Der Schoß ist fruchtbar noch, aus dem das kroch.“

 

Foto zur Meldung: Von Garzau nach Auschwitz
Foto: Gedenktafel Große Hamburger Straße 26

Denk ich an Deutschland ...

(09. 02. 2020)

Mit dem Heinrich-Heine-Zitat von 1844: "Denk ich an Deutschland in der Nacht, dann bin ich um den Schlaf gebracht" als Ausgangspunkt werden in der Rubrik "Blick in die Welt" Gedanken zur aktuellen Situation in Deutschland veröffentlicht. 

Lesen Sie den Beitrag --> hier

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Foto: Denk ich an Deutschland ...

Klimaschutz in Rehfelde

(08. 02. 2020)

Der Rehfelder Arbeitskreis EigenEnergie trifft sich auch im Jahr 2020 weiterhin in der Regel aller 14 Tage, jeweils Freitag um 18.15 Uhr im Beratungsraum an der Kegelbahn. In offener Runde, jeder interessierte Bürger ist herzlich eingeladen, werden aktuell anstehende Fragen und Probleme bei der Realisierung des „Kommunalen Energiekonzeptes“ beraten. Dabei ist die Rehfelde EigenEnergie e.G. mit einbezogen.

In den Beratungen ging es um zahlreiche inhaltliche Fragen, an denen man selbst und mit Partnern arbeiten will. So unter anderem:

  • Grundlastmessungen des Stromverbrauches an kommunalen Gebäuden und Prüfung des sinnvollen Aufbaus von PV-Anlagen
  • Die Arbeit der Genossenschaft am Projekt PV-Anlage auf der Deponie mit dem Ziel die Planungen gemeinsam mit der Gemeinde abschließen zu können.
  • Vorträge des Klimamanager in der Grundschule, Jugendclub und Konferenzen außerhalb sowie seine Mitarbeit am Projekt Wildblumenwiesen.
  • Die Ladeinfrastruktur sowie Entwicklung der Mobilität und ganz neu die Errichtung von Kleinstsolaranlagen sowie weitere Partnersuche für Mieterstromprojekte.
  • Ein Gast aus Hennickendorf erläuterte die Sinnhaftigkeit der Deponiegasverwertung zur Wärmegewinnung für Nahwärmenetze.
  • Hingewiesen wurde auch auf die notwendige Zusammenarbeit mit den Entwicklern von größeren Vorhaben, wie zum Beispiel am Mühlenfließ.

Das sind einige der interessanten Projekte, die weitere ehrenamtliche Mitarbeit bedürfen. Die nächste Beratung findet planmäßig an 21. Februar statt.

 

Im Namen der Mitglieder der AKREE

Foto zur Meldung: Klimaschutz in Rehfelde
Foto: Klimaschutz in Rehfelde

Kommentar zur vorübergehenden Unterbringung der Bibliothek

(07. 02. 2020)

Nach Lexikon ist ein Kommentar die Gesamtheit der Anmerkungen zu Gesetzestexten, hier zur vorliegenden Beschlussvorlage 125/ 2019, die am 29.10.2019 an die Ausschüsse verwiesen wurde. Jetzt ist diese im Februar/März zur Beratung in den Ausschüssen, mit dem Ziel einer Beschlussfassung in der Gemeindevertretersitzung am 24.03.2020, auf der Tagesordnung. (hier zum Beschluss)

Der Beschlussvorschlag lautet: „Die Gemeindevertretung der Gemeinde Rehfelde beschließt, die bisher von der Gemeindebibliothek genutzten Räume zum Schuljahresbeginn 2020/2021 wieder als Klassenräume zur schulischen Nutzung einzurichten. Die Gemeindebibliothek wird ab diesem Zeitpunkt vorübergehend im noch herzurichtenden WAT-Raum der Grundschule untergebracht.“

Richtigerweise wird anerkannt, dass die gesetzlichen Grenzwerte der Klassenstärken bereits jetzt erreicht sind und bei Zuzug von Schülern diese gesetzlichen Werte überschritten werden.

  • Deshalb wird im Vorliegenden Konzept zur Schulentwicklung von der Erweiterung der Räume für die Grundschule und den Hort ausgegangen, eine weiterführende Schule, die angestrebt wird, müsste an anderem Standort entstehen

Es ist bereits erkennbar, dass künftig weiterer Raumbedarf für den Schulbetrieb entsteht. Dieser kann angeblich nach Fertigstellung und Inbetriebnahme des geplanten „Funktionsgebäudes Hort“ durch die schulische Nutzung der jetzigen Horträume (Haus 1) gedeckt werden.

  • Das ist stark anzuzweifeln, da bei 5 Flexklassen bereits 10 Räume im Haus 1 und bei einer 3 zügigen Schule bereits 12 Klassenräume plus Fachkabinette im Haus 2 benötigt werden
  • Angenommen die Flex wird abgeschafft und es wird 4 Zügigkeit hergestellt, werden insgesamt 24 Klassenräume, 8 Fachkabinette und Nebengelasse benötigt

Richtigerweise wird anerkannt, dass das Vorhalten und Betreiben einer Bibliothek eine originäre Aufgabe der kommunalen Daseinsvorsorge ist. Eine Bibliothek soll und ist auch ein Zentrum der Kommunikation, in dem sich Menschen jeglichen Alters begegnen und austauschen können.

  • Die Gemeindebibliothek ist neben Kitas, Hort und Grundschule sowie Heimatstube eine wichtige Bildungseinrichtung in der Gemeinde Rehfelde.
  • Diese Bibliothek wurde als Schul- und Gemeindebibliothek errichtet und sollte auch als solche erhalten bleiben.

Es ist bereits erkennbar, dass die Einrichtung der beiden Klassenräume für das kommende Schuljahr keine vorübergehende Lösung ist.

  • Die „Verlagerung“ der Bibliothek auch vorübergehend in einen anderen Klassenraum (WAT) ist keine Lösung, da dieser auch für den Unterricht benötigt wird.
  • Der Qualitätsverlust in der Bibliothek wäre vergleichbar mit dem Kellerdasein vor dem Umzug im Jahre 2012
  • Die Fertigstellung des Hortgebäudes wird aus heutiger Sicht frühestens im Jahre 2022, realistischer 2023 greifen und bis dahin wird der Klassenraumbedarf weiter ansteigen.
  • Der unmittelbare Rückzug in die bisherigen Räumlichkeiten widerspricht der gegenwärtigen Beschlusslage, da die Bibliothek in das Hortgebäude integriert werden soll.
  • Wer sich den Umzug einer Bibliothek vorstellen kann, der wird nicht für ein mehrmaliges Umziehen einstehen wollen. Außerdem sagt man.

Eine Alternative zur vorübergehenden Unterbringung der Gemeindebibliothek in die WAT Räumlichkeit könnte auch über eine vorübergehende Unterbringung in Modulbauweise (Bürocontainer) sein.  

  • Die Verwaltung sollte zuerst prüfen inwieweit eine Doppelnutzung der beschlossenen Container für den Hort auch für den Schulunterricht vorgehalten werden kann.
  • Damit könnte die Bibliothek in den jetzigen Räumlichkeiten bis zum Umzug in das Hortgebäude verbleiben und es würden zeitnah weniger Kosten anfallen.
  • Gleichzeitig könnte die Bauverwaltung die Möglichkeit der Unterbringung in Containern prüfen, obwohl das zusätzliche Kosten verursacht und im Hinblick auf die Zwischenlösung Hort (Modulbauweise) wenig Fläche zur Verfügung stehen würde.

Nicht anzuerkennen ist, dass die Höhe der für die Umsetzung der vorgeschlagenen Maßnahmen entstehenden voraussichtlichen Kosten erst ermittelt werden müssen

  • Bei einem bestätigten Haushalt 2020 dürften keine weiteren unnötigen Kosten verursacht werde.
  • Wenn die Gemeindevertretung am 11.02.2020 über den Auftrag zur Errichtung einer Containeranlage zur vorübergehenden Erweiterung der Betreuungsplätze im Hort Rehfelde entscheiden soll, dann müssten alle mit der Containeranlage im Zusammenhang stehenden Fragen umfassend geklärt worden sein. Die im Raum stehenden grundsätzlichen Fragen lassen das bezweifeln.
  • Gleichzeit ist das Zeitfenster von Beschlussfassung im März bis zum Schulbeginn sehr kurz bemessen

Zusammenfassung:

Die Bibliothek bleib bis zum Umzug in das dann erbaute Multifunktionsgebäude des Hortes in den bisherigen Räumlichkeiten. Der WAT - Raum wird saniert und zum Unterricht ab 2020 zur Verfügung gestellt.

Für die nächsten 5 Jahre ist ein Raumbelegungsplan nach Schuljahren entsprechend der überschaubaren Entwicklung der Schülerzahlen und der damit verbundenen Anzahl der Klassenräume auszuarbeiten

Dem entsprechend wird die Errichtung der erforderlichen Räume im Hortgebäude und den Häusern eingeplant. Bei Erfordernis ist weiter mit Containern zu überbrücken.

Gemeinsam sollten wir keine Schildbürger von Rehfelde werden und kostenverursachende Raumumnutzungen durchführen.

Oder wie man hörte – Licht in Säcken in ein Haus ohne Fenster tragen.

Foto zur Meldung: Kommentar zur vorübergehenden Unterbringung der Bibliothek
Foto: Kommentar zur vorübergehenden Unterbringung der Bibliothek

Geschichtsstunde bei Kurt Hundt

(07. 02. 2020)

Nach langem Krankenhausaufenthalt und REHA-behandlung besuchte ich Kurt bei sich zu Hause in der Mitschurinstraße, im ehemaligen Zwergengarten. Umsorgt durch die Familien, den Pflegedienst und den Essenlieferanten fehlen ihm solche Kontakte und Gespräche.

Völlig zurecht ging es zuerst um seine Gesundheit und die Fortschritte, die es gibt und jene die wir erhoffen. Aber dann sofort zum Hauptthema seines Lebens, zur Freiwilligen Feuerwehr. Stotz präsentierte er mir die vom Amtsdirektor im Krankenhaus übergebene Medaille für 70 Jahre Feuerwehr. Jahre der aktiven Arbeit in Garzau und dann in Rehfelde, insbesondere in der Gruppe in Rehfelde Dorf. Klar kam da auch seine Enttäuschung zur Auflösung der Gruppe, die er nicht verstehen kann, zur Sprache. Als Mitgründer und aktives Mitglied kann er diesen Schritt nur bedauern und hofft, dass es eine Lösung mit den Kameraden geben wird. Gleichzeitig fehlt ihm, dass er nicht mehr zu Veranstaltungen der „Alten Kameraden“ der Feuerwehr gehen kann und er auch wenig Besuch von Kameraden erhält.

Kurt, der im April seinen 90. Geburtstag feiern möchte, konnte mir auch mit vielen Bildern, Ausweisen und Dokumenten sein Leben nach 1945 darstellen. Vom Zuzug mit einem Fahrzeug der Sowjetarmee in Garzau, der Übersiedlung nach Rehfelde, der Arbeit in der MAS / MTS, der Traktorenjugendbrigade, das Abholen der Mähdrescher usw.

Dann waren wir wieder bei der Feuerwehr. Insbesondere die Höhepunkte seit der Gründung der Rehfelder Feuerwehr im Dorf-Rehfelde im Jahre 1908 sind in seiner Erinnerung. Das Fest zum 50 Jahrestag war noch sehr bescheiden, aber die folgenden wurden immer besser gefeiert, Dazu die Präsentationen der alten Feuerwehrtechnik und Fotos mit den Kameraden. Zum Schluss die Broschüre zum 110 Jubiläum, mit den Vorworten des Wehrführers Stefan Rothe und von mir, noch als Rehfelder Bürgermeister.

Er hat es verdient, dass ich mal öfter zum Reden bei ihm hineinschaue. Das gleiche kann ich nur von anderen wünschen. Den Kameraden aus 70 Jahren, den Heimatfreunden und allen die neugierig auf ein fast 90 Jahre währenden aktives Lebens sind und ihm etwas Gutes tun wollen.

Ihr Reiner Donath

Foto zur Meldung: Geschichtsstunde bei Kurt Hundt
Foto: Geschichtsstunde bei Kurt Hundt

Nachgefragt zum Märkischen Tor - Bereich REWE und mehr

(06. 02. 2020)

Im Dezember konnten wir uns über die Eröffnung des REWE - Marktes freuen. Seitdem trifft man dort beim Einkaufen viele gute Bekannte, wie natürlich auch weiterhin bei den Netto`s.

Bürger fragen, ob wir REWE als 3. Großmarkt in Rehfelde benötigt haben. Einerseits zur heutigen Versorgung NEIN. Anderseits eindeutig JA, weil mit dem Vollsortiment das Angebot für unsere Einwohner verbessert wurde und er ein positives Symbol für die Entwicklung der Zukunft ist. Er ist ein Beispiel dafür, wie man heute die Daseinsvorsorge für das Leben in den nächsten Jahrzehnten sichern muss. Ein wie, wie man Zukunft baut und nicht verhindert, ein wie man gestaltet und nicht durch Nichtattraktivität Zuzug verhindern möchte.

Da auch immer wieder gefragt wird wie es auf der großen Fläche weitergeht, haben wir beim Investor, der 2. Grundstücksentwicklungsgesellschaft GEG mbH, nachgefragt.

  • Nachdem das Geschäft mit REWE abgewickelt ist und beim Nachbarn die Zufahrt gepflastert und der Zaun gesetzt wurde, wird das Haus für die Arztpraxis von Frau Bennewitz errichtet. Die Baugenehmigung liegt vor, der Mietvertrag ist abgeschlossen und der Bau hat begonnen. Planmäßig zum Jahresende soll die Fertigstellung gelingen, so dass dann die Arztpraxis aus dem Provisorium der ehemaligen Sparkasse umgelagert werden kann. 2 Wohnungen, eine 4- und eine 3- Zimmerwohnung im 1. OG entstehen gleichzeitig. 
  • Für den Bau der KITA müssen noch die erforderlichen Entscheidungen getroffen werden, um anschließend die entsprechenden Verträge abschließen zu können. In Übereinstimmung mit dem Bauherrn und späteren Betreiber „Die Johanniter“ wird von einer Eröffnung im Jahre 2021 ausgegangen.
  • Die Bauanträge für den Wohnungsbau sind schon lange im Bauordnungsamt in Strausberg in Bearbeitung und die Baugenehmigungen für die 10 Häuser werden im März erwartet. Der Investor hat seinen Plan mit dem Bau der ersten Häuser in 2020 anzufangen noch nicht aufgegeben.
  • Mit der Einbeziehung von weiteren Partnern soll dann das seit 2016 angedachte Konzept und die gemeinsam von Gemeinde und Investor geplanten Projekte im Jahre 2022 realisiert sein.

In Ergänzung zu diesen Projekten hat die Gemeinde geplant und laut Haushalt auch gesichert, dass die gemeindliche Fläche von der Bebelstraße bis zur Bahnhofstraße entsprechend den bestätigten Projekten fertiggestellt wird. Damit hätten wir dann einen schönen Bahnhofsvorplatz, weitere Parkplätze und Bewegungsflächen mit Ballanlage, Spielplatz und Skaterbahn. Wenn dann noch der Güterschuppen weiter saniert wird, hätten wir einen großen Schritt zur weiteren Verschönerung unseres Ortszentrum geleistet.

Foto zur Meldung: Nachgefragt zum Märkischen Tor - Bereich REWE und mehr
Foto: Nachgefragt zum Märkischen Tor - Bereich REWE und mehr

Kolumne-Die Merseburger Rabensage oder der Finanzausschuss fällt aus

(05. 02. 2020)

„Der Bischof Thilo von Trotha besaß einen goldenen Siegelring, ein Geschenk seines Freundes, des Bischofs von Naumburg. Eines Morgens ließ er ihn am offenen Fenster liegen und er bemerkte nach kurzer Abwesenheit den Verlust des Ringes. In seinem Zorn bezichtigte er seinen langjährigen Diener des Diebstahls. Obwohl der Diener seine Unschuld beteuerte, ließ er ihn hinrichten. Als der Ring später in einem Rabennest gefunden wurde, ließ Thilo von Trotha als Mahnung, kein Urteil im Jähzorn zu fällen, im Schlosshof einen Vogelbauer errichten, in dem seitdem ein Kolkrabe für den Diebstahl büßt. Zum steten Andenken führte er einen Raben mit einem Ring im Schnabel in seinem Wappen.“

Was geht uns das an? Was lehrt uns das? Was sollten wir daraus lernen? Für was sollten wir mahnen? Mit was sollten wir unser Wappen mit dem Reh noch ausstatten?

Die Weisheit des Alters lehrt mich, mahnt mich diese Antworten nicht zu geben. Möge jeder, so wie ich persönlich seine Vergleiche und Schlussfolgerungen aus den sich selbst gegebenen Antworten finden.

Eine Antwort bleibt für uns alle – nicht voreilig urteilen, nicht voreilig richten!

Überlegen wir was alles passiert, wenn wir handeln oder nicht handeln, alles auf die sogenannte lange Bank schieben oder doch beschleunigt realisieren.

Ein symbolisches Beispiel sei der im Ehrenamt errichtete Brunnen vor dem Bürgerzentrum. Von Kinderhand im November 2018 zerstört, gelang es nicht, diesen in 2019, in 12 Monaten wieder zum Sprudeln zu bringen. Am Ende soll es an fehlenden 180,00 € für eine neue, stärkere Pumpe gelegen haben, so dass er immer noch nicht geht. Lasst uns gemeinsam auf das Frühjahr 2020 hoffen.

Dieses nicht fehlende Geld soll ja auch die Ursache für so manche andere, nun nicht in 2019 erledigte Sache, so zum Beispiel der Parkplatz an der Post, sein. Lasst uns hoffen, dass wir in 2020 das Nichthandeln, nicht mehr mit fehlendem Geld, das in Millionen auf der Kasse liegt, begründet bekommen.

Falls die Information stimmt, dass wir die Entwicklung des Schulcampus einschließlich Hortneubau mit 75% hätten gefördert bekommen können, kann man die gegenwärtige Kommunalpolitik der Mehrheiten in der Gemeindevertretung und das Handeln des Amtes nicht mehr verstehen. Man sollte im Interesse der Zukunft unserer Kinder um eine Veränderung der gegenwärtigen Festlegungen kämpfen und zu einer Rückkehr zu den bereits fertigen Projekten kommen.

Bleibt die zugespitzte Frage: Wer bezahlt die Zeche für den Bauverzug bei KITA und Hort, doppelte Planungskosten und jetzt erforderliche Container? Das Amt, die Gemeindevertretung, der Bürgermeister? Am Ende zahlen unsere Kinder und Eltern.

All das wären Themen und Stoff für notwendige Beratungen. Aber die Ausschüsse haben im Januar nicht getagt. Der Finanzausschuss fällt im Februar (gestern) aus und der Sonderausschuss zum multifunktionalen Hortgebäude (Schulstandort) ist für den Februar noch nicht vorgesehen.

Trotzdem brauchen wir unser Wappen noch nicht mit einem „Minus vor dem Euro“ im Maul unseres Wappenrehes zu ergänzen!  

Ihr Re(h) Auge

Foto zur Meldung: Kolumne-Die Merseburger Rabensage oder der Finanzausschuss fällt aus
Foto: Kolumne-Die Merseburger Rabensage oder der Finanzausschuss fällt aus

Nachgefragt zum Mühlenfließ

(03. 02. 2020)

Nachdem die Gemeindevertretung im Jahre 2019 die erforderlichen Beschlüsse gefasst hatte und der Kaufvertrag sowie der Städtebauliche Vertrag unterschrieben wurden ist es etwas ruhig um die Entwicklung der Fläche am Mühlenfließ geworden.

Angeregt durch die Festrede des Bürgermeisters auf dem Neujahrsempfang wurde beim Geschäftsführer der Projektentwicklungsgesellschaft Rehfelde (PER 2) zum gegenwärtigen Stand der Arbeiten und die geplante Zeitachse nachgefragt.

Ausgehend von der Beschlussfassung 30-12-2019 werden folgende Planungsziele verfolgt:   -  

  • Entwicklung des Plangebiets zu einem attraktiven Teil des Rehfelder Ortszentrums;
  • Schaffung der planungsrechtlichen Voraussetzung für die Entwicklung von folgenden Nutzungen im Plangebiet: Angebot verschiedener Wohnformen (z. B. junges Wohnen, altersgerechtes Wohnen, Pflegeheim) vorwiegend als Geschosswohnungsbau, Gastronomie, Dienstleistungsbetriebe, öffentliche Verwaltungen, Ärztehaus;
  • geordnete Erschließung des Quartiers;
  • Berücksichtigung der Umweltbelange, ggf. einschließlich Forstbelange.

Im Ortsentwicklungsausschuss am 04. Dezember 2019 informierte Herr Lamm sowie die Planer Frau Giesicke, Büro Plan und Recht, und Herr Weiß. Architekturbüro Weiß & Faust ausführlich zum Bearbeitungsstand.

Das Artenschutzgutachten liegt vor und die notwendigen Eingriffe können mit Ausgleichsmaßnahmen abgedeckt werden. So wurde zum Beispiel eine Ausgleichsfläche für Ausgleichspflanzungen für die notwendige Beseitigung des Wildwuchses des Baumbestandes auf der Fläche angekauft.

Von der gemeinsamen Landesplanung Berlin / Brandenburg liegt für den ersten Abschnitt ein positives Votum vor. Für eine Fortschreibung müsste das Entwicklungspotenzial erweitert werden. Gleichzeitig werden Synergieeffekte bei der gleichzeitigen Entwicklung von angedachten Gewerbeflächen erhofft.

Erforderliche Vermessungen werden schrittweise abgearbeitet, die Planungen ausgeführt und folgende Zeitachse angedacht.

  • Vorstellung des Entwurfskonzeptes und der Terminplanung März/April 2020
  • Satzungsveröffentlichung voraussichtlich 2021
  • Baubeginn mit Spatenstich angedacht für 2023

Selbstverständlich werden die Bürger in alle Planungsschritte einbezogen. Diese Zeitachse ist aber eingedenk der Diskussionen und mehrerer Versuche seit 2012 ein überschaubarer Zeitrahmen.

Aber ja, wir brauchen Geduld.

Foto zur Meldung: Nachgefragt zum Mühlenfließ
Foto: Nachgefragt zum Mühlenfließ

Kolumne-Weitsicht ist keine Augenkrankheit

(29. 01. 2020)

Die Zeit vergeht und das neue Jahr ist fast einen Monat alt.

Weil ich zu den Hoffenden und Optimisten gehöre, glaube ich fest daran, dass das Jahr 2019 bei allen Problemen und Streitigkeiten auch einige positive Ergebnisse vorweisen konnte und für das Jahr 2020 viel an Arbeit hinterlassen hat. Es ist zwar radikal, immer und offen alles zu sagen, was man denkt, denn dies wird nicht von allen befürwortet. Trotzdem, wenn ich nachdenke komme ich zu folgendem Schluss:

Alles was in meinem Leben erfolgreich war, beruhte auf langfristigen, durchdachten Entscheidungen. Daraus schlussfolgere ich, dass auch bedeutende Ziele in der Gemeinde heute entschieden werden müssen. Jede verschuldete Verzögerung und nicht sachlich geprüfte Angelegenheit kosten uns in der Zukunft mehr, sehr viel mehr Geld und Zeit. Dazu Vertrauensverlust von Bürgern, der bisherigen Partner sowie derer die es werden könnten.

Um das Leben der Zukunft zu gestalten bedarf es weitsichtiger und verlässlicher Entscheidungen. Wenn man die öffentlich ausdiskutierten Beschlüsse der vergangenen Legislatur, wie das Leitbild der Gemeinde, die Konzeptionen zum Bildungsstandort, der Gewerbeentwicklung und des Tourismus nicht mehr will und deshalb in die Tonne des Vergessens werfen möchte, ist das eine Sache. Die andere ist, dass es dafür neuer und besserer Vorstellungen zur Entwicklung der Gemeinde in den nächsten 10 Jahren geben müsste. Es bedarf gemeinsamer Vorstellungen von der Zukunft und davon abgeleitete Ziele für das tägliche Handeln. Das kann ich bis heute in neuen Beschlüssen der Gemeinde nicht erkennen.
 

Hoffnung hat mir der Gruß des Bürgermeisters zum Jahresende im Amtsblatt und Internet gemacht. Ich zitiere daraus:

" Angesichts des erfolgreichen letzten Jahres blicke ich zuversichtlich ins Jahr 2020 und weiß, dass wir die bevorstehenden Herausforderungen gemeinsam bestens meistern werden. Antoine de Saint-Exupery, französischer Schriftsteller und Pilot, hat es sehr treffend formuliert:

>Man kann nicht in die Zukunft schauen, aber man kann den Grund für etwas Zukünftiges legen - denn Zukunft kann man bauen<."

Das hat er in der Rede zum Neujahrsempfang unterstrichen.

Für jetzt 5283 Einwohner muss der Schulcampus entwickelt, durch Investoren das Mühlenfließ nach Ideenvorgabe gebaut, der Güterschuppen am Bahnhof repariert, eine neue KITA errichtet, weitere Gewerbegebiete entwickelt, der Verkehr mit Bus und Ostbahn verbessert, ein Bürgerhaushalt erschaffen und eine neue Imagebroschüre gestaltet werden.

Den Worten müssen nun Taten folgen, nur dann ist man wirklich davon überzeugt. Ein großes Ziel zu haben und es nicht zu erreichen, ist verzeihlich. Überhaupt kein Ziel zu haben, ist unverzeihlich.        

Ja - Zukunft muss man bauen!   

 

Ihr Re(h) Auge

 

Foto zur Meldung: Kolumne-Weitsicht ist keine Augenkrankheit
Foto: Kolumne-Weitsicht ist keine Augenkrankheit

Kolumne-Glückwunsch zur Geburt

(21. 01. 2020)

Der Scheinwerfer ist montiert. Licht an und gründlich hingeschaut. Ausleuchten und interpretieren zu allem Positiven, aber auch kritisch zu Mängeln, zu Ergebnissen und auch wo uns der Schuh drückt. Selbstredend nur meine eigene und damit subjektive Sicht. Gutes Internet ist wie ein guter Freund, der hält zu einem, der sagt einen die Wahrheit ins Gesicht, auch das was man nicht hören möchte.

Die Geburt des Scheinwerfers, eine neue Internetpräsentation für Rehfelde ermöglicht der Fraktion DIE LINKE/ZUKUNFT und allen Partnern sowie Bürgern eine Berichterstattung und Informationen ohne Einschränkungen. Der Wahrheit verpflichtet, doch in der Sache zugespitzt, eine Plattform der inhaltlichen, realen Darstellung. 

Unserer neuen Präsentation wünsche ich viele Zuarbeiten und Veröffentlichungen über tägliche Fortschritte in der Entwicklung der Kommune und die Sicherung der Daseinsvorsorge der Menschen. Lassen wir keine Ausreden zu, bewerten wir das Handeln und die Ergebnisse. Täglich erleben wir, dass kein Mensch so beschäftigt ist, dass er nicht überall erzählen könnte, wie beschäftigt er sei.

Lassen wir uns von Fontane raten, der auch sagte: „Die Kunst der Lebensführung besteht bekanntlich darin, mit gerade so viel Dampf zu fahren, wie gerade da ist“. Dazu gehört manchmal auch eine Schippe aufzulegen und mehr Dampf zu erzeugen, um damit mehr zu erreichen. Ein anderes Mal muss man „Dampf abzulassen“, um nicht zu platzen.

Ihr Re(h) Auge

Foto zur Meldung: Kolumne-Glückwunsch zur Geburt
Foto: Kolumne-Glückwunsch zur Geburt

Herzlichen Glückwunsch

(21. 01. 2020)

Die Geschichtswerkstatt Rehfelde e.V. gratuliert dem „Rehfelder Scheinwerfer“ auf das herzlichste zu seinem Erscheinen. Mit unseren Glückwünschen verbinden wir unsere Hoffnung, dass sich die Webseite ihrem selbst gestellten Anspruch als offenes Forum für Bürger und Vereine, als Plattform zur Veröffentlichung von Informationen und Meinungsäußerungen und ihrem Namen allzeit verpflichtet fühlt.

 

Weshalb die Hervorhebung dieser Erwartung? Wir erinnern an die Folgen der Weltwirtschaftskrise und der Notverordnungen zu Beginn der 1930er Jahre in Deutschland. Sie mündeten u.a. in eine Polarisierung der gesellschaftlichen Kräfte. Leidtragende der Krise in Rehfelde waren insbesondere die Kinder, die ein erschreckendes Bild von Unterernährung abgaben. Die Arbeiter und Angestellten hatten es überaus schwer, ihre Meinung über die unhaltbaren Zustände in der Gemeinde und im Land sowie ihren berechtigten Forderungen nach Verbesserung ihrer Lebensverhältnisse Gehör zu verschaffen. Ihre lautstarken Appelle auf den Sitzungen der Gemeindevertretung endeten mit Saalverweis und Einschaltung der Polizei. Daraufhin beschloss die Ortsgruppe der Kommunistischen Partei, eine eigene Zeitung herauszugeben. Da nicht registriert und somit auch nicht der staatlichen Zensur unterworfen musste sie illegal gedruckt werden. Das erfolgte wöchentlich in der Nacht vom Donnerstag zum Freitag in einer Wohnlaube in der Herrenseestraße. Herausgegeben wurde „Der Rote Scheinwerfer“ mit einer Auflage von 500 Exemplaren ab 1931. Unter dem Diktat des Hitlerfaschismus musste er 1933 sein Erscheinen einstellen.

 

Eine gewissermaßen Wiederbelebung erfuhr der Scheinwerfer im Jahr 1949 als Dorfzeitung der MTS und dem Namen „Im Scheinwerfer“. Das vier- manchmal auch sechsseitige Blättchen im A4-Format erschien in unregelmäßigen Abständen bis zum Ende der 1950er Jahre. Seine Aufgabe bestand darin, die Bevölkerung des MTS-Bereichs Rehfelde, zu dem auch Zinndorf und Werder zählten, über internationale, nationale und regionale Ereignisse zu informieren.

 

Seit 2002 informiert die Partei DIE LINKE in einem Schaukasten in der Bahnhofstraße unter der Überschrift „Der Linke Scheinwerfer“ permanent über wichtige Geschehnisse in der Gemeinde und darüber hinaus. In welchem Umfang dieses analoge Angebot angenommen wird, ist schwer zu beurteilen. Eingehende Reaktionen lassen keine Schlussfolgerungen zu.

 

Möge nunmehr der „Rehfelde-Scheinwerfer“ dazu beitragen, dass sich die Menschen in unserer Gemeinde ein umfassenderes Bild über die Begebenheiten und Entwicklungen in unserem Ort machen können.

Foto zur Meldung: Herzlichen Glückwunsch
Foto: Herzlichen Glückwunsch

Info 6/2019 - Hortneubau

(18. 09. 2019)

Neubau Multifunktionalgebäude Hort

 

Mit der Antragstellung der Fraktion FÜR und den Beschlüssen des Hauptausschusses vom 17.10.2019 wird ein neues, aus unseren Sicht unrühmliches und folgenreiches Kapitel in der Rehfelder Kommunalpolitik geschrieben.

 

Nochmals zur Erinnerung:

Am 16.05.2019 wurde eine fertige Entwurfsplanung durch die Gemeindevertretung mit allen inhaltlichen und finanziellen Aspekten einstimmig bestätigt. 14 der jetzigen, neugewählten Gemeindevertreter waren bereits bei dieser Beschlussfassung beteiligt.

Auf der Grundlage der Beschlussfassung aus 5/2019 hätte umgehend durch die Verwaltung der Bauantrag eingereicht werden können. Dies ist aus unverständlichen Gründen nicht geschehen. Das Amt war untätig in der Sache.

In einer Projektgruppensitzung Anfang 7/2019 wurden durch den neuen Bürgermeister, Herr Gumpricht, kundgetan, dass die neue Gemeindevertretung den Beschluss aus 5/2019 nochmals behandeln und bestätigen soll. Zugleich wollte er in 8/2019 eine öffentliche Bürgerinformationsveranstaltung zur Problematik durchführen.

Die angekündigte Bürgerinformationsveranstaltung hat bis heute nicht stattgefunden.

Mit Beteiligten und Betroffenen, wie dem Planer, dem Projektmanager, die Leiter von Hort, Schule, Bibliothek und Kita wurde bezüglich Planungsänderungen bis heute nicht gesprochen. Sie haben über die Presse von den möglichen Neuüberlegungen Kenntnis erfahren.

Die Anträge der Fraktion DIE LINKE / ZUKUNFT im Hauptausschuss am 06.08.2019 und in der Gemeindevertretersitzung am 27.08.2019 zur umgehenden Einreichung des Bauantrages wurden abgelehnt oder vertagt. Die Ablehnung durch die Fraktionen FÜR und BGR/Grüne wurden mit der Notwendigkeit einer Überplanung, um finanzielle Einsparungen zu erzielen, begründet.

 

Die am 17.10.2019 von der Fraktion FÜR nunmehr eingereichte und mehrheitlich auch bestätigte Beschlussvorlage 111/2019 (Vorlage kann öffentlich durch jeden Bürger über das Bürgerinformationssystem des Amtes eingesehen werden) sieht nunmehr die Aufhebung des Beschlusses aus 5/2019, die Unterbrechung und Neuplanung des Projektes und die Nichteinreichung des Bauantrages vor. Zudem soll das Amt beauftragt werden, Vorschläge zu entwickeln, mit welchen baulichen Veränderungen Kosteneinsparungen erzielt werden können.

 

In dem Beschluss wird in keiner Weise dargestellt, was man anders planen will und welche Planungselemente gestrichen werden sollen. Ebenso ist keine Darstellung einer finanziellen Notsituation dargestellt worden.

 

Dass keine finanzielle Notlage der Gemeinde vorliegt, haben wir mit unserer Information 5/2019 deutlich gemacht.

 

Die Fraktionen FÜR und BGR/Grüne behaupten, dass durch das Neubauprojekt „Multifunktionalgebäude Hort“ andere Projekt wie Straßenbau gefährdet seien. Das ist eine Behauptung, die durch nichts unterlegt wird. Wir die Fraktion DIE LINKE/ZUKUNFT sind überzeugt davon, dass die Gemeinde das Multifunktionalgebäude, aber auch andere Projekte wie die Umsetzung der Spiel- und Bewegungsfläche an der Bahnstraße und die Fortsetzung des Straßenbaus (Gemeinde wird hier nur mit 25% beteiligt sein, 75% trägt der Bürger) finanziell stemmen kann.

 

Der Beschluss 111/2019 wurde ohne fundierte Begründung im trauten Einvernehmen zwischen den Fraktionen FÜR (der Bürgermeister ist Mitglied dieser Fraktion) und BGR/Grüne in namentlicher Abstimmung bestätigt. Der Beschluss soll nunmehr in einer außerordentlichen Gemeindevertretersitzung am 01.10.2019 beschlossen werden. Sollte dieser Beschluss gefasst werden und davon ist aufgrund der Allianz von FÜR und BGR/Grüne auszugehen, dann ist die Beschlusslage von 5/2019 damit aufgehoben. Die bisherige Planung wird verworfen.

 

Die inhaltliche und zeitliche Folge des Beschlusses wäre:

Definierung neuer Planungsziele durch die Gemeinde als kommunalpolitische Vorgaben (frühestens 11/2019, da Beratung und Beschlussfassung in Gremien erfolgen muss)

Neubeauftragung von Planer und Projektmanager für die Neuplanung (frühestens 12/2019)

Neuplanung ab der Stufe der Entwurfsplanung (frühestens ab 1/2020 – Planungszeitraum bis frühestens 5-6/2020)

Bestätigung Entwurfsplanung durch Gremien (frühestens 6-7/2020)

Vorlage Genehmigungsplanung und Einreichung Bauantrag (frühestens 9-10/2020).

Fazit ist, dass seit 5/2019 somit 18 Monate Zeit verlorengegangen sein werden. Der Fertigstellungstermin, des dann abgespeckten Projektes, wird somit nicht vor Ende 2023 möglich werden.

 

Die ursprünglich gewollte Multifunktionalität des Gebäudes (auch Nutzung für Schule, Bibliothek, Gemeinde, Zentralküche) wird verlorengehen. Zusätzliche Planungskosten, steigende Baukosten, Kosten für temporäre Übergangslösungen (Containervariante) für einen Zeitraum von mindestens 3 Jahren werden unumgänglich.

 

Liebe Rehfelder Bürger,

machen Sie sich selbst ein Bild von der gegenwärtigen, aktuellen Gemeindepolitik. Kommen Sie zur öffentlichen, außerordentlichen Gemeindevertretersitzung am 01.10.2019.

 

Im Rahmen der Fragestunde können Sie gemäß der „Rehfelder Einwohnerbeteiligungssatzung“ Fragen stellen und diese Fragen auch mit Anregungen und Vorschlägen begründen. Nehmen Sie davon Gebrauch.

 

Fraktion Die LINKE/ZUKUNFT

Foto zur Meldung: Info 6/2019 - Hortneubau
Foto: Info 6/2019 - Hortneubau

Spruch der Woche

Menschen, die etwas für unmöglich halten sollen niemals andere stören, die es gerade
vollbringen.
(Bernard Shaw)
 
und

 

Erfolg hat drei
Buchstaben:
Tun!
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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